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Freitag, 28. Oktober 2016

Laternenfest

Vermutlich hat jeder, der als Kind einen Kindergarten besucht hat, noch die Zeit der Laternen (vielleicht sogar mit selbst gebastelten Modellen) als ganz besonderes Highlight in Erinnerung. Gestern fand auch im Kindergarten der Mausbeere ein Laternenfest statt und selbstverständlich war die junge Dame mit von der Partie! Bereits vor einigen Wochen war in den Gruppen eifriges Laternen basteln angesagt und fürs Beeren-Kind hatte man eine absolut entzückende pinkfarbene Eulen-Laterne angefertigt. Damit auch kein Zweifel aufkommt, wem das gute Stück denn gehört, wurde die Rückseite noch mit einem Handabdruck und einigen Fingerabdrücken versehen, was sich die kleine Diva erstaunlicherweise sogar gefallen lassen hat (jegliche Schmiererei an den Händen wird ja bekanntlich umgehend akutem Ekelkram zugeordnet):
Sehr schön gearbeitet...
...und per Handabdruck eindeutig zuzuordnen!
Da doppelt ja bekanntlich besser hält, hat die Beere das gute Stück dann aber lieber noch auf ihre eigene Art und Weise zu ihrem Eigentum erklärt:
Aber sicher ist sicher...
...JETZT ist es MEINE Laterne!
Gestern hat sich dann die komplette Kindergartenbesatzung mit Familien im Schötmaraner Schlosspark getroffen. Zuerst wurde gesungen und dann wurde eine Laternenwanderung durch den erstaunlich weitläufigen Park unternommen. Nach einer weiteren musikalischen Darbietung der Kinder ging es dann ans Buffet, wo es jede Menge leckerer Dinge zu naschen gab. Leider mussten wir das Fest etwas früher verlassen, da wir schon seit ewigen Zeiten Konzertkarten für diesen Abend hatten. Das war aber wiederum Glück für unsere Spezialbabysitterin Jana, denn so hatte sie die Gelegenheit, etwas früher zu kommen und auch am Laternenfest teilzunehmen.
Etwas trickreich war übrigens der Transport der (natürlich mit einem pinkfarbenen Laternenstab versehenen) Laterne, da das Beerchen ja schließlich auch etwas davon haben sollte. Nachdem erst immer einer von den erwachsenen Begleitpersonen die süße Eule getragen hatte, haben wir verschiedene Befestigungsmöglichkeiten am Buggy ausprobiert, bis wir dann die perfekte Lösung gefunden haben:
Ich gehe mit meiner Laterne...
Hihi, aber immer schön festhalten, Papa!
So, endlich fest vertäut.
Jaaaaa, vieeel besser!
Dann kann es ja losgehen...
...denn ein leckeres Buffet wartet!
Als wir uns also etwas vorzeitig verabschiedet haben, bekam das Beerchen dann noch fix einen Stutenkerl geschenkt, den sie überraschenderweise (und vielleicht auch aus Versehen) gleich seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt hat:
Was soll ich denn jetzt mit Dir anfangen?
Einfach mal in den Kopf beissen!
Trotz verfrühtem Aufbruch war es für uns ein wunderschöner Abend und insbesondere die Mausbeere war zu Hause vor Grinse-Energie kaum zu bändigen - ein untrügliches Zeichen, dass es auch ihr richtig gut gefallen hat!

Übrigens durfte sich die Mausbeere auch wieder über zwei Knabberpostkarten freuen, nämlich eine von Maike, die ein paar Tage an der Ostsee verbracht hat und eine von Oma Rita aus Worpswede.
Schmeckt nach Meer...
...und das nach Kultur.

Sonntag, 16. Oktober 2016

Surreale Begegnungen

Mit besonderen Kindern (insbesondere mit durch eine Sonde ernährten) kann man so gut wie keine Unternehmungen machen, schon gar nicht spontan!
Die hier angeführte Meinung ist tatsächlich recht weit verbreitet und im Netz gut dokumentiert. Dass sie unserer Erfahrung nach nicht zutrifft, lässt sich schon alleine daran sehen wie viele Einzelbeiträge mittlerweile mit dem Schlagwort Ausflüge versehen sind. Wir versuchen seit jeher das Beste aus unseren besonderen Voraussetzungen zu machen und völlig normale Dinge ("normal" in unserem Universum) zu unternehmen. Weiter unten im Beitrag wird gezeigt, dass es auch Grenzen gibt, aber zunächst sei ein Spontanausflug mit dem Beerchen beschrieben, den wir vor ca. einer Woche gemacht haben. Und mit "spontan" ist hier einmal wirklich spontan gemeint. Es mag in der Vergangenheit – *hüstel* – eventuell hier und da schon einmal Situationen gegeben haben in denen ich der Mausbeerenmama nicht die allergrößte Spontaneität unterstellt habe, aber an diesem Wochenende hat sie jeden, vermutlich sogar sich selbst, total überrascht.

Keine 24 Stunden lagen zwischen der Erwähnung des Starts einer Kunstausstellung in der örtlichen Tageszeitung und dem Besuch der Ausstellung in Hamburg. Der Titel der Ausstellung lautet "DALÍ, ERNST, MIRÓ, MAGRITTE ... – Surreale Begegnungen" und läuft noch bis zum 22. Januar 2017 in der Hamburger Kunsthalle.
Hey Hamburg! Da bin ich schon wieder. Und dann noch bei so einem surrealen Himmel…
Da die Mama dem Surrealismus sehr zugetan ist, wollte sie die Ausstellung natürlich unbedingt sehen, da aber in der Zeit bis Weihnachten weder die Zeit mehr, noch das Wetter angenehmer wird, haben wir Nägel mit Köpfen gemacht und sind mit Beerchen gleich am nächsten Tag wieder einmal nach Hamburg. Die Fahrt war aufgrund des Beginns der Herbstferien ziemlich zäh und die Fahrt gen Norden dauerte mit fünf Stunden gut doppelt so lange wie üblich, aber unsere junge Dame hat insofern prima mitgearbeitet, als dass der Großwickeleinsatz (inklusive Outfitwechsel) exakt mit der Frühstückspause zusammenfiel.

Die Ausstellung selbst war sehr interessant, am Startwochenende noch nicht überfüllt so dass man mit der Karre prima herumfahren konnte, und alle Bereiche des Museums waren prima barrierefrei zu erreichen.
So eine lustige Frisur!
Leider fehlte uns nach der verspäteten Anreise die Zeit die anderen Ausstellungen noch kurz anzusehen, aber auch die Surrealismus-Ausstellung lohnte den Aufwand.
Die Rückfahrt war dann auch ohne die ganzen In-die-Ferien-Starter viel angenehmer und schneller, trotzdem sind wir immer wieder froh und dankbar dass unser Töchterchen Autofahren so sehr mag.
Das tolle Mae-West-Sofa, und Beerchen ist hier schon fast, …
…und jetzt endgültig am Schlafen. Drauflegen war aber verboten! 
Mehr surreale Begegnungen gab es dann diesen Freitag, in einem Wald in unserer Heimatstadt. Das Berliner Theater Anu war in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt zu Besuch in Bad Salzuflen und hatte den Wald rund um den stumpfen Turm mit einer Installation aus Licht und Tönen zu einer großen nächtlichen Bühne gemacht. Gegeben wurde (Nomen est Omen) Schattenwald, eine poetische und dabei auch surreale Annäherung an die Ursprünge der Grimmschen Märchen über die nordische Mythologie.

Im Flyer wurde schon explizit darauf hingewiesen dass der Weg durch den Wald nicht barrierefrei sein würde, um so glücklicher waren wir dass unsere Spezialbabysitterin Jana ziemlich spontan Zeit hatte, damit wir uns diesem Abenteuer stellen konnten.
Nur mit Laternen in den dunklen Wald…
Wer sich bei dieser vagen Beschreibung noch nicht vorstellen kann auf wen man im Wald so trifft, für den sind hier ein paar Impressionen, die aber in keinem Fall das Erlebnis ersetzen können vor Ort dabei gewesen zu sein:
Ein Rabe
Frau im Mond
Zwiegespräch zwischen Schatten
Der Weg durch den Wald war mit den Laternen im Dunklen wirklich schon trickreich genug, mit Beerchen wären wir an manchen Stellen wirklich nicht weiter gekommen. So haben wir das Kind einfach im Anschluss schlafend wieder von Jana in Empfang genommen, ein Laternenfest speziell für das Beerchen steht aber demnächst auch noch an. Dazu ein anderes Mal mehr…

Unser Fazit dieser zwei Ausflüge ist, dass man sehr wohl mit einem besonderen Kind Spontaneität beweisen kann, es dabei aber auch nicht übertreiben muss. Wie bei allem, ist immer das richtige Maß entscheidend.

Montag, 26. September 2016

Krank geschrieben

Es ist ja allgemein bekannt, dass sich Kinder in der ersten Kindergartenzeit eine Menge Infekte einfangen und mit nach Hause bringen. Dass es allerdings keine zwei Wochen dauern würde, bis das Beerchen aus Krankheitsgründen ihre täglichen Pflichten als Kindergartenkind nicht wahrnehmen kann, hätten wir dann doch nicht gedacht. Allerdings scheint zur Zeit aber auch ein wirklich fieser Bazillus sein Unwesen zu treiben, der selbst hart gesottene Therapeutinnen und Kindergärtnerinnen lahmlegt und sogar der Papa, der ja bekanntlich im Normalfall gegen jedwede Seuche immun ist, verspürte am Sonntag tatsächlich auch mal ein Kratzen im Hals.
Nachdem das Beeren-Kind am Donnerstagvormittag ja noch trotz Triefnase in den Kindergarten gegangen war, verfiel es nach der Rückkehr am Nachmittag relativ schnell immer wieder in Gronausche Gesundheittschläfchen und auch den abendlichen Besuch ihrer Spezialbabysitterin Jana hat sie die meiste Zeit verpennt, wie folgendes Foto von Jana beweist:
Gronausches Gesundheitsschläfchen unter bärenstarker Aufsicht.
Am Freitag haben wir die junge Dame dann vorsichtshalber zu Hause gelassen und nachdem sie sich den Tag über erneut ausgiebig ausgeschlafen hatte, ging es ihr eigentlich erstmal wieder besser. Am Wochenende war es dann ein ständiges Auf und Ab, mal hatte sie erhöhte Temperatur und fiese Hustenanfälle, die ihr sichtlich Unbehagen bereitet haben, was nur durch die Gabe von Fiebermedikamenten (die ja auch gegen Schmerzen gut sind) gemildert werden konnte.
Für dieses Grinsen würde die Dopingprobe definitiv positiv ausfallen.
Heute Nacht ging es der Mausbeeren-Königin dann richtig mies und sie bekam Fieber, weswegen wir umgehend einen Termin bei ihrem Leibarzt veranlasst haben. Dieser hat nach gründlicher Untersuchung einer Bronchitis festgestellt und ihr erstmal wieder ein Antibiotikum verordnet. Diese Diagnose hat uns dann irgendwie doch überrascht, weil die Atmung der Mausbeere eigentlich gar nicht so schlecht war. In der Vergangenheit hatte sie schon bei Infekten, die eigentlich nicht auf die Lunge geschlagen waren, wesentlich mehr Sauerstoffbedarf - höchst erstaunlich, dass sie nun mit einer fetten Bronchitis lediglich im Schlaf ein winziges Spürchen "frische Luft" benötigt. Den Sauerstoff im Schlaf applizieren wir zur Zeit übrigens nicht über die Nasenbrille (findet sie aktuell total fürchterlich und wird sogar im Schlaf abgerupft), sondern über das Sprechventil, dass sie somit nachts trägt. Da sie im Wachszustand dann wieder ihre Tracheostoma-Käppchen trägt, ist zusammen mit der Inhalation von Kochsalzlösung aber die ausreichende Befeuchtung der Lunge gewährleistet.
Übrigens hat der Doktor angeordnet, dass das Beeren-Kindergarten-Kind frühestens am Donnerstag wieder seiner Tätigkeit nachgehen darf, falls es bis dahin wieder fit ist, so dass in den nächsten Tagen erstmal geruhsames Auskurieren zu Hause angesagt ist.

Mittwoch, 20. Juli 2016

Beastmode

American-Football-affine Beeren-Fans mögen den Begriff "Beastmode" vielleicht als Bezeichnung für den Zustand kennen, in den sich der Spieler Marshawn Lynch manchmal begibt. Der ist nämlich dafür bekannt sich durch nichts und niemanden aufzuhalten zu lassen, wenn er gedenkt, den Ball in die Endzone zu tragen.
Ganz ähnliches Verhalten zeigt die Mausbeere ja gerne mal, wenn sie besonders scharf auf irgendwelche Dinge wie Flasche, Spucktuch oder regelmäßig wechselnde Lieblingsspielzeuge ist. Aktuelles Objekt höchster Begierde ist ihr Holz-Gestell, das man auf der Krabbeldecke über dem Kind platzieren kann und an dem diverse Dinge zum Befummeln herumbaumeln. Dieses Gestell hat sie eigentlich schon viele Jahre und es steht meistens brav in einer Ecke des Wohnzimmers, außer wir Eltern hielten es für angebracht, es mal über das Beeren-Kind zu stellen.
Lieblingsspielzeuge in Parkposition
Neuerdings scheinen die von den Großen vorgegebenen Gestell-Spielzeiten der jungen Diva nicht mehr auszureichen. Da wird sich mit enormer Kraftanstrengung durchs komplette Wohnzimmer in einer Mischung aus Rollen, Schubbern und Krabbeln gearbeitet und dann das Holzteil aus seiner - eigentlich recht stabil verkanteten - Parkposition herausgeholt. Aufhalten kann die Beere dabei nichts und auch das arme Rentier Gustav wird gnadenlos umgenietet, wenn die Dame erstmal im "Beastmode" ist:


Da kann man als Eltern doch gerne mal das Gefühl, vollkommen überflüssig zu sein - insbesondere, wenn das Gestell auch noch als Barrikade in der Wohnzimmertür platziert wird:

So, hier dürfte wirklich KEINER mehr durchkommen!
Ebenfalls völlig überflüssig waren wir Beeren-Eltern übrigens auch gestern Abend, an dem die junge Dame sich mit ihrer Spezialbabysitterin Jana amüsiert hat. Davon wurden wir während unseres Kino-Besuches auch durch diese geniale Foto-Kollage informiert, die wir den treuen Beeren-Fans nicht vorenthalten wollen:
Mama und Papa können ruhig noch etwas wegbleiben, wir haben Spaß!

Dienstag, 15. März 2016

Geschenke!!!

Der vierte Geburtstag der Mausbeere liegt nun schon wieder über eine Woche zurück, aber die junge Dame durfte sich weiterhin über einen steten Strom an Geschenken freuen, die in diversen Nachfeiern und Besuchen den Weg zu ihr gefunden haben. Von lieben Freunden hatte sie ein sehr verheißungsvolles Paket und zwei lustige Ballons bekommen, die dem Beerchen an sich schon sehr viel Freude machen und auch nach einer Woche noch gut gefüllt bei uns im Wohnzimmer herumschweben. Der Geschenkinhalt hat die Mausbeeren-Mama erstmal entzückt aufquieken lassen, denn im schön glänzenden Schmetterlingspapier verbarg sich ein absolut entzückendes Erdbeerkleidchen!!!
Ein tolles Geschenk mit lustigen Ballons!
Na, wie sehe ich aus?
Spezialbabysitterin Jana kam das Beeren-Kleidchen übrigens recht bekannt vor, denn sie hatte ebenfalls damit geliebäugelt, es der jungen Dame zu schenken. Glücklicherweise hatte sie sich doch für andere Dinge entschieden und für das Beerchen in einem schicken rosa Paket verschnürt.
Das ist für mich?
Soll ich wirklich aufmachen, Papa?
Beim Auspacken hat sich die Mausbeere mal wieder etwas geziert und ist nur nach viel Geduld und mit nicht unwesentlicher Hilfe an den Inhalt gekommen. Obwohl sich Jana ja nicht für das Kleidchen entschieden hatte, hatte sie dann mit dem schönen bunten Greifball einen "Doppeltreffer" gelandet. Aber da es bei besonders geliebten Gegenständen ja nie verkehrt ist, eine eiserne Reserve im Haus zu haben, hat die Beere das Teil trotzdem gleich einkassiert. Außerdem gab es von Jana ein süßes Kätzchen-Holz-Puzzle, an dem die Beere auch gleich Hand angelegt hat.
Doppelt hält besser und Umtausch ist jetzt ausgeschlossen ;-)
Ein süßes Kätzchen-Puzzle
Das absolute Highlight für uns alle war aber der dritte Gegenstand, der aus dem rosa Papier zum Vorschein kam: nämlich ein Bilderrahmen mit einem unserer absoluten Lieblingsfotos, das treue Beeren-Fans vielleicht noch aus der "Beruhigungs-Selfie-Serie" aus dem letzten Sommer kennen - der Gesichtsausdruck der jungen Dame ist einfach nur zu köstlich! Wir Beeren-Eltern haben uns riesig über dieses Bild gefreut, aber auch die Beere wollte den Rahmen gar nicht mehr hergeben und hat bereits erste Bissspurren darauf hinterlassen:
Zwei, die viel Spaß zusammen haben!
Von Großtante Hanni und Großonkel Dieter sollte es eigentlich eine schicke Weste geben, die sie vorsorglich schon eine Nummer größer gekauft hatten. Von der Länge her saß das Teil auch prima, allerdings war es leider etwas schmal geschnitten, so dass man den Reißverschluss nur mit Mühe zubekommen hat und das arme Beerchen eher wie eine Presswurst aussah. Also wurde das Geschenk schweren Herzens wieder mitgenommen und gegen dieses entzückende Regenjäckchen umgetauscht, das bei einer schnellen Anprobe am Sonntagmittag (deshalb sieht die Beere auf dem Bild auch etwas derangiert aus) hervorragend gepasst hat:
Frische Farben gegen graues Regenwettter.
Na, da kann sich die Beere nun wirklich nicht über einen Mangel an Geschenken beschweren, aber ich habe das leise Gefühl, dass das noch nicht alles war ;-)

Samstag, 19. Dezember 2015

Bescherung!!!

Die Anzeichen für das näher rückende Weihnachtsfest verdichten sich immer mehr. Immer wieder trudeln geheimnisvolle Karten und Päckchen ein und auch einige weihnachtlich verpackte Geschenke haben schon den direkten Weg zur Mausbeere gefunden.
Noch entspannend unweihnachtlich war die Knabberpostkarte, die die Mausbeere am Montag von Knabberpost-Chefin Monika bekommen hat, die mal wieder ein paar Tage in Lüneburg verbracht hat:
Sehr leckere Schäfchen!
Da der Weihnachtsmann sich den Stress am Heiligabend etwas reduzieren will, ist er an einigen Orten schon früher gewesen. So hat er zum Beispiel etwas für die Mausbeere bei Spezialbabysitterin Jana abgegeben, die die Geschenke dann am Dienstag für die junge Dame mitgebracht hat. Da der Weihnachtsmann sich mit der Größe des Inhaltes nicht ganz sicher war, hat er Jana mal eine vorgezogene Bescherung inklusive Anprobe empfohlen.
Also haben wir vorsichtshalber mal einen Blick ins Weihnachtspapier riskiert, bzw. die Mausbeere auspacken lassen. Dabei musste sich das Beeren-Kind doch erstmal wieder etwas eingrooven, denn es wollte erst gar nicht so richtig Hand anlegen. Aber mit etwas Hilfe von Jana, hat sie es dann doch geschafft:
Hmmm, erstmal ganz vorsichtig befühlen.
Was ist das bloß?
Fällt im Stehen richtig schön!
Ach, da ist ja noch mehr drin...
Passt wie angegossen - das Festtagsoutfit steht schonmal fest
(natürlich dann mit schicker Strumpfhose und passendem Oberteil)!
Am Donnerstag erreichte die Mausbeere dann ganz überraschend ein Paket von Verena (ihres Zeichens absoluter Mausbeeren-Fan und verantwortlich für die entzückenden Mausbeeren-Schühchen und die coole Balli-Hantel) und ihrer Familie. Darin befanden sich neben einem lieben Brief und ein paar tollen Fotos (ganz herzlichen Dank, schön mal zu sehen, wie Ihr ausseht :-) ) ein geheimnisvolles Geschenk und was zu Knabbern für die ganze Familie, nämlich superleckere, selbstgemachte gebrannte Mandeln für die Großen (keine Sorge, keine Allergie vorhanden ;-) ) und eine äußerst schmackhafte Knabberpostkarte für die Mausbeere:
Das ist ja eine gelungene Überraschung, vielen Dank!
Das Geschenk werden wir noch bis zum Heiligabend schön verpackt lassen, aber über die Knabbereien haben wir uns doch gleich schonmal hergemacht. Hier mal stellvertretend ein Foto der Mausbeere beim Genuss der Knabberpostkarte - den Anblick von Mama und Papa beim Verzehr gebrannter Mandeln wollen wir hier dann doch niemandem zumuten ;-)
Das schmeckt!

Sonntag, 4. Oktober 2015

Coole Geschenke für die Kleine, wärmende Geschenke für die Großen

Quasi als direkte Folge des "Ohne Auto mobil"-Tages am letzten Sonntag hat es bei uns unter der Woche eine echte "Bescherung" gegeben, und das ohne dass jemand von uns Geburtstag hatte oder dass Weihnachten war.
Neben den Videos, die rund um das Looping-Bike entstanden sind, hatte ich der netten Dame von den Stadtwerken Herford auch den entstandenen Blogpost weitergeleitet. Nachdem sie bei der Lektüre des Posts das süße Beerchen gesehen hatte, schrieb sie mir, dass sie noch ein paar ganz tolle Dinge für die Beere gefunden hätte, die sie mir gerne persönlich geben würde. Direkt nach der Arbeit habe ich dann an diesem Tag in der Zentrale der Stadtwerke eine prall gefüllte, geheimnisvolle Tasche bekommen, die sogar beinahe die eigentlich schier unerschöpfliche Transportkapazität meines großen Reiserucksacks zu sprengen drohte.
Wieder zu Hause haben wir uns dann ans Auspacken begeben:
Eine geheimnisvolle Tasche…
Gleich zuoberst wartete eine pelzige Überraschung darauf, aus der engen Tasche befreit zu werden:
Ja wer ist da denn…?
Hallo Ratte Paul!
Die süße Ratte, die vermutlich eher Rémy aus Ratatoille ähneln soll, heißt bei uns jetzt Paul, da dieser Name uns irgendwie auf dem Namensschild der Herstellerfirma in Auge fiel.
Als nächstes fanden wir in der Tasche viele wärmende Dinge, die wohl noch einige Zeit eher was für die Großen sind. Neben einigen Multifunktions-Wende-Röhrentüchern und Handschuhen, gab es auch Knick-Wärmekissen (wollte ich schon immer mal ausprobieren) und Handgelenkswärmer mit eingebautem Geldfach. Einen Handgelenkswärmer hat das Beerchen aber gleich als ihren eigenen markiert:
Hihi, ich glaube, Papa weiß gar nicht was das ist.
Der ist meiner, und damit habe ich auch gleich was vor…
Lustig: Am Abend kam unsere Babysitterin vorbei, und da mal wieder Zahltag war, hat das Beerchen Janas Entlohnung persönlich in ihrem Handgelenkswärmer überreicht. Da Jana kurz zuvor Geburtstag hatte, wünschen wir an dieser Stelle noch einmal "Happy Birthday", und sagen Danke für alles! Vom Beerchen gab es auch ein schönes Geschenk, einen kleinen, feinen digitalen Bilderrahmen, vorbefüllt mit den schönsten gemeinsamen Bildern der zwei. Ein Geschenk – ganz im Sinne des Titels – das hervorragend geeignet war das Herz zu erwärmen.
Aber zurück zum Auspacken, das auf den folgenden Bilder zu sehen ist:
Hunde-Kackbeutel-Spender? Nee, ein gut verpackter Regenponcho!
Hmm…
Ein Solar-Akkublock für mobiles Laden von Geräten. Supercool!
Man sollte meinen, Papa freut sich darüber am meisten…
…aber der sehr wahnsinnige Gesichtsausdruck zeigt,
dass der Wasserball mit LED-Blinklicht drin noch besser ankommt.
Der Ball hier ändert manchmal Form
und Farbe beim Hochwerfen…
…und diese lutschbaren Mini-Bälle ziehen mit einem
Tropfen Teebaumöl voll gut durch!
Inmitten des Tascheninhalts, dessen Volumen sich geschätzt verdoppelt hat.
Und hier nach mal alle schönen Geschenke auf einen Blick. Danke!!!
Wir sagen an dieser Stelle noch einmal ganz doll "DANKE, DANKE, DANKE" an die nette Dame von den Stadtwerken für die schöne Idee diese klasse Tasche für das Beerchen und uns zusammenzustellen!