Freitag, 1. Januar 2021

Frohes neues Jahr!

Wir möchten uns bei allen Freunden, Bekannten, Verwandten und Beeren-Fans ganz herzlich für die lieben Weihnachtsgrüße bedanken, die uns auf unterschiedlichstem Wege erreicht haben und wünschen:

Frohes neues Jahr!


Donnerstag, 24. Dezember 2020

Frohe Weichnachten!

Wir wünschen allen Freunden, Verwandten, Bekannten und sonstigen Beeren-Fans:


 

Mama Stefanie, Papa Oliver, "Mausbeere" Annika und Schwesterchen Bianca

Für die Weihnachtskarte wurden Bilder von Bild von anncapictures und PublicDomainPictures auf Pixabay verwendet.

Dienstag, 15. Dezember 2020

Back to Homeschooling

Tja, nun ging alles wieder mal schneller als gedacht mit den Weihnachtsferien - äh, korrigiere, der Aufhebung der Präsenzpflicht in der Schule. Da wir zum Glück keinen dringenden Betreuungsbedarf haben, weilen unsere beiden Mädels seit Beginn der Woche also zu Hause und besuchen nicht Schule bzw. Kindergarten. So erwartbar das jetzt letztendlich war, ist es für die Kinder schon schade, dass gerade die Adventszeit in ihren jeweiligen Einrichtungen so kurz ausgefallen ist.

Aber es hilft ja nichts, so machen wir es uns halt zu Hause gemütlich und für eine Weile sind die jungen Damen des Hauses ja auch in den Genuss der vorweihnachtlichen Aktivitäten wie z.B. dem Basteln gekommen. Eine Bastelarbeit, die in der Schule entstanden ist, möchte ich hier mal zeigen, da sie einen ganz Mausbeeren-eigenen Charme hat:

Cooles Rentier mit "Glückshörnchen"

Hier sind die einzelnen Bauteile besser zu sehen.
Obwohl - so unsere dringende Vermutung - die Mausbeerenkönigin im Prinzip ja nur die Umrisse ihrer Händchen und eines Füßchens zur Verfügung gestellt und die restliche Arbeit an ihr Personal delegiert hat, hat sie das Renter zu Hause stolz präsentiert ;-)
Hier habe ich besonders filigran gearbeitet ;-)

Und um dem geneigten Leser mal zu demonstrieren, wie winzig die Mausbeeren-Händchen und -Füßchen CdLS-bedingt sind (und vermutlich sind sie in dem Rahmen noch extrem klein...), habe ich zum Vergleich mal einen Referenz-Rentier aus den Hand- und Fußumrissen von Schwesterchen Bianca gemacht, die mit ihren drei Jahren ja fünfeinhalb Jahre jünger ist als das Beeren-Kind:

Welches Stinkfußrentier gehört wohl der großen und welcher der kleinen Schwester?
Die Rentiere von Beerchens Klassenkameraden waren dagegen noch um einiges monumentaler, wie uns versichert wurde :-)


Sonntag, 29. November 2020

Hexenhäuschen 2020

In den letzten Wochen war mal wieder so viel los bei uns, dass ich - wie so oft - gar nicht zum Bloggen gekommen bin. Damit der November keine "Nullrunde" im Blog wird, will ich doch noch fix einen Beitrag über unser heutiges Bauprojekt schreiben, denn nach einjähriger Abstinenz haben wir die gute alte Familientradition des Hexen-Häuschens wieder aufleben lassen:

So, wir bauen heute ein Hexenhäuschen!
Während unsere Jüngste sich wohl höchstens dunkel an unser letztes Advents-Bauwerk erinnern kann, ist die Mausbeere ja schon ein alter Hexenhäuschen-Hase und hat somit fachkundigst die Bauarbeiten beobachtet:
Ja, sieht solide aus...
Dazu gehört natürlich auch die intensive Begutachtung des Dekomaterials:
...und hier ist auch nichts dran auszusetzen.
Und da man das Ganze ja schon diverse Male beobachtet hat, kann man auch schonmal einen müden Schauer bekommen:
Gähn...
Zum Glück haben Papa und Schwesterchen dann aber ordentlich Gas gegeben, so dass Frau Oberbauaufsicht zur Bauabnahme der fertigen Immobilie übergehen konnte:

So, jetzt das fertige Werk begutachten - sieht wieder super aus... Ups!
Aber auch dem größten Profi passiert auch mal ein Fauxpas und so ist die Mausbeere versehentlich mit der Hand in den noch feuchten Zuckerguss gekommen. Früher wäre das natürlich ein absoluter Grund zur Aufregung wegen Kontamination mit Ekelkram gewesen, aber wir sind ja mittlerweile ein großes Mädchen und so hat sie das weiße Zeug an den Fingerchen eher fasziniert betrachtet:
Was ist denn das da an meiner Hand?

Verstehe ich nicht - muss ich noch etwas drüber nachdenken...

In diesem Sinne wünschen wir allen Beeren-Fans eine schöne Adventszeit!

Freitag, 30. Oktober 2020

Schneckchen

Die Klasse der Mausbeere hat seit Beginn des Schuljahres Verstärkung bekommen - fünf dicke Weinbergschnecken sind in ein gemütliches Terrarium auf dem Balkon eingezogen und bereichern den Unterricht auf vielfältige Weise. Gelegentlich dürfen die Kinder auch mal direkt auf Tuchfühlung mit den schleimigen Mitbewohnern gehen und auch dem Beeren-Kind wurde letztens mal wieder ein Exemplar für eine Fotosession auf die Hand gesetzt. Die Bilder wurden dann schön verziert und einlaminiert und wir Eltern haben uns riesig darüber gefreut:

Wer die Mausbeere schon länger kennt, weiß natürlich, dass eine Schnecke nur als absoluter Ekelkram allererster Güte eingestuft werden kann und so war schon ein kleiner Kraftakt nötig, die Beerenhand mit der Schnecke für das Foto ruhig zu halten.
Von daher waren wir im höchsten Maße über dieses höchst bezaubernde Foto erstaunt, das definitiv einen Ehrenplatz bei uns erhalten wird:
Einfach mal lächeln, dann isses vielleicht schneller vorbei...

Dienstag, 20. Oktober 2020

Anna trifft Anna

Nach den guten Erfahrungen mit unserem Sommerurlaub ist die Mausbeere wieder mit einer kleinen Reise in die Herbstferien gestartet. Das Ziel war dieses Mal noch etwas spezieller, denn es ging auf Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland!
Mausbeere "Anna" Annika trifft die "Lange Anna" :-)

Das war für uns aus vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Zum einen war Helgoland früher (noch ohne Kinder - unglaublich, dass es einmal solche Zeiten gegeben hat...) unser Lieblings-Urlaubsziel und hat außerdem eine ganz besondere Verbindung mit der Mausbeere. Genau an dem Tag, als wir vor mittlerweile über neun Jahren das letzte Mal dorthin aufgebrochen sind, hatten wir unseren ersten positiven Schwangerschaftstest in den Händen, mit dem sich dann unser Beeren-Kind angekündigt hat. Die Mausbeere ist also tatsächlich schonmal dort gewesen, wenn auch nur als kleiner Zellhaufen (äußerst charmante erste Beschreibung unseres damaligen Frauenarztes...) und wir hatten zu dem Zeitpunkt natürlich absolut noch keine Ahnung, welch spezielle Überraschung wir da erwarten würden ;-)

Da sich die Bedürfnisse unserer Großen dann mit der Zeit immer komplexer gestaltet haben und selbst Tagesausflüge mit ihr einem halben Umzug gleichkamen und wir uns für mehrtägige Reisen auch immer einen Flüssigsauerstofftank an den Urlaubsort bestellt haben, hatten wir eigentlich gar nicht damit gerechnet, mir ihr irgendwann einmal unsere Sehnsuchtsinsel besuchen zu können. Mal abgesehen von der schieren Menge unseres Gepäcks ist Helgoland mit einer Entfernung von über über 60km vom Festland nun auch nicht gerade gut an das medizinische Versorgungsnetz angebunden, auch wenn es ein kleines Inselkrankenhaus gibt.
Nun hatten wir mit unserem Sommerurlaub nach Langeoog allerdings schon recht gute Erfahrungen gemacht und das Gepäck der Dame ist auch nicht mehr ganz so umfangreich. Dadurch "gestählt" ließ der Papa vor einigen Wochen so nebenbei die Bemerkung fallen, dass er dieses Jahr nochmal nach Helgoland möchte. Vermutlich hätte er es auch kurze Zeit später wieder vergessen bzw. als Schnapsidee abgetan, wenn er damit nicht der Mama einen Floh ins Ohr gesetzt hätte... Nach einigen Diskussionen hatten wir dann doch Nägel mit Köpfen gemacht und mit etwas Glück auch noch eine passende Unterkunft gefunden.
Für unsere Verhältnisse kleines Gepäck für vier Tage
Und so fanden wir uns Samstag vor einer Woche dann für eine recht raue Überfahrt auf dem Katamaran nach Helgoland wieder. Da zeigte sich dann auch mal wieder recht schnell, aus welchem Holz unsere Mausbeere geschnitzt ist - während es etlichen Fahrgästen inklusive Schwesterchen Bianca (O-Ton Papa: "Ich habe noch nie einen Menschen so kotzen sehen und ich kenne ja Beerchen...") ziemlich dreckig ging und die überall bereitgelegten Kotztüten bereits Mangelware wurden, hatte das Beeren-Kind einen 70-minütigen Dauerlachanfall und ist bei jeder Welle, die den Katamaran in die Luft und den Magen gefühlt zwischen die Ohren geschleudert hat, in freudiges Kreischen ausgebrochen :-)
Eine Seefahrt...
...die ist lustig!
Häh, sehe ich das alleine so?
Nachdem dann alle - außer der Mausbeere - froh waren, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, konnte unser Urlaub dann endlich beginnen. Hier sind einfach mal ein paar Eindrücke, die uns besonders gut gefallen haben und mit dem Wetter hatten wir auch einen Sechser im Lotto erwischt:
Frisch angekommen an den Hummerbuden
Klippenrundweg um den roten Felsen
Beste Aussicht auf die "Düne"
Mausbeere unter der Maulbeere
Der Strand direkt vor der Haustür
Der Spielplatz direkt vor der Haustür
Toll illuminiertes Atoll
Sonnenaufgang an der Landungsbrücke

Ins Oberland per Fahrstuhl...
...oder mit einer Papa-Stärke
So ganz konnten wir die gewohnten, alten Pfade nicht beschreiten, da insbesondere der Klippenrundweg im Oberland mit etlichen Stufen gespickt ist. Aber zum Glück gibt es einen gut ausgeschilderten barrierearmen Rundweg, für den sogar einige Stufen in der Nähe der langen Anna "begradigt" wurden. Und so konnten wir auch mit dem Buggy die wunderschöne Aussicht entlang der roten Felsen genießen:

Barrierefrei um den roten Felsen...
Das bringt Freude!
Aber auch für unsere Jüngste war der Urlaub etwas ganz Besonderes, denn am Montag hat sie auf Helgoland ihren dritten Geburtstag gefeiert! Unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist und das wir jetzt schon zwei so große Mädels haben... Also an dieser Stelle noch hochoffizell:

Alles Liebe zum Geburtstag, kleine, große Bibi!

So alt bin ich schon!!!

Auch wenn wir für unsere Verhältnisse in diesem Jahr dann doch außergewöhnlich viel gereist sind, sind doch die generellen Reiseaktivitäten recht eingeschränkt, was sich auch in der geringen Zahl an Knabberpostkarten in den letzten Monaten niederschlägt. Nichts desto trotz haben die Mausbeere einige leckere Kärtchen erreicht:
So haben wir uns sehr gefreut, mal wieder von Maike zu lesen, die dem Beeren-Kind dieses leckere Kärtchen geschickt hat:
Auch Knabberpostchefin Monika, die in diesem Jahr auch seltener unterwegs ist und sich sehr über eine kleine Auszeit in Lüneburg gefreut hat:
Von Oma Rita kam diese Karte mit den Möwen von Helgoland, die uns traurig hinterher gucken ;-)

Sonntag, 4. Oktober 2020

Auf'm Thron

Dieser Beitrag behandelt heute ein Thema, das zum letzten Beitrag nicht gegensätzlicher sein könnte ;-) Es geht nämlich diesmal nämlich nicht darum, was in die Mausbeere hineingeht, sondern um das, was hinten wieder rauskommt...
Die Mausbeere trägt ja seit jeher Windeln und wir haben immer gestaunt, wenn wir von anderen Kindern mit schwerer Mehrfachbehinderung gehört haben, die regelmäßig aufs Töpfchen gesetzt werden. Unser Beeren-Kind hat nie irgendwelche Anzeichen dafür gezeigt, wenn sie mal "muss" und außerdem hat sie durch ihre Darm-Vorgeschichte (sie hat ja seit dem Alter von anderthalb Jahren leider aufgrund einer Entzündung nur noch ca. ein Drittel ihres Dickdarms) oft sehr unregelmäßigen und oft auch weichen Stuhlgang, was sie selbst aber am allerwenigsten zu stören scheint... Und Erklärungen oder Argumenten ist unsere junge Dame ja auch generell nicht zugänglich ;-)
Von daher war es für uns auch irgendwie eine befremdliche Vorstellung, dass in der Schule irgendwie mit "Sauberkeitserziehung" begonnen werden sollte und es tat sich auch weiterhin lange Zeit nichts. Kurz vor der langen "Corona-Pause" hatte es dann aber irgendwann doch einen ersten Erfolg gegeben und die Mausbeere hatte tatsächlich zum ersten Mal bei einem der regelmäßigen Toilettengänge etwas "gemacht".
In den darauf folgenden Monaten zu Hause haben wir dann tatsächlich gewisse Regelmäßigkeiten entdecken können, was möglicherweise auch mit der größeren Geschwindigkeit beim Sondieren der Nahrung zusammenhängen könnte. Denn oft bemerken wir, dass die Mausbeere kurz nach einer flott sondierten Mahlzeit anfängt zu "drücken" und dann bleibt meist noch die Zeit, sie fix auf die Toilette mit passendem Kinderaufsatz (den wir eigentlich mal für die kleine Schwester angeschafft hatten...) zu setzen. 
 
Auch dieser Thron gehört jetzt zu meiner royalen Sammlung...
Guck-guck, hier bin ich!
Und so freuen wir uns, dass unser Beerenkind jetzt in schöner Regelmäßigkeit ein amtlich großes und danach oft noch ein kleines Geschäft auf dem Klo erledigt! Natürlich klappt das nicht immer und die Dame trägt nach wie vor durchgängig eine Windel, aber trotzdem ist das mal wieder ein vollkommen unerwarteter Fortschritt, der uns unglaublich stolz auf unsere Mausbeere macht!