Montag, 4. April 2016

Freigabe erteilt

Am Freitag hieß es für uns in aller Herrgottsfrühe aufzustehen, was für uns Langschläfer (sprich der Mausbeere und mir, dem Papa fehlt ja aus unerfindlichen Gründen jegliches Schlafbedürfnis) ja immer eine extreme Herausforderung darstellt. Wir hatten nämlich einen Termin in der HNO-Ambulanz in der MHH, wo das Näschen der Mausbeere nach der Untersuchung Ende Januar noch einmal begutachtet werden sollte. Rückwirkend betrachtet hätten wir uns aber noch einmal gepflegt im Bettchen herumdrehen können, denn nachdem wir trotz Stau kurz vor der MHH noch halbwegs pünktlich um halb zehn in der Ambulanz erschienen waren, hat es noch geschlagene dreieinhalb Stunden (!!!) gedauert, bis wir endlich an der Reihe waren. Eine halbe Stunde hatten wir schon gleich am Anmeldeschalter zugebracht, bevor wir überhaupt erstmal im Wartebereich Platz nehmen durften. Dort ging es dann irgendwie überhaupt nicht weiter und es saßen quasi die ganze Zeit über dieselben Verdächtigen dort herum. Unter diesen Mitwartenden waren auch etliche Familien mit kleinen Kindern, weswegen man sich insbesondere fragt, ob man diese ganze Abwicklung nicht besser organisieren könnte.
Das Ergebnis der dann doch irgendwann mal stattfindenden Untersuchung war dagegen recht erfreulich. Die Choanen der Mausbeere sind nun doch beiseitig offen, so dass der Oberarzt nun offiziell die Freigabe zum Verschluss der Gaumenspalte erteilt hat!
Nach einer derartigen Wartezeit und solch doch recht aufregenden Neuigkeiten, hatten wir uns unser Mittagessen in der Cafeteria (die MHH-Mensa war zu dem Zeitpunkt  auch schon leergefuttert) redlich verdient. Dort konnten wir dann auch den herrlichen Sonnenschein genießen, den dieser erste richtig frühlingshafte Tag mit sich gebracht hat. Die Mausbeere war mittlerweile auch sichtlich kaputt, da neben dem frühen Aufstehen auch die Untersuchung selbst ziemlich unangenehm war. An Schlafen war aber trotzdem nicht zu denken, da es ja wieder mal sooooooo viel zu gucken und zu tun gab und obendrein auch noch die vorwitzigen Sonnenstrahlen am Näschen gekitzelt haben:
Ich kann gar nicht schlafen, die Sonne kitzelt mich am Näschen.
Also lieber etwas Yoga zur Entspannung.

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