Dienstag, 9. Juni 2015

Mit dem Ferrari nach Hannover

Da wir das traumhafte Wetter in den letzten Tagen so richtig ausgenutzt haben, sind wir darüber gar nicht mehr zum Bloggen gekommen. Vermutlich ist das aber auch nicht weiter tragisch, da auch der eine oder andere Beeren-Fan einigen Aktivitäten an der frischen Luft gefrönt und dadurch nicht drinnen vor dem Rechner gehockt und auf neue Mausbeeren-Abenteuer gewartete hat. Ich überlasse es mal dem Papa, gesammelt über die spaßigen Aktivitäten zu schreiben (es sei nur am Rande erwähnt, dass der Fahrradanhänger endlich mal zum Einsatz kam), da er ja den sportlichen Part unserer Familie bildet und dadurch in sein Gebiet fällt.
Ich wende mich daher lieber unserer Fahrt nach Hannover von gestern zu, bei der der neue Ferrari der Mausbeere seine erste größere "Belastungsprobe" erlebt hat. Das Ein- und Ausladen in den Kofferraum hat auch bei mir sehr gut geklappt und überhaupt sind wir auch nach diesem Tag äußerst zufrieden mit unserem neuen Gefährt. Nachdem der Papa das Vorderrad nochmal richtig geölt und befestigt hat, ist das Fahrgefühl nochmal ein wesentlich Besseres. Dieses hat sich insbesondere bei Geschäften mit einer kleine Stufe in der Eingangstür bemerkbar gemacht, wo wir mit unserer alten Karre doch gelegentlich Probleme hatten. Ein gaaaaaannnnnz großes Plus ist die supergriffige Bremse (bei der alten Karre war diese eigentlich von Anfang an Schrott und so sind wir die meiste Zeit ungebremst durch die Gegend gefahren), was besonders praktisch in der Straßenbahn ist, mit der wir immer vom Park-and-Ride-Parkplatz in die City fahren:
Ein Ferrari in der Straßenbahn, wo gibt's denn sowas?
Lediglich die Ladekapazitäten sind gefühlt etwas kleiner als bei der alten Karre und so mussten die meisten der - bei einem Stadtbummel dreier Damen zwangsweise anfallenden - Einkaufstüten dann doch per Hand geschleppt werden.
Aber da wir ja nicht einfach so aus Spaß nach Hannover gondeln, will ich natürlich noch auf den Grund des Ausfluges eingehen. Die Mausbeere hatte mal wieder einen Termin bei ihrer Hörgeräteakustikerin und dieser gestaltete sich diesmal für alle Beteiligten recht speziell. Die gute Frau hatte diesmal nämlich ihre liebe Not, dem Beerchen zunächst die Hörgeräte herauszunehmen und dann generalüberholt wieder einzusetzen. Der Grund dafür war nicht etwa divenhaftes Gemecker oder größere Wehrhaftigkeit der Mausi - nein, die junge Dame hatte den monumentalsten Lachanfall seit dem ersten Genuss von Banane und hat sich bei jeder Berührung an den Öhrchen vor lachen halb weggekugelt! Das erlebt die Akustikerin laut eigener Aussage auch nicht alle Tage und für uns war es jedenfalls ein göttlicher Anblick ;-) Nachdem sich dann alle Beteiligten einigermaßen wieder beruhigt hatten, kam natürlich noch der obligatorische Hörtest, bei dem die Mausbeere bei beachtlich leisen 40 Dezibel andächtig einem Kinderlied gelauscht hat - und das gleich mehrfach! Das stellt noch einmal eine Verbesserung zum letzten Hörtest in der MHH dar und liegt wohl hauptsächlich an der "Generalüberholung" der Beeren-Öhrchen mit neuen Paukenröhrchen und der Entfernung des wilden Fleisches aus dem Gehörgang - aber vermutlich auch an der stetigen Weiterentwicklung unserer zielstrebigen Mausbeere!


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