Dienstag, 19. April 2016

Vermessen und für gut befunden

Heute Vormittag hatte die Mausbeerenkönigin einen Termin bei ihrem Leibarzt. Allerdings nicht, weil sie krank ist, sondern weil die alljährliche Vorsorgeuntersuchung anstand, in diesem Falle die U8. Normalerweise wird bei diesen Untersuchungen ja geschaut, ob sich ein Kind körperlich und auch kognitiv normal entwickelt. Daher ist der Großteil der zu untersuchenden Fähigeiten für uns eigentlich von vorn herein schon nicht relevant (Kreise ausmalen, auf einem Bein hüpfen oder der Gebrauch von Adjektiven sind halt noch nicht so gaaaaaannnnnz ihrs) und so beschränkt sich der Kinderarzt eigentlich immer nur noch auf die Bestimmung der aktuellen körperlichen Ausmaße der jungen Dame und der Beurteilung des allgemeinen Gesundheitszustandes. Das alles war auch heute wieder absolut zufriedenstellend und mit einem Gewicht von etwas über 14kg und einer Länge von 92cm ist das Beerchen wirklich gut dabei. Von der Länge her ist sie zwar immer noch etwas kleiner als "normale" Kinder in ihrem Alter, aber betrachtet man die Wachstumskurven, verläuft ihre absolut normal, denn die Madame war ja schon wesentlich kleiner ins Leben gestartet als die meisten ihrer Altersgenossen.
Die Messung der Körperlänge wurde übrigens heute zum ersten Mal - wie bei Vierjährigen so üblich - im Stand mit einem an der Wand befestigten Maßband versucht. Fast hätte dieses Vorgehen auch funktioniert, denn das Beeren-Kind hat sich ganz brav an der Wand auf ihre Beinchen gestellt. Man beachte bei folgendem Foto (in extremen Hochformat ;-) ) insbesondere die prallen Schmull-... äh, sorry, Muskelpakete an den Oberschenkeln, die ohne Beinkleid erstmal so richtig schön zur Geltung kommen:
Ey, ich steh doch gerade, was wollt Ihr denn?
Allerdings hat sie die Stampferchen dann doch nicht ganz gerade und parallel hingestellt, wie es nötig gewesen wäre, so dass noch eine Nachmessung im Liegen mit Maßband notwendig war.

Freitag, 15. April 2016

Allen Widrigkeiten zum Trotz

So ganz ohne weitere Probleme ist die Erkältung der Mausbeere nun leider doch nicht weitergegangen, denn sie hat auf der rechten Seite eine Ohrenentzündung bekommen, was ja gerne mal auf einen solchen Infekt folgt. Also sind jetzt erstmal wieder Ohrentropfen und Hörgerätepause angesagt, damit viel Luft in den Gehörgang kommen kann.
Trotz dieser erschwerten Bedingungen konnte ich jetzt ein tolles Video einer sehr eindeutigen Hörreaktion einfangen (wobei das Hörgerät aufgrund der anstehenden Hörfrüförderstunde doch mal kurz im Öhrchen platziert war). Nach dem miesen Hörtest bei der Spaltsprechstunde im März hatten wir immer wieder im Alltag versucht, das Gehör der jungen Dame zu testen und hatten auch je nach Lust und Laune recht eindeutige Reaktionen beobachten können (vermutlich hatte sie beim Hörtest wirklich einfach keinen Bock). Besonders scharf ist ist das Beeren-Kind zur Zeit auf Willi Wuff, den singenden und tanzenden Hund, den sie zum Nikolaustag bekommen hatte. Das Lied passt zwar nicht ganz zur Jahreszeit, aber wenn es dem Beerchen gefällt, darf gerne das ganze Jahr über Weihnachten sein. Schaltet man jedenfalls das Hündchen an - natürlich außerhalb der Sichtweite der kleinen Diva - dreht sie in null Komma nix zuerst den Kopf (oder auch sich komplett) in Richtung der Musik und beobachtet gebannt die Tanzdarbietung, allerdings muss das heißgeliebte Spucktuch zur vollen Konzentration in Reichweite sein. Das folgende Video lässt ja wohl keinen Zweifel mehr am Hörvermögen der Mausbeere zu - vielleicht sollte Willi Wuff uns einfach zum nächsten Hörtest begleiten:

Dienstag, 12. April 2016

Turbo-Erkältung und Frühlingsspaziergang

Die Damen des Hauses Gronau beteiligen sich mal wieder an der aktuell umlaufenden Erkältungswelle, während sich der Papa wie gewöhnlich weigert, daran teilzunehmen. Allerdings hat die Mausbeere offensichtlich den Ehrgeiz, den Infekt im Schnelldurchlauf hinter sich zu bringen. Am Samstag sank ihre sonst übliche gute Laune gegen Abend immer mehr und am Abend kamen dann die ersten Huster. Über Nacht kam dann auch noch Fieber und jede Menge Schleim dazu und wir waren schon versucht, einen ärztlichen Notdienst in Anspruch zu nehmen, da Fieber bei der Dame ja meistens auf eine bakterielle Infektion hindeutet, die ein Antibiotikum nötig macht. Wir haben dann aber doch entschlossen, noch einen Tag abzuwarten und die ganze uns zur Verfügung stehende schulmedizinische und homöopathische Keule sowie etwas von Omas guter Hühnersuppe (die wir zum Glück noch im Eis hatten) ausgepackt. Diese Entscheidung hat sich im Nachhinnein als goldrichtig erwiesen, denn schon im Laufe des Sonntags ging das Fieber wieder zurück und bereits heute ist von der Erkältung außer ein paar Rest-Hustern und etwas Heiserkeit gar nichts mehr zu merken. Keine Ahnung, ob das nun an unseren Maßnahmen, an der besseren Konstitution der Mausbeere und ihres Immunsystems oder an einer Eigenart dieser Bazillen lag, wir sind jedenfalls froh, dass das Beerchen das Ganze so toll weggesteckt hat.

Also hat uns nun wirklich nichts mehr davon abgehalten, am Montag unseren ersten richtigen Frühlingsspaziergang in diesem Jahr zu unternehmen, denn das Wetter hatte uns als passionierte Stubenhocker noch nicht wirklich vor die Tür gezogen.
Hallo Eisbärli, es geht los!
Ui, da sind ja bunte Blümchen!!!
Allerdings sind wir nicht einfach so losgezogen, sondern hatten den montäglichen Besuch bei der Physiotherapeutin in unsere Route mit eingebaut. Die junge Dame hat uns dann gleich zu Beginn der Stunde mit einer kleinen Vorführung in absolut stabilem freien Sitzen überrascht. Sie thronte dabei auf dem alt bekannten Rollbrett (auf das sie gefühlt vor noch gar nicht langer Zeit noch in kompletter Körperlänge gepasst hatte) und hat dabei sogar Beschleunigungs- und Bremsbewegungen super ausbalanciert. Allerdings währt die Motivation der kleinen Diva in der Regel nicht besonders lange, so dass der Rest der Stunde eher einem kleinen Ringkampf mit Frau Geick geähnelt hat, da das Beerchen definitiv NICHT in den gewünschten Positionen verbleiben wollte.
Motivierte Mausbeere
Unmotivierte Mausbeere
Trotzdem hatten wir uns hinterher eine kleine Stärkung verdient und in dem von uns angesteuerten Café hat die Mausbeerenkönigin mal wieder in einem fremden Thron Platz genommen. Dabei hat sie dann ihrer Vorliebe gefrönt, mit Oma den Rest Tee zu teilen, wie die beiden das immer bei solchen Café-Besuchen zu tun pflegen. Seltsamerweise ist das Teeglas danach meistens voller als vorher, seeeehhhr mysterös...
Puh, das haben wir uns auch verdient!
Nun gib schon her, der Rest gehört mir!!!
Heute durfte sich die Mausbeere dann über eine fast schon luxuriöse Knabberpostkarte von Monika freuen, die ein luxuriöses 5-Gänge-Menü, sowie eine Übernachtung in einem 5-Sterne-Hotel genießen durfte. Selbstverständlich nicht, ohne dem Beerchen ein kleines Andenken davon zu schicken:
Mmmmmhhh, eine 5-Sterne-Postkarte, sehr exquisit!

Samstag, 9. April 2016

Erdbeerlolli und Schokobrötchen

Kinder haben es doch wirklich gut, durch pure Anwesenheit und etwas entzückende Ausstrahlung werden wildfremde Leute dazu bewogen, ihnen einfach so kleine Leckereien zu schenken. Und obwohl die Mausbeere ja bekanntlich kulinarischen Genüssen eher weniger zugetan ist, ist sie in der vergangenen Woche gleich zweimal mit einer solchen süßen Überraschung bedacht worden.

Gestern an der Tankstelle fragte mich die Kassiererin, die das im Auto wartende Beerchen gesehen hatte, ob die Kleine denn einen Lolli haben dürfte. Da ich meinem Töchterchen ohnehin mal irgendetwas in der Art anbieten wollte, habe ich den Herzchen-Lutscher gerne angenommen und ihr zu Hause dann gleich zum Probieren gegeben. Offensichtlich hat die junge Dame den Lolli nicht gleich als Nahrungsmittel klassifiziert hat (was sie ja bekanntlich nichtmal anfassen würde), ist er tatsächlich umgehend in die Schnute gewandert. Er scheint ihr auch wirklich geschmeckt zu haben, denn sie hat einige Zeit daran herumgesabbert und -geknabbert und anschließend schmeckten ihre Küßchen dann im wahrsten Sinne des Wortes nach Beere ;-)
Ein Herzchen-Lolli mit Erdbeergeschmack.
Ist bestimmt nix zu essen, also probier ich mal.
Hihi, das schmeckt ja nach Beere!!!
Etwas schwieriger war es da schon mit dem Schokobrötchen, das der kleinen Diva am Montag von einer netten Bäckereiverkäuferin geschenkt worden war. Eigentlich wollten wir das gar nicht annehmen und haben freundlich erklärt, dass die junge Dame nicht selber essen kann (wir waren eh gerade dabei, das Mittagessen zu sondieren), aber wir sollten das Brötchen dann trotzdem mitnehmen.
Danke, aber was soll ich jetzt damit anfangen?
Da ich in der Tat (ja, wirklich, Papa!!!) ein schlechtes Gewissen gehabt hätte, wenn wir Großen das leckere Schokobrötchen komplett selbst gefuttert hätten, habe ich einen Teil davon Beeren-tauglich aufbereitet. Der Plan war, einige Stückchen in Milch einzuweichen und so zu einem Brei weiterzuverarbeiten.
Schokobrötchen mit Milch - eine leckere Kombination!
Mit dem Zauberstab nachpüriert wurde die Mixtur allerdings unerwartet flüssig, so dass ich sie dem Beerchen dann lieber mit einem herkömmlichen Milchsauger als mit dem Löffel kredenzt habe, wie es eigentlich der Plan gewesen ist. Nachdem sie sofort gierig das Pfötchen nach dem Brötchen in der Flasche ausgestreckt hatte, hat sie auch mit Genuss einige Schlucke getrunken, bevor wir ihr den Rest dann später sondiert haben.
Ja, das ist schon mehr nach meinem Geschmack!
Was guckst Du so? Ich esse MEIN Schokobrötchen, das sieht doch ein Blinder mit'nem Krückstock!
Tja, da soll noch jemand sagen, dass ein nicht essendes Kind nicht von geschenktem Naschwerk profitieren kann!

Donnerstag, 7. April 2016

Es geht vorwärts

Nachdem die Mausbeere schon vor über einem Jahr erste richtig coole "Krabbel-Moves" gemacht hat und sich seit einigen Monaten seitwärts mit ihrer höchst eigenen Roll- und Schubbertechnik auf bestimmte Ziele zubewegt hat, konnten wir in den letzten Tagen immer wieder kleine Vorwärtsbewegungen beobachten, die man wirklich schon als Krabbeln bezeichnen kann!!! Selbstverständlich ist dafür immer ein konkretes Ziel von Nöten, denn ohne Belohnung wird die junge Dame diese Anstrengung mit Sicherheit nicht auf sich nehmen. Aber wenn sie in Bauchlage zum Beispiel ihr Smartphone erblickt, werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um das Teil zu erreichen.
Hier ist eine kleine Krabbelperformance in bewegten Bildern, die übrigens auch schon mehrere Therapeutinnen in Begeisterung versetzt hat:

Montag, 4. April 2016

Freigabe erteilt

Am Freitag hieß es für uns in aller Herrgottsfrühe aufzustehen, was für uns Langschläfer (sprich der Mausbeere und mir, dem Papa fehlt ja aus unerfindlichen Gründen jegliches Schlafbedürfnis) ja immer eine extreme Herausforderung darstellt. Wir hatten nämlich einen Termin in der HNO-Ambulanz in der MHH, wo das Näschen der Mausbeere nach der Untersuchung Ende Januar noch einmal begutachtet werden sollte. Rückwirkend betrachtet hätten wir uns aber noch einmal gepflegt im Bettchen herumdrehen können, denn nachdem wir trotz Stau kurz vor der MHH noch halbwegs pünktlich um halb zehn in der Ambulanz erschienen waren, hat es noch geschlagene dreieinhalb Stunden (!!!) gedauert, bis wir endlich an der Reihe waren. Eine halbe Stunde hatten wir schon gleich am Anmeldeschalter zugebracht, bevor wir überhaupt erstmal im Wartebereich Platz nehmen durften. Dort ging es dann irgendwie überhaupt nicht weiter und es saßen quasi die ganze Zeit über dieselben Verdächtigen dort herum. Unter diesen Mitwartenden waren auch etliche Familien mit kleinen Kindern, weswegen man sich insbesondere fragt, ob man diese ganze Abwicklung nicht besser organisieren könnte.
Das Ergebnis der dann doch irgendwann mal stattfindenden Untersuchung war dagegen recht erfreulich. Die Choanen der Mausbeere sind nun doch beiseitig offen, so dass der Oberarzt nun offiziell die Freigabe zum Verschluss der Gaumenspalte erteilt hat!
Nach einer derartigen Wartezeit und solch doch recht aufregenden Neuigkeiten, hatten wir uns unser Mittagessen in der Cafeteria (die MHH-Mensa war zu dem Zeitpunkt  auch schon leergefuttert) redlich verdient. Dort konnten wir dann auch den herrlichen Sonnenschein genießen, den dieser erste richtig frühlingshafte Tag mit sich gebracht hat. Die Mausbeere war mittlerweile auch sichtlich kaputt, da neben dem frühen Aufstehen auch die Untersuchung selbst ziemlich unangenehm war. An Schlafen war aber trotzdem nicht zu denken, da es ja wieder mal sooooooo viel zu gucken und zu tun gab und obendrein auch noch die vorwitzigen Sonnenstrahlen am Näschen gekitzelt haben:
Ich kann gar nicht schlafen, die Sonne kitzelt mich am Näschen.
Also lieber etwas Yoga zur Entspannung.

Freitag, 1. April 2016

Ostern 2016

So, Ostern ist nun schon fast wieder eine Woche her und die meisten Ostereier dürften verputzt sein. Trotzdem möchte ich noch über das Osterwochenende der Mausbeere berichten, da die junge Dame - wie ihre Fans wahrscheinlich auch erwarten - wieder jede Menge erlebt hat:

Karfreitag:
Am Karfreitag haben wir uns - wie schon vor zwei Jahren - wieder einmal das leckere Karfreitags-Fisch-Buffet im Herforder Kartoffelhaus "Die Knolle" gegönnt, das wir Fischliebhabern aus der Region wärmstens empfehlen können! Da sich diese Aktion ja großer Beliebtheit erfreut, hatte der Papa im Vorfeld schon einen Tisch reserviert und da er auch das Kommen eines Kleinkindes mit angekündigt hat, war unser Tisch schon äußerst liebevoll mit Hochstühlchen, Kinderbesteckt und Malutensilien hergerichtet:
Ein liebevoll gedeckter Tisch...
...wird umgehend inspiziert.
Noch während die Mausbeerenkönigin in ihren Regierungssitz verfrachtet wurde, hat sie schon ausgiebig die tollen Sachen auf dem Tisch inspiziert. Und wo sie schon so ein schönes Ess-Besteck nur für sich hatte, gab es doch gleich etwas von der leckeren Muschelcremesuppe kredenzt. Die Begeisterung darüber hielt sich allerdings in Grenzen - mit dem Besteck selber zu spielen war doch viel interessanter:
Sag mal "Mupppppfffffffel"!
Hmmm, das piekt!
Wie schon vor zwei Jahren, war allerdings die Speisekarte, die auch gleichzeitig als Tischset fungierte, der absolute Knaller. Allerdings war die junge Dame offensichtlich immer noch der Ansicht, das das Teil selber zum VerSPEISEn gedacht ist:
Die Speisekarte zu verspeisen ist doch immer wieder schön!
Eine im Restaurant sehr beliebte Beschäftigung mit hauseigenen Mitteln ist dagegen das Wäscheleine-Spiel, bei dem der Pullover-Bömmel vom Papa mit Hilfe der Beeren-Schnute zu einer Leine gespannt wird und über die dann das allgegenwärtige Spucktuch zum "Trocknen" aufgehängt wird. Die Beere mag das allerdings gar nicht und rupft das Tuch sofort wieder von der Leine herunter:
Hey, mein Spuckturch hängt auf der Leine!
Und weg isses, hihi!
Als alle gesättigt waren, hat die Mausbeere dann noch für den absoluten Stimmungshöhepunkt des Abends gesorgt und zwar nicht nur für uns, sondern vermutlich auch für die Leute vom Nebentisch. Dabei handelte es sich um eine Familie mit Dackel, die schon den ganzen Abend über immer wieder fasziniert das Beeren-Kind beobachtet hatte. Als die Leute sich zum Gehen aufmachen wollten, fragten sie, ob die Mausbeere Angst vor Hunden hätte oder gerne mal den Dackel streicheln würde. Da das Beerchen ja generell nicht zu den furchtsamen Zeitgenossen gehört und wir Kontakt zu Tieren sehr begrüßen, haben wir dem zugestimmt und so hat sich der Mann mit dem Hündchen vor die Mausbeere in ihrem Hochstühlchen gehockt. Unser Fräulein Tochter hat das Tierchen erstmal gemustert, vorsichtig das weiche Fell gestreichelt und sich etwas die Hand lecken lassen... bevor sie dann doch lieber dem Hundebesitzer liebevoll den Bart gekrault hat! Dieser Anblick war wirklich der Kracher und hat allerseits für größte Erheiterung gesorgt :-)

Ostersamstag:
Am Ostersamstag warteten wieder jede Menge Eier darauf, gefärbt zu werden. Die Mausbeere hat die Prozedur ganz genau beobachtet und fachmännisch überwacht:
Schaut dem Osterhasen ruhig über die Schulter...
...der ist nämlich seeeeehhhhr fleißig!
Ostersonntag:
Am Sonntag hat sich selbstverständlich der Osterhase die Ehre gegeben und ist in Begleitung von Großtante Hanni und Großonkel Dieter vorbeigekommen. Dabei hat er sogar ein kleines Hasenkind dabei gehabt und das Beerchen hat die beiden Langohren erstmal ausgiebig inspiziert:
Da muss ich ja lieb gewesen sein, wenn gleich zwei Osterhasen persönlich vorbeikommen!
Aber der Mümmelmann hatte auch noch einige Geschenke für das Beerchen in seiner Kiepe, wie zum Beispiel etwas frisches Lesefutter. Nämlich eine sehr interessante Papp-Buch-Variante, bei der es auf jeder Seite nochmal eine Klappe gibt, hinter der sich etwas versteckt und ein Büchlein, bei dem der Osterhase doch bestimmt seine Spitzel ausgesandt hat, die die Interessen der jungen Dame ausgekundschaftet haben. Es gab nämlich eine Ausgabe exakt des Buches, das die Beere beim letzten Augenarztbesuch so fasziniert hat. Dabei handelt es sich zwar auch um Kindergeschichten, allerdings auf normalem, dünnen Papier, das beim Blättern doch etwas pfleglicher behandelt werden will als die für Kleinkinderhände gedachten Druckwerke. Und zumindest in den ersten paar Minuten hat unser Fräulein Tochter uns mal wieder überrascht, indem sie ganz vorsichtig einzelne Seiten in dem Buch umgeblättert hat - wenn sie will besitzt die Dame ja bekanntlich wirklich Fingerspitzengefühl.
Ein Buchi mit doppelt zu klappenden Seiten.
Und hier ist Fingespitzengefühl gefragt.
Und noch ein anderes kleines Hasen-Mitbringsel möchte ich nicht verschweigen, denn so etwas darf eigentlich keinesfalls im Besitz einer modebewussten jungen Dame fehlen: NAGELLACK!!! Die kleine Diva hat ein Fläschchen Kindernagellack bekommen, der gut auszuwaschen ist und auch unbedenklich, wenn doch mal was davon in die Schnute wandert. Natürlich wurde die knallrote Farbe erstmal ausprobiert und bestaunt:
Hihi, wie sieht meine Hand denn aus?
Besonders lange gehalten hat die Pracht allerdings nicht (zumindest nicht an den Beeren-Fingerchen, an Omas Nase dagegen schon ;-) ), da die Beere mit ihren Händen ja ständig in Action ist. Vermutlich sollte man die Fingenägelchen lieber im Schlaf lackieren, damit der Lack in Ruhe trocknen kann.

Der Ostersonntag endete - oder besser der Ostermontag begann - ja mit einem epischen Sieg des Teams "Mama+Mausbeere" inklusive Benennung eines ganzen Kontinentes, wie der Papa ja bereits ausführlich berichtet hat. Von daher haben wir den restlichen Montag dann eher ruhig angehen und das Osterfest somit entspannt ausklingen lassen.