Donnerstag, 9. Januar 2014

Klinik-Hopping

Mit unserem Töchterchen wird es bekanntlich ja nie langweilig, aber der heutige Tag war mal wieder ein ganz besonderes Highlight à la Mausbeere. Heute morgen hatten wir wieder einen routinemäßigen Untersuchungstermin im Kinder-Nierenzentrum in der MHH. Seit zwei Tagen ist die Dame schon wieder erkältet und hatte bereits mit der Atmung zu kämpfen, aber wir kannten das aus dem letzten Winter schon schlimmer und außerdem war sie bestens gelaunt und ansonsten fit, also haben wir uns nichts weiter dabei gedacht.
Mit Blutdruck und Kalium war die betreuende Ärztin recht zufrieden und zusammen mit der Ernährungsberaterin wurde unserem Specki nach erfolgreichem Knacken der 11kg-Marke die Nahrungsmenge noch weiter reduziert (sie soll ja nicht weiter in dem Tempo zunehmen). Außerdem ist sie wieder etwas gewachsen und nun stattliche 77cm lang!

Bei der zur Untersuchung gehörenden Blutgasanalyse fiel dann allerdings ein viel zu hoher CO2-Wert auf, was bei schweren Atemwegsinfekten vorkommen kann, wenn z.B. durch viel Schleim nicht genug Kohlendioxid abgeatmet wird. Es wurde noch eine zweite Blutprobe zur Kontrolle genommen und die Sauerstoffsättigung überprüft. Diese Nachmessung ist dann zwar etwas besser ausgefallen,war aber immer noch nicht berauschend, so dass man die Beere doch lieber zur weiteren Untersuchung in die Klinik überwiesen hat - glücklicherweise hat man uns nicht gleich in der MHH einbehalten (was wohl bei Bestätigung des ersten CO2-Wertes der Fall gewesen wäre). Aufgrund der etwas besseren Werte und der fröhlich vor sich hin grinsenden Mausbeere hat man uns auf direktem Wege in die heimische Kinderklinik Herford geschickt. Dort sollte das Kind noch einmal untersucht und über einen eventuellen stationären Aufenthalt entschieden werden.
Dort angekommen gab es dann den dritten Piekser für die arme Beere zwecks Blutentnahme und danach hat sie sich erstmal einen kleinen Fluchtschlaf gegönnt.


Dann sollte noch ein Röntgenbild der Lungen angefertigt werden. Im Wartebereich benahm sich die Mausi allerdings gar nicht wie ein Kind, dessen Blutwerte für so viel Trubel gesorgt haben. Ein Lachanfall jagte den nächsten und das Grinsen wurde breiter und breiter. Ist ja auch klar, so viele Kliniken hintereinander besucht man ja nicht alle Tage.


Glücklicherweise war dann das Röntgenbild der Lungen auch besser als erwartet und so hat man uns erstmal wieder - mit der Anweisung fleißig zu inhalieren und beim kleinsten Anzeichen der Verschlechterung wiederzukommen - nach Hause geschickt. Morgen sollen wir dann zur Blutkontrolle wiederkommen und es wird über das weitere Vorgehen entschieden.

Kommentare:

  1. Alles gute für die Mausbeere auf das sich ihre Werte verbessern.
    Ich lese hier schon lange mit.
    Meine Tochter ist 18 Monate und wird von uns gerne Gwenbär genannt :-)

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    1. Lieben Dank :-) Momentan sind ja alle recht zufrieden mit der Beere.
      Freut uns, dass Du gerne bei uns reinschaust! Ist übrigens auch ein süßer Spitzname für Eure Kleine :-)

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