Donnerstag, 1. Dezember 2016

Die Weihnachtszeit beginnt

Leider ist das Beerchen ihre fibrösen, grippösen Anwandlungen noch immer nicht final losgeworden, daher ist sie momentan noch immer vom Kindergarten beurlaubt. Trotzdem ist die junge Dame schon wieder deutlich besser zugange als noch vor einigen Tagen (manchmal gibt es schon geradezu eskalierende Schübe von guter Laune), nur geht Vorsicht in diesem Falle noch vor.

So können halt die Mausbeerenmama und das Beerchen mal wieder unter der Woche ausschlafen, und die beginnende Adventszeit gemeinsam zu Hause begehen. Heute morgen wurden beide auch von einer neuen, temporär bei uns lebenden Mitbewohnerin vor dem Wasserkocher überrascht:
Hallo! Wer bist Du denn?
Die kleinere junge Dame auf dem Foto haben wir auf den Namen "Belle" getauft, sie ist eine Weihnachtselfe, und sie passt ganz genau auf, wie sich das Beerchen in der Weihnachtszeit so benimmt. Jede Nacht fliegt sie zurück zum Nordpol und berichtet ihrem Boss von den guten Taten und fiesen Streichen (letztgenannte kommen aber so gut wie nie vor) der Beere. Am nächsten Morgen, noch etwas mit Jetlag, weiß die Guteste nicht mehr wo sie den letzten Tag gesessen hat, und sucht sich einfach ein neues Plätzchen in der Wohnung. Morgens heißt es für die Familie also immer zuerst einmal auf Entdeckungsreise gehen, wo sich Belle denn heute niedergelassen hat und ihrer Spionagetätigkeit für die gute Sache nachgeht.
Treue Blogleser dürfen sich also über die Adventszeit hinweg auf die kommenden Mausbeere-sucht-und-findet-Belle-die-Weichnachtselfe-Bilder freuen.

Die Idee ist übrigens nicht auf unserem eigenen Mist gewachsen, sondern stammt aus Amerika, von wo aus ich sie von meiner Dienstreise dorthin mitgebracht hatte. Die beschriebene Geschichte stammt aus dem Kinderbuch "The Elf on the Shelf" (zu deutsch: "Der/die Elf(e) auf dem Regal").
Selbst dort ist das noch recht neu, daher ist der Untertitel "A Christmas Tradition" schon noch mit einem starken Augenzwinkern zu sehen. Erdacht von einem Mutter-/Tochter-Autorengespann um die Kinder in der Weihnachtszeit ein bisschen besser im Griff zu haben ("Seid lieb" Denkt daran dass Eure Elfe alles sieht was ihr tut!"), trotzdem ist die Idee und insbesondere die Gestaltung des Buchs wirklich charmant.

Lustig ist noch, dass es im Prinzip nur eine einzige Regel gibt, was die Kinder mit der Weihnachtselfe nicht machen dürfen: Nicht anfassen! Sonst verfliegt nämlich die Magie der Elfe und sie kann dem Weihnachtsmann nichts von den guten Taten berichten. Für unser spezielles Beerchen wurde aber auch eine ganz spezielle und robuste Elfe ausgesucht, mit der ich extra im Vorfeld geklärt habe, dass auch mal ein bisschen ruppigeres Verhalten total OK ist. Belle ist, wie ich auch, Adrenalinjunkie, nur während ich Achterbahnen mag, findet sie Loopings mit dem Schlittengespann des Chefs ganz toll. Daher wissen wir, dass, auch nach dem folgenden Bild, Belle immer noch sehr gerne ihrem Chef vom guten Betragen der Beere berichten wird, was hoffentlich in vielen schönen Geschenken münden wird.
Yeah! Überschlag! Nochmal!!!

Kommentare:

  1. Ui, da bin ich ja schon mal furchtbar gespannt, wo sich Belle die nächsten Tage immer wieder "verstecken" wird. :D

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    1. Ich auch, habe nämlich vom Beeren-Papa die Anweisung, bloß die Finger von Belle zu lassen und lediglich für schöne Fotos vom tagtäglichen Finden seitens der Mausbeere zu machen ;-)
      LG, Beeren-Mama Steffi

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    2. Oh... Also ist Belle nichts für Eltern, oder wie? :D

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    3. Zumindest in diesem Jahr ist sie ausschließlich zum Ausspionieren des Beerchens bestimmt - wir Eltern sind ja sowieso immer brav ;-)

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