Samstag, 10. August 2013

Hexenküche

Trotz nachweislich gut gefüllter Speisekammer habe ich mal wieder einen Versuch gestartet, selber einen Gemüsebrei für die Mausbeere zu kochen. Der gute Pastinakenbrei, den ich schonmal gebastelt habe, hatte ja leider mit kleinen Stückchen die Sonde verstopft. Jetzt hat die Beere eine dickere Magensonde und außerdem haperte es beim ersten Versuch vielleicht auch an vernünftigem Werkzeug. Wir haben uns nämlich jetzt einen vielfach empfohlenen Zauberstab zugelegt! Nein, das ist jetzt nicht nur so dahingesagt, das Teil heißt wirklich so. Es ist ein Pürierstab in Gastronomiequalität, der wirklich alles kleinschreddern soll. Das wollen wir doch mal testen!
Da für die Mausbeere das Beste gerade gut genug ist, haben wir feines Gemüse aus dem Bio-Markt geholt:

Der Henker und die Delinquenten
Die Beere war aber nicht ganz so begeistert von der ganzen Sache:

Ganz der Papa, Gemüse wird nur mit spitzen Fingern angefasst.
Hiiiiilfeeeeee!!!!! Die MÖE will mich fressen!!!!!
Also schön das Gemüse würfeln und dann ab in den Kochtopf.
Ach, sieht das nicht gesund aus?
Jetzt wird gezaubert.
Das Resultat, acht Gemüseportionen, in alte Breigläschen abgefüllt.
Kann man einfrieren und hat gleich immer die richtige Menge parat.

Zusammen mit Fleischzubereitung aus dem Gläschen, etwas Rapsöl, Sahne und Babymilch ergibt das feine Sondenkost für die Mausi. Ein paar winzige Stückchen sind zwar noch drin, aber die passen durch die Sonde und sind daher kein Problem. Als persönliche Vorkosterin habe ich das ganze natürlich auch mal probiert und ich finde, es schmeckt wesentlich besser als die Gläschenkost.

Der Zauberstab hat seinen Test also bestanden. Resultat: einfach zauberhaft!

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