Donnerstag, 25. Juni 2015

Drolliges aus dem Alltag einer Mausbeere

Dass es mit der Mausbeere eigentlich nie langweilig wird, kann sich der treue Beeren-Blog-Leser vermutlich lebhaft vorstellen. Gelegentlich sorgt sie aber nochmal für ganz besonders drollige Augenblicke, von denen glücklicherweise einige Schnappschüsse gelungen sind, von denen ich hier mal eine kleine Auswahl präsentieren möchte. Wenn man diese so ansieht, kommen einem doch gleich kleine - nicht ganz ernst gemeinte - Anekdötchen in den Sinn.
Es ist doch in der heutigen Zeit eine weit verbreitete Unsitte, dass bei Tisch jeder - insbesondere die jüngere Generation - nicht mehr mit der Mahlzeit oder seinen Mitmenschen, sondern nur noch mit seinem Smartphone beschäftigt ist. Von dieser Unsitte konnten wir leider unser Töchterchen nicht abhalten und so schnappt sie sich beim Frühstück lieber ganz ungeniert ihr höchst eigenes Hightech-Handy anstatt mit ihrer Mutter zu plaudern. Dass eine multitaskingfähige junge Dame dabei gleichzeitig an der Teeflasche nuckeln kann, versteht sich natürlich von selbst:
So, beim Frühstück fix die Mails checken...
Kürzlich haben wir für die Mausbeere einen kleinen Tritthocker gekauft, den wir eigentlich bei ihren Sitzübungen als Tischchen benutzen wollten, auf dem irgendwelche Spielzeuge als "Lockmittel" platziert werden sollten. Allerdings findet das eigenwillige Beeren-Kind das Höckerchen selbst viel interessanter und kann sich damit stundenlang beschäftigen (z.B. anknabbern, durch die Gegend schleudern oder sich irgendwie drunterwurschteln). Mittlerweile hat sie sogar eine neue Yoga-Übung entwickelt, in der dieser Tisch ein unverzichtbares Hilfsmittel darstellt:

Du bist da alleine reingekommen, also sieh zu, wie du wieder rauskommst!
Yoga-Übung "Der Tisch"
Obwohl unser Japanisch-Kurs ferienbedingt zur Zeit nicht stattfindet, empfiehlt es sich für den strebsamen Schüler, auch in der unterrichtsfreien Zeit mal das Näschen in die Bücher zu stecken. Das hat auch die Mausbeere eingesehen und sich fix in die einschlägige Literatur, die der Papa unbeaufsichtigt auf dem Fußboden geparkt hatte, vertieft:
Oh Mist, diese Zeichen bekomme ich nie in die Rübe...
Neulich war die Mama abends mal ohne ihre Lieblingsfamilie unterwegs und der Papa hat die verantwortungsvolle Aufgabe übernommen, auf da Töchterchen aufzupassen. Als er kurz mal einen Moment nicht aufgepasst hat, war das Beerchen plötzlich verschwunden und nur noch eine komplett verwurschtelte Krabbeldecke im Wohnzimmer zu sehen. Na, irgendeine Idee, wo die Dame abgeblieben sein könnte?
Wo ist denn die Beere?
Ach da!
Ich glaube, es gibt wenige Kinder, die so oft fotografiert werden, wie unser Beerchen und zeitweise scheint es ihr schon gehörig auf die Nerven zu gehen, ständig in eine Kameralinse grinsen zu müssen. Und so wirkt das von ihr erwartete Grinsen zeitweise doch etwas gequält ;-)
Naaaa gut, weil Ihr es erwartet will ich doch mal grinsen.

Kommentare:

  1. Hallo Knuddelmaus , hab gerade mit deiner Oma Rita telefoniert und eins der Hauptthemen warst natürlich du ..... und da ich heute Abend mal endlich wieder richtig Zeit habe , werde ich jetzt in Ruhe deinen Blog durchstöbern und schauen , was du so alles wieder angestellt hast , vorab aber möchte dich dich ganz doll ( wenn auch leider nur aus der Ferne ) knuddeln und liebe Grüße dalassen ......

    Deine Bettina

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    1. Hallo Tante Bettina,
      ach, das ist ja schön mal wieder von Dir zu lesen! Ich kann zwar zur Zeit keine Töne von mir geben, aber liebe Grüße und einen digitalen Knuddler rüberschicken geht auf jeden Fall!
      Liebe Grüße,
      Deine Mausbeere mit Papa Olli und Mama Steffi

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