Montag, 18. März 2019

Ein stürmischer siebter Geburstag

"Heute kann es regnen, stürmen oder schneien,
denn Du strahlst ja selber wie der Sonnenschein..."

Diese Textzeilen aus dem Geburtstagslied von Rolf Zuckowski, das gleichzeitig auch die Traditionelle Gronausche Geburtstagshymne ist, waren am siebten Geburtstag der unserer kleinen, großen Mausbeere wirklich Programm! Das Wetter war teilweise richtig widerlich mit stürmischen Regenschauern - aber unser Geburtstagsbeerchen hat natürlich die zweite Textzeile mehr als überstrahlt - wie sich treue Beerenfans natürlich schon denken mögen:
Bessere Geburtstagslaune geht nicht :-)
Mit diesem strahlenden Geburtstagsgrinsen möchte sich das Beerenkind auch erstmal ganz herzlich für die lieben Geburtstagsgrüße bedanken, die es auf unterschiedlichen Wegen (wie Mails, Kommentare, Knabberpost...) erreicht haben!

Wie es der Zufall wollte, hatte die Mausbeere an ihrem Ehrentag doch in der Tat schulfrei, weil auf den am Rande gleichzeitig noch stattfindenen Rosenmontag ein beweglicher Ferientag gelegt worden war. So konnten wir ganz gemütlich in den Tag starten und das Geburtstagsbeerchen hat am Morgen erstmal ganz in Ruhe ihren Gabentisch inspiziert:
Wow, das ist alles für mich?
Dann will ich mir das mal genauer angucken!
Am Nachmittag kamen dann alle Großeltern zum Kaffetrinken und haben die von Papa und Oma Anne liebevoll gebackenen Leckereien genossen:
Natürlich durfte sich die Dame auch über ganz tolle Geschenke freuen. Allerdings würde eine komplette Präsentation hier den Rahmen sprengen - hier also nur eine kleine Auswahl an ganz besonderen Geschenken.
Da sich die jungen Damen des Hauses beim Besuch bei Freunden sehr für Jungs-Spielzeug interessiert haben, gab es diesmal für die Beere mal ein paar Fahrzeuge, die auch bei der kleinen Schwester gleich für Begeisterung gesorgt haben:
Endlich mal nicht so ein Mädchenkram zum Spielen!
Aber die Dame von Welt braucht natürlich auch was für die Schönheit und so gab es auch etwas Geschmeide und einen schicken Schal:
Sowas trägt die modebewusste Mausbeere...
Mmmh, glänzt und glitzert da schön!
Ebenfalls bei beiden Damen sehr beliebt ist das folgende Liederbuch, dass per Knopfdruck gleich die Melodien spielt:
Hänschen klein...
Die Geburtstagsfeierlichkeiten haben sich auch in diesem Jahr wieder über mehrere Tage erstreckt, wurden am Dienstag aber erstmal durch die große Karnevalsparty in der Schule unterbrochen (aber egal, Party ist ja Party...). Unser Beerchen hat sich dieses Jahr erneut in ihr Erdbeerfee-Kostüm geschmissen und war vermutlich der Hingucker schlechthin auf der Feier. Der tolle Hut hat leider nur wieder für die Dauer einer kurzen Foto-Session gehalten - aber wer braucht schon Hüte um Spaß zu haben?
So, genug still gesessen...
...jetzt geht die Party richtig los!
Auch das - treuen Beerenfans wohl gut bekannte - alte Beerenkostüm ist in diesem Jahr wieder zu neuem Einsatz gekommen:
Nachwuchsbeerchen
Am Mittwoch wurde dann noch der Geburtstag der Mausbeere offiziell in der Klasse nachgefeiert. Es wurde ebenfalls das oben schon erwähnte Geburtstagslied geschmettert und es gab sogar ein kleines Geschenk!
Oh, so ein schöner Blumenkranz!
Und das ist auch für mich?
Cool! Ein Knautschi und ein leuchtender Igelball!
Am Nachmittag kamen dann noch zwei kleine Freunde zu besuch und damit haben die Geburtstagsfeierlichkeiten erstmal ihren Abschluss gefunden. Ich denke, es waren drei wunderschöne Tage für die kleine große Beere und den Rest der Familie!

Sonntag, 10. März 2019

Ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk

So, die Geburtstagsfeierlichkeiten der Mausbeere liegen schon wieder hinter uns - es ist also an der Zeit sich für ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk zu bedanken! Häh? Hat die alte, verwirrte Frau sich da vertippt? Nö! Vor einigen Wochen, irgendwann Anfang Februar hat die Mausbeere tatsächlich noch ein etwas verspätetes, aber dafür ganz besonderes Weihnachtsgeschenk erreicht :-)

Ganz überraschend brachte Annikas Pflegekraft an einem stinknormalen Schultag ein in Weihnachtspapier gewickeltes Päckchen mit der geheimnisvollen Aufschrift "Fernlenkflitzer Pink" mit zum Dienst. Dieses war ihr bei einer Teamsitzung bei Team DAVID für das Beerenkind mitgegeben worden und stammt von Nils, der das großartige Projekt "Makers help care" betreibt, wo er mit einem 3D-Drucker clevere Alltagshelfer für Menschen mit Behinderung herstellt (mehr dazu unter www.makershelpcare.de). Im Herbst letzten Jahres hat er dann Weihnachtsaktion für ganz besondere Kinder gestartet hat. Zusammen mit Kindern der Heinz-Nixdorf-Gesamtschule und der Liboriusschule (beide in Paderborn) wurden Spielzeuge so modifiziert, dass auch Kinder mit Behinderung sie problemlos bedienen können (mehr dazu z.B. im NW-Artikel vom 19.12.2018 und auf der Seite des Projektes - im Beitrag "Das Weihnachtswunder Teil 3 - Die Bescherung" auf der Seite werden Beerenfans auch eine wohl bekannte junge Dame entdecken ;-) - in den Beiträgen davor wird ausführlich über die Weihnachtsaktion berichtet). Diese ganz besonderen Weihnachtsgeschenke wurden dann an verschiedene Stellen und auch an TeamDAVID verteilt, wo sie an die betreuten kleinen Schützlinge weitergegeben wurden.

Als die Mausbeere mittags aus der Schule kam, hat sie sich jedenfalls gleich über das geheimnisvolle Geschenk hergemacht und dabei natürlich tatkräftige Hilfe von ihrer kleinen Schwester bekommen:
Hey, was ist das denn? Kann ich helfen?
Boah, cool!
Als die Mausbeere das Auto endlich mal selbst in die Finger bekommen hat, wurde es natürlich erstmal ausgiebig untersucht und endgültig zu ihrem Eigentum erklärt:
Oh, das ist aber schick...
...und jetzt iss'es meins!
Am Abend wurden Fernbedienung und Auto dann mit Batterien versorgt und los ging die wilde Fahrt!
So, mal schauen, was wir denn damit jetzt anstellen....
...cool, das fährt ja per Knopfdruck!
An dem Auto hat nicht nur die Mausbeere Freude, sondern die ganze Familie - inklusive und insbesondere Oma Anne ;-) - und diverse kleine Besucher unserer heiligen Hallen. Also nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an Nils und die lieben kleinen Wichtelhelfer für dieses tolle Geschenk!
Wahnsinnig cooles Teil, nochmal ganz lieben Dank!!!
Auch über eine gepflegte Knabberpostkarte von Maike, die gerade in Bad Kissingen weilt, durfte sich die versammelte Mannschaft freuen! Die Mausbeere beknabbert die Post mal stellvertretend für uns alle ;-)
Etwas oberfränkisches Flair schmeckt nicht übel!

Montag, 4. März 2019

Herzlichen Glückwunsch zum 7. Geburtstag!

Schon wieder ist ein Jahr wie im Fluge vergangen und es ist Zeit für eine fette Party!

Liebste Mausbeere, wir feiern heute schon Deinen 7. Geburtstag und wünschen Dir alles Liebe für Deinen Ehrentag!

Im vergangenen Jahr hast Du wieder viele spannende Sachen erlebt - so hast Du uns alle in maßloses Staunen versetzt, als Du plötzlich gelernt hast, Dich selbst aufzusetzen:

   

Du bist von einem süßen Kindergartenkind zu einem stolzen Schulmädchen geworden:
Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Einschulung, liebstes Beerchen!!!
Du hast ein paar blöde OPs mit Bravour hinter Dich gebracht:

Du hast gezeigt, dass man sich von der kleinen Schwester nicht alles gefallen lassen sollte:
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und erzählt manchmal sogar eine kleine Geschichte :-)
Und Du hast uns das charmanteste zahnlose Grinsen der Welt gezeigt:
Wenn das so weitergeht, kann die Zahnfee gleich bei uns einziehen :-)
In diesem Sinne, bleib so wie Du bist und von uns noch einmal:

Mittwoch, 27. Februar 2019

Ohrensachen Teil 3 - Und die Beere so?

Nachdem wir uns im vorigen Beitrag mit der Logistik rund um die zwei Ohren-OPs im Januar befasst hatten, soll es nun im dritten und letzten Beitrag um das Wichtigste gehen - nämlich rund um die Mausbeere selbst und ihre ganz speziellen Bedürfnisse. Im Großen und Ganzen haben wir das Gefühl, dass es ihr insgesamt seit der zweiten OP, bei der ja eine chronische Entzündung im rechten Innenohr entfernt wurde, irgendwie besser geht. Nicht, dass es ihr vorher gefühlt schlecht ging, aber jetzt nach den Operationen ist sie insgesamt irgendwie ausgeglichener und entspannter. Möglicherweise hat die chronische Entzündung ihr ja doch ein gewisses Unwohlsein verursacht, das sie aber ja logischerweise ja nicht äußern konnte.

Besonders krass fanden wir, wie unsere kleine, große Mausbeere sich seit dem Paukenröhrchenwechsel im Dezember weiterentwickelt hat. Bei dem ambulanten Termin konnte die Dame ja noch nicht sitzen und wurde so logischerweise liegend in ihrem Krankenhausbett zum OP geschoben. Gerade mal vier Wochen später thronte eine elegante, junge Dame im Bett und sah für uns plötzlich so RICHTIG erwachsen aus:
Liegen war gestern - die coolen Leute SITZEN im Bett!
Wartezeit vor der OP kann man prima mit lesen überbrücken.
Kooperation bezüglich medizinischer Maßnahmen gehört bekanntermaßen allerdings nicht zu den Stärken unserer Diva. Der nach einer solchen Ohren-OP standardmäßig applizierte Kopfverband hatte nach dem Erwachen aus dem Narkoseschlummer nur eine extrem kurze Lebensdauer. Es war wirklich ein höchst interessantes Schauspiel, mit wie viel Mühe und Kunstfertigkeit diverse Schwestern und Pfleger einen solchen Verband um den Dickschädel unseres Töchterchens gewickelt haben - und wie diese sich das Kunstwerk in einem Bruchteil der Applikationszeit wieder von selbigem runtergewurschtelt hat. Mit am längsten gehalten hat noch das folgende extravagante Modell, wobei die Fummelhand vorsichtshalber mit einer Socke mehr oder weniger in Schach gehalten wurde - einen schönen Menschen kann ja bekanntlich nichts entstellen und vom frech sein lässt man sich ja schließlich in keiner Lebenslage abhalten:
Hmmm, wie mache ich das bloß? Ich würd ja so gerne...
Erwischt!!!
Nach der zweiten OP hatte übrigens wurde ihr übrigens von Seiten des Oberarztes, der sie operiert hatte, höchst persönlich erlaubt, auf den nervigen Verband zu verzichten - das ließ sie sich natürlich nicht zweimal sagen ;-)

Ebenfalls nach der zweiten OP hatte man es kurzfristig nicht geschafft, die Trachealkanüle wieder ins Tracheostoma zu stecken. Wir fanden das Beerchen daher im Aufwachraum erstmal ohne Kanüle vor. In der Zeit, bis sich dann endlich der zuständige Arzt der Sache angenommen hatte, hatten wir etwas Zeit, mal den wunderschönen Hals der Mausbeere ausgiebig zu betrachten. Da dieser ja immer durch das Haltebändchen der Trachealkanüle verdeckt wird, haben wir diesen Anblick natürlich ganz besonders genossen :-)
Nur selten in freier Wildbahn zu beobachten: der Mausbeerenhals
Das Einsetzen der Kanüle war dann leider nicht so einfach, da sich das Stoma schon recht schnell zusammengezogen hatte. Es wurde dann erstmal eine Nummer kleiner gewählt und erst am nächsten Tag konnte in der Kinderklinik Bethel die eigentlich passende Kanüle wieder eingesetzt werden. Alles etwas blöd gelaufen, aber mittlerweile passt zum Glück alles wieder.

Natürlich wurde im Krankenhaus auch für das leibliche Wohl der Mausbeere gesorgt. Normalerweise sondieren wir uns dabei ja immer durch das Babynahrungssortiment in Form von fein pürierten Breigläschen oder feinem Milchbrei. Am Entlassungstag nach der ersten OP hatte es allerdings geklappt, dass zum Mittagessen tatsächlich mal die bestellte pürierte Kost aus der Krankenhaushexenküche geliefert wurde und so kam unser Beeren-Kind in den Genuss von Omelett mit Gemüse, Kartoffelpüree und Soße:
Ein vollwertiges Mittagessen für große Mädchen!
Und fix beerentauglich aufbereitet.
Zum Schluss nun noch ein kleiner Absatz zu einem ganz besonderen Service für unsere spezielle, kleine Patientin. Nach der zweiten OP bekam sie in der Kinderklinik ein Krabblerbett mit hohen Gittern zugeteilt. Das ist für die Sicherheit unserer sitzenden Beere natürlich nicht schlecht, aber besonders viel Bewegungsfreiheit hatte sie darin nicht. Eine der supernetten Schwestern kam dann auf die Idee, ihr eine Turnmatte vorbeizubringen, da im Zimmer genug Platz auf dem Boden war. Die Mausbeere hat dieses Angebot begeistert angenommen und mit Hingabe ihren Hubschrauber 2.0 praktiziert.
Eine extra Fitness-Matte nur für mich!
Das nenne ich Luxus!
Eine derart fitte Patientin wird natürlich nicht lange im Krankenhaus geduldet und so durften wir noch am selben Tag wieder nach Hause fahren :-)

Insgesamt hat sich die Beere also sehr gut aufgehoben gefühlt - wir hoffen aber trotzdem, dass sich solche Krankenhausaufenthalte in Zukunft weiterhin auf ein Minimum reduzieren lassen.

Dienstag, 19. Februar 2019

Ohrensachen Teil 2 - Logistik

Dann wollen wir mal mit unserem Bericht über die beiden Ohren-OPs der Mausbeere im Januar fortfahren. In diesem Beitrag geht es - wie ja schon angekündigt - um die Logistik rund um die Operationen. Da das Klinikum Bielefeld-Mitte selbst nicht über eine Kinderklinik verfügt, werden kleine Patienten zur Nachsorge nach etwas komplizierteren Eingriffen in die Kinderklinik Bethel verlegt. Die Krankenhäuser liegen ca. vier Kilometer auseinander und die Beere wurde nach angemessenem postoperativen Schläfchen direkt aus dem Aufwachraum per Krankentransport dorthin gebracht.
Häh? Ich dachte, jetzt geht es wieder in ein kuscheliges Zimmer?
Cool, da kann ich dann in der Schule mit angeben!
Na bitte, doch ein kuscheliges Zimmer erreicht!
Am Morgen nach der ersten OP sollte die Mausbeere dann nochmal zu einem Kontrolltermin in die HNO-Klinik. Da für die eigentlich angepeilte Zeit um 8 Uhr morgens noch kein Krankentransport zu organisieren war und wir die Dame aus irgendwelchen versicherungstechnischen Gründen nicht selbst fahren durften, ging es dann erst eine Stunde später wieder nach Bielefeld-Mitte. Dort angekommen wurde sie in ein kurz dafür zur Verfügung gestelltes kleines Aufenthaltszimmer geparkt, wo es eine grandiose Aussicht über Bielefeld zu bestaunen gab:
Abstellkammer mit bester Aussicht!
Leider war der Arzt, der das Beerchen operiert hatte, schon wieder im OP beschäftigt, so dass wir mit dem Stationsarzt Vorlieb nehmen mussten, der uns erstmal ein glühendes Plädoyer über die Vorzüge eines Chochlear-Implantates gehalten hat. Das operierte Öhrchen wurde dann (nach freundlichem Hinweis unsererseits) auch noch kurz begutachtet und dann ging es auch schon wieder per Krankentransport zurück in die Kinderklinik. Fraglich, ob das alles jetzt diesen Aufwand gelohnt hat. Aber gut...

Aber auch für uns als Familie waren diese aktuellen Klinikaufenthalte mit mehr logistischen Schwierigkeiten verbunden, da es ja nun mittlerweile auch die kleine Mausbeerenschwester Bianca zu versorgen gilt. Die Beere hatte sich ja fast genau zwei Jahre mit mehrtägigen Klinikaufenthalten vornehm zurückgehalten, was wir nach den ersten Jahren und insbesondere dem ersten Winter, den wir ja gefühlt mehr in der Klinik als zu Hause verbracht hatten, beachtlich finden (toi, toi, toi). Glücklicherweise hielten sich auch diese Klinikaufenthalte mit zwei Nächten nach der ersten und sogar nur einer Nacht nach der zweiten OP in einem gut zu handhabendem Rahmen.
Tagsüber konnten wir Eltern dank des unermüdlichen Einsatzes von Oma Anne (der wir überhaupt gar nicht genug dafür danken können, was sie so für ihren kleinen Enkelinnen tut - ohne sie wäre der Alltag oft nur schwierig zu stemmen!!!) die langen OP-Tage beide an der Seite unseres Beeren-Kindes im Krankenhaus verbringen. Da die Mama aber insbesondere nachts für Bianca unverzichtbar ist, hat diesemal der Papa als Mausbeeren-Begleitperson in der Klinik mit eingecheckt. Das war wiederum für die Klinik mit etwas mehr logistischem Aufwand verbunden, da begleitende Papas in Krankenhäusern eine eher selten anzutreffende Spezies sind und nicht mit begleitenden Mamas ein Gehege - äh - Zimmer bewohnen dürfen.
Jederzeit ein effektives Team.
Nach der ersten OP hatten die beiden dann in der ersten Nacht ein Einzelappartment und in der zweiten Nacht fügte es sich, dass auch der Papa eines anderern Kindes mit übernachten wollte, so dass es dann eine nette Zweier-Vater-Tochter-WG gab.
Nach der zweiten OP logierten die beiden dann für eine Nacht auf einer anderen Station in einem Zimmer, wo sich ein größerer Junge ohne Begleitperson befand. Vorher gab es noch einen kurzen Abstecher auf die Intensivstation, aber nur wegen absoluter Bettenknappheit in der Kinderklinik. Der Zustand der Mausbeere hätte das in keinster Weise nötig gemacht und das einzige, was der anwesende Arzt auf der ITS für die Beere gemacht hat, war im Prinzip, sie schleunigst irgendwo auf einer Normalstation unterzubringen. Dafür waren wir natürlich sehr dankbar. Die Mausbeere selbst hat von all dem Trubel wenig mitbekommen, da sie den gesamten Rest des Tages friedlich verpennt hat. Das haben wir ihr nach den Strapazen der OP natürlich von Herzen gegönnt.
Schickes Zimmer, aber ist mir eigentlich wurscht...
Ich sammle Kraft für eine Nacht mit Papa!!! Dem soll ja nicht langweilig werden...
Die frisch aufgetankte Beeren-Energie brauchte sie dann auch in der Nacht, denn sie hielt es absolut für ihre Pflicht, dafür zu sorgen, dass sich der Papa auch ja nicht langweilt - wenn man schonmal eine Nacht exklusiv mit dem alten Liebelingsvater verbringt, sollte man sie doch nicht mit Schlaf vergeuden, oder ;-)

So, ich denke, das wäre ein guter Abriss zum logistischen Aufwand. Im nächsten Beitrag geht es dann um das Wichtigste - nämlich wie es der Mausbeere bei alldem so ging...

Fortsetzung folgt...

Sonntag, 10. Februar 2019

Auf der Strecke geblieben

Aus aktuellem Anlass unterbrechen wir die Ohren-Berichterstattung mal kurz, um ein auch anderweitig ein wenig auf dem neuesten Stand zu bleiben. Als wir am gestrigen Samstag famlienausflugtechnisch mit dem Auto unterwegs waren, fiel mir aus irgendeinem Grund auf, dass ein weiterer Schneidezahn der Mausbeere etwas seltsam nach vorne abstand. Der Beißer war schon seit einigen Monaten etwas wackelig und so habe ich nochmal kurz nachgefühlt und - ups - schon hatte ich das gute Stück in der Hand! Damit ist der Zahn für uns mitten auf der Autobahn "auf der Strecke geblieben" ;-)
Ey, was ist denn hier los?
Da ist wohl wieder ein Beißerchen auf der Strecke geblieben...
Egal, jetzt grinst es sich gleich viel befreiter!
Und auch die Zahnfee hat sich natürlich nicht lumpen lassen. Dass die gute Frau ja bekanntlich sogar an hohen Feiertagen Dienst hat, hatten wir auch keine Zweifel daran, dass sie am Wochenende unser Beerenkind mit einer kleinen Entschädigung für den verlorenen Zahn bedenken würde:
Danke, liebe Zahnfee!
Wo wir schon beim Thema Zähne sind, ist es ja kein großer Sprung zum Knabbern und den geliebten Knabberpostkarten. Knabberpostchefin Monika hat standesgemäß die Knabberpostsaison 2019 eröffnet und uns mit der voll-doll-super-plüschigen Umarmung eine Riesenfreude gemacht! Wir freuen uns, dass Du alles gut überstanden hast und wünschen weiterhin gute Besserung!!!
So einen Knabberpostauftakt genieße ich doch ganz besonders!
Oma Rita hat gaaaanz weit gereiste Grüße aus Bad Holzhausen geschickt - wobei letztere eventuell etwas hart war, denn die Mausbeere beknabberte das gute Stück kurz bevor wir am Samstag zu besagter Fahrt aufgebrochen waren ;-)
Mauritius ist ja nur gaaanz knapp entfernt ;-)
Und Genesungsgrüße schmecken mir doch immer!