Dienstag, 18. November 2014

Frisch gebügelt und aufgerollt

Der Mausbeere geht es, seit sich letzten Mittwoch die fiese Erkältung breitgemacht hatte, schon wieder viel besser! Zusätzlichen Sauerstoff hat sie nur für sage und schreibe zwei Tage (!) in Anspruch genommen und gönnt sich jetzt nur noch im Schlaf eine Winzigkeit davon. Ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass uns ein solch heftiger Infekt vor zwei Jahren definitiv ins Krankenhaus gebracht hätte. Aber Madame wird ja auch größer und wir haben in den letzten Monaten viel getan, um ihr Immunsystem zu stärken. Da sich aber immer noch einige fiese Schleimmonster in der Beeren-Lunge befinden, ist sie gestern bei der Physiotherapie wieder mal in den Genuss einer Vibrax-Massage gekommen, was ja immer so aussieht, als wenn das Kind mit einem Bügeleisen malträtiert wird:
Erstmal untersuchen... hab ich schonmal gesehen...
Ach ja richtig - dazu war das gut, hihi!
Die Uroma der Mausbeere hatte gestern übrigens ihren 94. Geburtstag und so hatten wir uns eigentlich schon auf eine Feier am Abend eingestellt. Da der alten Dame der Trubel mit den vielen Kindern, Enkeln und Urenkeln langsam etwas zu viel wird, hat sie in diesem Jahr auf eine größere Feierlichkeit verzichtet, wofür wir natürlich vollstes Verständnis haben! Trotzdem waren wir der Ansicht, dass es zur Feier des Tages etwas besonderes zu essen geben sollte, wobei ich bezweifle, dass der Uroma unsere Menüwahl gefallen hätte. Wir haben uns nämlich - nach dem erfolgreich absolvierten Sushi-Seminar - zum ersten Mal ganz alleine an die Sushi-Herstellung gewagt. Ob alles ganz korrekt gemacht wurde, wissen wir nicht, aber geschmeckt hat es auf jeden Fall super!
Alles, was man so zur Sushi-Herstellung braucht
Der Sushi-Meister des Hauses bei der Arbeit
Es ist angerichtet!
Kleine Kunstwerke
Die Mausbeere hat die ganze Prozedur aus sicherer Entfernung von Oma Annes Schoß aus beaufsichtigt:
Oma, pass bloß gut auf mich auf!
Vermutlich hatte sie Angst, selbst zu Sushi verarbeitet zu werden. Naja, so ganz unbegründet ist diese Angst allerdings auch nicht, denn im Hause Gronau wird mittlerweile alles zu kleinen Röllchen verarbeitet:
Mausbeer-Maki-Röllchen
Hey, ich schmecke doch gar nicht! Außerdem fehlt der Reis!

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