Dienstag, 12. April 2016

Turbo-Erkältung und Frühlingsspaziergang

Die Damen des Hauses Gronau beteiligen sich mal wieder an der aktuell umlaufenden Erkältungswelle, während sich der Papa wie gewöhnlich weigert, daran teilzunehmen. Allerdings hat die Mausbeere offensichtlich den Ehrgeiz, den Infekt im Schnelldurchlauf hinter sich zu bringen. Am Samstag sank ihre sonst übliche gute Laune gegen Abend immer mehr und am Abend kamen dann die ersten Huster. Über Nacht kam dann auch noch Fieber und jede Menge Schleim dazu und wir waren schon versucht, einen ärztlichen Notdienst in Anspruch zu nehmen, da Fieber bei der Dame ja meistens auf eine bakterielle Infektion hindeutet, die ein Antibiotikum nötig macht. Wir haben dann aber doch entschlossen, noch einen Tag abzuwarten und die ganze uns zur Verfügung stehende schulmedizinische und homöopathische Keule sowie etwas von Omas guter Hühnersuppe (die wir zum Glück noch im Eis hatten) ausgepackt. Diese Entscheidung hat sich im Nachhinnein als goldrichtig erwiesen, denn schon im Laufe des Sonntags ging das Fieber wieder zurück und bereits heute ist von der Erkältung außer ein paar Rest-Hustern und etwas Heiserkeit gar nichts mehr zu merken. Keine Ahnung, ob das nun an unseren Maßnahmen, an der besseren Konstitution der Mausbeere und ihres Immunsystems oder an einer Eigenart dieser Bazillen lag, wir sind jedenfalls froh, dass das Beerchen das Ganze so toll weggesteckt hat.

Also hat uns nun wirklich nichts mehr davon abgehalten, am Montag unseren ersten richtigen Frühlingsspaziergang in diesem Jahr zu unternehmen, denn das Wetter hatte uns als passionierte Stubenhocker noch nicht wirklich vor die Tür gezogen.
Hallo Eisbärli, es geht los!
Ui, da sind ja bunte Blümchen!!!
Allerdings sind wir nicht einfach so losgezogen, sondern hatten den montäglichen Besuch bei der Physiotherapeutin in unsere Route mit eingebaut. Die junge Dame hat uns dann gleich zu Beginn der Stunde mit einer kleinen Vorführung in absolut stabilem freien Sitzen überrascht. Sie thronte dabei auf dem alt bekannten Rollbrett (auf das sie gefühlt vor noch gar nicht langer Zeit noch in kompletter Körperlänge gepasst hatte) und hat dabei sogar Beschleunigungs- und Bremsbewegungen super ausbalanciert. Allerdings währt die Motivation der kleinen Diva in der Regel nicht besonders lange, so dass der Rest der Stunde eher einem kleinen Ringkampf mit Frau Geick geähnelt hat, da das Beerchen definitiv NICHT in den gewünschten Positionen verbleiben wollte.
Motivierte Mausbeere
Unmotivierte Mausbeere
Trotzdem hatten wir uns hinterher eine kleine Stärkung verdient und in dem von uns angesteuerten Café hat die Mausbeerenkönigin mal wieder in einem fremden Thron Platz genommen. Dabei hat sie dann ihrer Vorliebe gefrönt, mit Oma den Rest Tee zu teilen, wie die beiden das immer bei solchen Café-Besuchen zu tun pflegen. Seltsamerweise ist das Teeglas danach meistens voller als vorher, seeeehhhr mysterös...
Puh, das haben wir uns auch verdient!
Nun gib schon her, der Rest gehört mir!!!
Heute durfte sich die Mausbeere dann über eine fast schon luxuriöse Knabberpostkarte von Monika freuen, die ein luxuriöses 5-Gänge-Menü, sowie eine Übernachtung in einem 5-Sterne-Hotel genießen durfte. Selbstverständlich nicht, ohne dem Beerchen ein kleines Andenken davon zu schicken:
Mmmmmhhh, eine 5-Sterne-Postkarte, sehr exquisit!

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