Dienstag, 4. November 2014

Genesungswünsche aus Fernost

Heute gibt es nur ein kurzes Update, denn eigentlich ist auch nicht wirklich viel passiert. Dem Beerchen geht es weiterhin gut bis besser, der Zugang ist immer noch offen und kann weiter benutzt werden sporadisch das Antibiotikum ins Kind zu bekommen. Lediglich die Mama hängt etwas in den Seilen, da sie die Show momentan (bis auf die Oma-Besuche) hauptsächlich alleine schmeißen muss, da ich ja auch wieder arbeiten muss.

Heute hatte ich dann auch noch den Abend im Krankenhaus geschwänzt um die Familie bei unserem Japanisch-Kurs in der Volkshochschule würdig zu vertreten. Unsere Lehrerin Aiko freut sich immer so auf die Mausbeere, und nimmt auch immer so nett Anteil wenn es ihr mal nicht so gut geht. Sie wünscht der Beere in jedem Fall eine gute Besserung, oder wie es auf japanisch heißt:
Odaiji ni!
Im びょういん (gesprochen "Bjoh-in", Krankenhaus, kam gerade in der Lektion als Vokabel vor) wurde heute noch der Katzenkopfverband gewechselt, eine nette Schwester von der Station hatte also quasi das Los gezogen sich bei der jungen Dame unbeliebt machen zu müssen. Und mir wurde zugetragen dass "unbeliebt machen" dabei aber mal so richtig unbeliebt meinte. Weil die Schwester danach auf der Wenn-ich-groß-bin-ärger-ich-Euch-alle-zurück-Liste der Beere mal so einige Plätze noch oben gestiegen ist, gab es dann aber noch von ihr ein nettes Tröst-Geschenk als Wiedergutmachung, was das war lasse ich aber die (hoffentlich etwas relaxtere) Mama morgen berichten.

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