Posts mit dem Label Ernährung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ernährung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 4. Oktober 2020

Auf'm Thron

Dieser Beitrag behandelt heute ein Thema, das zum letzten Beitrag nicht gegensätzlicher sein könnte ;-) Es geht nämlich diesmal nämlich nicht darum, was in die Mausbeere hineingeht, sondern um das, was hinten wieder rauskommt...
Die Mausbeere trägt ja seit jeher Windeln und wir haben immer gestaunt, wenn wir von anderen Kindern mit schwerer Mehrfachbehinderung gehört haben, die regelmäßig aufs Töpfchen gesetzt werden. Unser Beeren-Kind hat nie irgendwelche Anzeichen dafür gezeigt, wenn sie mal "muss" und außerdem hat sie durch ihre Darm-Vorgeschichte (sie hat ja seit dem Alter von anderthalb Jahren leider aufgrund einer Entzündung nur noch ca. ein Drittel ihres Dickdarms) oft sehr unregelmäßigen und oft auch weichen Stuhlgang, was sie selbst aber am allerwenigsten zu stören scheint... Und Erklärungen oder Argumenten ist unsere junge Dame ja auch generell nicht zugänglich ;-)
Von daher war es für uns auch irgendwie eine befremdliche Vorstellung, dass in der Schule irgendwie mit "Sauberkeitserziehung" begonnen werden sollte und es tat sich auch weiterhin lange Zeit nichts. Kurz vor der langen "Corona-Pause" hatte es dann aber irgendwann doch einen ersten Erfolg gegeben und die Mausbeere hatte tatsächlich zum ersten Mal bei einem der regelmäßigen Toilettengänge etwas "gemacht".
In den darauf folgenden Monaten zu Hause haben wir dann tatsächlich gewisse Regelmäßigkeiten entdecken können, was möglicherweise auch mit der größeren Geschwindigkeit beim Sondieren der Nahrung zusammenhängen könnte. Denn oft bemerken wir, dass die Mausbeere kurz nach einer flott sondierten Mahlzeit anfängt zu "drücken" und dann bleibt meist noch die Zeit, sie fix auf die Toilette mit passendem Kinderaufsatz (den wir eigentlich mal für die kleine Schwester angeschafft hatten...) zu setzen. 
 
Auch dieser Thron gehört jetzt zu meiner royalen Sammlung...
Guck-guck, hier bin ich!
Und so freuen wir uns, dass unser Beerenkind jetzt in schöner Regelmäßigkeit ein amtlich großes und danach oft noch ein kleines Geschäft auf dem Klo erledigt! Natürlich klappt das nicht immer und die Dame trägt nach wie vor durchgängig eine Windel, aber trotzdem ist das mal wieder ein vollkommen unerwarteter Fortschritt, der uns unglaublich stolz auf unsere Mausbeere macht!

Montag, 7. September 2020

Neues aus der Hexenküche

Ich habe eigentlich schon seit ewigen Zeiten nichts mehr über die Ernährung der Mausbeere geschrieben, was wohl daran lag, dass es einfach nix Neues zu berichten gab. Die Zusammenstellung des Mausbeerenfutters aus vier selbstgemachten Mahlzeiten im Verlauf des Tages per Hand sondiert und einer fünften Nachtmahlzeit aus stark verdünnter Sondenkost mit viel Wasser über die Ernähungspumpe, um auf die benötigte Flüssigkeitsmenge zu kommen, hatte sich gut eingespielt und war so über Jahre so gut wie unverändert geblieben. Es gab ja auch keinen Grund, etwas daran zu ändern, denn die Mausbeere hat immer gut zugenommen und auch die Blutwerte waren immer perfekt, also: Never change a running system...

In den letzten Monaten hatte man ja bekanntlich etwas mehr Zeit und so fielen mir nach und nach zuerst kleinere und dann doch immer gravierendere Dinge ein, die ich mal ausprobieren bzw. ändern wollte. Hier und da wurde an einzelnen Zutaten oder Zubereitungsarten geschraubt, was aber jetzt gar nicht Gegenstand dieses Blogbeitrags sein soll (darüber wird - so ich die Zeit finde - später immer mal berichtet werden).

Viel interessanter und für uns selbst auch unglaublich überraschend ist, dass wir plötzlich und relativ schnell die Art, WIE wir der Beere ihre Mahlzeiten verabreichen, verändert haben. Noch geprägt aus den ersten Jahren, in denen unsere (damals noch) Miniatur-Mausbeere viel gespuckt hat, gaben wir immer noch vergleichsweise langsam sondiert. In den letzten Monaten hatte ich dann einfach mal probiert, der Dame ihre Mahlzeiten schneller zu verabreichen, was erstaunlich gut geklappt hat und ich konnte sogar noch die dabei verabreichte Portionsgröße erhöhen, ohne das es irgendwelche Probleme gab. Als wir dann in den heißen Sommermonaten dann auch noch größere Mengen an Flüssigkeit verabreicht haben, keimte langsam die Idee, ob man nicht gelegentlich auch mal auf die nächtliche Sondierung über die Ernährungspumpe verzichten könnte.
Da der Schlaf nachts ja eigentlich auch dem Verdauungstrakt eine Ruhe- und Erholungspause gönnen soll, wäre das ja durchaus wünschenswert. Auch wenn man auf die Ernährung per Magensonde angewiesen ist, sollte man ja - wie ich finde - dem Körper eine möglichst "natürliche" Ernährung bieten, soweit dies eben möglich ist. Klar werden wir bei z.B. bei Infekten oder stressigen Tagen auch weiterhin die Möglichkeit in Anspruch nehmen, der Beere auch nachts schonend Flüssigkeit verabreichen zu können.

Und so haben wir innerhalb relativ kurzer Zeit zuerst versucht, die Flüssigkeitsmenge am Tag zu erhöhen und in der Nachtration zu reduzieren, dann wurden die vier selbstgebauten Mahlzeiten in fünf umgestrickt, was nun auch die künstliche Sondennahrung komplett obsolet macht (yeah!!!). Da das gut geklappt hat, haben wir den Versuch gewagt, mal nachts komplett auf alles zu verzichten und - siehe da - es hat bestens funktioniert!
Wir haben jetzt zwar mit der neuen Variante über den Tag etwas mehr "Arbeit" und die neuen Zeiten der Raubtierfütterung müssen einem erstmal in Fleisch und Blut übergehen, aber dadurch, dass die einzelnen Mahlzeiten nicht mehr so lange dauern und auch die Flüssigkeit zwischendurch recht flott sondiert ist, funktioniert das  bislang insgesamt sehr gut. Außerdem schläft die Mausbeere gefühlt auch besser - nicht dass sie vorher schlecht geschlafen hätte, aber ein kleiner Unterschied ist da schon zu spüren...

Obwohl wir unserer großen Diva - mit tatkräftiger Unterstützung der kleinen Schwester - natürlich nach wie vor auch immer ihr Essen über den Mund anbieten, zeigt sie da leider immer noch keine große Motivation und sucht sich nach ein paar Löffelchen doch lieber wieder irgendwas anderes (NICHT essbares) zum Beknabbern.
HIER gehört das Essen rein, Schwester!
Naja, sei's drum - unsere Dame weiß schon, was ihr guttut und hat dafür eine passende Mausbeerenweisheit parat:
Liebe geht durch die Magensonde

Samstag, 7. März 2020

Ein ungewöhnlicher achter Geburtstag

Der achte Geburtstag unserer Mausbeere war irgendwie so ganz anders als die bisherigen Wiegenfeste der jungen Dame. Da es sich um einen regulären Schultag handelte, mussten wir leider einen Großteil der Zeit auf unser Geburtstagsbeerchen verzichten und sie hat sich stattdessen von ihren Klassenkameraden und Lehrerinnen ordentlich feiern lassen. Die beiden Geburtstage in der Kindergartenzeit fielen aufs Wochenende und am ersten "Schul-Geburtstag" im letzen Jahr war gerade der schulfreie Rosenmontag und so ist es tatsächlich das erste Mal, dass die Mausbeere direkt an "ihrem" Tag ihren alltäglichen Pflichten nachkommen musste.
Folglich begann der Geburtstag dann erstmal nicht so angenehm, nämlich mit frühem Aufstehen, was auch im zweiten Schuljahr von unserer Schlafmütze immer noch nicht geliebt wird (eigentlich sollte mal in den Menschenrechtskonventionen festgehalten werden, dass man an seinem Geburtstag nicht vor 10 Uhr morgens aufstehen müssen muss...). Also wurde das Gebrurtstagsbeerchen - wie an einem stinknormalen Schultag - tief schlafend aus dem Bett gewuchtet und ist dann nach einer Kuschelsession auf der Mama von uns mit dem üblichen Gronauschen Geburtstagslied geweckt worden. Wenn das Beeren-Kind so auf mir schläft, denke ich übrigens oft an die ersten Tage nach ihrer Geburt, da das Gefühl irgendwie immer noch ähnlich ist, auch wenn sich die Dame mittlerweile ungefähr verzehnfacht hat :-)
8-jähriges Schlafbeerchen 2020
Frisch geschlüpftes Schlafbeerchen 2012
Kurz nach dem zögerlichen Aufwachen kam schon das erste Geburtstagsgrinsen, das noch breiter wurde, nachdem die Beere sich schon das erste Geschenk von Oma "abgepflückt" hatte. Danach wurde die Große dann aufs Entzückendste aufgebrezelt, so dass sie pünktlich um kurz vor 7 Uhr ins Schultaxi gesetzt werden konnte:
Erstes Geburtstagsgrinsen "vor dem Aufstehen"
So, jetzt bin ich perfekt für den Tag vorbereitet :-)
Natürlich ist das Geburtstagskind in ihrer Klasse nicht mit leeren Händen, sondern mit einem leckeren Kuchen, bei dessen Herstellung sie tatkräftig durch Abschlecken eines Rührbesens und vollem Glücksflosseineinsatz mitgeholfen hat:
Schmeckt...
...fühlt sich gut an...
...und sieht lustig aus - perfekt!
In der Schule hat sich die Mausbeere dann - wie es sich gehört - richtig feiern lassen. Es gab ein Geburtstagsständchen und einen liebevoll gedeckten Geburtstagstisch. Mit dem Geschenk hatten die Lehrerinnen dann absolut ins Schwarze getroffen - manche Beerenfans mögen sich wundern, aber wir haben es bislang versäumt, über die Leidenschaft der Dame für Nudelsiebe zu berichten - ohne diese Küchenutensilien geht mittlerweile gar nichts mehr. Nun hat das Beerenkind auch in der Schule ihr höchst eigenes Sieb und muss nicht mehr auf das "Klassensieb" zurückgreifen :-)
Oh, so ein schöner Geburtstagstisch!
Ich bin dann mal weg...
Gegen 16 Uhr kam unser fleißiges Geburtstagsbeerchen dann endlich nach Hause, wo schon der Gabentisch mit Geschenken und leckerer Knabberpost auf sie gewartet hat:
Wann kommt denn endlich das Geburstagskind?
Hier ist alles bereit!
Da der Tag recht eng getaktet war, hat sich die Mausbeere bei der Bescherung von ihrer kleinen Schwester tatkräftig unterstützen lassen (die leider dann auch einen Großteil der Geschenke für sich beansprucht hat, aber mit achtjähriger Lebensweisheit sieht die Mausbeere mal gnädig darüber hinweg...):
So, dass muss ich mir mal genauer angucken...
...ach, Ihr habt es schon wieder eilig, na dann mach mit, Bianca!
Angeregt durch ein Kinderbuch unserer Jüngsten haben wir jetzt ein neues Geburtstagsritual eingeführt, die Mädels werden jetzt jedes Jahr an der eigens vom Papa dafür gekauften Messlatte vermessen und das Resultat darauf festgehalten (die vergangenen Jahre tragen wir dann einfach mal nach...). Für die Mausbeere dürfen da in diesem Jahr stolze 1,07m notiert werden!
Ein schickes neues Messwerkzeug.
Nicht kitzeln, ich stelle mich ja schon hin...
...so, zufrieden?
Kaum war alles ausgepackt und vermessen, musste sich die Dame schon wieder in Schale schmeißen (das ursprüngliche entzückende Outfit war leider einem textilen Supergau zum Opfer gefallen), denn wir wollten den Geburtstag der Mausbeere mit den Verwandten in der Herforder Gourmet-World gebührend bei einem guten Essen feiern (für das traditionelle Geburtstagskaffeetrinken blieb bei dem langen Schultag ja leider keine Zeit):
Und wieder schick...
Nachdem wir alle gemütlich Platz genommen hatten, wurde erstmal auf unser Geburtstagsbeerchen angestoßen und die nächsten Geschenke inspiziert. Vom Nachtischbuffet hat unser Schleckermäulchen dann auch erstmal genüsslich probiert und wir hatten den Eindruck, dass unsere Große viel Spaß an ihrem achten Geburtstag hatte :-)
So, jetzt erstmal Prost Geburtstagskind!
Und schon wieder Geschnke, yeah!!!
Mmmmh, fast so lecker wie mein Kuchen.
Geburtstag feiern macht Spaß :-)
So richtig Zeit zum Sichten der Geschenke hatte die Mausbeere direkt am Geburtstag gar nicht und da auch an den Tagen drauf noch Geschenke eingetrudelt sind und die Feierei auch am heutigen Samstag noch kein Ende hat, würde ich einfach mal sagen:
Fortsetzung folgt...

Samstag, 14. Dezember 2019

Beerenstarke Adventszeit

Nach dem Genuss der ersten Weihnachtsplätzchen hat die Mausbeere natürlich intensiv weitere Freuden der Adventszeit genossen. Dazu gehört bei uns ja traditionell auch der Besuch unseres wunderschönen Bad Salzufler Weihnachtstraums:
Bad Salzufler Weihnachtspyramide mit Frechdachs und Schwester
Auch hier machen sich die enormen Entwicklungsvortschritte der jungen Dame bemerkbar, insbesondere beim Kinderkarussell, mit dem sie in den letzten Jahren ja schon einige Runden gedreht hat. Schon von außen hat sie so intensiv wie noch nie das drehende Fahrgeschäft mit den vielen bunten Lichtern bestaunt:
Hey Leute, da will ich mit fahren! Kommst Du mit, Bianca?
Und auch als sie dann zusammen mit Schwesterchen Bianca darin Platz genommen hatte, merkte man, wie beeindruckt sie von der Fahrt war. In den letzten Jahren hatte man noch nicht so wirklich das Gefühl, dass es sie so richtig groß tangiert hatte, aber jetzt hat sie förmlich vor Staunen den Atem angehalten, als das Karussell begonnen hat sich zu drehen. Am meisten beeindruckt hat uns aber, dass sie - als aus mehreren Gründen mal nur Bianca fahren durfte - doch tatsächlich angefangen hat zu weinen, dass sie mal nicht mitfahren durfte. Für das arme Beerenkind zwar in dem Moment traurig, aber wir freuen uns mal wieder unglaublich, wie deutlich sie mittlerweile ihren Willen kundtut!
So, nun aber ein paar Karussell-Impressionen mit der Mausbeere:

Hui, mir weht der Fahrtwind um die Nase!
Ups, nicht vergessen zu lenken...
Du, Mama...
...das macht Spaß!!!
Auch in kulinarischer Hinsicht wird die Mausbeere weiter von hoch professioneller Seite gefördert ;-) Am Nikolaustag gab es in der Schule einen leckeren Stutenkerl geschenkt, den dann allerdings doch Bianca in Windeseile verputzt hat - aber natürlich nicht, ohne der ursprünglichen Stutenkerl-Besitzerin noch etwas davon anzubieten:
Ein Bissen für "Anna"...
Trotz des lieben Angebots ist der Mausbeere aber nach wie vor eine zünftige Knabberpostkarte doch irgendwie lieber und so hat sie genüsslich die beiden leckeren Kärtchen von Knabberpostchefin Monika und von Maike beknabbert:
Was wäre das Leben ohne Glitzer :-)
Wunderschön!

Donnerstag, 28. November 2019

Schönen Start in die Adventszeit

In den letzten Wochen war mal wieder viel los bei uns, weshalb das Bloggen leider auch - wie schon so oft - auf der Strecke geblieben ist. Unter anderem waren wir viel in Sachen Beeren-Öhrchen unterwegs und ich werde den kleinen Lauschern demnächst noch einen ausführlichen Beitag widmen. Vorab möchte die Mausbeere ihren Fans eine schöne und gemütliche Adventszeit wünschen und hat auch schonmal die leckeren Kekse probiert, die in ihrer Klasse für den am kommenden Samstag stattfindenden Adventsbasar in Eben-Ezer gebacken wurden:
Mmmmh... Leute, das haben wir gut gebacken!
Natürlich hat die Mausbeere nicht den kompletten Keks verspeist, aber es ist ja - wie im vorigen Beitrag berichtet - offenkundig, dass die junge Dame sich mehr und mehr für kulinarische Genüsse interessiert.
Außerdem hat sie uns gerade gestern mal wieder in maßloses Staunen versetzt, indem sie auf ihre alten Schulmädchen-Tage plötzlich auf den Geschmack eines Schnullers gekommen ist!!! Als das Beeren-Kind gestern Abend nach der abendlichen Pflegesession nicht ganz bester Stimmung war, hat Schwesterchen Bianca ihr zum Trost ihren Nucki angeboten und wohl selbst gar nicht damit gerechnet, dass sie ihn nicht wieder bekommen würde. Die Mausbeere hat eine geraume Weile hingebungsvoll das Gummiteil bearbeitet (naja, eher bekaut als benuckelt...), wo sie sich früher ja eher mit dem Rand zufrieden gegeben hat:
Mir doch wurscht, dass ich schon Schulmädchen bin...
...ich hole nur Versäumtes aus der Jugend nach!
Als Baby hatte sie damals ja gar nicht die Saugkraft, um einen Schnuller dauerhaft im Mund zu behalten und auch mit der Größe hätte sie mit ihrer geringen Mundöffnung Schwierigkeiten gehabt. Naja, besser spät als nie und neben Beruhigung und Spaß hatte das Beerchen so nebenbei ein prima Training für die Mundmuskulatur :-)

Bei so vielen neuen Knabbereien, tut den Beeren-Beißern aber auch etwas alt hergebrachtes gut und so hat sie ganz genüsslich die kürzlich eingetroffenen Knabberpostkarten bekaut:
Mmmmh, danke liebe Petra!
Das ist wohl wahr, Oma Rita!

Freitag, 1. November 2019

Nur vom Feinsten

Die Mausbeere zeigt in den letzten Woche mehr und mehr Interesse am Essen. Regelmäßig wird aus der Schule berichtet, wie toll die Dame von ihren Mahlzeiten mit dem Löffel ist und genauso tut sie dies auch zu Hause. Besonders auffällig ist auch, wie sie uns immer beim Essen beäugt und ganz fasziniert auf die einzelnen Bissen schaut. Allerdings ist es ihr dann oft doch nicht ganz geheuer, wenn man ihr dann was zum Probieren gibt. Gestern hat unser Beeren-Kind uns dann aber doch wieder mal maßlos erstaunt. Anlässlich unseres Halloween-Grusel-Essens (Details siehe unten) gab es zum Nachtisch unter anderem leckere Bourbon-Vanille-Soße eines namhaften Bielefelder Puddingherstellers und genau die hatte es unser kleinen Feinschmeckerin offenbar angetan.
Wenn ein Löffel mit Soße im Anflug war, hat sie dafür sogar die heiß geliebte Handytasche vom Papa links liegen lassen - das haben wir in der Form wirklich noch nie erlebt, dass für etwas Essbares ein begehrtes (nicht essbares) Knabberobjekt beiseite gelegt wird! Im folgenden Video sieht man das ganz kurz am Anfang, gefolgt vom Anblick unserer kleinen Genießerin - Beerchen, du hast uns mal wieder richtig stolz gemacht ♡♡♡


Zu Halloween mussten die Damen von Welt natürlich passend gekleidet sein und zum Glück passten die Outfits vom letzten Jahr sogar noch, so dass der Gruselparty nichts mehr im Wege stand:
Mit dem Outfit kann man nur Spaß haben!
Kleine Gruselgestalten
Buhuuuuhh, ein Gespenst!
An schaurig schöner Deko durfte es natürlich auch nicht fehlen und auch der Tisch war dem Anlass entsprechend gedeckt:
Hey, mach mal das Licht aus!
So ist es doch gleich viel gruseliger ;-)


Puh, ich müsste auch mal wieder saubermachen...
Dann mal gruseligen Appetit!
Zum Nachtisch gab es dann gruselige, grüne Glibberhände, zu denen das leckere Sößchen gereicht wurde, das unserer Feinschmeckerin so sehr gemundet hat:
Mmmmmh, das schmeckt!

Sonntag, 21. Juli 2019

Endlich Sommerferien!!!

Unfassbar - gefühlt haben wir erst gestern mit ordentlich Bammel dem ersten Schultag entgegen geblickt und schon ist das erste Schuljahr der Mausbeere um und unser Schulbeerchen genießt ihre wohlverdienten ersten Sommerferien!
Am letzten Schultag kam die Mausbeere ordnungsgemäß mit ihrem ersten Zeugnis nach Hause und hat sich diebisch über die bevorstehenden sechseinhalb freien Wochen gefreut:
Hier wird über meine Schandtaten berichtet.
Und jetzt kann ich faulenzen, yeah!
Das Zeugnis ist sehr ausführlich und beschreibt, wie unsere Große in den einzelnen Bereiche im Untericht integriert wird und im Rahmen ihrer Möglichkeiten teilnehmen kann. Alles in allem sind wir wirklich zufrieden, wie dieses erste Schuljahr für die Mausbeere aber auch uns als Familie gelaufen ist. Das Beerenkind hat unglaublich tolle Fortschritte gemacht und wir haben das Gefühlt, dass es in ihrer Schule wirklich allerbestens aufgehoben ist.
Allerdings wunderte es uns, dass das definitiv fragwürdige Benehmen der jungen Dame im Zeugnis keine Erwähnung fand, von dem un immer mal im Laufe des Schuljahres berichtet wurde ;-)
Was? Zu Hause lege ich doch auch immer beim Essen die Füße auf den Tisch...
Lernt ihr ruhig weiter, ich gucke mir nur mal kurz die Augenlider von innen an...
Da wir ja glücklicherweise immer mal mit Impressionen aus dem Schulalltag versorgt werden, möchten wir mal einige davon den treuen Beeren-Fans zeigen, damit diese auch mal ein Bild von unserem fleißigen Schulbeerchen bekommen:
Was soll das sein? Erstmal vorsichtig anstupsen...
...und dann einer genaueren Beobachtung unterziehen.
Zum Knabbern eignet es sich jedenfalls hervorragend!
Ach, und das hier schmeckt auch nicht übel!
Hier lernen wir Farben kennen.
Und im Musikunterricht gebe ich den Takt vor!
Natürlich steht für die Mausbeere ja nicht irgendwelcher Lehrstoff im Vordergrund, sondern neben der Teilnahme an den allgemeinen Unterrichtsaktivitäten auch die persönliche Förderung in den für sie wichtigen Bereichen. Dazu gehört selbstverständlich auch das Esstraining, das zeitweise schon richtig gut klappt und dem Beerchen sichtlich Freude bereitet. Oft gibt es zum Frühstück von den Kindern selbst gemachtes Essen, so wie hier zum Beispiel leckeres Tiramisu mit roter Grütze, von dessen Creme die Mausbeere mal ein Löffelchen probiert hat:
Nah, habt Ihr das auch richtig gemacht?
Ja, Madame Kritikerin ist zufrieden...
...wie WITZIG!
Der Größte Fortschritt, den wir im Schuljahr verzeichnen konnten, war ja, dass die Mausbeere kurz vor Weihnachten das freie Sitzen gelernt hat. Mit Unterstützung hat sie jetzt sogar schon wie ein richtiges Schulmädchen auf einem stinknormalen Schulstuhl Platz genommen:
Wer braucht schon 'nen Therapiestuhl?
ICH jedenfalls nicht ;-)
Neben dem normalen Schulalltag gab es auch besondere Aktionen, wie zum Beispiel ein Spiel- und Sportfest, an dem das Beerchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch mitgemacht hat:
Ich balanciere halt zwischen den Bänken...
Und etwas chillen gehört definitiv auch dazu.
Auch Ausflüge kamen nicht zu kurz wie zum Beispiel hier zu einem sehr beliebten Gourmettempel...
...oder auch nur zum nahe gelegenen Spielplatz:
Bei einem anderen Ausflug wurde hat sich das Beerchen mal den Rolli einer Klassenkameradin geborgt, da ihr großer Rehabuggy nicht in den Ausflugsbus passte. Und zum lebenspraktischen Training gehört auch mal ein kleiner Einkaufsbummel wie hier, als die Klasse Verpflegung für die Übernachtungsparty besorgt hat:
Zum Schießen komisch.
So, bloß nichts vergessen...
Im kommenden Schuljahr wir die Mausbeere weiterhin die Vorstufe 1 besuchen (in der Vorstufe bleiben die Kinder generell für mindestens zwei Jahre, manchmal auch länger), aber es wird auch einige Veränderungen geben. So ist nun leider die "Schonfrist" vorbei, die es ermöglicht hat, dass unser Beerchen immer bereits am Mittag aus der Schule gekommen ist und sie wird künftig auch am regulären Nachmittagsunterricht teilnehmen. Außerdem wird möglicherweise die Organisation der Schulbegleitung neu gestaltet werden müssen und auch bei den Lehrerinnen wird es Veränderungen geben. Aber das ist jetzt erstmal noch weit weg und wir wollen erstmal die schönen Sommerferien genießen :-)