Dabei hat unser Schulbeerchen wirklich so gut lachen, wie auf den Fotos oben, denn das Zeugnis ist sehr positiv und beschreibt sehr ausführlich unser Mausbeere, wie sie leibt und lebt. Sie wird halt in allen Lernbereichen im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit einbezogen und liebt es, mitten im Trubel ihrer Klassenkameraden zu sein. Auch ihr heiß geliebtes Nudelsieb findet Erwähnung, woran man mal wieder sieht, wie untrennbar Beerchen und Sieb miteinaner verbunden sind ;-)
Auch das nächste Schuljahr wird die Dame zum Glück noch weiter in der Vorstufe bleiben, wie auch immer es nach der Sommerpause weitergeht...
Endlich (schon?) wieder (oder auch immer noch...) Ferien, yeah!!!
Die kleine Schulbeere weilt nun aber erstmal in den mehr oder weniger wohl verdienten Sommerferien. Dabei war sie heute nochmal fleißig und hat sich aus der heutigen Ergotherapiestunde sogar "Hausaufgaben" mitgenommen. Das Beeren-Kind war dermaßen begeistert von einer Art Kugelrollbahn mit Kurbel, dass die Therapeutin (die ebenso wie die Mama höchst fasziniert von der Kurbeltechnik der jungen Dame war) uns angeboten hat, das Teil über die Ferien auszuleihen. Das haben wir natürlich gerne angenommen und so möchte ich den treuen Beeren-Fans das neueste Lieblingsspielzeug inklusiver bewegter Bilder nicht vorenthalten:
Dieser Begriff ist ja zur Zeit in aller Munde, besonders bei Eltern von schulpflichtigen Kindern. Auch an der Schule der Mausbeere werden allerlei Angebote gemacht, mit deren Hilfe die Kinder den versäumten Lehrstoff zu Hause erarbeiten können oder die einfach nur Tipps zur Bekämpfung der Langeweile bieten. Nun ist unser Beerenkind dem klassischen Lehrstoff ja eher weniger zugetan und auch Bespaßungsmaßnahmen für andere Kinder sind für sie mehr oder weniger uninteressant. Das Besondere beim Schulbesuch ist unsere kleine Diva mehr der Kontakt zu den anderen Kindern oder halt die gezielte Beschäftigung mit ihr, auch im Rahmen der Therapien. Ansonsten beschäftigt sie sich - wie auch zu Hause oder sonstwo - lieber mit dem Nudelsieb, dem Beknabbern von allen möglichen und unmöglichen Gegenständen und gelegentlich mit dem Schikanieren von Leuten.
Neulich rief mich ja eine der Lehrerinnen an und wir haben zusammen überlegt, was man der Dame denn seitens der Schule Gutes tun könnte und was in der Tat ja gar nicht so leicht zu beantworten war. Nudelsiebe, Dinge zum Beknabbern und Leute zum Schikanieren sind auch bei uns zu Hause in ausreichendem Maße vorhanden und der Kontakt zu Mitschülern und Therapeuten ist ja zur Zeit tabu. Da fiel de Lehrerin dann aber doch noch etwas ein - vor einiger Zeit hatte man für die Mausbeere eine Material- oder auch Trockendusche gebastelt, die der absolute Hit ist. Dabei handelt es sich um ein simples Kuchengitter, an dem unterschiedliche Materialien zum Befummeln und Beknabbern befestigt sind. Das Ganze wird an der Decke aufgehängt und bietet eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit auf Augenhöhe, wenn die Beere auf dem Boden sitzt. Das folgende Video zeigt die Dame bei der "Arbeit", es ist noch in Schulzeiten entstanden und zwar just noch Fertigstellung des Mausbeeren-Lehrmaterials. Man beachte auch, wie sicher und geschickt sich die Mausbeere im Sitzen bewegt:
Da die Trockendusche recht sperrig und schlecht zu verschicken war, hatte die Lehrerin bei dem traumhaften Wetter eine Radtour zu uns unternommen und der Mausbeere ihre "Hausaufgaben" persönlich vorbeigebracht. Bei einem netten Gespräch an der Haustür in gebührendem Sicherheitsabstand wurden wir noch mit den neuesten Neuigkeiten aus der Schule und die Lehrerin mit einem Mausbeerenlachanfall versorgt.
Tja, nun ist für unsere Große also Schluss mit Faulenzen :-) Aber die "Arbeit" erledigt sich ja in entspanntem Rahmen sehr gut und so hat sich die Mausbeere am nächsten Morgen gleich im Schlafanzug ans Werk gemacht:
Hey, das kenne ich doch...
Hmmm, sieht nach Arbeit aus...
Na, das erledige ich doch mit der Glücksflosse ;-)
Die Mausbeere zeigt in den letzten Woche mehr und mehr Interesse am Essen. Regelmäßig wird aus der Schule berichtet, wie toll die Dame von ihren Mahlzeiten mit dem Löffel ist und genauso tut sie dies auch zu Hause. Besonders auffällig ist auch, wie sie uns immer beim Essen beäugt und ganz fasziniert auf die einzelnen Bissen schaut. Allerdings ist es ihr dann oft doch nicht ganz geheuer, wenn man ihr dann was zum Probieren gibt. Gestern hat unser Beeren-Kind uns dann aber doch wieder mal maßlos erstaunt. Anlässlich unseres Halloween-Grusel-Essens (Details siehe unten) gab es zum Nachtisch unter anderem leckere Bourbon-Vanille-Soße eines namhaften Bielefelder Puddingherstellers und genau die hatte es unser kleinen Feinschmeckerin offenbar angetan.
Wenn ein Löffel mit Soße im Anflug war, hat sie dafür sogar die heiß geliebte Handytasche vom Papa links liegen lassen - das haben wir in der Form wirklich noch nie erlebt, dass für etwas Essbares ein begehrtes (nicht essbares) Knabberobjekt beiseite gelegt wird! Im folgenden Video sieht man das ganz kurz am Anfang, gefolgt vom Anblick unserer kleinen Genießerin - Beerchen, du hast uns mal wieder richtig stolz gemacht ♡♡♡
Zu Halloween mussten die Damen von Welt natürlich passend gekleidet sein und zum Glück passten die Outfits vom letzten Jahr sogar noch, so dass der Gruselparty nichts mehr im Wege stand:
Mit dem Outfit kann man nur Spaß haben!
Kleine Gruselgestalten
Buhuuuuhh, ein Gespenst!
An schaurig schöner Deko durfte es natürlich auch nicht fehlen und auch der Tisch war dem Anlass entsprechend gedeckt:
Hey, mach mal das Licht aus!
So ist es doch gleich viel gruseliger ;-)
Puh, ich müsste auch mal wieder saubermachen...
Dann mal gruseligen Appetit!
Zum Nachtisch gab es dann gruselige, grüne Glibberhände, zu denen das leckere Sößchen gereicht wurde, das unserer Feinschmeckerin so sehr gemundet hat:
Herrje, schon wieder einen Monat nicht zum Bloggen gekommen - aber besser spät als nie ;-) Die Mausbeere hat ihre ersten Schulwochen schon mehr oder weniger fleißig hinter sich gebracht und nun rücken ja schon die Herbstferien in greifbare Nähe.
In diesem Beitrag möchte ich mal das folgende Video zeigen, dass uns allen außerordentlich gut gefällt:
Dieses Video finde ich gleich in dreierlei Hinsicht großartig:
Es zeigt eindrucksvoll, wie toll die Mausbeere mittlerweile sitzt. Noch vor einem Jahr war an freies Sitzen im Prinzip nicht zu denken und nun thronte sie plötzlich kerzengerade in dem schicken Flitzer.
Zu guter Letzt lenken wir unser Augenmerk auf Mausbeerenschwesterchen Bianca. Unsere Jüngste geht bei der Sprachentwicklung sehr kreative Wege und zum Zeitpunkt der Videoaufnahme war das quietschende Lachen die Bezeichnung für die große Schwester - höchst interessant, welch fröhlichen Eindruck unsere Große offenbar allseits verbreitet :-) Mittlerweile wird die Mausbeere von Bianca übrigens liebevoll "Anna" (mit deutlicher Betonung auf dem "nn") genannt.
Seit einigen Wochen dürfen wir uns wieder über einen supertollen Entwicklungsfortschritt freuen, mit dem uns unser Beerenkind überrascht hat. Bereits seit Jahren üben wir ja immer das Laufen mit ihr, wobei sie selbst eigentlich ledliglich die Beinchen selber eingestemmt hat und wir dann die Füße für sie immer etwas nach vorne gekickt haben (siehe hier).
Neuerdings scheint die Dame allerdings selber vorwärts kommen zu wollen, denn wenn man sie vor sich am Oberkörper hält, fängt sie jetzt an, selbst ein Füßchen vor das andere zu setzen! Über diese weiterentwickelte Lauftechnik freuen wir uns riesig und so wandern wir jetzt täglich zusammen durch die Bude:
Auslöser für diesen tollen Fortschritt wird unserer Vermutung nach hauptsächlich die innere Motivation der selbstbewussten jungen Dame sein, aber trotzdem ist bestimmt auch der neue Physiotherapeut nicht ganz unschuldig daran, der ja seit Anfang des Schuljahres regelmäßig mit ihr im medizinischen Zentrum von Eben-Ezer arbeitet. Zum einen ist etwas frischer Wind ja manchmal ganz motivierend und zum anderen ist die Physiotherapiepraxis auch mit allen nur erdenklichen Hilfsmitteln ausgestattet - die ganze Einrichtung ist halt für Menschen mit Einschränkungen verschiedenster Art gedacht, wovon nun auch unser Beerchen in hohem Maße profitiert:
Wenn ich gleich Lust habe, laufe ich vielleicht noch...
Heute vor genau anderthalb Jahren ist die kleine Mausbeerenschwester Bianca zur Welt gekommen - eine gute Gelegenheit, ihr mal einen eigenen Beitrag im Beeren-Blog zu widmen.
Die jüngste Dame des Hauses wächst ja zweifelsohne in nicht ganz alltäglichen Verhältnissen auf. Vermutlich werden viele Menschen in ihrem Leben niemals Dinge wie Trachealkanülen, Magensonden und diverse Hilfsmittel zu Gesicht bekommen, die für Bianca ja im Prinzip stinknormale Alltagsgegenstände sind. Auch der Umstand, dass sie die eigentlich große Schwester in der Entwicklung mittlerweile überholt hat und sie selbst in gewisser Weise schon eher die "Große" ist, ist definitiv speziell. Natürlich hat Bianca schon recht früh bemerkt, dass ihre Mausbeerenschwester sich auch anders verhält als die meisten anderen Leute um sie herum. Die Kleine freut sich so immer ganz besondes, wenn das Beerchen mal irgendwo "mitmacht" (z.B. auf dem Tisch rumkloppen oder Hände hoch machen etc.) und versucht immer, es mit einzubeziehen (z.B. bei den allseits beliebten Küsschenrunden für alle).
Ein Löffel für Annika...
Bei unserem Spielplatzbesuch letzten Sonntag hatte Bianca natürlich auch Spaß in der Schaukel, aber interessanterweise noch mehr Freude daran, ihrer großen Schwester beim Schaukeln zuzusehen:
Meine Schwester schaukelt, wie cool!
Wie die meisten kleinen Kinder, macht auch die kleine Mausbeerenschwester sehr gerne nach, was die Erwachsenen so tun und so ist sie mit ihren anderthalb Jahren schon zu einer sehr hilfsbereiten jungen Dame geworden, die auch ihre große Schwester zum Teil wunderbar unterstützt. Natürlich gibt es auch die stinknormalen Geschwisterkloppereien um bestimmte Spielzeuge oder Familienmitglieder, aber andersrum bringt sie dann immer Dinge, die Annika gerade benötigen könnte. Und auch bei den ganz normalen Versorgungstätigkeiten haben wir mittlerweile ein tatkräftiges Helferlein und können uns wohl bald zur Ruhe setzen ;-)
So, einmal Nasenrotz absaugen...
Und was meine große Schwester kriegt, will ich auch!
Besonders überrascht hat uns bereits vor drei Monaten die Fingerfertigkeit der kleinen Dame - das muss man mit fünfzehn Monaten erstmal hinkriegen:
Auch wenn der Alltag mit den beiden Mädels schon manchmal anstrengend ist, sind wir absolut froh und glücklich, es noch einmal "gewagt" zu haben. Bislang sieht es so aus, als wenn beide Mädels in ihrer Entwicklung voneinenander sehr stark profitieren - sie sind einfach ein wunderbares und entzückendes Gespann:
♡♡♡ Zwei beerenstarke Mädels ♡♡♡
So, da die Mausbeere aber klarstellen möchte, dass das ihr höchst eigener Blog ist, soll sie nun doch das letzte Wort haben und zwar mit dieser leckeren Knabberpostkarte von Britta und Michael aus Dresden:
Die Knabberposthoheit habe schließlich immer noch ich!
In den letzten Wochen hat die Mausbeere ihre neue Sitztechnik fleißig trainiert und perfektioniert. Man findet sie jetzt die meiste Zeit sitzend vor und es kommt immer seltener vor, dass die mal umkippt. Wenn das mal vorkommt geht es ruckizucki, dass sie sich wieder aufsetzt.
Ich sitze denn hier mal so rum..
Hallo!
Aber damit nicht genug, denkt sich wohl die Mausbeere - einfach nur in der Gegend herumsitzen ist ja öde, also muss noch etwas Mobilität her. Uns so hat sie gerade mal vier Wochen nach den ersten erfolgreichen Aufsetzversuchen damit begonnen, sich sitzend fortzubewegen. Minimal geht es auf dem Po rutschend schon vorwärts aber meistens dreht sie sich in die Runde und hat so eine perfekte Rundumsicht über das Geschehen. Nachdem sie diese Technik erstmal raushatte, hat sie einen ganzen Nachmittag damit verbracht, im Wohnzimmer herumzukreiseln - hoffentlich hat sie dabei keinen Drehwurm bekommen ;-) Natürlich haben wir diese neue Variante des guten alten "Hubschraubers" auch für die Beeren-Fans in bewegten Bildern festgehalten:
So erschließen sich unserem Töchterchen plötzlich ganz neue Perspektiven und sie kann die Welt für sich ganz neu erkunden, was uns natürlich riesig freut:
Hey, wer bist Du denn?
Bei aller Freude hat die Entdeckungsfreude unseres Beerchens aber auch kleine Nachteile, denn in Sitzhöhe der kleinen Diva ist praktisch nichts mehr sicher. Gerade hatten wir der kleinen Schwester beigebracht, nur die für sie bestimmten Gegenstände vom Couchtisch zu klauben, so müssen wir plötzlich Zerbrechliches vor unserer Großen in Sicherheit bringen :-)
Guck-guck - da bin ich!
Mal sehen, was es hier so Interessantes gibt...
Hat hier eine Bombe eingeschlagen? Nee, nur 'ne Mausbeere...
Und auch einige Blessuren hat das Beeren-Kind bei ihren mehr oder weniger aufrechten Streifzügen durch die Welt davongetragen. So zieren regelmäßig blaue Flecken das Popöchen und die Oberschenkel und auch einige Macken im Gesicht von diversen unsanften Landungen konnten wir schon verzeichnen. Und auch die arme Glücksflosse hat mal was abbekommen - naja, wo gehobelt wird, da fallen ja bekanntlich auch Späne...
Was? Ein guter Junge hat immer aufgeschlagene Glücksflossen-Ellenbogen!
Diese Woche, so kurz vor Weihnachten, sind hier im Hause Dinge geschehen die durchaus als Weihnachtswunder durchgehen würden, bzw. als verfrühtes Weihnachtsgeschenk der Kinder an uns gelten können, und die uns als Eltern zur Zeit mit megamäßig stolzgeschwellter Brust umherwandern lassen.
Ja, die Jüngste lernt gerade Laufen und macht ihre ersten freien Schritte. Hangelnd und begleitet an zwei Händen klappte es jetzt schon seit Kurzem, aber immer öfter werden auch kurze Wege frei angegangen (auch wenn am Ziel z.B. das Fallen auf Beerchen oder den aktuell herumliegenden Sitzsatz bei der Wahl des Lauftempos schon miteinbezogen wurde). Das macht uns natürlich stolz, ist aber, soviel muss gesagt sein, irgendwie erwartbar gewesen.
Der eigentliche WOW-Moment passierte aber unter der Woche mit unserer Ältesten. Beim Sondieren der Beere auf dem Wohnzimmerfußboden – wir waren kurz mal mit der Aufmerksamkeit woanders – hat sie nämlich plötzlich auf dem Boden gesessen(!). Nur konnte sich keiner von uns erinnern sie hingesetzt zu haben. Sie will, das merkt man richtig, schon seit einiger Zeit ganz viel sitzen, und hat auch schon seit geraumer Zeit die nötige Rumpfstabilität um sich sehr lange auch in dieser Position zu halten. Wir helfen ihr dann immer auf, auch wenn man immer noch aufpassen muss, dass sie nicht irgendwann aus Konzentrationsmangel umkippt und zu krachend mit dem Dickschädel irgendwo draufscheppert.
Was war also passiert? Elterliche Amnesie? Stilldemenz? Zum Glück nicht, denn es war das Beerenkind selbst, das ganz plötzlich gelernt hat sich aus der Rückenlage über den Armstütz auf der linken Seite in eine sitzende Position zu begeben. Woher wir das wissen? Weil es die Woche über noch mehrere Male, mit mehreren Beobachtern, ziemlich reproduzierbar, wieder passiert ist. Und diesmal konnten wir sogar die Kamera zücken. Bitte seht selbst, womit uns das Kind so unfassbar glücklich und stolz gemacht hat:
So, wie das Entkommen aus der Bauchlage ein Mammutprojekt gewesen ist, am heutigen Tag aber nur noch eine kurze Durchgangsstation beim Bodenturnen ist, so wird auch dieser Move in Zukunft sicher ins dauerhafte Beerenrepertoire übergehen, internalisiert und weiter verfeinert. Zeigt alles auch wunderbar, dass das Kind in seiner Entwicklung sein komplett eigenes Tempo hat, aber immer wieder tolle Entwicklungsschritte macht.
Die beiden obligatorische Fragen, die uns jetzt gestellt werden werden daher, präventiv, in Kürze:
F: "Glaubt Ihr dass sie irgendwann laufen kann?"
A: "Hmm. Trotzdem noch eher ein Nein, wobei man gerade im Lichte der aktuellen Ereignisse niemals nie sagen darf."
F: "Macht sie das wegen ihrer Schwester?"
A: "Möglich. Vielleicht ein bisschen, aber hauptsächlich dürfte es wohl einfach fürs Sitzen an der Zeit gewesen sein, Schwesterchen, Eltern, Lockmittel und Physiotherapeuten zum Trotz."
Dass sie die körperlichen Voraussetzungen hat, hatte sie bereits unterm Jahr herausragend demonstriert. Ich hatte die Beere gerade in ihrem Stehständer gebracht und die Kniestützen verschraubt, da richtete die Dame sich doch plötzlich auf. Mehrfach. Macht das mal selbst!!! Ich hatte sogar die Zeit noch das Handy von oben zu holen und die Szene zu filmen, die Beere hatte einige Wiederholungen parat:
Also, liebe Kinder, vielen Dank für diese tollen Weihnachtsgeschenke.
Nun ist es schon wieder Adventszeit und die Mausbeere ist mittlerweile ein richtiger Profi geworden. Das hat sich letzte Woche bei unserem ersten Weihnachtsmarktbesuch gezeigt.
So ein Weihnachtsmarkt ist doch immer wieder schön!
Als sie im letzten Jahr zum allerersten Mal mit dem tollen Kinderkarussell gefahren ist, musste ich sie noch richtig festhalten, damit sie nicht von ihrem gelben Pokémon gerutscht ist. In diesem Jahr saß sie überraschenderweise dermaßen stabil im Fred-Feuerstein-Mobil, dass ich gar keine Hand mehr ans Beerenkind legen musste und so konnte bei der zweiten Runde auch gleich die kleine Schwester noch mit einsteigen:
Mein rechter, rechter Platz ist frei...
...ich wünsche mir meine Bianca herbei!
Da die beiden Schwestern - wie durch die Karussellfahrt bewiesen wurde - ein alt eingesessenes Team sind, wurden sie gleich anschließend noch in den schönen Rentierschlitten zum Fotoshooting gepflanzt:
Weihnachtsidylle mit Mausbeere und Familie
Auch das traditionelle Hexenhäuschen wurde von der Mausbeere wieder unter strenger Aufsicht vom Papa (oder umgekehrt, wer weiß das schon so genau...) mit vielen süßen Leckereien beklebt. Diesmal wurde noch ein neues Helferlein angelernt, während die störende Mama zum Einkaufen geschickt wurde:
So Leute, eigentlich weiß ich wie`s geht, aber ich gucke lieber nochmal auf die Packung...
Applaus für das tolle Knusperhäuschen!!!
In der Schule war das Weihnachtsbeerchen in den letzten Wochen mit ihrer Klasse schwer damit beschäftigt, Kekse für den großen Adventsmarkt in Eben-Ezer zu backen, bei dem die Schule auch mit einem Stand vertreten war. Wenn man den Erzählungen unseres selbstbewussten Töchterchens Glauben schenkt, hat sie im Prinzip die ganze Arbeit alleine gemacht. Kritische Stimmen würden dagegen anmerken, dass sie an den Hauptbacktagen wegen einer Erkältung dem Unterricht fern geblieben ist und sich selbst beim Verpacken der Kekse in die Tüten in einen seligen Fluchtschlaf gerettet hat - aber psssst, ich habe nix gesagt ;-) Die Kekse schmecken übrigens vorzüglich!
Habe ich alle ganz alleine gebacken und verpackt!
Eine leckere Knabberpostkarte mit deinem süßen Nessie-Monster hat die Mausbeere von Oma Rita erreicht, die ein paar Tage gaaaaaanz knapp vor Invergordon in Schottland (also in Bad Holzhausen zwischen Lübecke und Rödinghausen) verbracht hat ;-)
Ein Hauch schottischer Whisky klebt trotzdem dran.
Bereits vor fast einem Jahr war uns aufgefallen, dass die oberen Schneidezähne der Mausbeere anfangen zu wackeln. Allerdings scheint es den Burschen in der Beeren-Schnute sehr gut zu gefallen, denn sie halten sich immer noch standhaft, auch wenn insbesondere der rechte Zahn quasi nur noch am seidenen Faden hängt, wie man in folgendem Video sehr schön sehen kann:
Zwischenzeitlich hatten ja schon die unteren beiden Schneidezähne der Zahnfee einen Einsatz beschert, auch wenn beide Beißerchen leider nicht aufzufinden waren.
Wo wir schon beim Thema Zähne sind, wollte ich noch kurz von einer sehr erstaunlichen Begebenheit berichten. Es ist ja bekanntlich immens schwierig, dem Beerchen in den Mund zu gucken, was besonders Halsuntersuchungen oder eben auch zahnärztliche Kontrollen sehr schwierig macht. Bei unserer letzten Kontrolle in der zahnärztlichen Sprechstunde in der MHH (wo die Untersuchungen dank Mamas Spezialgriff eigentlich immer recht gut geklappt hatten) wurde uns ein bestimmter Arzt empfohlen, der auf Kinder und insbesondere auch kleine Patienten mit genetischen Syndromen spezialisiert ist und sich mit den Eigenheiten dieser kleinen Spezialpatienten gut auskennen sollte. Da mal wieder eine Zahnkontrolle anstand, haben wir bei diesem Doktor einen Termin vereinbart, zu dem wir uns dann am Montag in Richtung Hannover aufgemacht hatten.
Bereits der erste Eindruck war sehr positiv, denn der Arzt war unglaublich sympathisch und hatte eine ganz tolle Art, auf das Beerchen einzugehen (lediglich von der kleinen Schwester wurde er extrem kritisch beäugt, obwohl diese mangels Zähnen eigentlich nichts zu befürchten hatte ;-) ). Nachdem ich dann mit dem Beerchen zusammen auf dem Zahnarztstuhl Platz genommen hatte, habe ich mich schon wieder gedanklich auf die Anwendung des Spezialgriffes eingestellt - aber es war nichts dergleichen nötig! Der Zahnarzt hat geschickt mit zwei Werkzeugen den Mund der Beere aufbekommen und ohne Probleme die Beißerchen untersucht und für bestens in Ordnung befunden. Das alleine fanden wir schon erstaunlich genug, aber anstatt des üblichen Protestes hat unser Beeren-Kind während der Untersuchung sogar einen Lachanfall bekommen! Ein Zahnarztbesuch, der offensichtlich Spaß gemacht hat - wirklich unglaublich!!!
Zu allererst möchten wir uns ganz herzlich für die vielen lieben Kommentare bedanken, die wir für unsere beiden letzten Beiträge über den baldigen Familienzuwachs bekommen haben! Wir freuen uns unglaublich, wie viele treue Fans (insbesondere die bislang stillen Mitleser) mit uns mitfiebern!
Heute soll es aber mal wieder um die Mausbeere gehen, denn sie ist ja schließlich die Hauptperson dieses Blogs und das soll sie auch bleiben, auch wenn sie hier bei uns bald starke Konkurrenz bekommen wird ;-) Da wir ja schon wieder länger nichts geschrieben hatten, möchte ich einfach mal ein paar kurze Berichte und schöne Fotos aus den letzten Wochen nachreichen.
Letzten Samstag hat der Papa mal wieder an der alljährlich stattfindenden Sponsi-Rallye teilgenommen, zu der die Damen des Hauses nach zweijähriger Abstinenz mal wieder zum Anfeuern dazugekommen sind. Trotz Trainingsrückstandes hat sich der Papa wirklich wacker geschlagen und mal wieder die meisten Runden um das Schulzentrum gedreht. Zum Anstoßen auf den glorreichen Sieg hat die Mausbeere natürlich ihren höchst eigenen Plastikbecher bekommen und konnte so ebenfalls einer großen Leidenschaft nachgehen.
Da kommt der gelbe Papa-Blitz...
...hoch die Tassen!!!
Der ganze Vormittag verlief eigentlich recht harmonisch, bis es dann kurz vor dem Aufbruch nach Hause zu einem mittelschweren Streit zwischen Vater und Tochter kam. Die beiden konnten sich partout nicht einigen, wem denn zum Geier die Tasche für das Smartphone gehört:
Hihi, die Handytasche kriegst Du nicht!
Neee, wirklich nicht!!!
Einige Wochen zuvor hatten wir dem Herforder Tierpark mal wieder einen Besuch abgestattet. Am Outfit der Mausbeere sieht man, dass das Wetter da noch wesentlich sommerlicher war, als sie sich in ihrem Buggy gemütlich die Tiere angeschaut hat:
Wer beobachte hier wohl wen?
Ach, was haben wir es doch gemütlich!
Seit wenigen Wochen merken wir eine deutliche Verbesserung der Hörreaktionen der jungen Dame. Das erstaunt uns umso mehr, als dass sie aufgrund häufiger Ohrenentzündungen schon seit geraumer Zeit ihre Hörgeräte so gut wir gar nicht mehr trägt. Auch ohne ihre Lauscher spielt sie zur Zeit hingebungsvoll mit ihren diversen Spielzeugen, die in irgendeiner Form Geräusche von sich geben oder Lieder abspielen. War das Spiel meistens eher zufällig, bekommt sie mittlerweile immer mehr den Dreh raus, wie sie gezielt durch Aktion mit den Spielzeugen Töne erzeugen kann. In Anbetracht der Tatsache, dass sie ihren UK-Geräten selten über längere Zeit mehr als kurze höfliche Aufmerksamkeit geschenkt hat, freut uns dieses Interesse an Knöpfchen etc. ungemein. Auch die Glücksflosse wird immer meisterhaft in das Spiel eingebaut:
Im Kindergarten wurden jetzt im neuen Kindergartenjahr neue "Steckbriefe" der Kinder über den Garderoben aufgehängt. Besonders drollig daran ist, dass der Handabdruck der ja schon fünfjährigen Mausbeere gefühlt nur halb so groß ist, wie der eines zweijährigen Spielkameraden :-) Natürlich hat das Beerchen ansonsten jede Menge Spaß im Kindergarten und jetzt wo das Wetter oft zu eklig ist, um draußen zu spielen, wird wieder des öfteren das Bälle-Bad frequentiert:
In Kürze wird es übrigens eine Neuerung in unserem Tagesablauf geben, denn das Beeren-Kind wird bald jeden Morgen vom kindergarteneigenen Taxi abgeholt und zur "Arbeit" gebracht. Das war aus organisatorischen Gründen bislang nicht möglich und so freuen wir uns, dass das jetzt klappt. Ein passender Kindersitz in Rennfahrer-Qualität wurde letzte Woche auch schon geliefert (natürlich ist dieser nicht seitwärts im Bulli angebracht, das Foto war während der Einstellung auf die Mausbeeren-Maße entstanden):
Die nächste Fahrt geht seitwärts!!! (kleiner Scherz am Rande)
Natürlich durfte sich die Mausbeere in den letzten Wochen auch wieder über einen Schwung leckerer Knabberpostkarten freuen. Die nette Dame ;-) Maike hat keine Kosten und Mühen gescheut und sich extra zwecks Knabberpostversorgung der jungen Dame nach Eckernförde aufgemacht. Von Monika kam von einer Reise nach Hamburg und Lüneburg dieser schöne Glücksbringer für große Aufgaben, die uns ja in den nächsten Wochen bevorstehen werden :-)
Von Oma Rita kam ein Kärtchen aus dem fast schon benachbarten Oerlinghausen und eine aus Oberhausen vom stilvoll in Szene gesetzten Gasometer: