Seit einigen Wochen dürfen wir uns wieder über einen supertollen Entwicklungsfortschritt freuen, mit dem uns unser Beerenkind überrascht hat. Bereits seit Jahren üben wir ja immer das Laufen mit ihr, wobei sie selbst eigentlich ledliglich die Beinchen selber eingestemmt hat und wir dann die Füße für sie immer etwas nach vorne gekickt haben (siehe hier).
Neuerdings scheint die Dame allerdings selber vorwärts kommen zu wollen, denn wenn man sie vor sich am Oberkörper hält, fängt sie jetzt an, selbst ein Füßchen vor das andere zu setzen! Über diese weiterentwickelte Lauftechnik freuen wir uns riesig und so wandern wir jetzt täglich zusammen durch die Bude:
Auslöser für diesen tollen Fortschritt wird unserer Vermutung nach hauptsächlich die innere Motivation der selbstbewussten jungen Dame sein, aber trotzdem ist bestimmt auch der neue Physiotherapeut nicht ganz unschuldig daran, der ja seit Anfang des Schuljahres regelmäßig mit ihr im medizinischen Zentrum von Eben-Ezer arbeitet. Zum einen ist etwas frischer Wind ja manchmal ganz motivierend und zum anderen ist die Physiotherapiepraxis auch mit allen nur erdenklichen Hilfsmitteln ausgestattet - die ganze Einrichtung ist halt für Menschen mit Einschränkungen verschiedenster Art gedacht, wovon nun auch unser Beerchen in hohem Maße profitiert:
Wenn ich gleich Lust habe, laufe ich vielleicht noch...
Diese Woche, so kurz vor Weihnachten, sind hier im Hause Dinge geschehen die durchaus als Weihnachtswunder durchgehen würden, bzw. als verfrühtes Weihnachtsgeschenk der Kinder an uns gelten können, und die uns als Eltern zur Zeit mit megamäßig stolzgeschwellter Brust umherwandern lassen.
Ja, die Jüngste lernt gerade Laufen und macht ihre ersten freien Schritte. Hangelnd und begleitet an zwei Händen klappte es jetzt schon seit Kurzem, aber immer öfter werden auch kurze Wege frei angegangen (auch wenn am Ziel z.B. das Fallen auf Beerchen oder den aktuell herumliegenden Sitzsatz bei der Wahl des Lauftempos schon miteinbezogen wurde). Das macht uns natürlich stolz, ist aber, soviel muss gesagt sein, irgendwie erwartbar gewesen.
Der eigentliche WOW-Moment passierte aber unter der Woche mit unserer Ältesten. Beim Sondieren der Beere auf dem Wohnzimmerfußboden – wir waren kurz mal mit der Aufmerksamkeit woanders – hat sie nämlich plötzlich auf dem Boden gesessen(!). Nur konnte sich keiner von uns erinnern sie hingesetzt zu haben. Sie will, das merkt man richtig, schon seit einiger Zeit ganz viel sitzen, und hat auch schon seit geraumer Zeit die nötige Rumpfstabilität um sich sehr lange auch in dieser Position zu halten. Wir helfen ihr dann immer auf, auch wenn man immer noch aufpassen muss, dass sie nicht irgendwann aus Konzentrationsmangel umkippt und zu krachend mit dem Dickschädel irgendwo draufscheppert.
Was war also passiert? Elterliche Amnesie? Stilldemenz? Zum Glück nicht, denn es war das Beerenkind selbst, das ganz plötzlich gelernt hat sich aus der Rückenlage über den Armstütz auf der linken Seite in eine sitzende Position zu begeben. Woher wir das wissen? Weil es die Woche über noch mehrere Male, mit mehreren Beobachtern, ziemlich reproduzierbar, wieder passiert ist. Und diesmal konnten wir sogar die Kamera zücken. Bitte seht selbst, womit uns das Kind so unfassbar glücklich und stolz gemacht hat:
So, wie das Entkommen aus der Bauchlage ein Mammutprojekt gewesen ist, am heutigen Tag aber nur noch eine kurze Durchgangsstation beim Bodenturnen ist, so wird auch dieser Move in Zukunft sicher ins dauerhafte Beerenrepertoire übergehen, internalisiert und weiter verfeinert. Zeigt alles auch wunderbar, dass das Kind in seiner Entwicklung sein komplett eigenes Tempo hat, aber immer wieder tolle Entwicklungsschritte macht.
Die beiden obligatorische Fragen, die uns jetzt gestellt werden werden daher, präventiv, in Kürze:
F: "Glaubt Ihr dass sie irgendwann laufen kann?"
A: "Hmm. Trotzdem noch eher ein Nein, wobei man gerade im Lichte der aktuellen Ereignisse niemals nie sagen darf."
F: "Macht sie das wegen ihrer Schwester?"
A: "Möglich. Vielleicht ein bisschen, aber hauptsächlich dürfte es wohl einfach fürs Sitzen an der Zeit gewesen sein, Schwesterchen, Eltern, Lockmittel und Physiotherapeuten zum Trotz."
Dass sie die körperlichen Voraussetzungen hat, hatte sie bereits unterm Jahr herausragend demonstriert. Ich hatte die Beere gerade in ihrem Stehständer gebracht und die Kniestützen verschraubt, da richtete die Dame sich doch plötzlich auf. Mehrfach. Macht das mal selbst!!! Ich hatte sogar die Zeit noch das Handy von oben zu holen und die Szene zu filmen, die Beere hatte einige Wiederholungen parat:
Also, liebe Kinder, vielen Dank für diese tollen Weihnachtsgeschenke.
Die Mausbeere hat als eifrige Schülerin nun den ersten "Batzen" an Schultagen hinter sich gebracht und genießt nun in vollen Zügen ihre ersten und definitiv wohl verdienten Herbstferien.
Boah, um die Zeit sitze ich sonst schon in der Schule...
...und jetzt kann ich mich nochmal umdrehen - HERRLICH!!!
Zeit also, mal etwas aus dem hoch interessanten Schulalltag unseres Schulbeerchens zu berichten. Glücklicherweise hat die junge Dame ja ihr aus Kindergartentagen alt gedientes Bespitzelungs-... äh Betreuungspersonal von Team David an ihrer Seite und so werden wir zuverlässig mit detaillierten Berichten und gelegentlich auch mal Bildmaterial aus der Schule versorgt.
Mausbeere rezitiert Wilhelm Tell ;-)
Das absolute Highlight eines jeden Schultages sind und bleiben die Fahrten mit dem Taxi. Nachdem ich meistens eine noch schlafende Mausbeere aus dem Bett geschält habe, gibt unsere passionierte Langschläferin meistens erst während der Versorgung und des Anziehens erste mürrische Lebenszeichen von sich. Sobald sie aber neben ihrem Chauffeur im Taxibulli thront, ziert bereits das erste Grinsen das Gesicht unserer Mausbeerenkönigin - und das um 7 Uhr morgens!!!
Am montäglichen Erzählkreis vom Wochenende nimmt die Mausbeere mit Hilfe ihrer Kommunikationshilfe "Step-by-Step", auf die der Papa immer einen kurzen Bericht über die Wochenendaktivitäten des Beerchens aufnimmt. Per Knopfdruck "erzählt" sie dann den anderen Kindern und am Mittag können wir uns meistens eine kleine "Antwort" aus der Klasse anhören, über die wir uns immer sehr freuen.
Da es in der Klasse einen großen Jungen-Überschuss gibt (6:3), ist unser Fräulein Tochter immer heiß umschwärmt und es gibt manchmal regelrechten Streit, wer im Stuhlkreis denn neben ihr sitzen darf. Und auch auf dem Schulhof wird sie ständig von Verehrern aus anderen Klassen umgarnt - einmal mehr sind wir da für den persönlichen Geleitschutz der jungen Diva dankbar, denn man weiß ja nie, was die Jugend von heute so vorhat ;-)
Ansonsten wird die Mausbeere im Rahmen ihrer Möglichkeiten in alle Schulaktivitäten eingebunden und immer und überall mit dabei. Falls sie mal Ruhe braucht oder irgendetwas gar nicht zu ihren Möglichkeiten passt, gibt es aber auch jede Menge anderer Möglichkeiten und Rückzugsmöglichkeiten, wie zum Beispiel ein kleiner Snoezelen-Raum (auch die große Snoezelen-Anlage von Eben-Ezer wurde schon von der Klasse besucht). Zumeist nimmt sie aber am allgemeinen Unterrichtsgeschehen teil, was auch lebenspraktische Dinge wie Hauswirtschaft oder auch Essen etc. gehören.
Große Schulmädchen essen höchst selbst!
Ein Thema, das uns besonders in den ersten Schultagen immer wieder beschäftigt hat, war der Schwimmunterricht, der am Montag auf dem Stundenplan der Mausbeere steht. Wegen Tracheostoma, Paukenröhrchen und extremer "Wasserscheue" des Beerchens hatten wir gleich davon Abstand genommen, aber die Lehrerinnen streben trotzdem an, ihr das feuchte Element näher zu bringen. Die ersten Versuche waren durchaus erfolgreich und wir sind gespannt, ob unser Schulbeerchen sich irgendwann mal mit ähnlicher Begeisterung in die Fluten stürzt wie ihre kleine Schwester, die nach zwei Kursen Babyschwimmen schon eine professionelle, kleine Wasserratte ist:
Häh? Wass soll'n das?
Och, für einen Legostein packe ich doch mal rein!
Neben tollen Lehrkräften und großzügigen Räumlichkeiten ist die Topehlenschule auch mit allerlei technischen Raffinessen ausgestattet. Zum Beispiel gibt es neben der alt hergebrachten Tafel (siehe oben) auch eine digitale Wand, an der die Kinder malen, schreiben etc. können. Für die Mausbeere ist es natürlich ein Traum, dass sie auch ohne Ekelkram (aka Farbe) künstlerisch tätig werden kann. Hier haben wir sogar ein kleines Video von unserer digitalen Künstlerin bekommen:
Damit die Mausbeere nachmittags nicht auch noch so viele Termine hat, bekommt sie nun im während der Schulzeiten ihre regelmäßigen Physiotherapiestunden. Diese finden nicht in der Schule selber, sondern im medizinischen Zentrum von Eben Ezer statt. Das Beerchen hat einen wahnsinnig netten Physiotherapeuten, der uns zum Kennenlernen sogar zu Hause besucht hatte und außerdem sind die Räumlichkeiten mit allem ausgestattet, was das Physiotherapeutenherz höher schlagen lässt. Der absolute Kracher für die Mausbeere ist natürlich der Trampolinraum (ein Raum, dessen kompletter Boden aus einem Trampolin besteht, ist das zu fassen? Die Schule hat im Sportbereich übrigens auch einen - die Trampolinraumindustrie scheint echt zu boomen!) und während ihrer ersten Therapiestunde, bei der wir Eltern auch zuschauen durften, tanzte der Therapeut um das mitten auf dem Trambolin liegende und sich vor Lachen kugelnde Beerchen herum - dass Physiotherapie nun ihr Lieblingsfach ist, ist ja nun klar, oder?
Papa, kriege ich auch einen Trampolinraum zu Hause?
Alles in allem sind wir nach den ersten Wochen hellauf begeistert, auch wenn der Alltag insgesamt etwas stressiger geworden ist. Die Möglichkeiten die sich unserer Mausbeere in ihrer Schule bieten, wiegen das alles definitiv auf!
Während die Mausbeere fleißig in der Schule gebüffelt hat, haben andere doch tatsächlich Urlaub gehabt, allerdings nicht, ohne unserem Beeren-Kind eine feine Knabberpostkarte zu schicken. "CdLS-Kollegin" Carolina hat zum ersten Mal eine Flugreise unternommen (coole Sache!) und hat mit ihren Eltern Mallorca unsicher gemacht:
Irgendwie haben wir diesen Monat wirklich abgrundtief wenige Blogbeiträge zustande bekommen - im Beeren-Blog herrscht also ein klassisches Sommerloch :-) Aber ein wenig Schreibfaulheit im Sommer gönnen wir uns einfach mal, denn spätestens wenn die junge Dame im September in den Kindergarten kommt, wird es wahrscheinlich so viel zu berichten geben, dass sich manch einer das Sommerloch zurückwünschen mag ;-)
Aber nicht nur wir Großen, sondern auch die Mausbeere hat zur Zeit nicht die größte Motivation, ihre Pflichten zu erfüllen - das folgende Foto aus der letzten Physiotherapiestunde, wo ja eigentlich Action angesagt sein sollte, spricht da meiner Meinung nach Bände:
So langsam erlauben es die Temperaturen ja wieder, sich etwas mehr zu bewegen - nicht dass die Mausbeere sich durch die Sommerhitze davon hätte abhalten lassen :-) Wenn die Dame es für angebracht hält, zieht sie nämlich ihr Sportprogramm gnadenlos durch - vermutlich ist es unnötig zu sagen, dass diese Momente grundsätzlich NICHT mit den Physiotherapiestunden zusammenfallen.
Heute möchte ich mal die neueste Fitness-Übung unseres Töchterchens vorstellen, die wir auf den eigentlich alles umschreibenden Namen "Hubschrauber" getauft haben. Diese sehr raumgreifende körperliche Betätigung stellt mal wieder einen neuen Entwicklungsschritt dar, was uns natürlich hoch erfreut - naja, zumindest die meiste Zeit über. Kommt die kleine Diva nämlich beim morgendlichen Kuscheln im Bett auf die Idee, dass es an der Zeit für den Hubschrauber wäre, ist das spätestens dann nicht mehr komisch, wenn man mit Schmackes ein Knie ins Gesicht gerammt bekommt. Aber genug der elterlichen Befindlichkeit, hier ist die junge Dame in Action:
So halbwegs zum Thema der steigenden Mobilität passt auch die neue Marotte der Mausbeere, sich gerne mal als "Torwächterin" zu betätigen. In unser Wohnzimmer kommt definitiv nicht mehr jede komische Gestalt hinein:
Die Damen des Hauses Gronau beteiligen sich mal wieder an der aktuell umlaufenden Erkältungswelle, während sich der Papa wie gewöhnlich weigert, daran teilzunehmen. Allerdings hat die Mausbeere offensichtlich den Ehrgeiz, den Infekt im Schnelldurchlauf hinter sich zu bringen. Am Samstag sank ihre sonst übliche gute Laune gegen Abend immer mehr und am Abend kamen dann die ersten Huster. Über Nacht kam dann auch noch Fieber und jede Menge Schleim dazu und wir waren schon versucht, einen ärztlichen Notdienst in Anspruch zu nehmen, da Fieber bei der Dame ja meistens auf eine bakterielle Infektion hindeutet, die ein Antibiotikum nötig macht. Wir haben dann aber doch entschlossen, noch einen Tag abzuwarten und die ganze uns zur Verfügung stehende schulmedizinische und homöopathische Keule sowie etwas von Omas guter Hühnersuppe (die wir zum Glück noch im Eis hatten) ausgepackt. Diese Entscheidung hat sich im Nachhinnein als goldrichtig erwiesen, denn schon im Laufe des Sonntags ging das Fieber wieder zurück und bereits heute ist von der Erkältung außer ein paar Rest-Hustern und etwas Heiserkeit gar nichts mehr zu merken. Keine Ahnung, ob das nun an unseren Maßnahmen, an der besseren Konstitution der Mausbeere und ihres Immunsystems oder an einer Eigenart dieser Bazillen lag, wir sind jedenfalls froh, dass das Beerchen das Ganze so toll weggesteckt hat.
Also hat uns nun wirklich nichts mehr davon abgehalten, am Montag unseren ersten richtigen Frühlingsspaziergang in diesem Jahr zu unternehmen, denn das Wetter hatte uns als passionierte Stubenhocker noch nicht wirklich vor die Tür gezogen.
Hallo Eisbärli, es geht los!
Ui, da sind ja bunte Blümchen!!!
Allerdings sind wir nicht einfach so losgezogen, sondern hatten den montäglichen Besuch bei der Physiotherapeutin in unsere Route mit eingebaut. Die junge Dame hat uns dann gleich zu Beginn der Stunde mit einer kleinen Vorführung in absolut stabilem freien Sitzen überrascht. Sie thronte dabei auf dem alt bekannten Rollbrett (auf das sie gefühlt vor noch gar nicht langer Zeit noch in kompletter Körperlänge gepasst hatte) und hat dabei sogar Beschleunigungs- und Bremsbewegungen super ausbalanciert. Allerdings währt die Motivation der kleinen Diva in der Regel nicht besonders lange, so dass der Rest der Stunde eher einem kleinen Ringkampf mit Frau Geick geähnelt hat, da das Beerchen definitiv NICHT in den gewünschten Positionen verbleiben wollte.
Motivierte Mausbeere
Unmotivierte Mausbeere
Trotzdem hatten wir uns hinterher eine kleine Stärkung verdient und in dem von uns angesteuerten Café hat die Mausbeerenkönigin mal wieder in einem fremden Thron Platz genommen. Dabei hat sie dann ihrer Vorliebe gefrönt, mit Oma den Rest Tee zu teilen, wie die beiden das immer bei solchen Café-Besuchen zu tun pflegen. Seltsamerweise ist das Teeglas danach meistens voller als vorher, seeeehhhr mysterös...
Puh, das haben wir uns auch verdient!
Nun gib schon her, der Rest gehört mir!!!
Heute durfte sich die Mausbeere dann über eine fast schon luxuriöse Knabberpostkarte von Monika freuen, die ein luxuriöses 5-Gänge-Menü, sowie eine Übernachtung in einem 5-Sterne-Hotel genießen durfte. Selbstverständlich nicht, ohne dem Beerchen ein kleines Andenken davon zu schicken:
Nachdem die Mausbeere schon vor über einem Jahr erste richtig coole "Krabbel-Moves" gemacht hat und sich seit einigen Monaten seitwärts mit ihrer höchst eigenen Roll- und Schubbertechnik auf bestimmte Ziele zubewegt hat, konnten wir in den letzten Tagen immer wieder kleine Vorwärtsbewegungen beobachten, die man wirklich schon als Krabbeln bezeichnen kann!!! Selbstverständlich ist dafür immer ein konkretes Ziel von Nöten, denn ohne Belohnung wird die junge Dame diese Anstrengung mit Sicherheit nicht auf sich nehmen. Aber wenn sie in Bauchlage zum Beispiel ihr Smartphone erblickt, werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um das Teil zu erreichen.
Hier ist eine kleine Krabbelperformance in bewegten Bildern, die übrigens auch schon mehrere Therapeutinnen in Begeisterung versetzt hat:
Das Osterfest naht ja schon mit großen Schritten und so lässt man sich gerne mal die eine oder andere österliche Nascherei schmecken. Dabei gehen die Geschmäcker von Mutter und Tochter mal wieder ein wenig auseinander, wie man auf den folgenden Fotos sieht. Die niedlichen Kuchen-Hasen haben es der jungen Dame - zumindest in kulinarischer Hinsicht - eher weniger angetan.
Was bist Du denn für ein Langohr?
Ach neeeeee, essen will ich Dich aber nicht!
Und Dich guck ich auch lieber nur an, Kumpel!
Dagegen waren die Knabberpostkarten von Monika aus Hamburg mit dem - zur Zeit leider noch absolut angemessen gekleideten - flauschigen Küken und der Osterkarte mit den süßen Häschen doch schon viel mehr nach ihrem Geschmack:
Du schmeckst mir da schon wesentlich besser...
...und Ihr beiden auch!
Das folgende Bild passt zwar nicht ganz zum Thema, aber ich möchte es den treuen Beeren-Fans an dieser Stelle nicht vorenthalten, weil es uns mal wieder absolut stolz auf unser Beeren-Kind macht! Bei der Physiotherapie hat die junge Dame nämlich mal wieder ein ganz beachtliches "Stehvermögen" bewiesen und einige Momente an einem Therapiewürfel gestanden, wobei sie sich noch sehr schön mit der linken Hand abgestützt hat. Zuerst stand sie noch sehr vornübergebeugt, aber dann hat sie sich selbständig aufgerichtet und hat wunderbar aufrecht dagestanden. Man beachte auch die Hände von Frau Geick im Hintergrund, die immer schön in "Auffangposition" bereitgehalten wurden ;-)
Exakt zum Veröffentlichungszeitpunkt dieses Blogbeitrages startet die Formel 1 in die aktuelle Saison. Passenderweise hatte die Mausbeere bereits am Freitag, an dem ja bestimmt auch offiziell einige Trainingsrunden stattfanden, ebenfalls erste Fahrversuche mit einem schicken, roten Flitzer unternommen. Große Siegchancen rechnet sich die kleine Rennfahrerin allerdings nicht aus, da das Vehikel von ihrer Physiotherapeutin Frau Geick doch schon etwas in die Jahre gekommen ist.
Also: alle Ampeln auf grün und LOS!!!
So langsam gehen einem echt die Superlative aus, um zu beschreiben, wir stolz wir zur Zeit auf unsere Mausbeere sind! Also will ich mal gar nicht zu viele Worte verschwenden, sondern einfach in bewegten Bildern zeigen, was die junge Dame heute bei der Physiotherapie geleistet hat:
Sie stand wirklich für mehrere Minuten lediglich an die Beine ihrer Therapeutin gelehnt auf einem Schaukelbrett (Schaukelbewegungen sind in dem Video nicht zu sehen, hat die Beere aber auch gut mitgemacht)! Im Video sieht man ja auch sehr schön, wie Frau Geick die junge Dame immer wieder mit Lockmitteln wie Balli oder dem Spucktuch in die Aufrichtung bekommt, ganz ohne Hand anzulegen.
Wirklich absolut unglaublich, wie stabil unser Beerchen mittlerweile auf ihren Speckbeinchen steht!!!
Da wetterbedingt bundesweit mehrere Rosenmontagsumzüge abgesagt wurden, hat es sich die Beere nicht nehmen lassen auf eigene Faust doch noch etwas fröhliche Stimmung zu verbreiten. Eigentlich ging die ganze Aktion von unserer Physiotherapeutin aus, die im Scherz sagte dass "…am Rosenmontag nur in Verkleidung…" geturnt werden dürfte. Wir denken einmal, dass man, ganz eventuell und auch nur vielleicht, doch noch Gnade vor Recht ergehen lassen hätte, wenn das Beerchen im Alltagsoutfit zur Turnstunde erschienen wäre. Wozu aber ein Risiko eingehen, wenn das Ergebnis gleichzeitig auch noch so entzückend aussieht.
Daher ist die junge Dame erneut ins Beerenkostüm geschlüpft, das schon im Jahr zuvor ein echter Hingucker war:
Wer ist denn die süße Frucht!
Begutachtung des Werks
Kostüm sitzt, Beerchen auch
Obst sollte nur gut verpackt den Transport antreten
Frau Geick war dann auch am Termin zur Mittagszeit sehr entzückt über das erste verkleidete Kind des Tages. Dass Kinder verkleidet zur Physiotherapie kommen ist auch an solchen Tagen gar nicht extrem ungewöhnlich, oftmals kommen sie dann direkt vom Kindergarten und tragen dann natürlich noch ihre Kostüme. Heute war aber der Preis für das süßeste Kostüm schon sehr früh vergeben. Sorry, Ihr kleinen Katzen, Feen, Prinzessinnen und Superhelden. Obst ist Trumpf!
Neben entzückend auszusehen, wurde dann auch noch gearbeitet. Und auch dabei hat die Mausbeere eine hervorragende Figur abgegeben. Man kann sagen dass sie ungefähr die Hälfte der Zeit, d.h. so um die 20 Minuten, stehend auf ihren zwei Beinchen (oder sind das Stängel???) verbracht hat, natürlich immer auf die eine oder andere Art vom anwesenden Gefolge (Fr. Geick, Oma, Mama) gehalten oder irgendwo angelehnt.
Die Entwicklung die die Beere in dieser Hinsicht durchmacht zeigt sich in ihrer sehr guten Laune bei dieser doch für sie einigermaßen anstrengenden Tätigkeit. Während früher schneller Unmutsbekundungen zu vernehmen waren und die Beinchen einfach eingeklappt wurden, ist das Beerchen heute viel, viel länger konzentriert und lachend bei der Sache, wie die folgenden Bilder eindrucksvoll zeigen:
P.S.: Fun-Fact am Rande: In diesem Beitrag wurden nur Hochkantbilder eingebunden, das zeigt sehr gut in welche Richtung wir momentan versuchen die Reise hingehen zu lassen. Also: Steht auf wenn Ihr Thorsten Legat Beeren seid!!!
Die Mausbeere macht zur Zeit super Fortschritte im motorischen Bereich! Das Stehen klappt immer besser und - sofern sie Lust dazu hat - übernimmt die junge Dame sehr stabil ihr komplettes Körpergewicht auf ihre stämmigen Stampferchen. Dabei muss sie natürlich sicher abgestützt werden, aber manchmal ist es eher ein Anlehnen als ein wirkliches festgehalten werden - den Rest macht das Beerchen alleine!
Sogar bei der Physiotherapie ist die Mausi zur Zeit sehr motiviert und macht die Steh-Übungen immer öfter bereitwillig mit:
Hihi, nicht da festhalten, das KITZELT!
Ist ja auch gar nicht nötig - ICH kann so stehen!
Aber irgendwann ist auch die Geduld der Mausbeere zu Ende und sie sucht sich andere interessante Dinge, wie zum Beispiel die Armbanduhr von Frau Geick. Eigentlich will sie ja nur spielen, aber es sieht doch fast so aus, als wenn sie guckt, wann die Stunde denn endlich um ist ;-)
Och, noch so lange - die Zeit geht ja gar nicht rum.
Im Laufe der Woche ging es der Mausbeere von Tag zu Tag immer besser. Am Donnerstag waren nach ausgiebigen Ausschlafens schon die ersten längeren Grinse-Phasen zu verzeichnen. Dabei schien ihr nach den vielen Tagen des gesund Schlafens wohl der Sinn nach einer neuen Frisur zu stehen - meiner Meinung nach zwar sehr schick, aber doch eher unpraktisch ;-)
So, schön nach oben und vorne mit der Wolle.
Na, wie sehe ich aus?
Am Freitag war dann das Energielevel der jungen Dame wieder im gewohnten Bereich (was nicht zuletzt auch an der Verabreichung frisch pürierter Banane gelegen haben mag). Um den hartnäckigen Schleimmonstern, die immer noch in den Lungen, Hals und Nase festsitzen beizukommen, gab es bei Physiotherapeutin Frau Geick mal wieder eine schöne Vibrax-Massage. Besonders viel Schleim abgehustet hat die Beere zwar nicht, dafür hatte sie aber jede Menge Spaß!
Übrigens ist es bei dieser fiesen Erkältung mit zähem Schleim sehr von Vorteil, dass die Mausbeere wieder ihr Sprechventil tragen kann, da dieses das Abhusten sehr erleichtert. Natürlich müssen wir zusätzlich viel mit Kochsalzlösung inhalieren, damit der Schleim flüssiger wird, was auch sehr gut klappt.
Mit Verbesserung des Allgemeinzustandes mussten natürlich einige liegen gebliebene Dinge erledigt werden, wie zum Beispiel die (Knabber-)Post, die in regelmäßigen Abständen von Oma Rita aus Cuxhaven/Helgoland eintrudelt:
So, erstmal sichten, was hier so gekommen ist.
Ein echter Rettungsschwimmer kann auch kopfüber arbeiten.
Aha, eine sehr schöne Blume.
Und haps.
Schon einige Tage zuvor war noch eine Knabberkarte eingetrudelt, die nochmal ganz speziell verpackt war:
Na dann bin ich ja wirklich ein Glückspilz bei den vielen Knabberpostkarten!
Nee nee, nicht Pippi Langstrumpf und nicht Tommy, da bin ich definitiv lieber ANNIKA!!!
Um entspannt ins Wochenende zu starten, hat die Mausbeere heute bei der Physiotherapie ein paar neue Yoga-Übungen ausprobiert. Die Positionen, die sie dabei mit Hilfe von Frau Geick eingenommen hat, sehen zwar wirklich sehr gewöhnungsbedürftig aus, aber da die junge Dame sich nicht beschwert, sondern vielmehr mit dem Gesicht auf der Turnmatte noch breit gegrinst hat, scheinen sie doch einigermaßen bequem zu sein:
Ist das noch Gymnastik oder schon Yoga?
Diese Position ist viel lustiger als sie aussieht!
Überhaupt macht die Mausbeere in puncto Motorik zur Zeit enorme Fortschritte! Das Sitzen klappt immer besser und das Beerchen stützt sich (wenn es denn Lust dazu hat) mit der linken Hand ganz alleine an der Hand von ihrer Mama ab (bei anderen Personen klappt das interessanterweise nicht, aber Mama muss ja auch zu irgendwas gut sein).
Mama, Du brauchst mich nicht festzuhalten, das mache ich selber!
Außerdem hat sie eine ganz eigene Art der Fortbewegung entwickelt, mit denen sie sich immer öfter gezielt auf interessante Objekte zubewegt. Leider ist uns noch kein vernünftiger Videobeweis geglückt (ebenso wie von den Sitz-Versuchen - die Beere scheint angesichts einer Kamera zur Zeit zu akuten Unlusts-Anfällen zuneigen), aber ich will mal nicht zuviel verraten, um die Spannung nicht zu verderben ;-)
Dann hat die Mausbeere noch eine Knabberpostkarte von Oma Rita bekommen, die aufgrund einer Erkältung nicht, wie diese Woche eigentlich geplante, zu Besuch kommen konnte. Allerdings war die Karte leider nicht wirklich zum Anknabbern gedacht, da sie mit irgendwelchen undefinierbaren Farben von einem Künstler hergestellt wurde - also lieber die Nagezähnchen davon lassen:
Ich beiße schon nicht rein, aber anfassen wird doch wohl erlaubt sein, oder?