Samstag, 31. Oktober 2015

Herbstliche Hexenküche

In der Hexenküche geht es saisonbedingt natürlich wieder herbstlich zu und da dürfen gepflegte Kürbisgerichte natürlich nicht fehlen. Mit Kürbissen hatte die Mausbeere ja bereits ganz besondere Erlebnisse, wie zum Beispiel hier oder hier und zu Halloween darf ein Kürbis-Beitrag natürlich nicht fehlen.
In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal Butternusskürbis ausprobiert, den ich zusammen mit Reis zubereitet habe. So ganz zufriedenstellend war das Ergebnis zwar nicht, aber aufgrund der hübschen Bilder möchte ich das ganze Werk hier trotzdem mal präsentieren. Außerdem können ja auch solche Erfahrungen für interessierte Leser hilfreich sein.
Also, gucken wir uns erstmal den Kürbis an - die Mausbeere fand das Teil offensichtlich schonmal sehr interessant:
Ja, was bist Du denn für ein komisches Ding?
Den Kürbis habe ich halbiert und war erstmal überrascht, welche knallige Farbe sich im Inneren des eigentlich recht dezent gefärbten Butternusskürbis verbirgt. Dann habe ich die Kerne herausgelöffelt und die Kürbishälften mit der Schnittfläche nach unten in eine Auflaufform gelegt.
Den Kürbis halbieren und
die Kerne mit dem Löffel rausholen...
...mit etwas Wasser in eine Auflaufform legen.
Natürlich alles unter fachkundiger Mausbeeren-Aufsicht.
Dazu wurde etwas Wasser gegossen und das Ganze für ein Stündchen im Ofen gebacken.
Nach einem Stündchen ist der Kürbis schön weich...
...und man kann die Pelle locker abziehen.
Anschließend war der Kürbis wirklich butterweich (was denn auch sonst ;-) ?) und man konnte die Haut ganz leicht abziehen. In der Zwischenzeit hatte ich Basmatireis gekocht, den ich dann zusammen mit dem Kürbisfleisch püriert habe.
Das Kürbisfleisch mit gekochtem Basmatireis vermischen...
...und mit dem Zauberstab pürieren.
Die Flotte Lotte fristet dank des Buttons mittlerweile übrigens ein recht langweiliges Dasein, denn da wir jetzt auch etwas stückigere Kost sondieren können, ist das zusätzliche Passieren nicht mehr notwendig, was schon eine erhebliche Vereinfachung in der Hexenküche darstellt.

Natürlich war die Menge, die dabei herauskam wieder so reichlich, dass ich etliche Portionen einfrieren konnte, was ja immer eine sehr praktische Angelegenheit ist. Allerdings verändert sich bei manchen Gemüsebreien die Konsistenz durch das Einfrieren und besonders dieser Kürbis-Reis-Brei wird nach dem Auftauen sehr bröselig. Dadurch lässt er sich trotz Verrührens mit Flüssigkeit nur sehr schwer mit der Spritze aufziehen und sondieren, was wirklich nervig ist. Man kann den Brei aber noch retten indem man ihn zusammen mit der Fleischzubereitung aus dem Gläschen und etwas Flüssigkeit (was ja eh noch zur kompletten Mahlzeit hinzugefügt wird) nochmal püriert - manchmal ist es doch gut, eine schlaue Oma Anne zu haben :-) In dieser Form würde ich das Ganze aber trotzdem nicht noch einmal zubereiten, sondern den Kürbis extra pürieren und einfrieren und beim Reis auf Schmelzflocken für Babys zurückgreifen.

Aber auch Oma Annes Hexenküche für die Großen hält einige herbstliche Leckereien bereit. Neulich gab es eine extrem leckere Kürbis-Pastinakensuppe (mit Hokkaido-Kürbis und für die Großen dann noch mit gerösteten Kürbiskernen und Feta-Käse) und da es sich dabei ja eigentlich auch hauptsächlich um püriertes Gemüse handelt, was ja immer in den Mausbeeren-Mittags-Mahlzeiten vorkommt, hat die junge Dame auch eine Portion davon abbekommen. Das gute Süppchen war allerdings von den Gewürzen her etwas anders zubereitet (also Erwachsenen-tauglich gewürzt) und es waren auch Knoblauch und Zwiebeln mit drin, was für die Mausbeere mal eine ganz neue Erfahrung war. Natürlich durfte sie mal probieren und - siehe da - es hat ihr so gut gemundet, dass ein beachtlicher Teil per Löffel im Kind verschwunden ist! Sogar eine leichte Knoblauchfahne war für den Rest des Tages aus der Beeren-Schnute zu vernehmen ;-)
Mmmmhhhh, Omas Kürbis-Pastinakensuppe ist richtig lecker!
Diese Flasche war randvoll!!!

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