Sonntag, 9. Oktober 2016

Happy Birthday Mama!

Nachdem im Kindergarten mittlerweile damit begonnen wurde, dass Trennung und Wiedersehen von Beerchen und Mama sich immer fein abwechseln, hat die Mama bereits am vergangenen Donnerstag die Reißleine gezogen und das Beerchen an diesem und am folgenden Tag einfach nicht hingeschickt.

Aber bevor mir hier jemand auf den Leim geht und auf die falschen Gedanken kommt, dieses lange Familienwochenende ist schon lange im Vorfeld geplant gewesen ;-). Denn wieder einmal hatte die Beerenmama Geburtstag (und wir den 11. Hochzeitstag), und traditionell wird mitternächtlich mit einer Bescherung hineingefeiert. Ebenso traditionell ist das Beerchen nicht bis Mitternacht wach geblieben, durfte aber trotzdem noch eine wichtige Rolle spielen als unter Ihrer Decke eines der Geschenke versteckt wurde, die die Mama erst einmal finden musste.
Macht ihr mal… Ich klink mich mal aus!
Am Morgen sind wir dann zusammen zu unserer Freundin Jenny ins Bad Salzufler Café Rosenbogen gegangen, um dort lecker zu frühstücken. Der reservierte Tisch war – Überraschung – schon festlich dekoriert:
Familien-Selfie mit Geburtstagstisch
Verstecken bringt nix!
Nach dem Auspacken haben wir aber erst einmal gefrühstückt. Neben der tollen Auswahl für die Großen hat uns Jenny auch eine Tasse aufgeschäumte warme Milch gebracht, so dass die junge Dame ihrer Beschäftigung als hauptamtliche Milchschaumschlürferin nachgehen kann.
Mmhhh… Sieht das gut aus!
Danke, Jenny!
Das Hauptgeschenk von Jenny und Benny ist übrigens eine schwarze Tasse gewesen:
Wow. Wir. Sind. Begeistert.
Nachdem die Mama ihre Enttäuschung über die Tristheit dieses Geschenks mit einem heißen Kaffee hinunterspülen wollte geschah dann aber eine erstaunliche Verwandlung. Auf der Tasse wurde schrittweise das vorwitzige und neckische Gesicht eines uns wohlbekannten Frechdachses in ihrer legendären nicht-kindergartertengeeigneten Pose sichtbar.
Ein frecher Kaffeebecher! DANKE!
Also, ganz lieben Dank für dieses tolle Geschenk, und ebenso vielen lieben Dank an alle die auch an diesem Tag an die Mama gedacht haben!

Am Abend sind wir dann noch mit Mausbberen-Oma Anne und unserer guten Freundin Rebecca zum Flammkuchen-All-You-Can-Eat nach Herford ins Le Feu gefahren, was einen netten, kulinarischen Abschluss eines rundum entspannten und gelungenen Tages dargestellt hat.

Unter der Woche kamen übrigens auch einige neue Knabberpostkarten: nämlich eine von Oma Rita, die zu ihrem Geburtstag (interessanterweise derselbe wie der der Mausbeeren-Mama - an diesem Tag zu heiraten war also nur die logische Schlussfolgerung, da der Papa sich mit Vergessen diesen Tages einen immensen Ärger einhandeln würde) vor dem Gratulanten-Ansturm nach Rietberg geflüchtet war. An dieser Stelle aber trotzdem auch: Happy Birthday Oma!
Boah, nix tun ist gar nicht so einfach!
Die zweite Karte kam aus Winterswijk in den Niederlanden von Maike, die dem Beerchen extra ein paar Vitamine (in Form von Weintrauben als Motiv) mitgeschickt hat, damit sie auch fit für den Kindergarten ist:
Im Kindergarten ist ein gutes Immunsystem sehr wichtig!

Dienstag, 4. Oktober 2016

Status-Update Mama und Beerchen

So, Mutter und Tochter haben den Vormittag (beide) ohne größere körperliche oder seelische Schäden überstanden und sind wieder glücklich vereint!
Zu Hause wartete auch gleich eine angenehme Überraschung in Form einer Knabberpostkarte aus Lüneburg von Knabberpost-Chefin Monika:
Feierabend! Jetzt können wir zum gemütlichen Teil übergehen!

Status-Update Mama

Jetzt ging es dann doch schneller als ich dachte - kaum hatte ich das Beeren-Kind heute Morgen in den Gruppenraum in ihrem Kindergarten begleitet, wurde ich auch schon freundlich wieder hinauskomplimentiert :-/
Da ein dauerhaftes Stalking am Fenster ja auch nicht die Lösung sein kann...
Mamas müssen draußen bleiben...
...gibt es jetzt gerade in einem nahe gelegenen Café erstmal einen kleinen Seelentröster fürs leibliche Mama-Wohl:
Ein schwacher, aber trotzdem sehr leckerer Trost ;-)
Aber zum Glück kam aus dem Kindergarten auch schon ein viel besserer Mama-Seelentröster, worüber ich mich riesig gefreut habe:
Alles bestens, Mama! Kannst ruhig wegbleiben!
Naja, jetzt nur noch ein Stündchen Seelentröster-Shopping und ich kann mein Beeren-Kind wieder in Empfang nehmen! Allen Beeren-Fans danke fürs zuhören ;-)

Montag, 3. Oktober 2016

Kindergartenalltag

So langsam pendelt sich für die Mausbeere im Kindergarten ein neuer Alltag ein, an dem ich als Mama zur Zeit noch zwecks Einarbeitung von Kindergarten- und Pflegepersonal komplett teilhaben darf. Da sich der Ablauf aber nun mehr und mehr einspielt, muss ich mich langsam mit dem Gedanken anfreunden, unser Töchterchen zumindest mal für eine Weile alleine der fachkundigen Obhut ihrer Betreuerinnen zu überlassen.
Aber vorerst kann ich die Beeren-Fans ja noch mit ein paar Impressionen aus dem Kindergartentag versorgen. Zum Beispiel wird Freitags das Frühstück immer für alle Kinder vom Kindergarten aus gestellt und teilweise auch von den Kindern selbst zubereitet. Bereits am Donnerstag wurde von Kindern und Erzieherinnen zusammen leckeres Apfelmus zubereitet, das am Freitag zusammen mit Quark und anderen leckeren Dingen aufgetischt wurde. Auch das Beerchen hat natürlich mal etwas von dem feinen Apfelbrei genascht:
Lecker Frühstück mit selbst gekochtem Apfelmus...
...das muss ich natürlich erstmal probieren!
Das Ende des Kindergartentages wird - soweit es das Wetter zulässt - immer mit einem Ausflug in den Außenbereich eingeläutet. Mittlerweile wird die Witterung ja herbstlicher und so müssen die Kinder etwas wärmer eingepackt werden. Da die Mausbeere ja immer noch mit Resten ihrer Erkältung zu tun hatte, hat sie am Freitag auch auf eine "Sitzung" im Sandkasten verzichtet und das Spiel der anderen Kinder dick eingemummelt aus ihrem schicken, neuen Buggy beobachtet (über das Kindergarten-Eqipment wird später noch einmal ausführlich berichtet). Als die anderen Kinder dann zum Mittagessen reingerufen wurden, hat es sich das Beerchen nochmal für ein paar Minuten in der sonst chronisch okkupierten Schaukel gutgehen lassen, bevor sie sich dann ins wohlverdiente Wochenende verabschiedet hat:
Hey Leute, ich will auch mal schaukeln!
Na endlich! Jetzt los, höher!!!
Zum Glück gibt es aber auch noch gute und alt hergebrachte Konstanten im Leben, wie zum Beispiel eine gepflegte Knabberpostkarte. Am Samstag kam eine Glückskäfer-Karte von Monika, die sich das Beerchen trotz leicht erschwerter Bedingungen sofort ins Schnütchen geschoben hat:
Knabberpost sehe ich auch mit verquollenen Äuglein!
Die junge Dame hatte nämlich leider mit Nebenwirkungen des Antibiotikums zu kämpfen, das sie gegen ihre Bronchitis bekommen hatte. Bereits auf dem Frühstücksfoto vom Freitag kann man schon gerötete Stellen auf der Mausbeeren-Stirn erkennen, die sich im Laufe des Tages immer mehr ausgebreitet haben. Am Abend waren die Stellen richtig warm, etwas geschwollen und haben gejuckt. Am Samstagmorgen konnte das arme Beeren-Kind gar nicht richtig aus den zugeschwollenen Äuglein gucken. Zum Glück war die Gabe des Antibiotikums dann aber auch abgeschlossen und das Beeren-Gesichtchen hat recht schnell wieder eine normale Form angenommen.

Donnerstag, 29. September 2016

Unterirdisch

Damit keine Missverständnisse aufkommen, der Beitragstitel bezieht sich definitiv NICHT auf Gesundheitszustand oder Laune der Mausbeere. Im Gegenteil, das Beerchen ist bis auf etwas Nasenrotz und gelegentliche Hustenanfälle wieder topfit und hat heute wieder ihre Pflichten als Kindergartenkind wahrgenommen. Das Gestell oder auch Spieltrapez oder auch Gym auf dem Foto wurde übrigens eigens für die junge Dame nach ihren Vorlieben vom Kindergarten aus bestellt, damit sie etwas hat, womit sie sich besonders wohlfühlt - einfach super, wie ich finde!
Die Mausbeere an ihrem Arbeitsplatz
Ihr Tatendrang geht sogar so weit, dass sie ihr heiß geliebtes Flasche-auf-den-Tisch-klopp-Spielchen in einer neue Dimension erhoben - oder vielleicht sollte ich besser sagen "versenkt" - hat. Bereits in den letzten Wochen und Monaten wurde dieses Spiel immer diffiziler, denn es wurden systematisch verschiedene Untergründe (z.B. glatte Tischoberfläche vs. Spucktuch als Unterlage) oder regelmäßige Taktfolgen (je nach Tagesform z.B. Dreier- oder Fünfertakt) ausprobiert. Seit gestern hat sie nun herausgefunden, dass man die Flasche ja auch von unten an den Tisch hämmern kann, sie kloppt also mehr oder weniger unterirdisch! Darüber freut sie sich diebisch, wie man in folgendem kleinen Video sehen kann. Hierbei sei nochmal explizit erwähnt, dass wirklich alle Bewegungen vom Beeren-Kind selbst ausgehen und die Oma lediglich als Festhalte-Werkzeug für Flasche und Mausbeere fungiert:

Montag, 26. September 2016

Krank geschrieben

Es ist ja allgemein bekannt, dass sich Kinder in der ersten Kindergartenzeit eine Menge Infekte einfangen und mit nach Hause bringen. Dass es allerdings keine zwei Wochen dauern würde, bis das Beerchen aus Krankheitsgründen ihre täglichen Pflichten als Kindergartenkind nicht wahrnehmen kann, hätten wir dann doch nicht gedacht. Allerdings scheint zur Zeit aber auch ein wirklich fieser Bazillus sein Unwesen zu treiben, der selbst hart gesottene Therapeutinnen und Kindergärtnerinnen lahmlegt und sogar der Papa, der ja bekanntlich im Normalfall gegen jedwede Seuche immun ist, verspürte am Sonntag tatsächlich auch mal ein Kratzen im Hals.
Nachdem das Beeren-Kind am Donnerstagvormittag ja noch trotz Triefnase in den Kindergarten gegangen war, verfiel es nach der Rückkehr am Nachmittag relativ schnell immer wieder in Gronausche Gesundheittschläfchen und auch den abendlichen Besuch ihrer Spezialbabysitterin Jana hat sie die meiste Zeit verpennt, wie folgendes Foto von Jana beweist:
Gronausches Gesundheitsschläfchen unter bärenstarker Aufsicht.
Am Freitag haben wir die junge Dame dann vorsichtshalber zu Hause gelassen und nachdem sie sich den Tag über erneut ausgiebig ausgeschlafen hatte, ging es ihr eigentlich erstmal wieder besser. Am Wochenende war es dann ein ständiges Auf und Ab, mal hatte sie erhöhte Temperatur und fiese Hustenanfälle, die ihr sichtlich Unbehagen bereitet haben, was nur durch die Gabe von Fiebermedikamenten (die ja auch gegen Schmerzen gut sind) gemildert werden konnte.
Für dieses Grinsen würde die Dopingprobe definitiv positiv ausfallen.
Heute Nacht ging es der Mausbeeren-Königin dann richtig mies und sie bekam Fieber, weswegen wir umgehend einen Termin bei ihrem Leibarzt veranlasst haben. Dieser hat nach gründlicher Untersuchung einer Bronchitis festgestellt und ihr erstmal wieder ein Antibiotikum verordnet. Diese Diagnose hat uns dann irgendwie doch überrascht, weil die Atmung der Mausbeere eigentlich gar nicht so schlecht war. In der Vergangenheit hatte sie schon bei Infekten, die eigentlich nicht auf die Lunge geschlagen waren, wesentlich mehr Sauerstoffbedarf - höchst erstaunlich, dass sie nun mit einer fetten Bronchitis lediglich im Schlaf ein winziges Spürchen "frische Luft" benötigt. Den Sauerstoff im Schlaf applizieren wir zur Zeit übrigens nicht über die Nasenbrille (findet sie aktuell total fürchterlich und wird sogar im Schlaf abgerupft), sondern über das Sprechventil, dass sie somit nachts trägt. Da sie im Wachszustand dann wieder ihre Tracheostoma-Käppchen trägt, ist zusammen mit der Inhalation von Kochsalzlösung aber die ausreichende Befeuchtung der Lunge gewährleistet.
Übrigens hat der Doktor angeordnet, dass das Beeren-Kindergarten-Kind frühestens am Donnerstag wieder seiner Tätigkeit nachgehen darf, falls es bis dahin wieder fit ist, so dass in den nächsten Tagen erstmal geruhsames Auskurieren zu Hause angesagt ist.

Donnerstag, 22. September 2016

Kampf den Socken - jetzt auch links!

Nachdem die Mausbeere seit fast zwei Jahren regelmäßig mit einem nackten Füßchen zu sehen ist - nämlich seit sie es zum ersten mal geschafft hat, sich die rechte Socke auszuziehen. Nach und nach hat sie ihre Technik verfeinert, so dass man oft gar nicht so schnell gucken konnte, wie der rechte Strumpf in die ewigen Jagdgründe (oder alternativ auch die Beerenschnute) befördert wurde.
Und da man sich ja immer neuen Herausforderungen stellen sollte, hat die Dame allmählich das Projekt linke Socke in Angriff genommen. Da ja mit ihrer Glücksflosse ja der "Überkreuzgriff" nach links nicht möglich ist, ist diese Seite naturgemäß wesentlich schwieriger zu erreichen. Mit der ihr eigenen Hartnäckigkeit war es aber eigentlich nur eine Frage der Zeit und der immer mehr zunehmenden Gelenkigkeit, bis sie endlich auch das linke Söckchen erfolgreich ausgezogen hat. Um ihre Leistung zu würdigen, lege ich dem geneigten Leser mal nahe, sich die linke Socke mit der linken Hand auszuziehen - gar nicht so einfach, oder?


Ansonsten gibt es leider nicht so schöne Neuigkeiten, denn über den Kindergarten, den Annika ja nun seit fast zwei Wochen besucht, rollt zur Zeit eine heftige Erkältungswelle hinweg. Heute Morgen erwachte das Beeren-Kind dann auch mit einer dicken Rotznase, aber da sie ansonsten fit und gut gelaunt war, ist hat die pflichtbewusste junge Dame trotzdem ihr Tagwerk angetreten.
Von so einem Rotz lasse ich mir doch nicht die gute Laune und den Kindergarten verderben!
Und obendrein hat sie sich auch noch Arbeit mit nach Hause genommen, nämlich in Form einer Rassel aus dem Kindergarten-Fundus, die sie beim Verlassen des Gebäudes partout nicht aus der Hand legen wollte ;-)
Was ist? Ich war noch nicht fertig mit spielen!