Freitag, 31. Juli 2020

Kurzes Update

Puh, die Mausbeeren-Familie befindet sich gerade in akutem und absolut positivem Ferienstress und eigentlich wollte ich schon längst wieder zum Bloggen gekommen sein. Insbesondere wollte ich eigentlich zeitnah über unser Ferien-Highlight, nämlich den Langeoog-Urlaub berichtet haben, der jetzt auch schon wieder drei Wochen zurückliegt. Da mir aber leider gerade irgendwie die nötige Zeit und Kreativität fehlt und ich den Juli nicht ohne jedweden Blogbeitrag verstreichen lassen möchte, kommen hier "nur" ein paar kurze Impressionen der bisherigen Sommerferien. Wir haben wirklich viel erlebt und ich hoffe, dass die treuen Beeren-Fans auch Spaß an den Bildern haben:

Als erstes würdigen wir natürlich trotzdem die schöne Insel Langeoog mit einem breiten Mausbeeren-Grinsen:
Und der Rest der Familie hatte auch viel Spaß, auch wenn das Wetter zumeist etwas zu Wünschen übrig ließ:

In der Woche drauf hatte der Papa Urlaub, was wir dann noch für einige schöne Tagesausflüge genutzt haben, es ging als nächstes in den schönen Vogelpark Heiligenkirchen, wo die Beere mit ihrer Schwester erstmal Storchenküken gespielt hat:
Und dann ins Freilichtmuseum in Detmold, wo die Mausbeere sich irgendwie für die Obsternte verantwortlich gefühlt hat:
Einen Besuch im Heinz-Nixdorf-Museum in Paderborn, wo es zur Zeit eine hochinteressante Sonderausstellung zum Thema Raumfahrt gibt, hatten wir schon seit über einem Jahr geplant und immer wieder verschoben. Aber jetzt haben wir es endlich geschafft. Die Beere hatte besonders viel Spaß im Mondauto und beim Beobachten eines Fegeroboters:
Dann gab es noch einen reinen Damen-Ausflug in den Maximilianpark in Hamm mit einer bestens aufgelegten Mausbeere:

Aber auch bei uns zu Hause ist es schön und so wurde die Mausbeere hier im Bad Salzufler Kurpark mal auf den Barfußpfad geschleppt. So ganz geheuer waren ihr die unterschiedlichen Materialien zwar nicht, aber wir freuen uns, dass sie immer mehr mit ihren Füßchen erkundet:
Also, langweilig war uns bestimmt nicht, zumal auch die Therapien der jungen Dame diese Woche wieder gestartet haben und auch so jede Woche irgendein Termin anliegt. So langsam kehrt also fast wieder der normale Alltagswahnsinn ein... Leider wissen wir bislang noch nicht, wie es denn nach den großen Ferien mit der Schule überhaupt weitergeht. Lassen wir uns überraschen...

Montag, 29. Juni 2020

Offizielle Sommerferien

Am Freitag ist ganz offiziell das zweite Schuljahr der Mausbeere zu Ende gegangen und da sie ja die letzten Monate nicht mehr am Unterricht teilgenommen hat, flatterte heute das Zeugnis per Post zu uns nach Hause:
Oh, der Jahresbericht über meine Schandtaten...
...wie witzig!
Dabei hat unser Schulbeerchen wirklich so gut lachen, wie auf den Fotos oben, denn das Zeugnis ist sehr positiv und beschreibt sehr ausführlich unser Mausbeere, wie sie leibt und lebt. Sie wird halt in allen Lernbereichen im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit einbezogen und liebt es, mitten im Trubel ihrer Klassenkameraden zu sein. Auch ihr heiß geliebtes Nudelsieb findet Erwähnung, woran man  mal wieder sieht, wie untrennbar Beerchen und Sieb miteinaner verbunden sind ;-)
Auch das nächste Schuljahr wird die Dame zum Glück noch weiter in der Vorstufe bleiben, wie auch immer es nach der Sommerpause weitergeht...
Endlich (schon?) wieder (oder auch immer noch...) Ferien, yeah!!!
Die kleine Schulbeere weilt nun aber erstmal in den mehr oder weniger wohl verdienten Sommerferien. Dabei war sie heute nochmal fleißig und hat sich aus der heutigen Ergotherapiestunde sogar "Hausaufgaben" mitgenommen. Das Beeren-Kind war dermaßen begeistert von einer Art Kugelrollbahn mit Kurbel, dass die Therapeutin (die ebenso wie die Mama höchst fasziniert von der Kurbeltechnik der jungen Dame war) uns angeboten hat, das Teil über die Ferien auszuleihen. Das haben wir natürlich gerne angenommen und so möchte ich den treuen Beeren-Fans das neueste Lieblingsspielzeug inklusiver bewegter Bilder nicht vorenthalten:

Mittwoch, 24. Juni 2020

Schwesterlicher Videochat

In den letzten Monaten hatten Videochats ja bekanntlich Hochkonjunktur - die alten Herrschaften der Mausbeere haben sogar an einigen digitalen Brettspielsessions teilgenommen, da normale Spieletreffen mit Freunden ja tabu waren.
Aber auch über kurze Entfernungen innerhalb der eigenen vier Wände kann man sich prima online "unterhalten". Da Mausbeeren-Schwesterchen Bianca dem Papa ja nach wie vor tatkräftig im Homeoffice unter die Arme greift, wurde ihr eigener "Arbeitsplatz immer besser ausgestattet:
Absolutes Hightech-Equipment :-)
Der coole und nach wie vor absolut angesagte Spiele-Laptop, den die Damen zu Weihnachten bekommen hatten, wurde mit einer Webcam aufgerüstet und schon stand neben dem normalen "Arbeitsalltag" dem Chat-Vergnügen unserer Mädels zwischen Büro und Wohnzimmer nichts mehr im Wege:
Hey Schwester, wie geht's denn so?
Nanu, eigentlich war die kleine Nervensäge doch bei Papa und jetzt sitzt sie plötzlich im Computer...

Obwohl die Reise- und Ausflugsaktivitäten der Beeren-Fans in der letzten Zeit natürlich auch eingeschränkt waren, haben die Mausbeere trotzdem einige leckere Knabberpostkarten erreicht, was sie natürlich riesig gefreut hat. Knabberpostchefin Monika hat in den langen "Zuhause"-Monaten einfach mal ans Beeren-Kind gedacht und auch von der ersten kleinen Reise kam natürlich frische, schmackhafte Post:
Hmmm, habe ich die Karte jetzt richtigrum?
Oh, endlich mal wieder der Geschmack von Urlaub!
Auch Oma Rita hat die Dame mit einigen leckeren Postkarten bedacht - manche von kleinen Ausflügen aus der Region oder mal einfach so:
Da bevorzuge ich doch ein leckeres Kärtchen - mmmhhh...
Schmeckt fischig!
Dem habe ich nichts hinzuzufügen.
Diese schmeckt irgendwie "retro".
Und diese hier royal!

Mittwoch, 17. Juni 2020

Kleine große Freuden

So ganz langsam wacht unser Alltag nun wieder aus dem Corona-Schlaf auf, was einerseits schön, aber andererseits auch etwas schade ist, da die Freiheiten ohne prall gefüllten Terminkalender ja auch ihren Reiz hatten. Auch der Mausbeere haben die letzten drei Monate sichtlich gut getan, denn die allgemeinen Virus-Schutzvorkehrungen haben dazu geführt, dass sie insgesamt auch viel weniger Infekte angeschleppt hat und somit ihre Nase so rotzfrei wie noch nie in ihrem Leben ist :-)
Trotzdem habe ich mich aber auch riesig gefreut, als wir einen Anruf bekamen, dass die Therapien der jungen Dame wieder starten würden und so kommt sie seit zwei Wochen nun wieder in den Genuss von Physio- und Ergotherapie. Natürlich finden die Therapiestunden unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen, aber es wurde dringend Zeit, dass unser kleiner Faulpelz mal wieder etwas gefo(e)rdert wird und sie hat auch wirklich immer erstaunlich gut mitgemacht.

Aber auch der Spaß darf natürlich nicht zu kurz kommen und so haben wir in letzter Zeit mal etwas "aufgerüstet". Zum einen hat eine coole Nestschaukel Einzug in den heimischen Garten gehalten, deren Gestell fachmännisch von Papa und Opa einbetoniert wurde und die von unseren beiden Damen mit Hingabe frequentiert wird:
Die alten Herren schuften...
...damit die jungen Damen ihren Spaß haben :-)
So gehört sich das - und jetzt höher schaukeln, Papa!!!
Zum anderen sind wir nun auch stolze Besitzer eines Bollerwagens, den wir für Ausflüge und insbesondere in Hinblick auf unseren Langeoog-Urlaub in ein paar Wochen angeschafft haben. Den Urlaub hatten wir bereits im Februar gebucht und in den letzten Wochen war es für uns ja absolut fraglich, ob es denn klappen würde. Aber bei den allgemeinen Lockerungen sieht es ja nun doch gut aus und so haben wir uns nach einer Möglichkeit umgesehen, wie wir die Beere denn bequem am Strand spazieren fahren können - der übliche Buggy funktioniert im Sand ja nicht wirklich gut. Da das Beerenkind ja nun sicher und stabil sitzt, fanden wir dieses Fortbewegungsmittel doch recht charmant und die kleine Diva - nebst Schwester - haben ihren Spaß damit:
Hey, geht das nicht schneller?
Puh, der Papa kann schon nicht mehr, da müssen fähigere Leute ran...
Zu dem Spaß im heimischen Garten, haben wir zur Zeit außerdem noch eine ganz besondere Sehenswürdigkeit, wenn wir aus dem Wohnzimmer auf die andere Straßenseite gucken. Seit nun schon mehreren Wochen hat sich das Getreidefeld gegenüber in eine regelrechte Blütenpracht aus Mohn und Kornblumen verwandelt, die selbst die Oma so noch nicht gesehen hat. In schöner Regelmäßigkeit beobachten wir zudem Leute, die anhalten und Fotos machen und selbst heftige Regen- und Gewitterschauer haben dem Blütenmeer noch nichts anhaben können - lediglich Getreide ist auf dem Feld nicht mehr so viel zu finden...
Offenbar wissen viele Leute dieses besondere Geschenk der Natur zu würdigen und dazu passt auch irgendwie die neueste Mausbeerenweisheit, über die die junge Dame (oder vielleicht auch die Mama...) kürzlich bei der morgendlichen Zeitungslektüre gestolpert ist:
Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten. Pearl Sydenstricker Buck

Donnerstag, 28. Mai 2020

Ferienmischmasch

Heute hat an der Schule unserer Mausbeere in sehr abgespeckter Form wieder so etwas wie regulärer Schulbetrieb begonnen. Letzte Woche wurden wir darüber informiert, dass alle Schüler bis zu den Sommerferien für maximal drei Tage - und an denen auch nur für vier Stunden - zum Unterricht kommen dürften. Darüber hinaus herrscht in den Schultaxen Mundschutzpflicht für die Schüler und falls das aus irgendeinem Grund nicht möglich ist, müsste man entweder eine andere Regelung finden oder die Kinder selbst zur Schule bringen. Außerdem wurden in der Schule alle möglichen Sicherheitsvorkehrungen wie begrenzte Personenzahlen usw. getroffen, um die Schüler und Lehrer vor einer eventuellen Ansteckung zu schützen. Allerdings wurde es den Eltern freigestellt, ob die Kinder zur Schule kommen sollen oder man sie doch lieber bis zu den Ferien vom Unterricht abmelden möchte.
Auf der einen Seite finden wir es super, das die Schule allen Kindern diese Möglichkeit bietet (wir haben auch schon von Schulen gehört, wo nur die fitteren Kinder kommen dürfen und die mit Mehrfachbehinderung ein Unterrichtsverbot bekommen), aber auf der anderen Seite hat die Mausbeere ja schon ein erhöhtes Risiko, wenn sie sich einen Atemwegsinfekt einfängt (auch wenn das ja in letzter Zeit recht selten und wenn weniger schlimm ist - toi, toi, toi) und ehrlich gesagt finden wir den Aufwand für so wenige Schulstunden dann doch unverhältnismäßig hoch. Und so haben wir uns dazu entschlossen, unser Beeren-Kind weiter zu Hause zu behalten und sie befindet sich jetzt irgendwie in einem Zwischending aus den verlängerten Osterferien mit einem kurzen Pfingstferien-Intermezzo, das direkt in die vorgezogenen Sommerferien übergeht :-)
Tja, mal sehen, wann es denn mal wieder mit einem halbwegs normalen Schulbesuch weitergeht - aber die Mausbeere hat auch für diese Situation eine passende "Mausbeerenweisheit" parat:
Man muss die Zukunft abwarten und die Gegenwart genießen oder ertragen. Wilhelm von Humboldt
Wofür sich die Mausbeere wohl entscheiden mag?

Donnerstag, 21. Mai 2020

Prost, Löwenstein!

Am heutigen Vatertag hätte traditionell das alle zwei Jahre stattfindende Deutschlandtreffen des CdLS-Arbeitskreises begonnen. Natürlich hatten wir uns bereits frühzeitig dafür angemeldet und hätten uns heute mit gepackten Koffern in die schönen Weinberge nach Löwenstein aufgemacht. Natürlich wurde aber auch dieses Treffen aus aktuellem Anlass abgesagt, was zwar sehr schade, aber natürlich unvermeidlich ist.
Glücklicherweise habe ich noch ein Fläschchen leckeren Wein im Vorrat gefunden, den wir bei einem der früheren Treffen mal aus Löwenstein mitgebracht hatten.
Ein ganz besonderer Tropfen für eine besondere Gelegenheit....
Damit möchten wir von Ferne mit allen, die wir sonst an diesem Tag getroffen hätten, anstoßen und senden ganz liebe Grüße! Bleibt alle gesund und munter und bis hoffentlich im nächsten Jahr!
Prost, liebe CdLS-Kumpels! Auf Euer Wohl!

Donnerstag, 23. April 2020

Homeschooling

Dieser Begriff ist ja zur Zeit in aller Munde, besonders bei Eltern von schulpflichtigen Kindern. Auch an der Schule der Mausbeere werden allerlei Angebote gemacht, mit deren Hilfe die Kinder den versäumten Lehrstoff zu Hause erarbeiten können oder die einfach nur Tipps zur Bekämpfung der Langeweile bieten. Nun ist unser Beerenkind dem klassischen Lehrstoff ja eher weniger zugetan und auch Bespaßungsmaßnahmen für andere Kinder sind für sie mehr oder weniger uninteressant. Das Besondere beim Schulbesuch ist unsere kleine Diva mehr der Kontakt zu den anderen Kindern oder halt die gezielte Beschäftigung mit ihr, auch im Rahmen der Therapien. Ansonsten beschäftigt sie sich - wie auch zu Hause oder sonstwo - lieber mit dem Nudelsieb, dem Beknabbern von allen möglichen und unmöglichen Gegenständen und gelegentlich mit dem Schikanieren von Leuten.
Neulich rief mich ja eine der Lehrerinnen an und wir haben zusammen überlegt, was man der Dame denn seitens der Schule Gutes tun könnte und was in der Tat ja gar nicht so leicht zu beantworten war. Nudelsiebe, Dinge zum Beknabbern und Leute zum Schikanieren sind auch bei uns zu Hause in ausreichendem Maße vorhanden und der Kontakt zu Mitschülern und Therapeuten ist ja zur Zeit tabu. Da fiel de Lehrerin dann aber doch noch etwas ein - vor einiger Zeit hatte man für die Mausbeere eine Material- oder auch Trockendusche gebastelt, die der absolute Hit ist. Dabei handelt es sich um ein simples Kuchengitter, an dem unterschiedliche Materialien zum Befummeln und Beknabbern befestigt sind. Das Ganze wird an der Decke aufgehängt und bietet eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit auf Augenhöhe, wenn die Beere auf dem Boden sitzt. Das folgende Video zeigt die Dame bei der "Arbeit", es ist noch in Schulzeiten entstanden und zwar just noch Fertigstellung des Mausbeeren-Lehrmaterials. Man beachte auch, wie sicher und geschickt sich die Mausbeere im Sitzen bewegt:

   

Da die Trockendusche recht sperrig und schlecht zu verschicken war, hatte die Lehrerin bei dem traumhaften Wetter eine Radtour zu uns unternommen und der Mausbeere ihre "Hausaufgaben" persönlich vorbeigebracht. Bei einem netten Gespräch an der Haustür in gebührendem Sicherheitsabstand wurden wir noch mit den neuesten Neuigkeiten aus der Schule und die Lehrerin mit einem Mausbeerenlachanfall versorgt.

Tja, nun ist für unsere Große also Schluss mit Faulenzen :-) Aber die "Arbeit" erledigt sich ja in entspanntem Rahmen sehr gut und so hat sich die Mausbeere am nächsten Morgen gleich im Schlafanzug ans Werk gemacht:

Hey, das kenne ich doch...
Hmmm, sieht nach Arbeit aus...
Na, das erledige ich doch mit der Glücksflosse ;-)