Montag, 23. September 2013

Schritte seitwärts…

Nachdem die Nacht bei der Dame nicht soooo toll gewesen sein soll – laut telefonischer Auskunft der Nachtschwester am frühen Morgen – fing der Tag bei uns erst einmal mit einem schweren moralischen Tiefpunkt an (und außerdem noch ohne Frühstück, da war uns zu dem Zeitpunkt echt nicht nach).

Die Beere wirkte auch erst ein bisschen blässlich, aber im fortschreitenden Verlauf des Vormittags wurde das ganze Erscheinungsbild doch etwas besser. Morgenmuffeligkeit ist also eine Eigenschaft, die anscheinend auch eine Sedierung nicht unterdrücken kann ;-).

Der weitere Tagesverlauf war extrem eintönig, die Dame schlief, wachte immer mal wieder für 0,7 bis 5,3 Sekunden auf, und schlief dann weiter. Eingriffe wurden in der großen Arztvisite nicht angeordnet, im Moment soll einfach wieder viel Flüssigkeit ausgeschieden werden, was auch soweit ganz gut klappt. Da in einem Lehrkrankenhaus wie der MHH immer auch Schwestern neu ausgebildet werden, war heute Nachmittag eine neue Schwester bei uns, die gerade ihren ersten Tag auf der Intensivstation hatte. Die Erklärungen die ihr von der ausbildenden Schwester so gegeben wurden waren auch für uns hoch interessant, ein bisschen wie eine Einführungsvorlesung, aber wie gesagt, wir hatten echt Zeit dafür…

Das Fazit des Tages lautet halt: Kein wesentlicher Schritt nach vorne, aber auch kein Rückschritt. Die Situation ist schon unverändert kritisch, man muss jetzt einfach weiter warten…

P.S.: Danke für die vielen lieben aufbauenden Wünsche per Mail oder per Kommentar hier im Blog, das tut wirklich sehr gut!

Kommentare:

  1. Hallo, meine Lieben! Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei Euch bedanken, wie rührend Ihr Euch um meinen kleinen Sonnenschein kümmert. Einen Dank möchte ich auch den Schwestern auf der Intensivstation sagen. Ich war am Samstag sehr erstaunt, dass sich eine Schwester die Zeit nahm, mir die Beatmung durch den Hals zu erklären. Nicht nur wir, auch Freunde und Nachbarn hier in Siekholz, drücken ganz fest die Daumen, dass sich der Gesundheitszustand unseres Sonnenscheins von Tag zu Tag verbessert. Hab Euch drei ganz doll lieb! Opa

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  2. Hallo Mausbeere! Höchstwahrscheinlich werde ich, wenn du wieder richtig fit bist, nach Mausbeerhausen kommen, um dir deinen süßen Popo zu verhauen! Du kannst doch deinen Eltern und allen anderen lieben Mausbeerenfans nicht immer so einen Schrecken einjagen!
    Deine lieben Eltern haben so langsam eine Pause verdient, also komm bitte ganz schnell wieder auf die Füße. Ich schicke dir alle lieben Wünsche und wir drücken unsere 3 Daumen, dass du bald wieder nach hause kommst!

    Jana und Hannes

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