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Donnerstag, 27. August 2020

Mehr Wahnsinn als Alltag

Das uns auch die unangenehmen Seiten des neuen alten Alltagswahnsinnes so schnell erwischen würden, hatten wir dann nun doch nicht gedacht. Kaum hat unsere Jüngste ihre erste Kindergartenwoche erfolgreich hinter sich gebracht, schon fing am Freitagnachmittag ihre Nase an zu triefen - der erste Kindergarteninfekt hatte da ja nicht lange auf sich warten lassen... Und da die Mausbeere eine gute große Schwester ist, hat ihre Nase dann am Sonntag aus Solidarität angefangen, gleich mit zu triefen. Also hieß es am Montag dann leider für beide Mädels erstmal zu Hause zu bleiben. Während die Kleine den Rotz eigentlich recht schnell weggesteckt hatte, hat es unser Beeren-Kind leider doch etwas dicker erwischt und in der Nacht zum Dienstag war dann seit einer gefühlten Ewigkeit (ich glaube, zuletzt im Februar...) leider sogar mal wieder ein Spürchen Sauerstoff nötig. Durch viel inhalieren, hatten wir das zum Glück recht schnell wieder im Griff und die Beere zeigte am Morgen dann schon auch gleich wieder ein erstes freches Grinsen, aber so viel Rotz haben wir in den letzten sechs Monaten zusammen nicht gesehen...

Ja, zugegebenermaßen noch etwas verquollen, ABER ein Grinsen :-)
Zur Zeit ist man ja zudem allgemein - und aus gutem Grund - sehr vorsichtig, was Atemwegsinfekte angeht. So gibt es an der Schule der Mausbeere momentan die dringende Empfehlung, bei einem Infekt, der über Schnupfen hinausgeht, zur Vorsicht einen Arzt zu konsultieren. Normalerweise hätten wir das beim aktuellen Zustand der Mausbeere eigentlich gar nicht gemacht, da es sich um einen absolut Mausbeeren-typischen Erkältungsverlauf gehandelt hat, der immer etwas heftiger ist, als "normal". Außerdem vermeiden wir gerne Arztbesuche wo es geht, da man ja nie weiß, was sich dort wieder für Viren tummeln... Aber so haben wir trotzdem einen Termin beim Leibarzt der Mausbeerenkönigin vereinbart und sind dann am Mittwochmorgen mit einem folgendermaßen aufgelegten Kind dort erschienen:

Nicht gerade das Standardgesicht einer auf den Arzt wartenden Person...
Der Doktor hat die Dame dann abgehört und nach der Empfehlung, weiter viel zu inhalieren und die Dame noch für zwei Tage zu Hause zu behalten, war es das dann auch schon gewesen.
Hoffen wir mal, dass wir nächste Woche dann wieder zum normalen neuen alten Alltagswahnsinn zurückkehren können!

Donnerstag, 13. Juni 2019

Ferienphobie

Die Mausbeere scheint irgendwie Probleme mit den eigentlich allseits sehnlichst erwarteten Ferien zu haben. Wie berichtet, geruhte die kleine Diva ja die letzten Tage der Osterferien wegen eines dicken Auges in der Kinderklinik zu verbringen und auch die nun folgenden Pfingstferien hätten wir uns definitiv anders gewünscht.
Bereits am Freitag war die Mausbeere der Schule ferngeblieben, weil sie in der Nacht plötzlich Fieber bekommen hatte. Im Verlauf des Pfingstwochenendes ging es ihr nach und nach immer schlechter, sie hat viel geschlafen, oft gehustet und immer mal wieder Fieber bekommen. Am Pfingstmontag war dann seit ewigen Zeiten zum ersten Mal wieder etwas zusätzlicher Sauerstoff fällig und das Fieber kletterte am Abend nochmal so richtig in die Höhe.
Wenn ich so liege, Herr Doktor, dann geht's...
Nach einer sehr unschönen Nacht ging es dem Beerenkind am Dienstagmorgen dann so richtig dreckig, so dass wir uns gleich zur Praxisöffnung zum Kinderarzt aufgemacht hatten. Wie das dann natürlich immer so ist, wenn man ohne Termin aufläuft, war die Praxis ausgerechnet am Dienstag wegen Urlaubs geschlossen, so dass wir dann gleich zur Vertretungspraxis weitergefahren sind.
Dort wurde die Mausbeere von einer sehr netten jungen Ärztin ganz gründlich untersucht, die dann leider auf der linken Seite eine Lungenentzündung festgestellt hat. Nach Rücksprache mit einem Kollegen wurde der Mausbeere erstmal ein Antibiotikum verordnet. Ins Krankenhaus wurden wir (was schon unserer Befürchtung gewesen war) zum Glück nicht geschickt - einen Eddi hatte sich unsere kleine Diva ja schließlich auch in den Osterferien schon ergattert. Nachdem das Beerenkind den Winter, der ja eigentlich die Hauptinfektzeit ist, ohne nennenswerte Probleme überstanden hatte, wundert es schon, dass es sie jetzt quasi im Sommer so erwischt hat. Aber irgendwie scheint in der Schule ein fieser Bazillus sein Unwesen getrieben zu haben, denn auch die treue Schulbegleiterin der jungen Dame hat es voll erwischt.
Glücklicherweise hat das Antibiotikum auch recht schnell gut angeschlagen und dem Beerchen geht es von Tag zu Tag besser. Das alte Energielevel ist zwar noch nicht erreicht, aber die Körpertemperatur war bereits am Tag drauf wieder normal und heute war auch schon keine Sauerstoffgabe mehr nötig.
Da guckst Du, Sauerstoff ist schon wieder ab und grinsen klappt auch :-)
Dann hoffen wir mal, dass es so weitergeht, wir erfreuen uns jedenfalls schon wieder am guten, alten Grinsen und ersten Frechdachsigkeiten!

Mittwoch, 6. September 2017

…ein kleines Schwesterchen!

Ja, es stimmt natürlich! Das kleine Bilderrätsel im vorherigen Post sollte natürlich genau das Offensichtliche bedeuten (was wir mittlerweile auch schon hier bestätigt haben). Die Beere wird schon relativ bald zur großen Schwester, und wir werden Eltern eines weiteren (hoffentlich, aber davon gehen wir aus ;-)) sehr süßen, kleinen Mädchens.

Und dieser Tag ist liegt vermutlich gar nicht mal mehr so weit in der Zukunft. Zur Zeit ist ein Termin Mitte Oktober vorausberechnet, aber wenn wir alle uns bekannten Gegebenheiten einbeziehen, wäre eher ein früherer als ein deutlich späterer Termin wahrscheinlich. Üblich, und das denken sicher jetzt einige zu recht, sind die derartig absurd kurzen Schwangerschaften ja nicht (abgesehen von 16 Tagen beim Goldhamster), Herzogin Kate ist bei einem ähnlichem Termin der Pressemitteilung sicher noch deutlich länger dabei. Wir haben es uns dieses Mal halt nicht nicht wirklich leicht gemacht, jemandem davon zu berichten.

Der Wunsch, dem Beerchen ein weiteres Geschwisterkind zu schenken, war schon wirklich lange vorhanden, allerdings sind über die Jahre die allgemeinen Lebensumstände doch immer ein wenig zu chaotisch gewesen. Krankenhausbesuche, OPs, dieses, jenes, …, eigentlich war ja immer irgendetwas los. Mit dem Verschluss der Gaumenspalte, einer ziemlich stabilen Gesamtkonstitution, und einem geregelten Tagesablauf im Kindergarten mit der tollen Unterstützung von unserem "Team David" wurden die Karten aber Ende letzten Jahres doch wieder neu gemischt.

Niemand tut sich bei der Frage nach einem weiteren Kind, "Ja oder Nein?", besonders leicht, bei uns waren aber natürlich schon recht spezielle Voraussetzungen gegeben. Wir mussten uns einige schwierige Fragen stellen, wie z.B. ob man mit einem weiteren Kind immer noch der Beere, aber insbesondere auch dem neuen Kind, zeitlich gerecht werden kann. "Ja, schaffen andere ja auch" ist an dieser Stelle zwar eine valide Meinung, trotzdem mussten wir intensiver über das Für und Wider nachdenken. Ist der Kinderwunsch durch die Besonderheiten der Beere vielleicht sogar mit motiviert, möchte man sich selbst auch etwas Normalität gönnen, sich selbst vielleicht sogar etwas beweisen? Oder wäre ein Geschwisterchen gerade für das Beerchen selbst super? Aber wie gefährlich ist die ganze Sache, bei der offensichtlichen genetischen Vorgeschichte? Fragen über Fragen…

Am Ende ist aber alles so einfach. Das Beerchen ist einfach nur toll, man erlebt ein Vielfaches an tollen Erfahrungen mit ihr, denn an schlechten (auch wenn sie gerade hustend mit einem Infekt seit langer Zeit mal wieder mit zusätzlichen Sauerstoff neben mir im Bettchen liegt), und wir konnten uns nichts schöneres als ein weiteres Kind vorstellen, das wir genau so lieben werden, wie wir unsere junge Dame hier lieben.

Trotzdem, und da waren wir auch ehrlich, würde ein weiteres besonderes Kind das Leben nicht einfacher machen – gelinde formuliert. Daher haben wir uns, ganz im Gegensatz zur ersten Schwangerschaft, für deutlich mehr Diagnostik entschieden. Hätte man bei bestimmten Indikationen tatsächlich zu den letztmöglichen Maßnahmen gegriffen? Schwierig, sehr schwierig…

Und da diese Diagnostik Zeit in Anspruch nahm, wurden selbst die Familie und enge Freunde relativ spät mit Informationen versorgt, erst als langsam klar war, dass alles soweit in Ordnung ist (außer wir sprengten einfach mal aus heiterem Himmel mittendrin einen Spieleabend, da haben wir es dann auch schon eher erzählt). Jetzt verlief auch noch die Schwangerschaft nicht gerade optimal (wo viel überwacht wird, wird auch mal was entdeckt), Mutter (abgesehen vom aktuellen Solidaritäts-Infekt) und ungeborenem Kind geht es aber prinzipiell gut. Die Mausbeerenmama musste sich halt nur sehr, sehr viel schonen, 15kg Lebendgewicht stemmen und schleppen war dabei absolut tabu. Für uns alle bedeutete dies eine enorme Umorganisation der normalsten Tagesabläufe und Tätigkeiten, weshalb auch das Bloggen hier oftmals zu kurz kam, wir bitten um Verständnis ;-)

Ein (wunderschöner) Name für Annikas Schwesterchen ist bereits vorhanden, wird aber noch niemandem verraten. Allmählich weicht ein diffuses Gefühl der Angespanntheit langsam großer Vorfreude, da ja der Termin immer mehr in greifbare Nähe rückt…

Montag, 20. März 2017

Sauerstoff-Downgrade

Leider ist die Geburtstagsberichterstattung noch immer nicht fertig und auch ein Beitrag vom Papa über einen sehr schönen Ausflug von letzter Woche steht noch aus. Da die treuen Blog-Leser und Beeren-Fans aber mit Sicherheit nach neuesten Neuigkeiten lechzen, will ich mal einen Beitrag zur aktuellen Lage schreiben.

So richtig fit ist die junge Dame zur Zeit allerdings leider nicht. Nachdem sie sich seit unserem Krankenhausaufenthalt Ende Januar nun über sechs Wochen bester Gesundheit erfreute (was ja in diesen Wintermonaten schon eine stramme Leistung ist!!!), hat sich die Beere nun leider mal wieder eine Erkältung eingefangen. Sie ist ziemlich verrotzt und etwas schlapp und gönnt sich gerne mal ein ausgedehntes Gronausches Gesundheitsschläfchen, aber die gute Laune lässt sie sich dadurch zum Glück nicht verderben :-)
Hey Leute, ist doch gar nicht so schlimm!
Im Schlaf ist auch wieder mal das bei Infekten obligatorische Schlückchen Sauerstoff fällig, der diesmal aber aus einer völlig neuen "Quelle" in die Atemwege des Beerchens sprudelt. Bislang wurde die junge Dame durch einen Flüssigsauerstofftank versorgt, der uns in ihrem ersten Winter (in dem sie mit sehr vielen Infekten zu kämpfen und dadurch erstmals Sauerstoffbedarf hatte) verordnet wurde. Für unterwegs hatten wir ein kleines Handgerät, dass wir immer an dem großen Tank aufladen konnten. Der große Tank wurde seinerseits regelmäßig alle paar Wochen von unserer Versorgungsfirma wieder aufgefüllt, wozu er jedes Mal mit einer hydraulischen Sackkarre aus unserer Wohnung im zweiten Stock nach unten zum Versorgungsfahrzeug und anschließende wieder nach oben bugsiert werden musste.
Da der Sauerstoffbedarf der Mausbeere nun in der letzten Zeit sehr gering geworden ist, wurde von unserer Krankenkasse eine Umversorgung angeregt und so mussten wir uns nach über vier Jahren von unserem treuen Mitbewohner R2-D2 verabschieden. Die Versorgung mit dem Flüssigsauerstoff stellte nämlich eine sogenannte Komplett- oder Vollversorgung dar und ist eigentlich für Patienten gedacht, die wirklich rund um die Uhr Sauerstoff benötigen. Stattdessen wäre für uns mittlerweile ein Sauerstoffkonzentrator geeigneter, also ein Gerät (etwa in Größe eines Koffers), das den Sauerstoff direkt aus der Raumluft gewinnt. Mit dem Teil ist man nicht auf regelmäßige Befüllungen angewiesen und staubt bei Nichtbenutzung einfach so vor sich hin. Nachteilig ist allerdings der Geräuschpegel, da der Konzentrator im laufenden Betrieb dauerhaft brummt und pufft. Zum Glück haben wir aber einen recht langen Sauerstoffschlauch, so dass man das Gerät immer gut in einen anderen Raum platzieren kann.
Für unterwegs haben wir außerdem zwei Druckgasflaschen bekommen, die ebenfalls nicht regelmäßig nachgefüllt werden müssen, aber gewährleisten, dass das Beeren-Kind auch mit Sauerstoffbedarf mal vor die Tür kann (z.B. zum Arzt).
Flüssigsauerstoff-Versorgung...
...vs. Sauerstoffkonzentrator.
In den letzten Wochen ist außerdem auch wieder sehr schöne Knabberpost für die Mausbeere eingetrudelt (hier erwähne ich jetzt nur die Nicht-Geburtstagskarten, die Geburtstagspost wird noch in angemessenem Rahmen präsentiert).
Von Maike kam ein leckeres Kärtchen aus Tossens/Budjadingen an der Nordsee, mit der sie uns gleich ein paar Familienmitglieder vorgestellt hat:
Die Kinder meiner netten Dame, freut mich, Euch kennen zu lernen!
Der bärenstarke Knuddelgruß kam von Monika, die einen Ausflug nach Oberhausen zum Musical Tarzan unternommen hatte:
Bunt, schrill und laut war es - das würde mir auch gefallen!
Ganz besonders hat sich die Mausbeere über diese beerenstarke Karte gefreut, die ja nun wirklich wie für sie persönlich gedruckt aussieht! Das leckere Beeren-Kärtchen kam nämlich von Anna, die seit einer Weile unseren Blog liest und die wir gar nicht persönlich kennen. Als sie diese Karte zufällig entdeckt hatte, war ja für einen echten Beeren-Fan ganz klar, was damit zu passieren hatte ;-)
Diese Karte schmeckt mir ganz besonders gut!

Dienstag, 7. Februar 2017

ROFLCOPTER

Der Mausbeere geht es nach wie vor absolut blendend und ab morgen wird sie wieder ihre täglichen Pflichten als Kindergartenkind aufnehmen. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus hatten wir ihrem Immunsystem noch eine Woche Schonfrist gewährt, bevor es wieder mit dem im Kindergarten allgegenwärtigen Virencocktail konfrontiert wird. Von der guten Laune und Energie, die sie zur Zeit an den Tag legt, ist ein wenig "Zucht und Ordnung" allerdings längst mal wieder überfällig ;-) Besonderen Spaß machen ihr natürlich - wie eh und je - die wilden Action-Einlagen mit dem Papa, wie folgendes Video zeigt:


Wer gerade immer noch rätselt, was es mit dem seltsamen Titel dieses Beitrags auf sich hat, möge gerne hier, in diesem Wikipedia-Artikel zu einigen "Vokabeln" aus dem Netzjargon schmökern. Mit diesem Grundwissen, wird der Titel in Zusammenhang mit dem Grinse-Hubschrauber der jungen Dame in obigem Video vielleicht tatsächlich ein wenig lustig ;-)

In einer kleinen Ruhepause zwischen Lachanfällen und Action-Einlagen konnte die Mausbeere dann auch die süße Knabberpostkarte genießen, die Oma Rita ihr einfach mal so als kleinen Snack für zwischendurch zugeschickt hatte:
Ein Mäuse-Snack für zwischendurch <8O~

Donnerstag, 2. Februar 2017

@home

Mit noch einem weiteren Tag Verspätung (aus reiner Vorsicht, da die junge Dame immer noch ein Spürchen Sauerstoff brauchte) sind wir nun gestern endlich aus der Klinik entlassen worden und das Beerchen hat sich erstmal hingebungsvoll auf dem heimischen Spielteppich gefläzt:
Zu Hause spielt es sich doch am schönsten!
Irgendwie war die vergangene Woche schon seltsam, denn obwohl wir ja nun wirklich über zwei Jahre nicht mehr in dieser Klinik eingecheckt hatten , war es doch, als wenn wir gar nicht weg gewesen waren. Auf der Station war noch alles beim Alten, nur ein Großteil der Ärzte hatte mittlerweile gewechselt, weshalb es vielleicht auch ganz gut war, dass sich die junge Dame mal wieder in Erinnerung gebracht hat, auch wenn der Anlass dafür für unseren Geschmack ruhig etwas weniger dramatisch hätte sein dürfen (denn der letzte stationär behandlungsbedürftige Atemwegsinfekt liegt sogar schon gut dreieinhalb Jahre zurück) - ein simpler Mückenstich hätte ja schließlich auch gereicht.
Es war übrigens gar nicht so verkehrt, dass wir nicht schon am Dienstagmorgen entlassen wurden, denn dann wäre die Mausbeere nicht in den Genuss eines Besuchs von Klinik-Clown "Klarabella" gekommen, die am Nachmittag auf der Station vorbeigeschaut hat. Das Beeren-Kind war total fasziniert von der lustig geschminkten Klarabella und hatte jede Menge Spaß am gemeinsamen Musizieren.
ICH will die Ukulele spielen!
Du bist lustig, ich mag Dich!
Zum Abschied gab es noch einen schönen, roten Herz-Luftballon, den wir natürlich als Andenken mit nach Hause genommen haben. Wer mehr über Klarabella und Co. erfahren möchte, kann gerne mal auf www.clownskontakt.de vorbeisurfen!
Ich könnte immer noch kichern!
Und auch die schöne Knabberpostkarte von Ursula wollen wir natürlich nicht unterschlagen. Das Kärtchen war schon vor unserem unfreiwilligen Klinik-Intermezzo in unserem Briefkasten gelandet, aber da es dem Beeren-Kind zu dem Zeitpunkt schon nicht so super ging, konnte es sie leider nicht gebührend würdigen. Das hat sie jetzt aber mit neuem Knabber-Elan breit grinsend nachgeholt:
So, jetzt kann ich mich auch wieder über Post freuen!

Montag, 30. Januar 2017

Beerchen gibt Vollgas

Seit Sonntag ist die Dame im Prinzip wieder ganz die Alte! Sie hat Lachanfälle, turnt fröhlich über unsere Kuschellandschaft und entledigt sich so nach und nach mehr oder weniger freiwillig der an ihr befestigten Kabel und Schläuche. Lediglich ein Spürchen Sauerstoff gönnt sie sich zur Zeit noch, weswegen wir auch noch eine Nacht zur Beobachtung bleiben sollen (ansonsten hätten wir bei dem exzellenten Allgemeinzustand wohl heute schon die Biege machen können).
Geht mir nicht gaaaanz schlecht ;-)
Dass die junge Dame mittlerweile wieder Vollgas gibt, sieht man sehr schön in dem folgenden Video, das der Papa gestern aufgenommen hat. Wenn jemand sich zutraut, diesen Geschwindigkeitsrekord im Rädchen drehen einzustellen, möge er sich gerne bei uns melden ;-)

Samstag, 28. Januar 2017

Energielevel steigend

Dem Beeren-Kind geht es mittlerweile schon wieder wesentlich besser. Die Ärzte sind schon wieder sehr zufrieden mit ihrer Atmung, sie braucht nur noch eine ganz geringe Menge Sauerstoff und es ist quasi keine Anstrengung mehr dabei zu merken. Klar muss sie immer noch jede Menge Schleim abhusten, aber das braucht ja immer so seine Zeit.
Außerdem befindet sich die Dame zwar noch einen Großteil der Zeit im Gronauschen Gesundheitsschlaf (was nach den anstrengende letzten Tagen aber auch kein Wunder ist), aber die wachen Phasen werden schon wieder länger und häufiger und in diesen Momenten erkennen wir doch schon unser gutes, altes Energiebündel wieder.  So wird schonmal vorwitzig in die Gegend geguckt, gelegentlich mal gegrinst oder auch eine Entdeckungsreise in unserer schönen Kuschellandschaft unternommen:
Hey, da bin ich wieder!
Mal gucken, was der Papa so macht...
Selbstverständlich werden auch die mitgebrachten Spielzeuge und alle möglichen an ihr herumhängenden Strippen und Kabel beknabbert und befingert, aber da gibt es zur Zeit leider erschwerte Bedingungen. Am Mittwoch haben die Ärzte nämlich das Kunststück vollbracht, ihr am linken Händchen einen Venenzugang zu legen, der sich (toi, toi, toi) bis heute gehalten hat! Diese Stelle war nach Aussage des Doktors (der mit den Venenverhältnissen der jungen Dame übrigens quasi von Geburt an vertraut ist und schon immer kalte Schweißausbrüche bekommt, wenn unser Töchterchen mal wieder auf der Bildfläche erscheint) die einzig auffindbare und auch hier war es wirklich nicht einfach, das Blutgefäß anzuzapfen. Um die bestmögliche Haltbarkeit zu gewährleisten, wurde das Ganze gut verpackt und das Beeren-Pfötchen mal wieder mit einem schicken Handschuh versehen, diesmal allerdings mit Loch für den Daumen, damit sie wenigstens noch etwas greifen kann, was sie in den wachen Momenten natürlich auch exzessiv tut:
Sehr zweckmäßige Hand-Bekleidung.
Dabei zeigt sie mal wieder ein erstaunliches Geschick und eine Kraft, was es umso erstaunlicher macht, dass sich der Venenzugang noch nicht in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hat:
Kraftvolles "Hanteltraining" mit Handschuh...
...kein Problem für Profis wie mich!
Und auch die schöne Knabberpostkarte mit Genesunngswünschen von Monika wurde in filigraner Fingerfertigkeit gegriffen und genüsslich bekaut:
Und für leckere Genesungsknabberpost...
...beweise ich auch gerne Fingerspitzengefühl!

Donnerstag, 26. Januar 2017

Viele alte Bekannte

Leider melde ich mich an dieser Stelle, anders als angekündigt, erstmal wieder selbst zu Wort und zwar mit nicht so schönen Neuigkeiten. Die Mausbeere ist nämlich seit Mittwoch nach über zweijähriger Abstinenz mal wieder in der guten, alten Kinderklinik Herford zu Gast. Das Beerchen hatte seit dem Wochenende schon mit einer Erkältung zu tun, die schon mit etwas Fieber und Husten einherging. Am Dienstag waren wir noch vorsichtshalber beim Kinderarzt, der außer den normalen Erkältungssymptomen nichts Besonderes festgestellt hatte. Am Mittwoch ging es dem Beeren-Kind dann quasi von einem Moment auf den anderen richtig mies. Die Atmung war unglaublich gequält, so dass wir in Windeseile noch kurz vor der Schließung am Mittag wieder beim Kinderarzt aufgeschlagen sind. Der hat dann auch nicht lange gefackelt und uns gleich mit Verdacht auf Lungenentzündung in die Klinik weitergeschickt. Dabei können wir von Glück sagen, dass man uns dort aufgenommen hat, denn aufgrund einer heftigen Infektwelle mussten in den vergangenen Tagen schon Patienten in andere Kliniken verwiesen werden.
Nachdem die Mausbeere erstmal gleich nach der Ankunft mit Medikamenten zu Unterstützung der Atmung versorgt wurde, ging es ihr recht schnell etwas besser. Sie hat sich wohl einen der zur Zeit umgehenden Virusinfekte eingefangen, die oft sehr heftig ausfallen. Heute geht es dem Beeren-Kind von der Atmung her schon wieder wesentlich besser, allerdings ist sie noch unglaublich platt, so dass sie den ganzen Tag verpennt hat. Ein paar Tage werden wir also auf jeden Fall hier bleiben, worüber einige Mitarbeiter des Hauses gar nicht so ganz böse zu sein scheinen ;-) Aber wir haben es auch ganz gemütlich, denn das Beerchen hat nun auch hier ein Große-Mädchen-Jugendbett bekommen, das zusammen mit meinem Elternbett eine prima Kuschellandschaft ergibt:
So, das wäre erstmal der neueste Stand der Dinge. Natürlich halten wir die Beeren-Fans weiterhin auf dem Laufenden!

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Adventszeit im Kindergarten

Die erste Adventszeit im Kindergarten hat ja schon etwas ganz besonderes, wenn man sich so zurückerinnert. Das ist auch bei der Mausbeere nicht anders, auch wenn sie zugegebenermaßen nicht so besonders viel davon mitbekommen hat. Aufgrund ständig wechselnder Erkältungen ist sie eigentlich öfter zu Hause geblieben, als dass sie ihren Lieblingskindergarten besucht hat. Dabei war sie allerdings auch in guter Gesellschaft, denn den ganzen Dezember über arbeitete der Kindergarten sowohl bei der Anzahl der anwesenden Kinder als auch des Betreuungspersonals lediglich auf Sparflamme.
Mittlerweile wurden wir auch eher unfreiwillig ein paar Tage eher in die Weihnachtsferien geschickt, da die junge Dame seit dem Wochenende wieder den nächsten Rotz ausgebildet hatte. Eigentlich ist sie schon wieder soweit fit, dass sie noch zwei Tage hätte in den Kindergarten gehen können, aber da auch dort mal wieder ein massives Viren-Sortiment sein Unwesen treibt, hatte man uns doch geraten, das Beeren-Kind dann die Woche über doch lieber zu Hause zu lassen. Naja, machen wir es uns halt hier gemütlich und bereiten uns in mehr oder weniger Ruhe auf Weihnachten vor. So langsam steigt auch die Spannung, denn es trudeln täglich sehr geheimnisvolle Pakete und Päckchen ein, die uns sehr neugierig machen! Aber es bleiben ganz streng alle Kartons noch bis zum Heiligabend verschlossen, so sehr uns auch in den Fingerchen juckt ;-) Trotzdem an dieser Stelle schon mal ein ganz herzliches Dankeschön an alle Absender!!!

So, jetzt aber zurück zum Thema, denn die Mausbeere hat in den wenigen Tagen, die sie im Advent im Kindergarten anwesend war, doch einige Highlights mitnehmen können. Wie es der Zufall wollte, hatte die Mausbeere gerade am 5. Dezember eine Stippvisite in den Kindergarten unternommen und hat somit gerade rechtzeitig das fehlen eines ganz bestimmten rosa Gummistiefelchens bemerkt. Im Laufe des Vormittags klärte sich dann auf, dass die anderen Kinder systematisch für den bevorstehenden Besuch des Nikolauses alle Stiefel feinsäuberlich geputzt haben. Dabei haben sie sich freundlicherweise auch die Fußbekleidung des Beeren-Kindes mit vorgeknöpft.
Mysteriöse Stiefeldiebe treiben kurz vor dem 6. Dezember ihr Unwesen ;-)
Wie schon erwähnt, fühlte sich die junge Dame am nächsten Tage eher "nikolausig" und so hat sie das liebevoll gefüllte Stiefelchen erst ein paar Tage später wieder in Empfang nehmen können!
Hey, da ist ja mein Stiefel wieder!!!
Und so tolle Sachen sind drin, vielen Dank!
Auch beim Adventskalender durfte die junge Dame noch am selben Tag zulangen und im Tütchen Nummer 10 ein supersüßes Armband mit ihrem Namen gefunden:
Der Mausbeere gehört Tütchen 10...
...daran besteht beim Inhalt kein Zweifel!
Im Garderobenbereich vor dem Gruppenraum der Schmetterlinge hängen zur Zeit in Vorbereitung auf das Fest die Wunschzettel der Kinder. Natürlich dürfen auch die Wünsche der Mausbeere nicht fehlen, mal schauen, ob diese in Erfüllung gehen ;-)
So viele Wünsche, da hat der Weihnachtsmann gut zu tun!
Der eine Wunsch ist bestimmt nicht alltäglich ;-)

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Die Weihnachtszeit beginnt

Leider ist das Beerchen ihre fibrösen, grippösen Anwandlungen noch immer nicht final losgeworden, daher ist sie momentan noch immer vom Kindergarten beurlaubt. Trotzdem ist die junge Dame schon wieder deutlich besser zugange als noch vor einigen Tagen (manchmal gibt es schon geradezu eskalierende Schübe von guter Laune), nur geht Vorsicht in diesem Falle noch vor.

So können halt die Mausbeerenmama und das Beerchen mal wieder unter der Woche ausschlafen, und die beginnende Adventszeit gemeinsam zu Hause begehen. Heute morgen wurden beide auch von einer neuen, temporär bei uns lebenden Mitbewohnerin vor dem Wasserkocher überrascht:
Hallo! Wer bist Du denn?
Die kleinere junge Dame auf dem Foto haben wir auf den Namen "Belle" getauft, sie ist eine Weihnachtselfe, und sie passt ganz genau auf, wie sich das Beerchen in der Weihnachtszeit so benimmt. Jede Nacht fliegt sie zurück zum Nordpol und berichtet ihrem Boss von den guten Taten und fiesen Streichen (letztgenannte kommen aber so gut wie nie vor) der Beere. Am nächsten Morgen, noch etwas mit Jetlag, weiß die Guteste nicht mehr wo sie den letzten Tag gesessen hat, und sucht sich einfach ein neues Plätzchen in der Wohnung. Morgens heißt es für die Familie also immer zuerst einmal auf Entdeckungsreise gehen, wo sich Belle denn heute niedergelassen hat und ihrer Spionagetätigkeit für die gute Sache nachgeht.
Treue Blogleser dürfen sich also über die Adventszeit hinweg auf die kommenden Mausbeere-sucht-und-findet-Belle-die-Weichnachtselfe-Bilder freuen.

Die Idee ist übrigens nicht auf unserem eigenen Mist gewachsen, sondern stammt aus Amerika, von wo aus ich sie von meiner Dienstreise dorthin mitgebracht hatte. Die beschriebene Geschichte stammt aus dem Kinderbuch "The Elf on the Shelf" (zu deutsch: "Der/die Elf(e) auf dem Regal").
Selbst dort ist das noch recht neu, daher ist der Untertitel "A Christmas Tradition" schon noch mit einem starken Augenzwinkern zu sehen. Erdacht von einem Mutter-/Tochter-Autorengespann um die Kinder in der Weihnachtszeit ein bisschen besser im Griff zu haben ("Seid lieb" Denkt daran dass Eure Elfe alles sieht was ihr tut!"), trotzdem ist die Idee und insbesondere die Gestaltung des Buchs wirklich charmant.

Lustig ist noch, dass es im Prinzip nur eine einzige Regel gibt, was die Kinder mit der Weihnachtselfe nicht machen dürfen: Nicht anfassen! Sonst verfliegt nämlich die Magie der Elfe und sie kann dem Weihnachtsmann nichts von den guten Taten berichten. Für unser spezielles Beerchen wurde aber auch eine ganz spezielle und robuste Elfe ausgesucht, mit der ich extra im Vorfeld geklärt habe, dass auch mal ein bisschen ruppigeres Verhalten total OK ist. Belle ist, wie ich auch, Adrenalinjunkie, nur während ich Achterbahnen mag, findet sie Loopings mit dem Schlittengespann des Chefs ganz toll. Daher wissen wir, dass, auch nach dem folgenden Bild, Belle immer noch sehr gerne ihrem Chef vom guten Betragen der Beere berichten wird, was hoffentlich in vielen schönen Geschenken münden wird.
Yeah! Überschlag! Nochmal!!!

Montag, 28. November 2016

Grippe und Co.

Die arme Mausbeere wird seit knapp einer Woche von Viren verschiedenster Art geplagt. Zugegeben, zum Teil ist dies aber in Form der alljährlichen Grippeimpfung auch selbst verschuldet gewesen. Die junge Dame hatte schon einen leichten Infekt der oberen Atemwege, als wir letzten Dienstag den Impftermin hatten. Laut Arzt sprach aber nichts dagegen, die Impfung trotzdem durchzuführen, da das Beerchen ansonsten topfit war. Die beiden darauffolgenden Tage hatte sie schon mit einer Art Mini-Grippe zu tun und hat infolge dessen auch auf den Besuch ihres geliebten Kindergartens verzichtet. Am Freitag ging es ihr wieder soweit gut, dass wir es für vertretbar hielten, sie ihre Pflichten als Kindergartenkind wahrzunehmen zu lassen. So gut war diese Entscheidung aber leider nicht, denn am Mittag erwartete uns anstatt des gewohnten euphorischen Energiebündels ein schlafendes Beerchen, dem es schon zu dem Zeitpunkt nicht so hundertprozentig gut zu gehen schien. Nachdem sie sich am Nachmittag und Abend zweimal heftig erbrochen hatte (abends sogar mit seeeehr leichter Schonkost), kletterte auch die Temperatur in den fiebrigen Bereich. Am Wochenende folgte dann ein ständiges Auf und Ab der Körpertemperatur und damit einher gingen Phasen des Gronauschen Gesundheitsschläfchens im Wechsel mit der normalen sonnigen Beeren-Laune.
Temperatur hoch
Temperatur runter
Heute Morgen haben wir dann erstmal den Leibarzt der Mausbeerenkönigin konsultiert, der einen Virusinfekt festgestellt hat. Außer Fieber in Schach halten, das Beerchen gut beobachten und bei Bedarf wieder in die Praxis kommen, kann man zur Zeit also leider nicht machen, um ihren Zustand zu verbessern.
Die Frage, ob der Zeitpunkt für die Grippeimpfung nicht doch etwas ungünstig war, stellen wir uns schon, da die Mausbeere ansonsten ja nie so heftige Nachwirkungen auf eine Impfung hatte. Allerdings kommt der Infekt ja jetzt nicht von der Impfung selbst, aber die Kombination mit dem in jedem Kindergarten allgegenwärtigen Virencocktail ist schon nochmal eine andere Herausforderung fürs Immunsystem, so dass wir vermutlich doch nichts hätten anders machen können.

Donnerstag, 3. November 2016

Unerwünschte Auszeit

Leider nimmt sich die Mausbeere dieser Tage (mal wieder) eine unfreiwillige Auszeit von ihren Kindergartenpflichten. Mal abgesehen davon, dass eine Erkältung immer blöd, nervig und in meinen Augen vollkommen unnütz ist, ist es auch wirklich schade, dass das Beerchen nicht in den Kindergarten gehen kann. Der Alltag dort spielt sich nämlich mehr und mehr ein und unser Töchterchen ist mittlerweile so richtig "angekommen". Jeden Tag wird mir von neuen schönen Erlebnissen mit den anderen Kindern berichtet, die einem schon vom Zuhören richtig Freude bereiten. Zum Beispiel warten einige Kinder schon immer ganz ungeduldig darauf, dass die Mausbeere mit Frühstücken fertig ist und ihre obligatorische, frische Windel bekommen hat. Dann wird nämlich ganz sorgfältig und liebevoll der Spielteppich hergerichtet und die Lieblingsspielzeuge für sie bereit gestellt. Das alles passiert ohne Intervention der Erzieherinnen, das machen die Spielgefährten ganz von alleine. Das absolute Highlight war übrigens, als die Kinder ganz von alleine für das Beerchen die eigentlich immer heiß umkämpfte Schaukel reserviert hatten! Dazu hatten sie diese schon gleich mit der gemütlichen Wolldecke ausgelegt, damit es die Dame auch bequem und schön warm hat - das nenne ich doch mal Integration, wie sie sein soll!

Eine leckere Knabberpostkarte schmeckt aber auch trotz Husten, Schnupfen, Heiserkeit und so hat sich die junge Dame mit Genuss über das neueste Stück in ihrer Sammlung hergemacht. Über diese Karte von Ramona haben wir uns übrigens ganz besonders gefreut, da wir schon lange nichts mehr von ihr gehört hatten, also: Ganz herzlichen Dank und liebe Grüße!
Wie könnte ich das vergessen ;-)

Freitag, 21. Oktober 2016

Die Pflicht ruft

Eigentlich hatte ich unter ganz anderen Voraussetzungen angefangen, diesen Beitrag zu tippen, denn unser armes Beerchen lässt gestern und heute ihre Kindergartenpflichten aufgrund einer Erkältung mit fiesen Hustenanfällen getrost rufen, ohne sie wahrzunehmen. Die gute Laune hat sie aber zum Glück nicht verloren und zwischen den Hustern ist sie das gute, alte Energiebündel - ein Kindergartenbesuch wäre aber im aktuellen Zustand trotzdem nicht empfehlenswert. Aber nun zum eigentlichen Thema:
Dass der Kindergartenalltag nicht nur aus Spaß besteht, durfte nun mittlerweile auch die Mausbeere am eigenen Leibe erfahren. Im Kindergarten der jungen Dame wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Kinder regelmäßig kleine Aufgaben erledigen und dafür darf sich natürliche auch eine Mausbeerenkönigin nicht drücken. Jeden Montag werden Wochenaufgaben wie z.B. Frühstückstisch decken, Blumen gießen etc. verteilt, die dann die ganze Woche über erledigt werden müssen. Die Mausbeere stand nun (sofern sie anwesend war) in dieser Woche in der Pflicht, mit einem kleinen Glöckchen den allvormittäglichen Stuhlkreis einzuläuten. Ich denke, dass diese Aufgabe für unsere kleine Glöckchen-Fetischistin wie geschaffen ist ;-)
Die Arbeitsverteilung der aktuellen Woche.
Auf geht's Leute, der Stuhlkreis geht los!
Aber trotz aller Pflichten, kommt der Spaß natürlich in keinster Weise zu kurz und die Beere ist bei allen Kindergarten-internen Aktivitäten wie z.B. ein Besuch im Bällebad oder Snoezelen-Raum (ja, die Einrichtung ist wirklich top ausgestattet!) voll dabei. Besonders im Bälle-Bad, das gelegentlich von den Kindern aller Gruppen genutzt werden kann, hat die Beere bewiesen, dass sie eindeutig zum Menschentyp "Rampensau" gehört, dem es gar nicht wild genug zugehen kann! Das Bällebad darf gerne mit der gefühlt kompletten Kindergartenbesatzung aller Gruppen bevölkert sein und man kann sicher sein, dass eine breitestmöglich grinsende Mausbeere mittendrin zu finden ist. Dabei turnt sie so wild herum, dass ihr grinsen nur schwer mit der Kamera einzufangen ist. Von daher spiegeln die beiden Beweisfotos, die man mir zugeschickt hat * nur einen Teil des Spaßes wider, den das Beerchen in den lustigen, bunten Bällen hatte:
Von den Erzieherinnen wurde dann auch die spannende Beobachtung gemacht, dass die Dame den Trubel mit vielen Kindern um sich wirklich zu brachen scheint, denn sind die Spielgefährten verschwunden, fährt auch das Beerchen in den Entspannungsmodus runter. Kleine Pausen scheint sie aber ebenso mal von den vielen Eindrücken zu benötigen, aber nach einem ruhigen Viertelstündchen mit Kuschel-Einheiten ist sie wieder voll dabe :-)
Von Oma Rita kam übrigens eine sehr schöne Knabberpostkarte zum Thema Kindergarten. Die junge Dame hat sich zwar noch nicht über die Internet-Modalitäten in ihrer "Arbeitsstelle" beschwert, aber die "Snail-Mail" hat sie sich trotzdem genüsslich zu Gemüte geführt:
Kann man elektronische Post eigentlich auch anknabbern?
* Bekanntlich warte ich ja mittlerweile in heimischen Gefilden darauf, mein Töchterchen mittags wieder in Empfang nehmen zu dürfen, was mir auch immer besser gelingt. Allerdings finde ich es zum Beispiel erstaunlich schwierig, mich auf die morgendliche Zeitungslektüre zu konzentrieren, wenn neben mir NIEMAND...
...eine Flasche auf den Tisch hämmert...
 ... oder versucht, die Zeitung zu mopsen.

Montag, 3. Oktober 2016

Kindergartenalltag

So langsam pendelt sich für die Mausbeere im Kindergarten ein neuer Alltag ein, an dem ich als Mama zur Zeit noch zwecks Einarbeitung von Kindergarten- und Pflegepersonal komplett teilhaben darf. Da sich der Ablauf aber nun mehr und mehr einspielt, muss ich mich langsam mit dem Gedanken anfreunden, unser Töchterchen zumindest mal für eine Weile alleine der fachkundigen Obhut ihrer Betreuerinnen zu überlassen.
Aber vorerst kann ich die Beeren-Fans ja noch mit ein paar Impressionen aus dem Kindergartentag versorgen. Zum Beispiel wird Freitags das Frühstück immer für alle Kinder vom Kindergarten aus gestellt und teilweise auch von den Kindern selbst zubereitet. Bereits am Donnerstag wurde von Kindern und Erzieherinnen zusammen leckeres Apfelmus zubereitet, das am Freitag zusammen mit Quark und anderen leckeren Dingen aufgetischt wurde. Auch das Beerchen hat natürlich mal etwas von dem feinen Apfelbrei genascht:
Lecker Frühstück mit selbst gekochtem Apfelmus...
...das muss ich natürlich erstmal probieren!
Das Ende des Kindergartentages wird - soweit es das Wetter zulässt - immer mit einem Ausflug in den Außenbereich eingeläutet. Mittlerweile wird die Witterung ja herbstlicher und so müssen die Kinder etwas wärmer eingepackt werden. Da die Mausbeere ja immer noch mit Resten ihrer Erkältung zu tun hatte, hat sie am Freitag auch auf eine "Sitzung" im Sandkasten verzichtet und das Spiel der anderen Kinder dick eingemummelt aus ihrem schicken, neuen Buggy beobachtet (über das Kindergarten-Eqipment wird später noch einmal ausführlich berichtet). Als die anderen Kinder dann zum Mittagessen reingerufen wurden, hat es sich das Beerchen nochmal für ein paar Minuten in der sonst chronisch okkupierten Schaukel gutgehen lassen, bevor sie sich dann ins wohlverdiente Wochenende verabschiedet hat:
Hey Leute, ich will auch mal schaukeln!
Na endlich! Jetzt los, höher!!!
Zum Glück gibt es aber auch noch gute und alt hergebrachte Konstanten im Leben, wie zum Beispiel eine gepflegte Knabberpostkarte. Am Samstag kam eine Glückskäfer-Karte von Monika, die sich das Beerchen trotz leicht erschwerter Bedingungen sofort ins Schnütchen geschoben hat:
Knabberpost sehe ich auch mit verquollenen Äuglein!
Die junge Dame hatte nämlich leider mit Nebenwirkungen des Antibiotikums zu kämpfen, das sie gegen ihre Bronchitis bekommen hatte. Bereits auf dem Frühstücksfoto vom Freitag kann man schon gerötete Stellen auf der Mausbeeren-Stirn erkennen, die sich im Laufe des Tages immer mehr ausgebreitet haben. Am Abend waren die Stellen richtig warm, etwas geschwollen und haben gejuckt. Am Samstagmorgen konnte das arme Beeren-Kind gar nicht richtig aus den zugeschwollenen Äuglein gucken. Zum Glück war die Gabe des Antibiotikums dann aber auch abgeschlossen und das Beeren-Gesichtchen hat recht schnell wieder eine normale Form angenommen.