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Mittwoch, 4. März 2026

Herzlichen Glückwunsch zum 14. Geburtstag!

Auch in ihrem ersten Jahr als Teenagerin hat unsere Mausbeere mit vielen kleinen und großen Überraschungen erfreut, bezaubert, auf Trab gehalten und auf jeden Fall wieder mächtig stolz gemacht.

Besonders freuen wir uns über ihren über ihren erstaunlich robusten und stabilen Gesundheitszustand in der letzten Zeit! Momentan ist das Beeren-Näschen zwar etwas verschnupft, aber während ringsum gerotzt und geschnieft wurde, was das Zeug hält, war Madame im Prinzip seit dem Spätsommer bis dato von jeglichem Infekt verschont geblieben (toi, toi, toi 🍀). Möglicherweise  zahlen sich mittlerweile die vielen kleinen präventiven Maßnahmen aus, die wir ihr täglich zugute kommen lassen.

Geholfen hat vielleicht auch die Tatsache, dass unsere kleine Faulbeere im Winter für eine längere Zeit nicht zur Schule konnte - die Finanzierung der Schulbegleitung musste neu sortiert werden und das hat sich doch recht lange hingezogen. Letztendlich ist dann für uns zum Glück doch alles beim Alten geblieben und Madame konnte sich insbesondere im Januar mit den fiesen Wetterkapriolen morgens nochmal gemütlich im Bett umdrehen, anstatt zur ihrer Bildungsstätte kutschiert zu werden.

Aber auch generell ist unser ehemaliges Frostköttelchen in letzter Zeit merklich resistenter gegen Kälte. Die Weihnachtsmarktbesuche in der Adventszeit waren entspannt mit ihr möglich und auch andere winterliche "Outdoor-Aktivitäten". Das sehr sehenswerte Lichterfest im Kurpark von Bad Pyrmont hat sie sichtlich genossen und sich sogar lautstark beschwert, wenn die Familie nicht lange genug an einem der wunderschön schillernden Objekte in den Bäumen stehen bleiben wollte.

Wow, ich bin bunt!
Das funkelt schön 💖
Gefällt mir hier...
...und uns auch!

Die absolute Hardcore-Probe ihrer Kälteresistenz fand dann kürzlich in der Eiswelt in Oberhausen statt - einer Eisskulpturen-Ausstellung, bei der frostige -8°C herrschen. Der Papa wollte unbedingt dort hin (meine Wenigkeit hätte sich das mit der Beere eigentlich gar nicht getraut...) und so haben wir es in polartauglicher Montur einfach mal gewagt. Das tapfere Beerenkind hat sich auch Anfangs sehr interessiert die schön beleuchteten Skulpturen angesehen.

Ein großes "A" nur für mich - super!
Aber etwas besser heizen könntet Ihr hier schon...

Nach einer guten halben Stunde wurde die Dame dann doch langsam unleidlich - aber damit hat sie schon wesentlich besser durchgehalten als befürchtet und auch ich war dann froh, mich mit ihr zusammen im Wartebereich wieder aufwärmen zu können. Papa und kleine, große Schwester haben dann noch mal eine Runde durch die Kälte gedreht, aber die beiden scheinen eh in einer anderen Klimazone zu leben...

An dem Tag wurden wir dann später noch mit für Anfang Februar schon sehr frühlingshaften Temperaturen verwöhnt und so ist an dem Tag auch das folgende Foto unserer Grinsebacke entstanden.

In diesem Sinne:


Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, süßer Schatz💕


Donnerstag, 1. Januar 2026

Frohes neues Jahr!

 

Der kleine Glückskäfer hatte sich mit unserem Weihnachtsbaum ins Wohnzimmer geschmuggelt und bringt hoffentlich sowohl uns als auch allen Beeren-Fans Glück für das neue Jahr 🐞🍀


Übrigens durfte sich die Mausbeere "zwischen den Jahren" über eine ganz besondere Knabberpostkarte von Knabberpostchefin Monika freuen. Allein die weite Reise aus Taipeh ist an sich ja schon was Besonderes - richtig erstaunlich ist aber die Tatsache, dass die Karte bereits am 24.5.2024 (!!!) abgeschickt wurde! Mit über anderthalb Jahren Zustellzeit hat diese Post definitiv den Rekord gebrochen:
Besser spät als nie, das lasse ich mir ganz besonders schmecken 😍



Dienstag, 4. März 2025

Herzlichen Glückwunsch zum 13. Geburtstag!

Was? Wirklich? 13? Welch Zahl - das bedeutet unsere Mausbeere ist ab heute offiziell Teenagerin!!!!! 

Ganz davon abgesehen, dass -  selbst nach so langer Zeit - für uns gerade die ersten Tage und Wochen mit unserem Beeren-Baby noch unglaublich präsent sind, entspricht unsere junge Dame vom Verhalten her ja in keinster Weise anderen Mädels dieser Altersgruppe. Vom Entwicklungsstand ist sie eigentlich noch ein Kleinkind - lässt sich mit Hingabe in ihrem Buggy durch die Gegend schieben, rutscht fröhlich auf dickem Windel-Po durch die Wohnung, verteilt Spielzeug überall und an sprechen ist auch nicht zu denken (auch wenn wir eigentlich in der Regel recht gut verstehen, was die kleine Diva so möchte - oder eben NICHT möchte...).

Trotzdem sind die körperlichen Anzeichen der beginnenden Pubertät nur noch schwerlich zu übersehen, was das Ganze aber irgendwie noch schräger und unglaublicher macht. Aber diese Entwicklung freut uns auf jeden Fall riesig, denn es bedeutet ja, dass sich ihr Körper - trotz aller "Spezialitäten" - bester Gesundheit erfreut, damit solch tiefgreifende Entwicklungen in Gang gebracht werden.

Auch die Phasen mit teilweise recht heftigen Stimmungsschwankungen und Wutanfällen haben sich mittlerweile wieder gelegt (toi, toi, toi) und unsere junge Dame erfreut uns in der Regel die meiste Zeit mit bester, schelmischer, charmanter, manchmal rotzfrecher, süßer, liebevoller, blendend guter Laune!

Also in diesem Sinne:

Herzlichen Glückwunsch zum 13. Geburtstag, süße Teenie-Beere!




Dienstag, 24. Dezember 2024

Frohe Weihnachten!

Auch in diesem Jahr haben wir uns im Blog wieder vornehm zurück gehalten, obwohl es reichlich zu berichten gegeben hätte. Unsere Mädels sind ein unglaublich tolles Gespann und beide machen uns - jede auf ihre eigene Weise - unglaublich stolz! Unser Mausbeerchen hatte - vermutlich durch die langsam startende Puberät - immer mal etwas schwierige Phasen, hat aber in den letzten Monaten wieder dauerhaft zu ihrem üblichen sonnigen und ausgeglichenen Gemüt zurück gefunden. Außerdem hatte sie einen derartigen Wachstumsschub, dass ihr kompletter Park an Hilfsmitteln zu Hause und in der Schule gegen größere Modelle getauscht werden musste. Und Bianca die kleine (oder mittlerweile große?) Schwester hat den Start ins Schulleben mit Bravour gemeistert!

Mit einem kleinen Gruß von unserem wunderschönen Bad Salzufler Weihnachtsmarkt...
wünschen wir den vielleicht gelegentlich mal vorbeischauenden Beeren-Fans:
Mama Stefanie, Papa Oliver, "Mausbeere" Annika und Schwesterchen Bianca

Montag, 4. März 2024

Herzlichen Glückwunsch zum 12. Geburtstag!

Wo ist die Zeit nur mal wieder geblieben? Unfassbar! Aber auch wenn unsere Mausbeere mittlerweile eine waschechte junge Dame ist, sind insbesondere die die ersten Tage nach ihrer Geburt noch erstaunlich präsent. Zum Beispiel, wenn sich das Beerenkind für ein Nickerchen gemütlich an einen kuschelt, fühlt sich das eigentlich gar nicht so anders an als in den ersten Tagen. Auch wenn sie mittlerweile eeeeetttwas größer und schwerer geworden ist. Sooo viel haben sich die beiden doch gar nicht verändert, oder ;-)

Kuscheln mit Papa 2012

Kuscheln mit Papa 2024

Ansonsten hat uns die Mausbeere auch im vergangenen Jahr wieder mit vielen tollen kleinen und großen Fortschritten und ihrer zumeist hinreißenden Laune unglaublich stolz gemacht! Also wünschen wir von ganzem Herzen:

Alles Liebe zum Geburtstag, süße Grinsebacke!


Freitag, 4. März 2022

Herzlichen Glückwunsch zum 10. Geburtstag!

Wow, ein komplettes Jahrzehnt ist unsere Mausbeere nun schon auf der Welt - unfassbar!

Angesichts dieser Zahl haben wir uns gefragt, wie unser Leben wohl verlaufen wäre, wenn sich kein winziges Stückchen in die DNA unseres Töchterchens gemogelt und somit das CdLS verursacht hätte - wir vermuten mal: komplett anders!
In unserem Haus gäbe es vermutlich signifikant weniger Haare, wir hätten nicht das Gefühl, ein komplettes Medizinstudium inklusive Krankenpflegeausbildung absolviert zu haben und viele Fachbegriffe wie Tracheostoma, PEG, Stehtrainer, Sprechventil, etc. würden befremdlich auf uns wirken. Höchstwahrscheinlich hätten wir auch erheblich weniger Zeit bei Ärzten, Therapeuten und in Kliniken verbracht.

Und wir hätten gaaaaanz viele tolle Leute gar nicht erst kennengelernt :-)

Aber so vollkommen unvorbereitet wir damals von unserem Beeren-Baby überrascht wurden und so ungewöhnlich die vergangenen zehn Jahre auch verlaufen sein mögen, so sind wir uns doch hundertprozentig sicher, dass unser Beeren-Kind perfekt so ist, wie es ist!

Und so freuen wir uns, mit ihr die süßeste, frechste, hübscheste, zielstrebigste, lustigste, kämpferischste, schelmischste, tollste Erstgeborene bekommen zu haben, die wir uns nur vorstellen können. Und vermutlich hätten wir mit keinem anderen Kind sooooo viele Lachanfälle erlebt, wie mit ihr!!!

Aber nun genug geschwafelt, was wir nur noch sagen möchten ist:

Alles Liebe zum 10. Geburtstag, süße Mausbeere!!!




Montag, 12. Juli 2021

Traumabewältigung

Die Mausbeeren-Familie ist diesen Sommer nach mehrjähriger Abstinenz wieder auf den Geschmack des Radfahrens gekommen. Vor einigen Jahren hatten wir ja mal die Investition ein einen zweisitzigen Fahrradanhänger getätigt - damals noch, um das ganze Beeren-Equipment bequem mitnehmen zu können. Jetzt braucht unsere Große zum Glück (toi, toi, toi) ja nicht mehr so viel Kram und so können nun sich unsere beiden Mädels bequem vom Papa damit durch die Gegend ziehen lassen. Wobei bequem eher relativ ist - zumindest für Mausbeerenschwester Bianca - denn unser Beerchen macht sich gerne mal breit und verteilt auch gerne mal Ellenbogenchecks etc. - aber im Großen und Ganzen vertragen sich die beiden Damen im Hänger ganz gut :-)

Schwesterlich geteilter Platz im Fahrradanhänger.
Am Sonntag hatte uns ein spontane Eingebung mal mit dem Rad ins Ziegeleimuseum nach Lage verschlagen. Eigentlich wollten wir nur einen kurzen Zwischenstopp dort einlegen und dann gleich wieder zurück radeln, aber da es dort eine tolle Familien-Ferien-Aktion mit Mini-Olympiade etc. gab, sind wir doch etwas geblieben und insbesondere unsere Jüngste hatte jede Menge Spaß (auch wenn sich hier gewisse Zaungäste ins Siegerfoto gemogelt haben):
Wer hat hier gewonnen? Da muss ich doch mal um die Ecke gucken...
Aber auch in der Vergangenheit hat das Ziegeleimuseum schon mehrfach eine Rolle im Leben der Mausbeere gespielt. Zum einen damals war es damals das Ziel unserer ersten Radtour mit besagtem Anhänger und zum anderen hatte unser Beerchen dort leider auch schon ein unschönes Erlebnis. Im Außenbereich des Museums befindet sich ein lebensgroßes Pferdemodell, auf dem wir unser (zu der Zeit noch Miniatur-)Beerchen im Alter von ca. anderthalb Jahren mal draufgesetzt hatten. Wir dachten damals, ihr mit dem "Ritt" eine Freude zu machen, aber unser eigensinniges Töchterchen hatte umgehend angefangen zu brüllen wie am Spieß und fand es einfach nur UNGLAUBLCH FÜRCHTERLICH!!!
Ich will hier wieder runter, aber SOFORT!!!
Da unsere Mausbeere aber mittlerweile älter und weiser geworden ist, haben wir es gewagt, sie nochmal auf das hohe Ross zu setzen und - siehe da - sie hatte diebische Freude daran und sichtlich die tolle Aussicht von dort oben genossen:
Hervorragende Aussicht hier oben! Wo wollen wir hinreiten, Papa?
Da hat die Mausbeere doch so ganz unverhofft ein altes Kindheitstrauma erfolgreich und mit viel Spaß bewältigt ;-)


Samstag, 3. Juli 2021

Noch'ne Ehrenrunde

Ein wieder mal sehr ungewöhnliches Schuljahr ist gerade zu Ende gegangen und die Mausbeere genießt ihre wohl verdienten Sommerferien! 

Endlich Ferien, yeah!!!
Natürlich hat unser Schulbeerchen am letzten Tag auch ein Zeugnis mit nach Hause gebracht, das sehr ausführlich die einzelnen Lernbereiche beschreibt. Wir Eltern sind mit der Einschätzung unseres Beeren-Kindes seitens der Lehrkräfte sehr zufrieden und finden, dass sie ein sehr gutes Zeugnis bekommen hat, auch wenn darin erwähnt wird, dass die junge Dame gerne mal auf dem Po im Klassenraum herumrutscht und offene Regale ausräumt oder sich diebisch freut, wenn sie mal Blödsinn macht :-) Aber genau das sind ja die Dinge, auf die wir alle besonders Stolz sind!

Versetzt wurde die Mausbeere übrigens nicht - mittlerweile zum dritten Mal ;-) - was aber in diesem Fall auch etwas Positives ist. Normalerweise bleiben die Kinder an Annikas Schule immer so für zwei bis drei Jahre in der Vorstufe und werden dann in die Unterstufe versetzt. Im Laufe des Schuljahres hatte ich einer Lehrerin gegenüber mal erwähnt, dass es ja schade ist, wie wenig das Beerchen in den letzten beiden Jahren überhaupt von der schönen Vorstufe gehabt hat. Und plötzlich bekamen wir vor ein paar Wochen dann überraschend die Nachricht, dass sie ausnahmsweise noch ein Jährchen bleiben darf! Zum einen war diese Entscheidung seitens der Schule auch darin begründet, dass die Beere schon vor der Pandemie krankheitsbedingt oft gefehlt hatte und zum anderen ist es auch in pädagogischer Hinsicht gut und richtig, sie noch ein Jahr in der Vorstufe zu lassen, was uns natürlich sehr freut!

Neben diesen ganzen Neuigkeiten und dem schönen Zeugnis hat die Mausbeere übrigens noch etwas aus der Schule mitgebracht, um ihrer Familie den Start in die Sommerferien zu versüßen. In einem Unterrichtsprojekt in den letzten Schulwochen wurden ausführlich Erdbeeren behandelt und so bekamen wir eine echte Erdbeerpflanze, deren einzelnen Bestandteile mit den entsprechenden Symbolen kenntlich gemacht wurden. Und damit das Warten auf die ersten selbst geernteten Beerchen nicht so schwer fällt, gab es auch noch ein Glas superleckere Erdbeermarmelade!!! Die Kinder hatten die Erdbeeren dafür selbst gepflückt und dann die Marmelade anschließend in der Klasse zubereitet. 

So ein leckeres Frühstück ist doch mal ein beerenstarker Ferienstart!

Donnerstag, 4. März 2021

Herzlichen Glückwunsch zum 9. Geburtstag!

Wow, was für verrückte Zeiten! Den achten Geburtstag unserer Mausbeere hatten wir noch recht unbeschwert mit einem gepflegten Restaurant-Besuch gefeiert und ein paar Tage später hatten wir die Bude voller kleiner und großer Gäste. Ein gewisses Virus geisterte zwar schon durch die Medien, aber es hätte - wie ich zumindest vermute - niemand damit gerechnet, wie sehr unser aller Leben sich nur wenige Wochen später verändern würde...

Der Mausbeere selbst ging es im Verlauf dieses Jahres so gut wie noch nie und sie war ausnahmsweise  nicht für das größte Chaos in unserem Leben verantwortlich ;-) Durch die reduzierten Kontakte hatte sie extrem wenige Infekte und sie hat noch nie so wenige Ärzte oder sonstiges medizinisches Personal gesehen wie noch nie in ihrem Leben. Auch in ihrer Entwicklung hat sie wieder - ganz in ihrem eigenen wunderbaren Tempo - viele kleinere und größere Schritte nach vorne gemacht, worauf wir einmal mehr mächtig stolz sind!!! Und durch ihre fröhliche Art hat unsere kleine Grinsebacke uns so ganz nebenbei auch die Zeit ohne viele Aktivitäten versüßt :-)

Übrigens ist dieser Tag heute auch vom Datum her ein ganz besonderer Tag, beim 4.3.'21 handelt es sich nämlich um einen sogenannten Countdown-Tag und einen solchen Countdown, der auf  '1' endet gibt es sogar nur einmal pro Jahrhundert - wenn das nicht noch ein Grund mehr zum Feiern ist!!! In diesem Sinne:

4 - 3 - 2 - 1:

Liebstes Beerchen, wir wünschen Dir alles Liebe zu Deinem 9. Geburtstag!!!

Die Geburtstagsparty fällt ja in diesem Jahr naturgemäß etwas kleiner aus, aber unser Geburtstags-Beeren-Kind wird sich daran nicht groß stören. Sie begeht diesen Tag - wie auch die meisten anderen - mit ihrem unglaublich wunderbarem schelmischen Mausbeeren-Grinsen, denn:

Ich habe heute nichts zu tun, ausser fröhlich zu sein! - Paul Simon



Donnerstag, 25. Februar 2021

Frühlingserwachen

Endlich sind die Temperaturen wieder hinreichend Mausbeeren-tauglich, so dass sich auch unsere kleine Diva mal für einen schönen Spaziergang erwärmen kann! In den letzten paar Tagen hat sie definitiv mehr frische Luft getankt als in den vergangenen Monaten insgesamt...

Wer strahlt hier mehr? Die Sonne oder die Mausbeere?
Ansonsten drückt das Beeren-Kind diese Woche wieder die Schulbank, worüber wir eigentlich erstmal nicht wirklich begeistert waren. Wir hätten schon gerne die Wahl gehabt, ob wir sie zur Schule schicken möchten oder nicht.
Zur Zeit handelt es sich erstmal um Wechselunterricht, bei dem immer nur die Hälfte der Klasse für eine Woche unterrichtet wird. Wegen der geringen Schülerzahl musste auch der Taxitransport wieder neu organisiert werden und so gab es erstmal wieder ordentliches organisatorisches Kuddelmuddel, so dass wir uns ehrlich gefragt haben, ob sich der Aufwand für die eine Woche lohnt - wie es dann übernächste Woche weitergeht muss ja erst wieder neu entschieden werden...
Aber nach den ersten paar Schultagen muss ich doch ehrlich gestehen, dass es ihr die Schule wirklich mal wieder gut tut. Ihr vor Freude strahlendes Gesicht zu sehen, als sie nach Monaten zum ersten Mal seit Monaten wieder ihre geliebte Schulbegleiterin gesehen hat, rührte einem doch das Mutterherz. Und auch die Fotos, die ich im Verlauf des ersten Schultages (zwecks Beruhigung eben jenen Mutterherzens) bekommen hatte, zeigten doch, dass das Beeren-Kind einfach nur glücklich und zufrieden ist:
Ich fühle mich wohl!
Unsere Hoffnung, dass unserem kleinen Frechdachs in ihrer Bildungsstätte dann doch mal wieder etwas Zucht und Ordnung beigebracht werden würde, hatte sich dann aber leider nicht erfüllt. Eine ihrer ersten Amtshandlungen war es, erstmal das Klassenzimmer nach ihren eigenen Vorstellungen umzudekorieren. Die Spielzeugkisten wurden in einer Geschwindigkeit ausgekippt, so dass die Großen mit dem Einräumen gar nicht hinterher kamen:
Mal schauen...
...SO gefällt mir die Kiste schon viel besser!
Jetzt am Ende der Woche macht sich die ungewohnte "Anstrengung" in Form von frühem Aufstehen und den vielen gar nicht mehr gekannten Reizen aber auch bemerkbar, dann unser Schulbeerchen ist abends für ihre Verhältnisse früh eingepennt wie ein Stein. Naja, nächste Woche ist erstmal wieder gemütliches Homeschooling angesagt und auch eine gewisse Party im kleinen Kreis ;-)

Montag, 15. Februar 2021

Beerenstarker Privat-Karneval

So, wie unsere beiden Beeren-Kinder auf dem folgenden Bild gucken, wird sich dieser Tage wohl so mancher Karnevals-Fanatiker fühlen:

Allerdings war bei unseren Damen der Grund für die miese Stimmung nicht der Ausfall größerer Karnevalsfeiern - das tangiert beide eher weniger - sondern der übliche Zickenkrieg zwischen Schwestern. Der Großen gefiel die Kopfbedeckung nicht und die Kleine hätte lieber das Outfit der Großen angezogen...
Nachdem der Streit beigelegt war, haben unsere Mädels sich aber wieder bestens verstanden und zusammen ihre eigene kleine Karnevalsparty gefeiert - was soll das schlechte Leben nützen, wenn man schon auf den Besuch von Kindergarten oder Schule verzichtet!
Komm Schwester, lass uns schunkeln!
Ohne den - eigentlich unglaublich entzückenden, wie ich finde - Erdbeerhut, stieg die Laune unserer Mausbeere dann auch sichtbar, so dass dann doch noch ein Foto mit Karnevalswürdiger Laune entstehen konnte:
Party, yeah!
Die gemütliche Zeit des  gemütlichen Homeschoolings scheint jetzt auch langsam zu Ende zu gehen, denn es wurde schon von der Schule mitgeteilt, dass in der kommenden Woche wieder in irgendeiner Form Präsenzunterricht starten wird. Wie das genau aussehen wird, werden wir im Laufe der Woche erfahren. Aber jetzt wird erstmal noch ein wenig gefeiert - yeah!


Montag, 8. Februar 2021

Eingeschneit

Wir haben mal wieder recht lange nichts von uns hören lassen, was wohl daran liegt, dass wir einfach faul sind wie die Waschbären ;-)

Naja, so wirklich viel unternehmen, was berichtenswert wäre, kann man ja nunmal zur Zeit auch nicht. Selbst für Spaziergänge war unsere Mausbeere in den letzten Wochen nicht wirklich zu begeistern - es war ihr schlichtweg zu kalt und nach zehn Minuten im Buggy wurde erstmal lauthals Beschwerde eingelegt. Also machen wir es uns größtenteils zu Hause gemütlich und die Mausbeere ist in unseren heiligen Hallen wirklich aktiv geworden und rutscht in einem ordentlichen Tempo auf dem Po durch die Gegend. Auch unser Lauftraining klappt immer besser und die Dame gewinnt im Stand immer mehr an Körperspannung, so dass wir es definitiv nicht für unmöglich halten, dass sie irgendwann mal auf den eigenen Füßchen die Welt unsicher macht :-)

Aber nach so langer Zeit zu Hause haben wir selbst bei unserer absolut genügsamen Mausbeere den Eindruck, dass sie sich ohne Schule und Therapien in gewisser Weise langweilt und freuen wir uns  über die gelegentlichen Videochats, die die Lehrerinnen für die Klasse anbieten:

Hallo Homies!
Aber ganz ehrlich sind wir beim aktuellen Schnee-Chaos auch froh, dass niemand den Weg zu Schule/Arbeit/Kindergarten auf sich nehmen muss und auch unser Beeren-Kind genießt die Aussicht auf die weiße Pracht gemütlich aus dem Küchenfenster:
Puh, bei dem Wetter lobe ich mir das Homeschooling!
Mal schauen, wie es in der kommenden Woche dann bezgüglich der Schule weitergeht, aber wir haben es nicht eilig und warten geduldig, denn wie schon die Mausbeere weiß:
Wer warten kann, der hat viel mehr Zeit! Anke Maggauer-Kirsche


Freitag, 30. Oktober 2020

Schneckchen

Die Klasse der Mausbeere hat seit Beginn des Schuljahres Verstärkung bekommen - fünf dicke Weinbergschnecken sind in ein gemütliches Terrarium auf dem Balkon eingezogen und bereichern den Unterricht auf vielfältige Weise. Gelegentlich dürfen die Kinder auch mal direkt auf Tuchfühlung mit den schleimigen Mitbewohnern gehen und auch dem Beeren-Kind wurde letztens mal wieder ein Exemplar für eine Fotosession auf die Hand gesetzt. Die Bilder wurden dann schön verziert und einlaminiert und wir Eltern haben uns riesig darüber gefreut:

Wer die Mausbeere schon länger kennt, weiß natürlich, dass eine Schnecke nur als absoluter Ekelkram allererster Güte eingestuft werden kann und so war schon ein kleiner Kraftakt nötig, die Beerenhand mit der Schnecke für das Foto ruhig zu halten.
Von daher waren wir im höchsten Maße über dieses höchst bezaubernde Foto erstaunt, das definitiv einen Ehrenplatz bei uns erhalten wird:
Einfach mal lächeln, dann isses vielleicht schneller vorbei...

Dienstag, 20. Oktober 2020

Anna trifft Anna

Nach den guten Erfahrungen mit unserem Sommerurlaub ist die Mausbeere wieder mit einer kleinen Reise in die Herbstferien gestartet. Das Ziel war dieses Mal noch etwas spezieller, denn es ging auf Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland!
Mausbeere "Anna" Annika trifft die "Lange Anna" :-)

Das war für uns aus vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Zum einen war Helgoland früher (noch ohne Kinder - unglaublich, dass es einmal solche Zeiten gegeben hat...) unser Lieblings-Urlaubsziel und hat außerdem eine ganz besondere Verbindung mit der Mausbeere. Genau an dem Tag, als wir vor mittlerweile über neun Jahren das letzte Mal dorthin aufgebrochen sind, hatten wir unseren ersten positiven Schwangerschaftstest in den Händen, mit dem sich dann unser Beeren-Kind angekündigt hat. Die Mausbeere ist also tatsächlich schonmal dort gewesen, wenn auch nur als kleiner Zellhaufen (äußerst charmante erste Beschreibung unseres damaligen Frauenarztes...) und wir hatten zu dem Zeitpunkt natürlich absolut noch keine Ahnung, welch spezielle Überraschung wir da erwarten würden ;-)

Da sich die Bedürfnisse unserer Großen dann mit der Zeit immer komplexer gestaltet haben und selbst Tagesausflüge mit ihr einem halben Umzug gleichkamen und wir uns für mehrtägige Reisen auch immer einen Flüssigsauerstofftank an den Urlaubsort bestellt haben, hatten wir eigentlich gar nicht damit gerechnet, mir ihr irgendwann einmal unsere Sehnsuchtsinsel besuchen zu können. Mal abgesehen von der schieren Menge unseres Gepäcks ist Helgoland mit einer Entfernung von über über 60km vom Festland nun auch nicht gerade gut an das medizinische Versorgungsnetz angebunden, auch wenn es ein kleines Inselkrankenhaus gibt.
Nun hatten wir mit unserem Sommerurlaub nach Langeoog allerdings schon recht gute Erfahrungen gemacht und das Gepäck der Dame ist auch nicht mehr ganz so umfangreich. Dadurch "gestählt" ließ der Papa vor einigen Wochen so nebenbei die Bemerkung fallen, dass er dieses Jahr nochmal nach Helgoland möchte. Vermutlich hätte er es auch kurze Zeit später wieder vergessen bzw. als Schnapsidee abgetan, wenn er damit nicht der Mama einen Floh ins Ohr gesetzt hätte... Nach einigen Diskussionen hatten wir dann doch Nägel mit Köpfen gemacht und mit etwas Glück auch noch eine passende Unterkunft gefunden.
Für unsere Verhältnisse kleines Gepäck für vier Tage
Und so fanden wir uns Samstag vor einer Woche dann für eine recht raue Überfahrt auf dem Katamaran nach Helgoland wieder. Da zeigte sich dann auch mal wieder recht schnell, aus welchem Holz unsere Mausbeere geschnitzt ist - während es etlichen Fahrgästen inklusive Schwesterchen Bianca (O-Ton Papa: "Ich habe noch nie einen Menschen so kotzen sehen und ich kenne ja Beerchen...") ziemlich dreckig ging und die überall bereitgelegten Kotztüten bereits Mangelware wurden, hatte das Beeren-Kind einen 70-minütigen Dauerlachanfall und ist bei jeder Welle, die den Katamaran in die Luft und den Magen gefühlt zwischen die Ohren geschleudert hat, in freudiges Kreischen ausgebrochen :-)
Eine Seefahrt...
...die ist lustig!
Häh, sehe ich das alleine so?
Nachdem dann alle - außer der Mausbeere - froh waren, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, konnte unser Urlaub dann endlich beginnen. Hier sind einfach mal ein paar Eindrücke, die uns besonders gut gefallen haben und mit dem Wetter hatten wir auch einen Sechser im Lotto erwischt:
Frisch angekommen an den Hummerbuden
Klippenrundweg um den roten Felsen
Beste Aussicht auf die "Düne"
Mausbeere unter der Maulbeere
Der Strand direkt vor der Haustür
Der Spielplatz direkt vor der Haustür
Toll illuminiertes Atoll
Sonnenaufgang an der Landungsbrücke

Ins Oberland per Fahrstuhl...
...oder mit einer Papa-Stärke
So ganz konnten wir die gewohnten, alten Pfade nicht beschreiten, da insbesondere der Klippenrundweg im Oberland mit etlichen Stufen gespickt ist. Aber zum Glück gibt es einen gut ausgeschilderten barrierearmen Rundweg, für den sogar einige Stufen in der Nähe der langen Anna "begradigt" wurden. Und so konnten wir auch mit dem Buggy die wunderschöne Aussicht entlang der roten Felsen genießen:

Barrierefrei um den roten Felsen...
Das bringt Freude!
Aber auch für unsere Jüngste war der Urlaub etwas ganz Besonderes, denn am Montag hat sie auf Helgoland ihren dritten Geburtstag gefeiert! Unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist und das wir jetzt schon zwei so große Mädels haben... Also an dieser Stelle noch hochoffizell:

Alles Liebe zum Geburtstag, kleine, große Bibi!

So alt bin ich schon!!!

Auch wenn wir für unsere Verhältnisse in diesem Jahr dann doch außergewöhnlich viel gereist sind, sind doch die generellen Reiseaktivitäten recht eingeschränkt, was sich auch in der geringen Zahl an Knabberpostkarten in den letzten Monaten niederschlägt. Nichts desto trotz haben die Mausbeere einige leckere Kärtchen erreicht:
So haben wir uns sehr gefreut, mal wieder von Maike zu lesen, die dem Beeren-Kind dieses leckere Kärtchen geschickt hat:
Auch Knabberpostchefin Monika, die in diesem Jahr auch seltener unterwegs ist und sich sehr über eine kleine Auszeit in Lüneburg gefreut hat:
Von Oma Rita kam diese Karte mit den Möwen von Helgoland, die uns traurig hinterher gucken ;-)