Donnerstag, 10. September 2015

Spitzbuben und Sockendiebe

Die diversen Therapeutinnen der Mausbeere haben es zur Zeit oft nicht leicht. Wenn bei den Versuchen, der jungen Dame irgendwelche therapeutisch wertvollen Materialien anzubieten, zufällig ein mit Socke versehener Beeren-Fuß ins Blickfeld kommt, genießt die Entfernung der Fußbekleidung umgehend höchst Priorität (heute hat sie übrigens mit ihrer vehementen Socken-Performance etlichen Passanten in der Bad Salzufler Innenstadt ein Lächeln ins Gesicht gezaubert - ein herrliches Schauspiel!). Aber die versierten Frühförderinnen sind ja zum Glück nicht allein und können auf ganz spezielle Helferlein zurückgreifen.
Gestern fand die Frühförderstunde ausnahmsweise mal am späteren Nachmittag statt, so dass der Papa diese auch mal miterleben konnte. Natürlich wurde er gleich in die Therapie mit eingebaut und die Mama durfte sich das Schauspiel mal ganz entspannt von außen ansehen und dabei das eine oder andere Foto schießen.
Gegen die Sockenproblematik konnte der Papa allerdings auch nichts ausrichten, dafür aber der lustige, schwarze Rabe, der die Mausbeere schon des öfteren besucht hat und sich von der kleinen Diva definitiv nicht auf der Nase bzw. dem Schnabel herumtanzen lässt. Nachdem sich das Beerchen sich mal wieder die Socke vom Fuß gezogen hatte, hat der spitzbübische, schwarze Vogel ihr das Teil ganz frech gemopst. Um ihre heißgeliebte Fußbekleidung wiederzubekommen, hat sich die junge Dame mit Papas Hilfe dann so richtig ins Zeug gelegt, denn der freche Rabe hat sich in luftige Höhen begeben. Dabei hat sich die Mausbeere perfekt mit den Füßchen eingestemmt und eine tolle Körperspannung an den Tag gelegt, so dass der Papa gar nicht viel zur Unterstützung beitragen musste. Fazit: Mit dem richtigen Lockmittel kann eine Mausbeere Großes erreichen!
Hey, das ist MEINE Socke!
Wo willst Du denn damit hin?
Da muss ich doch glatt mal aufstehen...
...so, hab ich Dich!

Kommentare:

  1. Sieht so aus, als könnte man ohne eine große Portion Kreativität keine Therapie mit der Beere machen.
    Aber recht hat sie! Muss ja auch Spaß machen und nicht so langweilig sein. :D

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    1. Da hast Du recht, die Mausbeere packt man nur bei den Sachen, die ihrerseits total angesagt sind, ansonsten erntet man nur einen gelangweilten Blick (allerdings ist das auch höchst niedlich, wenn sie dabei verächtlich ihre Hand betrachtet ;-) ) und keinerlei Mitarbeit ihrerseits :-) Finde ich super, man muss ja nicht jeden Quatsch mitmachen, den sich die Therapeutinnen so ausdenken ;-)

      Liebe Grüße,
      Steffi, Olli und "Mausbeere" Annika

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