Freitag, 29. August 2014

Klebetierchen

Der Tag gestern war im Prinzip eine Wiederholung des 23. Mai diesen Jahres. Zuerst hatten wir einen Termin im KfH-Nierenzentrum in der MHH und danach ging es in die Stadt zur Hörgeräteakustikerin.
Die obligatorische Blutentnahme im Nierenzentrum war mal wieder höchst schrecklich und die Mausbeere musste sich ordentlich aufregen! Nach überstandener Qual gab es aber ein niedliches Bärchen-Pflaster auf die geschundene Beerechen-Hand, so dass wenige Minuten später schon wieder das erste versöhnliche Grinsen zu sehen war.
So ein Pflaster lässt einen echt tapfer wirken!
Bei der üblichen Vermessung hatte die Dame auch in allen Belangen ordentlich zugelegt - mit 11,4 kg Gewicht, 84 cm Körperlänge und 46 cm Kopfumfang kann man sich ja auch wirklich sehen lassen! Da einige Blutwerte, wie z.B. das altbekannte Kalium immer sofort verfügbar sind, konnten diese auch sofort besprochen werden und diesmal eine kleine Überraschung! Normalerweise war der Kalium-Wert bei der Beere ja immer eher zu hoch oder im oberen Normbereich, weswegen ich in der Hexenküche ja hauptsächlich kaliumarme Nahrungsmittel verwenden sollte. Da es nebenbei ja noch die extrem kaliumarme Sondennahrung gab, durfte es aber auch mal was mit mehr Kalium sein. Trotzdem hat das Einsparen von Kalium ausgereicht um den Blutwert gestern an die untere Grenze zu bringen (der Kalium-Spiegel darf weder zu hoch noch zu niedrig sein)! Dadurch ergeben sich für die Hexenküche natürlich ganz neue Aspekte - es darf also demnächst auch mal ein "Kalium-Bömbchen" wie z.B. leckere Banane geben!
Danach ging es bei traumhaftem Wetter, das wir uns letzte Woche in den Herrenhäuser Gärten gewünscht hätten, in die Innenstadt. Aber auch so ein Stadtbummel macht ja bei Sonnenschein viel mehr Spaß und so haben wir es uns unter Anderem bei einem schönen Mittagessen im Freien gut gehen lassen. Bei der Hörgeräteräteakustikerin mussten wir erst eine kurze Zeit warten, die die Mausbeere und Oma Anne (die musste zwangsweise mitmachen) für das neueste Lieblingsspiel der kleinen Diva genutzt haben - man kann das Spiel aber auch als exzessives Fitness-Training für die Arme bezeichnen. Hat man die Beere zur Zeit auf dem Schoß, schätzt es die eigenwillige kleine Person nicht, wenn man die Hand auf ihren Bauch legt. Die Hand muss unbedingt und SOFORT über Augenhöhe vor das Beeren-Gesichtchen gehalten werden, wofür sie mit unermüdlicher Geduld und verschmitztem Grinsen immer wieder sorgt. Das ist für den Betrachter ungemein drollig, für denjenigen, der die Dame aber gerade auf dem Schoß hat aber auf Dauer auch recht anstrengend - aber egal, die Mausi hat jedenfalls ihren Spaß!
Oma, Deine Hand soll...
...NACH OBEN!
Die Hörgeräte wurden dann einmal generalüberholt und mit neuen Aufklebern versehen. Anstatt der bisherigen weißen Blümchen haben wir uns diesmal - angeregt durch den Besuch im Sea Life letzte Woche - für niedliche Seepferdchen-Sticker entschieden.
Högeräte in maritimem Look.
Nach so einem anstrengenden Tag geht es heute zum Glück wieder ruhiger zu und die Beere konnte sich bei der Lektüre einer frisch eingetroffenen Knabber-Postkarte entspannen.
Wohl bekomms!

2 Kommentare:

  1. Oh mein Gott, auf dem Bild mit Oma Anne - die Mausberre mit Arm in der Luft - sieht sie ja sowas von zum Anbeißen aus. Ein kleines Knuddelpaket. Unglaublich süß! ;)

    Liebe Grüße von Hannes und Jana

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    1. Hihi, ich muss mich auch immer zusammenreißen, dass ich die Süße nicht anknabbere ;-)

      Liebe Grüße,
      Stefanie

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