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Mittwoch, 24. Juni 2020

Schwesterlicher Videochat

In den letzten Monaten hatten Videochats ja bekanntlich Hochkonjunktur - die alten Herrschaften der Mausbeere haben sogar an einigen digitalen Brettspielsessions teilgenommen, da normale Spieletreffen mit Freunden ja tabu waren.
Aber auch über kurze Entfernungen innerhalb der eigenen vier Wände kann man sich prima online "unterhalten". Da Mausbeeren-Schwesterchen Bianca dem Papa ja nach wie vor tatkräftig im Homeoffice unter die Arme greift, wurde ihr eigener "Arbeitsplatz immer besser ausgestattet:
Absolutes Hightech-Equipment :-)
Der coole und nach wie vor absolut angesagte Spiele-Laptop, den die Damen zu Weihnachten bekommen hatten, wurde mit einer Webcam aufgerüstet und schon stand neben dem normalen "Arbeitsalltag" dem Chat-Vergnügen unserer Mädels zwischen Büro und Wohnzimmer nichts mehr im Wege:
Hey Schwester, wie geht's denn so?
Nanu, eigentlich war die kleine Nervensäge doch bei Papa und jetzt sitzt sie plötzlich im Computer...

Obwohl die Reise- und Ausflugsaktivitäten der Beeren-Fans in der letzten Zeit natürlich auch eingeschränkt waren, haben die Mausbeere trotzdem einige leckere Knabberpostkarten erreicht, was sie natürlich riesig gefreut hat. Knabberpostchefin Monika hat in den langen "Zuhause"-Monaten einfach mal ans Beeren-Kind gedacht und auch von der ersten kleinen Reise kam natürlich frische, schmackhafte Post:
Hmmm, habe ich die Karte jetzt richtigrum?
Oh, endlich mal wieder der Geschmack von Urlaub!
Auch Oma Rita hat die Dame mit einigen leckeren Postkarten bedacht - manche von kleinen Ausflügen aus der Region oder mal einfach so:
Da bevorzuge ich doch ein leckeres Kärtchen - mmmhhh...
Schmeckt fischig!
Dem habe ich nichts hinzuzufügen.
Diese schmeckt irgendwie "retro".
Und diese hier royal!

Dienstag, 26. März 2019

Abgetaucht

Dem aufmerksamen Blogleser mag vielleicht aufgefallen sein, dass die Mausbeere des öfteren in einer anderen Umgebung sitzt als früher. Das liegt daran, dass wir momentan gaaaaanz gemächlich dabei sind, in unserem Haus eine Etage tiefer zu ziehen, wo es etwas mehr Platz für unsere Damen und uns gibt. Das Wohnzimmer und die Küche sind nun schon fertig, wo wir dann natürlich auch die meiste Zeit des Tages verbringen. Ganzer Stolz des Papas ist der große Esstisch - voilà:
Der neue Gronausche Futter- und Spielebereich.
Naja, sooo spektakulär sieht das jetzt auf den ersten Blick nicht aus - ist es aber bei näherer Betrachtung, denn der Tisch hat es im wahrsten Sinne des Wortes "in sich" :-)

Beerenfans, die diesen Blog schon länger verfolgen, erinnern sich bestimmt daran, dass die Mausbeereneltern sehr gerne Brettspiele spielen und insbesondere der Papa ein passionierter Brettspielsammler ist. Da es nix nervigeres gibt, als wenn mitten in einer Partie eines aufwändig aufgebauten Brettspieles plötzlich der Pizzabote klingelt und man alles sorgsam ab- und nach dem Essen wieder aufbauen muss, hat sich der Papa zusammen mit unserer Freundin Rebecca einen lang gehegten Traum verwirklicht. Aus einem ganz simplen Tisch wurde ein cooler Spieletisch gezimmert. Unter der im Tischbausatz mitgelieferten Tischplatte befindet sich nun ein doppelter Boden, der mit einer noblen Neopren-Einlage bedeckt ist, auf der man zum Beispiel prima würfeln kann:
Das lässt sich nicht so schnell einräumen und wieder aufbauen...
...und das wohl auch nicht.
Möchte man ein Spiel nun unterbrechen - weil möglicherweise der Magen in den Kniekehlen hängt - legt man einfach die Tischplatte drauf und ab ans Futter! Nach dem Essen kommt die Platte einfach wieder runter und das Spiel kann frisch gestärkt weitergehen.
Zu einem gemütlichen Spiel mag man natürlich auch gerne was trinken. Da das Abstellen von Getränken auf der guten Neopren-Unterlage aber unter Höchststrafe steht, gibt es sogar Getränkehalter die von außen angehängt werden können:
Es geht doch nichts über ein kühles Getränk beim Spiel...
... oder auch ein  heißes -
wem wohl dieser Becher gehören mag ;-)
So steht gemütlichen ausgedehnten Spieleabenden oder Partien, die sich über mehrere Tage erstrecken nichts mehr im Wege!

Da sich aber die treuen Leser dieses Blogs vermutlich weniger für unsere Möbel interessieren werden, kommt hier natürlich noch eine niedliche Anekdote über die Hauptperson dieses Blogs. Kürzlich hat es die junge Dame irgendwie geschafft, sich unter einer der Sitzbänke durchzuwurschteln und saß plötzlich unter dem Tisch. Zum einen war das ein extrem drolliger Anblick und zum anderen scheint sie sich dort pudelwohl zu fühlen.
Wie gut, dass ich so gelenkig bin...
Guckguck, da bin ich!
So, hier bleibe ich erstmal ein Weilchen! Endlich Ruhe vor der nervigen Familie :-)
Ein ganzes Stündchen hat sie darunter verbracht und hätte es vermutlich noch länger ausgehalten, aber die nächste Mahlzeit stand an und der Papa hatte dann doch Schwierigkeiten, sich noch dazu zu quetschen ;-)

Montag, 5. Februar 2018

Make Knabberpost Great Again

Vorletztes Wochenende kam es innerhalb der Familie zu einem epischen, interkontinentalen Wettrennen. Und zwar zwischen einer großen (und großartigen!) Knabberpostkarte, und ihrem Verfasser, meinereiner höchstselbst.

Denn, wie es mittlerweile Tradition geworden ist, fand wieder einmal im Januar das große, unternehmensweite IT-/Marketing-Jahresplanungsmeeting statt, und zwar in den Räumlichkeiten unserer Mutterfirma in Rockville (Maryland), nahe Washington DC. So ergab es sich, dass ich eine witzige Riesenknabberpostkarte in einem Souvenirgeschäft in quasi unmittelbarer Nähe zum Weißen Haus gefunden habe. Abgeschickt am Dienstag(?) hatten wir dann beide dann den Samstag als Ankunftstag, allerdings war mir die Karte dann doch ein paar wenige Stunden zuvorgekommen, zumal auch meine Rückreise mit ein paar Verspätungen gespickt war (wäre aber auch bei planmäßigen Flügen nur zweiter Sieger geworden).
Great! Awesome! Fantastic!
Ich kann schon fast wieder den Papa schmecken
Der Tag nach der Ankunft in Trump-Land (und nein, bevor jemand fragt, ich habe ihn nicht gesehen, der verwirrte alte Mann ist in jener Woche in Davos beim Weltwirtschaftsforum gewesen) war für Sightseeing reserviert, und da mein Kollege DC noch nie gesehen hatte hat unserer komplettes 3er-Team an dem Tag die bekannten Wahrzeichen abgearbeitet.
Ein großes Monster vor dem Capitol…
…und ein kleineres vor dem weißen Haus.
Persönlich wollte ich dieses Mal unbedingt ins Smithonian National Museum of Natural History, nicht zuletzt um den T-Rex dort mal persönlich zu treffen. Den ebenfalls dort ausgestellten Hope-Diamanten für die Mausbeerenmama zu mopsen war leider nicht möglich, sie musste sich mit einem dieser gepressten Erinnerungspennys von dort begnügen.
Der Eingangsbereich von außen…
…und von innen.
[witzige Bildunterschrift bitte selbst überlegen]
Beim Besuch einer Mall fiel mir dieser Beeren-Bär auf, kofferkapazitätstechnisch war aber ein Kauf leider nicht möglich, denn einige Brettspiele waren zu diesem Zeitpunkt schon erworben ;-).
Schade, Du musst leider hier bleiben, während ich wegfliegen darf!
Vor dem Abflug zurück nach good ol' Germany hatte ich noch die Chance den zweiten Teil der Ausstellung des jahrs zuvor besuchten Smithonian Luft- und Raumfahrtmuseums zu besichtigen, da der große Hangar direkt vom Washingtoner Hauptflughafen per Shuttlebus angefahren wird. Ein echtes Space-Shuttle, ein Tarkappenbomber und eine Concorde (mit der ich das Wettrennen gegen die Knabberpostkarte sicher noch gewonnen hätte) gehörten sicher mit zu den Highlights.
Das Steven F. Udvar-Hazy Center
Der Lockheed SR-71 Blackbird. Im Hintergrund: Das Space-Shuttle
To boldly go…

Dienstag, 2. Januar 2018

Die Ente ruft (an)

Kurz vor Silvester hat die ganze Familie noch einmal die Gelegenheit für eine meiner berühmt berüchtigten, spontanen, kleinen Überraschungs-Exkursionen genutzt, auf die auch unsere Freundin Rebecca völlig ahnungslos "entführt" wurde. Die Mausbeerenmama ist zwar immer etwas nervös wenn es mit zwei Kindern zu einem unbekannten Ziel in unbekannter Entfernung, mit unbekannten Wickelmöglichkeiten für eine unbekannte Zeitdauer geht, aber meist rechtfertigten die Ziele in der Vergangenheit den damit verbundenen Aufwand. Und man muss auch sagen, die Kids sind zur Zeit echt pflegeleicht und die meiste Zeit super gut aufgelegt, da kann man sowas schon mal machen. Und die junge Schwester kam so noch im Geburtsjahr zum ersten größeren Ausflug. Rebecca hatte nach "Freitag! Du. Hier! Ganztägiger Ausflug!" eh keine Wahl ;-)

Nach einer Tetris-Pack-Meisterleistung, bei der die Mama zwischen Beeren-Autositz und Maxi-Cosi-Halterung auf dem Rücksitz fest verbaut wurde, konnten wir uns über die Autobahn in Richtung des unbekannten Ziels aufmachen. Jegliche Mutmaßungen über Ziel und Zweck der Reise waren (zum Glück) stets falsch, bis dann erst am Archäologischen Museum Hamburg klar war, was es da eigentlich zu gucken gibt. Archäologie, Steine, Scherben und noch mehr Scherben? Nö. Enten.
Enten?

Ja, genau. Enten. Viele Enten! In o.g. Museum in Hamburg-Harburg gab es die Ausstellung "DUCKOMENTA - MomEnte der Weltgeschichte". Die "DUCKOMENTA", die noch bis zum 4. Februar gezeigt wird, ist eine Sammlung von berühmten Bildern und Skulpturen, allerdings mit einem kleinen Kniff. Denn gezeigt werden nicht die etwa die mehr oder weniger ikonischen Originale, sondern von einem Künstlerkollektiv geschaffene und auf Disney-Entenhausen-Donald-Duck hin abgewandelte Imitate. Einfach genial! Wer noch die Zeit hat, sich für so einen netten Quatsch interessiert, und bestenfalls in der Nähe von Hamburg wohnt, sollte die Chance nutzen die Ausstellung in ihrem letzten Monat dort noch zu besuchen.
Hoheiten unter sich
Die sieht ja komisch aus!
Fachkundige Betrachter
Viele Enten und eine Maus
Mondrian, neu interpretiert
Sehr, sehr surreal
Alle hatten viel Spaß die vielen Details und Anspielungen zu entdecken, Beerchen war super gelaunt und guckte interessiert herum, während die junge Schwester tief und fest im Maxi-Cosi schlummerte. Die Beere hatte eines ihrer Dauerbrenner-Spielzeuge dabei, ein massives grünes Spielzeug-Bildtelefon, in dessen Display eine kleine süße Ente angezeigt wird. Eine der Funktionen ist es die Ente anzurufen, die sich dann mit einem niedlichen "Hallo" meldet. Aus irgendeinem Grund heißt es bei uns aber – genau gegensätzlich – immer nur "Die Ente ruft an", ein bei uns "geflügeltes" Wort. Daher auch der Titel.
Die Ente…
…ruft an!
Die Barrierefreiheit, ein Lieblingsthema an dieser Stelle von mir, war an den zwei Standorten der Ausstellung etwas unterschiedlich. Im Hauptteil der Ausstellung gab es einige Treppen ohne Lift, während der Raum mit den spannenden altertümlichen Exponaten über drei Stufen noch mit einer Behelfsrampe erreichbar wäre, war ein kleiner Teil der Ausstellungsstücke im Obergeschoss nur mit einer langen, geschwungenen Treppe erreichbar. OK, waren nicht die wichtigsten Exponate, und speziell für uns irrelevant, trotzdem irgendwie schade.
Soweit kein Problem…
Die archäologische Dauerausstellung, in die man quasi die modernen Enten integriert hatte, hatte zumindest einen klitzekleinen Aufzug mit dem zu leben war. Immerhin kommuniziert man das alles auf der Website (s. Barrierefreiheit), auch habe ich vorher noch nie ein so detailliertes PDF zu dem Thema gesehen.
Der zweite fest geplante Teil des Tages führte uns, als mein ganz persönliches Tageshighlight, dann nach Hamburg Eilbek, ins "Würfel und Zucker", ein sog. Brettspiel-Café. Das heißt, dass man sich für einen kleinen Betrag p.P. einen Tisch bekommt, an dem man den ganzen restlichen Tag Brettspiele aus der riesigen(!) Sammlung des Cafés spielen kann.
Eine Sammlung zum neidisch werden
Wenn man das Spiel nicht kennt, liest man sich entweder selbst durch die Anleitung, oder bekommt es vielleicht sogar durch einen der sympathischen Mitarbeiter des Cafés erklärt.
Mal gucken ob die Mama "Hai-Alarm" auch richtig spielt
Die stolze (und haushohe) Siegerin von "Splendor".
Aber Frauen und Edelsteine, das war erwartbar…
"bobbidi Boom", Tränke brauen, aber nicht zuviel riskieren!
"KLASK", eine Art magnetisches Tischfußball, superspaßig
Nach ca. 3½ gespielten Spielen und einer Stärkung mit sehr leckeren Pizzen konnten wir alle hochzufrieden die weite und verschneite Rückreise ins heimische OWL antreten. Was haben wir nur für artige und pflegeleichte Kinder, die einem solche Extravaganzen doch sehr leicht machen. Vielen Dank dafür!

Sonntag, 28. Mai 2017

Auspöppeln

Das verlängerte Wochenende stand bei uns irgendwie im Zeichen des Brettspiels. Christi Himmelfahrt haben wir spontan eine Partie "Scythe" mit unserer Brettspielrunde organisiert. Viel Material auf dem Tisch, viele nette Miniaturen aus Plastik, aber Beerchen hat uns nicht sonderlich viel Glück als Maskottchen gebracht, denn wir haben als Gastgeber ziemlich krachend verloren. Ausgleichende Gerechtigkeit ;-)

Die anderen Tage haben wir dann mal ein paar weitere Spielchen ausprobiert, am Tag vor Himmelfahrt "AquaSphere", und heute zum ersten Mal "Terraforming Mars", das aktuell zum "Kennerspiel des Jahres 2017" nominiert ist. Beides schöne, anspruchsvolle und thematische Spiele.
AquaSphere – Sieg für die Mausbeerenmama
Terraforming Mars – Sieg für den Mausbeerenpapa
Soll aber niemand sagen, dass wir das Beerchen nicht an unseren Aktivitäten teilhaben lassen, sie durfte mir nämlich sozusagen beim Auspöppeln von "Magic Maze" helfen, einem lustigen und innovativen Spiel, das momentan für den Preis des normalen "Spiel des Jahres 2017" nominiert ist. Auf dem folgenden Bild ist das Dream-Team konzentriert am Werke:
Auspöppeln ist Teamarbeit
Wer jetzt verwirrt ist weil er immer noch nicht weiß, was wir da eigentlich getrieben haben, dem kann jetzt geholfen werden:
Auspöppeln ist im Spielerjargon die Bezeichnung für das Herausdrücken der Spielmaterialien aus den Papp-Stanzbögen, eine Aufgabe die eigentlich fast immer das Schönste an einem neuen Spiel ist ;-) 

Die Beere ist immer ganz hin und weg von den Stanzbögen. So schöne feste Pappe, praktische Löcher zum Hineingreifen und Festhalten und ungefähr so lecker wie eine normale Knabberpostkarte. Zur Zeit ist bei uns auch relativ gewiss: Das nächste Team-Auspöppeln kommt bestimmt.

Montag, 1. Mai 2017

Sehfrühförderung im Allwetterzoo

Nachdem wir vor wenigen Wochen schon die sehr spektakuläre Beleuchtungsaktion am Hermannsdenkmal mitgenommen hatten, sind wir nun wieder einmal in Sachen Selfmade-Sehfrühförderung unterwegs gewesen.

Auf einen kurzen Bildbericht in der örtlichen Tageszeitung hin, sind wir am Samstag vor einer Woche ziemlich kurzfristig Richtung Münster gefahren, wo im Münsteraner Allwetterzoo die Aktion "Chinesische Lichter" zu Gast war. Chinesische Lichtkünstler hatten dafür im gesamten Tierpark mit Stoff überzogene Metallskelette aufgestellt, die am Abend von innen beleuchtet wurden. Da die Aktion nur noch bis Ende April lief, mussten wir recht spontan über einen Besuch entscheiden.

Im Rahmenprogramm des Ausflugs ließ sich dann auch noch ein schon lange geplanter Besuch in einem ganz toll sortierten Brettspielladen, der Spielkultur Münster, unterbringen, natürlich nicht ohne ein paar Neuzugänge für die eigene Sammlung. Schade dass solche Läden fast nur in Städten mit entsprechendem Publikum (Studenten) existieren, aber vielleicht auch ganz gut für den eigenen Geldbeutel. Anschließend waren wir noch im "Le Feu" lecker Flammkuchen essen, der Münsteraner Filiale einer Kette, bei der wir auch schon in Herford gespeist haben. Als uns die Bedienung die Rechnung brachte, wurde der Beere noch ein Lolli angeboten, doch anstatt sich einen einzelnen aus der großen Plastikdose zu angeln, interessierte sich die Dame erwartbar mehr für den Rand der Dose. Schließlich hatten wir dann doch eine Wahl getroffen, natürlich an diesem Tag thematisch mit einem kleinen Tierchen (Schildkröte) darauf:
Gib schon her!
Der Zoo öffnete für die Abendveranstaltung dann so gegen 19 Uhr, allerdings war es zu dieser Uhrzeit dank der Sommerzeit noch ziemlich hell. Zu diesem Zeitpunkt rechneten wir noch mit einer schnellen Verdunkelung innerhalb der nächsten halben Stunde, in Wirklichkeit hat es dann doch zu unserer Verwunderung deutlich länger gedauert. Trotzdem waren die Modelle auch schon bei Lichte betrachtet recht eindrucksvoll:
Sieht schon im Hellen ziemlich nett aus
Der große chinesische Drache war mit Abstand die größte Figur
Das Beerchen musste natürlich auch für ein paar Bilder posieren:
Hängeohr-Ziege? Echt? Aber nur im Buggy!
Wenn ich stehe, bin ich doppelt so groß wie die!
Ja doch! Muss ich hier echt posieren?
Weiß doch jetzt wirklich jeder, dass ich im Kindergarten bei den Schmetterlingen bin.
Vor Dir habe ich keine Angst, …
…der Papa macht mir da schon mehr Sorgen!
Schließlich wurde es dann doch immer düsterer, und die aufgestellten Tiere und Figuren kamen eindeutig mindestens noch einmal so gut zur Geltung:
Schlag mal ein Rad!
Büffel beim Büffeln
Wirklich sehr seltsame Gesellen!
Was genau bist Du denn?
Wie im echten Leben: Alle sind verschieden
Dieses Motiv hatte die Mausbeerenmama entdeckt
Am schönsten waren auf dem sehr(!) langen Rundgang (daher auch keine zweite Runde im komplett Dunklen) immer die größeren Dioramen, in denen immer ganz, ganz viele Figuren verbaut waren. Hier einmal ein paar der schönsten:
Diorama 1: Insektenwiese
Diorama 2: Alle Vögel sind schon da
Diorama 3: Unterwasserwelt
Afrika zum Ersten, …
…zum Zweiten, …
…und zum Dritten.
Am Ende des Tages hatten wir das gute Gefühl alles absolut richtig gemacht zu haben die Aktion mitgenommen zu haben. Das Beerchen hatte was zu gucken, die Mausbeereneltern konnten leckeren Flammkuchen essen, und ich habe ein paar neue Spiele. Sogar bei der zeitlichen Abfolge griffen alle Rädchen ineinander, exakt als wir den Buggy wieder im Auto verstauten fing es dann auch an zu regnen.
Wir können die Aktion jedem sehr empfehlen, wenn sie denn mal wieder irgendwo in der Nähe Station macht.
Auf Wiedersehen, liebes "Herzlich Willkommen"-Tor!
Mit folgendem kleinen und schönen Sinnspruch, den ich auf dem Rundgang im Zoo entdeckt habe, möchte ich den Bericht über den kleinen Ausflug beschließen:
Dem lässt sich nichts hinzufügen!