Donnerstag, 23. April 2020

Homeschooling

Dieser Begriff ist ja zur Zeit in aller Munde, besonders bei Eltern von schulpflichtigen Kindern. Auch an der Schule der Mausbeere werden allerlei Angebote gemacht, mit deren Hilfe die Kinder den versäumten Lehrstoff zu Hause erarbeiten können oder die einfach nur Tipps zur Bekämpfung der Langeweile bieten. Nun ist unser Beerenkind dem klassischen Lehrstoff ja eher weniger zugetan und auch Bespaßungsmaßnahmen für andere Kinder sind für sie mehr oder weniger uninteressant. Das Besondere beim Schulbesuch ist unsere kleine Diva mehr der Kontakt zu den anderen Kindern oder halt die gezielte Beschäftigung mit ihr, auch im Rahmen der Therapien. Ansonsten beschäftigt sie sich - wie auch zu Hause oder sonstwo - lieber mit dem Nudelsieb, dem Beknabbern von allen möglichen und unmöglichen Gegenständen und gelegentlich mit dem Schikanieren von Leuten.
Neulich rief mich ja eine der Lehrerinnen an und wir haben zusammen überlegt, was man der Dame denn seitens der Schule Gutes tun könnte und was in der Tat ja gar nicht so leicht zu beantworten war. Nudelsiebe, Dinge zum Beknabbern und Leute zum Schikanieren sind auch bei uns zu Hause in ausreichendem Maße vorhanden und der Kontakt zu Mitschülern und Therapeuten ist ja zur Zeit tabu. Da fiel de Lehrerin dann aber doch noch etwas ein - vor einiger Zeit hatte man für die Mausbeere eine Material- oder auch Trockendusche gebastelt, die der absolute Hit ist. Dabei handelt es sich um ein simples Kuchengitter, an dem unterschiedliche Materialien zum Befummeln und Beknabbern befestigt sind. Das Ganze wird an der Decke aufgehängt und bietet eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit auf Augenhöhe, wenn die Beere auf dem Boden sitzt. Das folgende Video zeigt die Dame bei der "Arbeit", es ist noch in Schulzeiten entstanden und zwar just noch Fertigstellung des Mausbeeren-Lehrmaterials. Man beachte auch, wie sicher und geschickt sich die Mausbeere im Sitzen bewegt:

   

Da die Trockendusche recht sperrig und schlecht zu verschicken war, hatte die Lehrerin bei dem traumhaften Wetter eine Radtour zu uns unternommen und der Mausbeere ihre "Hausaufgaben" persönlich vorbeigebracht. Bei einem netten Gespräch an der Haustür in gebührendem Sicherheitsabstand wurden wir noch mit den neuesten Neuigkeiten aus der Schule und die Lehrerin mit einem Mausbeerenlachanfall versorgt.

Tja, nun ist für unsere Große also Schluss mit Faulenzen :-) Aber die "Arbeit" erledigt sich ja in entspanntem Rahmen sehr gut und so hat sich die Mausbeere am nächsten Morgen gleich im Schlafanzug ans Werk gemacht:

Hey, das kenne ich doch...
Hmmm, sieht nach Arbeit aus...
Na, das erledige ich doch mit der Glücksflosse ;-)

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