Samstag, 20. Oktober 2018

Aus dem Schulalltag einer Mausbeere

Die Mausbeere hat als eifrige Schülerin nun den ersten "Batzen" an Schultagen hinter sich gebracht und genießt nun in vollen Zügen ihre ersten und definitiv wohl verdienten Herbstferien.
Boah, um die Zeit sitze ich sonst schon in der Schule...
...und jetzt kann ich mich nochmal umdrehen - HERRLICH!!!
Zeit also, mal etwas aus dem hoch interessanten Schulalltag unseres Schulbeerchens zu berichten. Glücklicherweise hat die junge Dame ja ihr aus Kindergartentagen alt gedientes Bespitzelungs-... äh Betreuungspersonal von Team David an ihrer Seite und so werden wir zuverlässig mit detaillierten Berichten und gelegentlich auch mal Bildmaterial aus der Schule versorgt.
Mausbeere rezitiert Wilhelm Tell ;-)
Das absolute Highlight eines jeden Schultages sind und bleiben die Fahrten mit dem Taxi. Nachdem ich meistens eine noch schlafende Mausbeere aus dem Bett geschält habe, gibt unsere passionierte Langschläferin meistens erst während der Versorgung und des Anziehens erste mürrische Lebenszeichen von sich. Sobald sie aber neben ihrem Chauffeur im Taxibulli thront, ziert bereits das erste Grinsen das Gesicht unserer Mausbeerenkönigin - und das um 7 Uhr morgens!!!
Am montäglichen Erzählkreis vom Wochenende nimmt die Mausbeere mit Hilfe ihrer Kommunikationshilfe "Step-by-Step", auf die der Papa immer einen kurzen Bericht über die Wochenendaktivitäten des Beerchens aufnimmt. Per Knopfdruck "erzählt" sie dann den anderen Kindern und am Mittag können wir uns meistens eine kleine "Antwort" aus der Klasse anhören, über die wir uns immer sehr freuen.
Da es in der Klasse einen großen Jungen-Überschuss gibt (6:3), ist unser Fräulein Tochter immer heiß umschwärmt und es gibt manchmal regelrechten Streit, wer im Stuhlkreis denn neben ihr sitzen darf. Und auch auf dem Schulhof wird sie ständig von Verehrern aus anderen Klassen umgarnt - einmal mehr sind wir da für den persönlichen Geleitschutz der jungen Diva dankbar, denn man weiß ja nie, was die Jugend von heute so vorhat ;-)

Ansonsten wird die Mausbeere im Rahmen ihrer Möglichkeiten in alle Schulaktivitäten eingebunden und immer und überall mit dabei. Falls sie mal Ruhe braucht oder irgendetwas gar nicht zu ihren Möglichkeiten passt, gibt es aber auch jede Menge anderer Möglichkeiten und Rückzugsmöglichkeiten, wie zum Beispiel ein kleiner Snoezelen-Raum (auch die große Snoezelen-Anlage von Eben-Ezer wurde schon von der Klasse besucht). Zumeist nimmt sie aber am allgemeinen Unterrichtsgeschehen teil, was auch lebenspraktische Dinge wie Hauswirtschaft oder auch Essen etc. gehören.
Große Schulmädchen essen höchst selbst!
Ein Thema, das uns besonders in den ersten Schultagen immer wieder beschäftigt hat, war der Schwimmunterricht, der am Montag auf dem Stundenplan der Mausbeere steht. Wegen Tracheostoma, Paukenröhrchen und extremer "Wasserscheue" des Beerchens hatten wir gleich davon Abstand genommen, aber die Lehrerinnen streben trotzdem an, ihr das feuchte Element näher zu bringen. Die ersten Versuche waren durchaus erfolgreich und wir sind gespannt, ob unser Schulbeerchen sich irgendwann mal mit ähnlicher Begeisterung in die Fluten stürzt wie ihre kleine Schwester, die nach zwei Kursen Babyschwimmen schon eine professionelle, kleine Wasserratte ist:
Häh? Wass soll'n das?
Och, für einen Legostein packe ich doch mal rein!
Neben tollen Lehrkräften und großzügigen Räumlichkeiten ist die Topehlenschule auch mit allerlei technischen Raffinessen ausgestattet. Zum Beispiel gibt es neben der alt hergebrachten Tafel (siehe oben) auch eine digitale Wand, an der die Kinder malen, schreiben etc. können. Für die Mausbeere ist es natürlich ein Traum, dass sie auch ohne Ekelkram (aka Farbe) künstlerisch tätig werden kann. Hier haben wir sogar ein kleines Video von unserer digitalen Künstlerin bekommen:
Damit die Mausbeere nachmittags nicht auch noch so viele Termine hat, bekommt sie nun im während der Schulzeiten ihre regelmäßigen Physiotherapiestunden. Diese finden nicht in der Schule selber, sondern im medizinischen Zentrum von Eben Ezer statt. Das Beerchen hat einen wahnsinnig netten Physiotherapeuten, der uns zum Kennenlernen sogar zu Hause besucht hatte und außerdem sind die Räumlichkeiten mit allem ausgestattet, was das Physiotherapeutenherz höher schlagen lässt. Der absolute Kracher für die Mausbeere ist natürlich der Trampolinraum (ein Raum, dessen kompletter Boden aus einem Trampolin besteht, ist das zu fassen? Die Schule hat im Sportbereich übrigens auch einen - die Trampolinraumindustrie scheint echt zu boomen!) und während ihrer ersten Therapiestunde, bei der wir Eltern auch zuschauen durften, tanzte der Therapeut um das mitten auf dem Trambolin liegende und sich vor Lachen kugelnde Beerchen herum - dass Physiotherapie nun ihr Lieblingsfach ist, ist ja nun klar, oder?
Papa, kriege ich auch einen Trampolinraum zu Hause?
Alles in allem sind wir nach den ersten Wochen hellauf begeistert, auch wenn der Alltag insgesamt etwas stressiger geworden ist. Die Möglichkeiten die sich unserer Mausbeere in ihrer Schule bieten, wiegen das alles definitiv auf!

Während die Mausbeere fleißig in der Schule gebüffelt hat, haben andere doch tatsächlich Urlaub gehabt, allerdings nicht, ohne unserem Beeren-Kind eine feine Knabberpostkarte zu schicken. "CdLS-Kollegin" Carolina hat zum ersten Mal eine Flugreise unternommen (coole Sache!) und hat mit ihren Eltern Mallorca unsicher gemacht:
Boah, ich will auch mal fliegen!

Freitag, 12. Oktober 2018

Happy Birthday Bianca!

Wow, schon seit einem Jahr unterstützt Du nun schon Deine Schwester dabei, unser Leben spannend und aufregend zu gestalten - wenn das kein Grund zum Feiern ist!
Liebe, süße Bianca, wir wünschen Dir alles Liebe zu Deinem ersten Geburtstag!

In Deinem ersten Lebensjahr hast Du uns allen - und ganz besonders natürlich Deiner großen Schwester - eine Menge neuer Erfahrungen beschert!
Für uns war es zum Beispiel ganz neu und interessant, dass ein Kind Dinge einfach so in rasender Geschwindigkeit lernt - ohne eine ganze Armada an Therapeuten und einem voll gestopften Terminkalender. Auch mit wie bemerkenswert wenig technischem und pflegerischem Brimborium in so ein kleiner Mensch in der Regel auskommen kann, ist sehr interessant.
Auf der anderen Seite muss man aber teilweise auch höllisch aufpassen, denn ein Kind mit starkem Verdacht auf  "Normalsyndrom" zeigt doch erstaunliche Fluchttendenzen, die wir von unserem Beerchen so gar nicht gewöhnt sind. Viel drastischer war aber noch die Erfahrung, dass einem plötzlich der Kuchen vom Teller geklaut und beknabbert wird und nicht der Teller unter dem Kuchen (zu gleichem Zweck) ;-)
Besonders für die große Schwester wehte aber auch plötzlich ein neuer Wind im Haus, denn ihre alleiniger Platz im Zentrum aller Aufmerksamkeit musste ja plötzlich geteilt werden. Aber wir können stolz behaupten, dass unsere kleine, plötzlich auf einmal große Mausbeere diese neuen Herausforderungen mit Bravour gemeistert hat und sich auf ihre Weise freut, eine kleine Schwester zu haben:
So ein kleiner Mensch ist echt drollig!!!
Bianca ist für die Mausbeere aber auch so etwas wie eine Mini-Therapeutin und gibt ihr auf eine Art und Weise Ansporn, die kein Erwachsener so hinbekommen könnte. Der Teppich mit den Spielzeugen ist manchmal eher ein Kriegsschauplatz und heiß geliebte Objekte müssen beiderseits verteidigt werden (das ist in der Tat manchmal besser als Kino). So ist das Beeren-Kind im vergangenen Jahr viel aufmerksamer geworden, hat eine bessere Körperhaltung, was ihr schon minutenlanges freies Sitzen ermöglicht und außerdem ist sie noch mobiler geworden. Besonders gefreut hat uns aber, dass Bianca es geschafft hat, das die große Schwester aus freien Stücken etwas Essbares in die Hand genommen hat, was sie ja sonst nicht mit der Kneifzange angepackt hätte. Die Beweggründe waren zwar eher niederer Natur (Neid, Missgunst, nix gönnen etc.) aber auch das gehört ja zum Leben dazu und es freut uns, dass wir hier offenbar ein stinknormales Geschwisterpaar bei uns beherbergen dürfen :-)
Hey, was hast Du da? Will ich auch haben!
Ich weiß zwar nicht, was die daran findet, aber ich behalte es mal lieber...
Jetzt aber noch kurz etwas zur ganz persönlichen Note der kleinen Mausbeeren-Schwester. Den grimmigen Blick, der uns schon im Kreißsaal tief beeindruckt hat, hat sie im vergangenen Jahr auch sehr schön weiter trainiert und perfektioniert - man lege sich bloß nicht mit Bianca an ;-)
Grimmiger Bianca-Blick 2017
Grimmiger Bianca-Blick 2018

Sonntag, 9. September 2018

Eingeschult

Nun ist es also soweit, unsere kleine Mausbeere, die wir am Anfang klein und zierlich mit unnatürlich vielen Schläuchen und Kabeln in einem Inkubator begrüßt haben, ist jetzt offiziell ein großes und stolzes Schulkind geworden. Ziemlich verrückt.

Freitag vor einer Woche war ihr erster Tag in der Topehlen-Schule, einer Förderschule der Stiftung Eben-Ezer in Lemgo. Doch bevor wir uns an dieser Stelle in ermüdenden Details verlieren, hier erst einmal das Bild, auf das jeder gewartet hat:
Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Einschulung, liebstes Beerchen!!!
Der Tag begann früh. Richtig früh! Zumindest deutlich früher, als wir es bisher durch den relativ nahen Kindergarten und den doch etwas entspannteren Beginn dort gewohnt waren.

Als dann, trotz Müdigkeit, aber alle Sachen gepackt waren (die Beere hat anstatt eines Ranzens eine schöne Tragetasche bekommen, in die ihre Begleitung durch unseren Pflegedienst alle Utensilien für den Tag verstauen kann), und das Kind für ihren ersten Arbeitstag hinreichend lieblich aufgebrezelt wurde, haben wir uns zur Schule begeben. Mitgekommen sind, neben uns selbst, beide Omas, sowie natürlich Marina von Team David, die quasi auch ihre eigene Einschulung erlebte, da sie bisher keine Schulkinder betreut hatte.
Im Trakt der Vorstufen, wo der Tag erst einmal in der Klasse selbst starten sollte, hang gleich ein nettes Begüßungs-Banner:
Auch ein Garderobenplatz war schon für für unsere Dame reserviert, woher die aber das Foto hatten, war uns erst einmal rätselhaft.
Die beiden Gruppenräume der Vorstufe I (denn da ist die Beere jetzt offiziell Club-Mitglied), die wir schon von einer Hospitation an einem Probe-Tag kannten, sind schön. Hell und geräumig, und außerdem mit einer Ecke zum Chillen, falls das anstrengende Lernen einen mal zu sehr ermüden sollte.
Nach einer Begrüßung der Kinder im Stuhlkreis wurden dann alle Schüler der Schule in die Aula gebeten, wo die neuen Kinder von dem sehr netten Schulleiter Herrn Tiemann auf die Bühne geholt wurden, um sich allen vorzustellen. Dass die Beere dabei gleich versucht hat ihm das Mikrofon zu entwenden lassen wir ihr noch einmal durchgehen, sie hatte ja zu diesem Zeitpunkt noch nicht so viel Erfahrung mit der Schulordnung (Artikel 42, Abs. A38: "Schülern ist es untersagt bei offiziellen Vorstellungsrunden dem Schulleiter das Mikrofon zu entwenden, wenn dieser noch nicht alle Schüler begrüßt hat.").
Im Anschluss an diese Zusammenkunft wurden auf dem Schulhof noch die Einschulungsfotos mit den Schultüten gemacht, danach wurden aber auch schon alle Angehörigen herauskomplimentiert, damit die Schüler noch ein bisschen im eigentlichen Klassengefüge Zeit verbringen konnten. Wir sind, bis wir die Dame am Mittag wieder in Empfang nehmen konnten, in einem netten Bistro in Lemgo gewesen, wo wir erst einmal hervorragend gefrühstückt haben.

Am Nachmittag wurde dann zu Hause die Schultüte ausgepackt. Ganz vielen lieben Dank auch an alle, die die Beere um die Einschulung herum mit Aufmerksamkeiten (Karten, kleinen Geschenken, Nachrichten) bedacht haben. Und am Abend sind wir noch mit dem Opa, der es organisatorisch nicht zu Einschulung geschafft hatte, toll Essen gegangen.

Unter der vergangenen Woche (die Beere hat mittlerweile sogar schon einen Heiratsantrag eines Mitschülers bekommen, wir überlegen aber noch ob wir ihr unsere Zustimmung so einfach geben sollten, ohne den jungen Herrn einem ausführlichen Hintergrundcheck unterzogen zu haben) kristallisiert sich so langsam heraus, wie der Tag in Zukunft so zu organisieren ist. Jeden Morgen um 7 Uhr – wir sind leider durch ein Kommunikationsproblem unnötigerweise die allerersten auf der Morgentour geworden – kommt das Schultaxi bei uns vorbei und nimmt die Beere und ihre Pflegekraft zur Schule mit. Unser Kind hat dabei den Platz mit der allerbesten Aussicht bekommen, ganz vorne, ganz zentral, zwischen dem supernetten Fahrer und ihrer Begleitung. Außerdem kann man toll mit den Füßen auf dem Radio die Sender ändern.
Fazit nach einer Woche: Alles nicht ganz übel wie wir es uns gedacht hatten, auch wenn wir gerne noch ein Jahr gewartet hätten ein Schulkind zu haben. Aber wenn das Schulkind am Mittag mit einer solchen Laune zurückkommt, kann es immerhin auch dort nicht allzu schlecht sein:

Mittwoch, 29. August 2018

Sommerausflüge

Es rückt immer näher - am Freitag beginnt für unser Mausbeerchen der Ernst des Lebens - sie hat dann ihren ersten Schultag! Wer aber unser Beeren-Kind kennt weiß, dass sie wohl auch den Ernst des Lebens nicht besonders ernst nehmen wird und sich das Schulpersonal bestimmt nach ihrer Fasson erziehen wird ;-)
Selbstverständlich haben wir es uns in den Sommerferien noch einmal schön gemacht und auch den einen oder anderen Ausflug unternommen. Eigentlich hatten wir noch mehr Ausflugsziele ansteuern wollen, aber die Gluthitze in den letzten Wochen hat uns dann doch eher lahmgelegt. Naja, eigentlich alle außer der Mausbeere, die sich bei den Wüstentemperaturen pudelwohl gefühlt hat. Während der Rest der Familie tagsüber förmlich zerflossen ist, war das Beerchen jederzeit wohltemperiert und es hätten gerne noch ein paar Grad mehr sein dürfen - unglaublich!
Hier ist mal ein kleiner Überblick über die Mausbeeren-Aktivitäten der letzten Wochen/Monate.

Beginnen möchte ich mit dem Bauernhofnachmittag, der alljährlich von Annikas Sehfrühförderstelle veranstaltet auf dem integrativen Erlebnisbauernhof Steckenpferd wird. In diesem Jahr haben wir zum ersten (und ja leider auch schon weider letzten...) Mal daran teilgenommen. Wir hatten einen tollen Nachmittag und die Beere ein paar echt tierische Begegnungen, auch wenn sie bei ihrem ersten waschechten Pony-Ritt doch etwas skeptisch war:
Du bist schön weich!
Aber das ist hier doch irgendwie seltsam...
Aufgrund eines Arzttermines der Mausbeere hatte es uns im Juli nach Köln verschlagen, wobei wir das Glück eines absolut traumhaften Wetters hatten. Da versteht es sich doch von selbst, dass wir noch die Innenstadt unsicher gemacht haben und die Mausbeere dem guten, alten Kölner Dom mal einen Besuch abgestattet hat:
DAS ist mal eine große Kirche!
Da mache ich doch lieber mein eigenes Dach über den Kopf...
Ebenfalls aufgrund von Terminen verschlägt es uns regelmäßig nach Hamm, wo wir in diesem Sommer gleich zweimal den wunderschönen Maximilianpark besucht haben. Dabei handelt es sich um ein ehemaliges Landesgartenschaugelände, das neben traumaft schön angelegten Beeten und dem größten Schmetterlingshaus  in NRW auch über viele tolle Spielplätze verfügt. Besonders beeindruckend ist allerdings der "Glaselefant", der aus einem ehemaligen Industriegebäude entstanden ist und neben einem tollen Ausblick auch Platz für Kunstausstellungen bietet:
Interessantes Tier von außen...
...aber auch von innen!
Ich lach mich kaputt!
Besonders sehenswert sind im Maximilianpark die in diesem Jahr dort ausgestellten "Alltagsmenschen", die überall im Park zu finden sind...
Lustige Truppe!
...sowie eine riesige Playmobil-Ausstellung, die sehr liebevoll gestaltete Landschaften aus dem guten, alten Spielzeug zeigt. Außerdem finden sich dort immer wieder Ecken, in denen Figuren zum Spielen bereitstehen...
ICH esse keine Ausstellungsstücke... würde ich NIE tun!
...und einen Shop, in dem ich diese interessante Entdeckung gemacht habe, die wohl bald zu unserem Alltag gehören wird:
Aus dem Leben gegriffen.
Da die Mausbeerenkönigin in den Ferien nicht ohne royale Gesellschaft sein wollte, haben wir dem guten, alten Kaiser Wilhelm einen besuch abgestattet. Das Gelände um das Kaiser-Wilhelm Denkmal in Porta Wesfalica wurde ja in den letzten Jahren neu gestaltet und vor kurzem fertiggestellt. Neben der traumhaften Aussicht haben wir auch einen Besuch im neuen Restaurant und dem Besucherzentrum genossen:
Royale Häupter unter sich...
...aber die tolle Aussicht genieße ich doch lieber mit dem Papa!
Durch einen Zeitungsbericht war Oma Anne auf die niedersächsische Landesgartenschau in Bad Iburg aufmerksam geworden. Also eines schönen Donnerstages den Papa zur Arbeit geschickt, alle Damen ins Auto verfrachtet und nix wie rauf auf den tollen Aussichtsturm...
Die Aussicht gefällt mir!
und anschließend den Baumwipfelpfad unsicher gemacht:
Aug in Aug mit den Baumwipfeln
Natürlich haben wir auch einen ausgiebigen Waldspaziergang gemacht und die wunderschön angelegten Beete usw. genossen und hatten wirklich einen traumhaft schönen Tag!

Last but not least wollten wir in den letzten freien Tagen vor dem großen Schulstart noch etwas schönes unternehmen und haben den Tierpark Olderdissen in Bielefeld (in dem die Beere vor vier Jahren ihren ersten Zoobesuch erlebt hat) besucht. Mittlerweile ist die Mausbeere schon mutiger geworden und hat aus freien Stücken eine Ziege im Streichelzoo gekrault:
Erstmal aus sicherer Entfernung beobachten...
...und dann vorsichtig streicheln.
Außerdem hat die Mausbeere zum ersten Mal in ihrem Leben eines dieser "Groschengräber" frequentiert, die schon Generationen von Eltern in den Ruin getrieben haben. Für einen Euro hat sie eine Runde in einem tollen Karussel gedreht, das die perfekte Sitzgelegenheit für unsere kleine Diva geboten hat (die üblichen Pferdchen oder Autos oder was es sonst noch so gibt, bieten einfach nicht genug Halt für das Beeren-Kind, obwohl sie mittlerweile wirklich schon super sitzen kann). Die Kleine Schwester hat sich dann noch passend auf das Ross vor dem Streitwagen der Mausbeere geschwungen und ab ging die wilde Fahrt:
Ja, wie für mich gemacht!
Los Bianca, gib die Sporen!
Anschließend haben wir noch das dem Tierpark sehr nahe gelegende  Bielefelder Bauernhausmuseum besucht:
Das Häuschen ist niedlich, lass uns da einziehen!
Aber nicht nur die Mausbeere war unterwegs, sondern auch ihre treuen Fans. So schickte Knabberpostchefin Monika eine leckere Knabberpostkarte aus Lüneburg mit besten wünschen für den Schulstart:
Hallöchen!
Oma Rita schickte gleich drei Knabberkärtchen. Die ersten beiden lassen wir mal im Bild sprechen - das sagt eigentlich schon alles :-)
Schaukeln ist doch immer ein gute Idee!
Die Frisur habe ich auch bald!
Die dritte Karte ist eine ganz besondere, denn sie wurde zwar von Oma Rita an das Beeren-Kind verschickt, wurde aber von einer Bekannten von Oma Rita aus Australien mitgebracht, die eine ganz ähnliche "Kampfziege" wie unsere Mausbeere ist:
In Australien stehen die Leute doch auf'm Kopf, oder?

Samstag, 4. August 2018

Neuer Look

Letzte Woche war die Mausbeere bei einem Spielkameraden zum Geburtstag eingeladen. Da versteht es sich ja von selbst, dass sich jemand vom Format unserer kleinen Diva so richtig in Schale schmeißt. So ist an diesem Tag zum ersten Mal das traumhaft schöne Schmetterlings-Sommerkleid zum Einsatz gekommen, dass die Beere ihrerseits zum Geburtstag bekommen hatte.
Madame Butterfly
Während des Nachmittags entstand dann unter anderem dieses wunderschöne Foto unserer Dame...
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte :-)
...und das ist genau eines von diesen Bildern, die mich gleich anspringen, sie in eine schöne neue Header-Grafik für den Blog zu verwandeln, deren letzte Aktualisierung fast auf den Tag genau schon wieder ein Jahr zurükliegt. Und so bekommt heute mal wieder der Blog einen neuen Look, passend zum neuen Look unserer Mausbeere - mit neuer Frisur und "neuen Zähnen" ;-)

Natürlich kommt an dieser Stelle auch wieder die obligatorische Galerie der früheren Blog-Header-Fotos und ich staune einmal mehr, wie aus einem kleinen Beeren-Baby eine richtige junge Dame geworden ist: