Sonntag, 12. Oktober 2014

Mit Speck fängt man Mäuse...

...und mit Mäusen ködert man Specki (ein - zugegeben etwas uncharmantes - Pseudonym für die Mausbeere). Aber machen wir doch erstmal einen kleinen Persönlichkeitstest, wie man ihn zeitweise in fragwürdigen Illustrierten findet:

Stellen Sie sich die folgende Situation vor: Ein Gegenstand, den Sie über alle Maßen begehren, befindet sich knapp außerhalb Ihrer Reichweite. Was tun Sie?

  1. Ich suche mir ein anderes Objekt meiner Begierde - so toll ist dieser Gegenstand ja nun auch wieder nicht.
  2. Ich schreie Zeter und Mordio bis irgendjemand kommt und mir den Gegenstand gibt.
  3. Ich setze alle Hebel in Bewegung, um dran zu kommen - koste es, was es wolle!

Was sagt die gewählte Antwort über Sie aus? Welcher Typ sind Sie? Hier kommt die Auflösung:

  1. Der gleichgültige Typ - dieser hat es sich in seinem Leben bequem gemacht und sieht so schnell keinen Anlass, aus seinem gemütlichen Schneckenhaus heraus zu kommen
  2. Die Diva - sie steht im Mittelpunkt der Welt und alle anderen haben gefälligst ihr Bestes zu tun, um ihre Wünsche zu erfüllen.
  3. Der Macher - Hindernisse sind dazu da, um überwunden zu werden. Wenn er etwas will, bekommt er es auch, auch wenn dazu eine erhebliche Anstrengung nötig ist!

Die Mausbeere hat in ihrem Leben eigentlich schon alle drei Persönlichkeitstypen durchlaufen. Nach einer langen Zeit, in der sie ein sehr zufriedenes, aber auch zeitweise etwas gleichgültiges Baby, folgte ein kurzes Diva-Dasein, und es gab unzählige Situationen, in denen sie durch unmissverständliches Meckern Dinge eingefordert hat.
Mittlerweile ist sie aber zu einer vor Energie strotzenden Macherin geworden, denn wenn sie etwas will - und das weiß sie ja schließlich ganz genau - kann die Dame eine erstaunliche Zielstrebigkeit an den Tag legen. Zur Untermauerung dieser These haben wir sogar einen Videobeweis. Objekt der Begierde ist übrigens das - schon mehrfach erwähnte - rote Stoffmäuschen, das in unserem Fräulein Tochter ungeahnte Kräfte zu wecken scheint - so haben wir sie jedenfalls noch nicht erlebt!

 

Freitag, 10. Oktober 2014

すしはとてもおいしかったです

...oder zu gut deutsch: "Das Sushi war sehr lecker!"
In dieser Woche überschlagen sich irgendwie die interessanten Termine und Aktivitäten - die allesamt nichts ursächliches mit der Beere zu tun haben(!) - und so kam gestern noch ganz spontan ein Sushi-Seminar dazu, auf das der Beeren-Papa einen Tag zuvor in seinem nahe seiner Arbeitsstelle gelegenen Stamm-Supermarkt aufmerksam geworden ist. Da wir aufgrund der Herbstferien an einem leichten Japanisch-Entzug leiden, denn unser VHS-Japanisch-Kurs hat dadurch auch zwei Wochen Pause, haben wir uns kurzentschlossen dazu angemeldet.
Die Mausbeere hat ihre alten Herrschaften selbstverständlich begleitet und sich dazu in ein thematisch passendes Fisch-Outfit geworfen. Allerdings hat sie zur Zeit eine größere Vorliebe für Geflügel als für Fisch:
Fisch ist ja ganz nett, aber ich bevorzuge doch Ente...
Also hat sich die junge Dame eher aufs Zusehen beschränkt und erstmal höchst neugierig die Untensilien inspiziert, die man so zur Sushi-Herstellung benötigt. Gruseligerweise ging ihr erster Griff zielstrebig zum scharfen Sushi-Messer, das der Papa fix aus dem Fummel-Radius entfernen musste.
Du weißt, wer hier die Schürze anhat, Papa!
Oh, schickes Messer, lass mal sehen!
Nicht zum ersten Mal haben wir übrigens am Ende des Kurses verwunderte Kommentare der Leute bekommen, wie lieb das Beerchen die ganze Zeit über war - vermutlich hatten sie sich beim Anblick unserer Karre schon gedanklich von einem friedlichen Sushi-Abend verabschiedet, da sie einen quengelnden kleinen Terrorkrümel darin vermutet hatten. Aber nach der theoretischen Einführung, die die Dame noch auf Papas Schoß verbracht hat, hat sie aus ihrer Karre durch zufriedenes Gequatsche der Veranstaltung eine nette akustische Untermalung gegeben. Ohne die ihr eigene Grundzufriedenheit, die die Mausbeere eigentlich zu 99% der Zeit an den Tag legt, hätten wir an so einer Veranstaltung mit ihr natürlich nicht teilgenommen, aber wir kennen unser Beeren-Kind schließlich am besten ;-)
So, jetzt aber zur Sache - zuerst wurden wir von der Seminarleiterin in die Geheimnisse der Reiszubereitung und die richtige Vorbereitung der weiteren Zutaten eingeführt. Nach der anfänglichen Theorie durften wir dann selbst Hand anlegen und zunächst das Gemüse (jaaaa, auch das wird zu Sushi verarbeitet und nicht nur roher Fisch) in Sushi-taugliche Stücke zerlegen. Dann wurde es ernst und es ging an die ersten Maki-Röllchen (diesmal wirklich mit Fisch), die wirklich gar nicht so einfach herzustellen sind. Obwohl die ersten Versuche etwas misslungen aussahen, waren sie doch schon superlecker!!! Dann haben wir die etwas größeren Futomaki-Röllchen hergestellt, in die dann neben dem Fisch auch - ganz nach eigenem Geschmack - Gemüse und sogar Frischkäse mit verarbeitet wurden.
Von wegen, Sushi besteht nur aus rohem Fisch...
So, nochmal schnell beim Profi gespickt...
...aber der erste Versuch ist noch nicht so ganz perfekt -
also schnell in den Mund damit...
Die Arbeitsfläche mit allem, was man so
zur Sushi-Herstellung braucht.
Mit etwas Übung klappt es doch schon viel besser...
...kleine Kunstwerke mit recht kurzer Lebensdauer.
Es war ein unglaublich interessanter und rundherum köstlicher Abend, der wohl vorerst den Abschluss dieser unglaublich aktiven Woche bildete, denn heute war nun der erste Tag in dieser Woche, an dem keine spontane Aktivität und noch nicht einmal irgendein Termin mit der Mausbeere anstand - das sind wir ja gar nicht mehr gewohnt!!! Glücklicherweise war heute noch einmal richtig tolles Wetter, das wir zu einem schönen Spaziergang genutzt haben. Die Mausbeere hat doch tatsächlich die kompletten anderthalb Stunden, die wir unterwegs waren, mit quatschen und lachen verbracht - unglaublich!
Bei so tollem Wetter kann man doch nur gute Laune haben!

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Besuch von früher

Früher, also in der Zeit vor der Anwesenheit des Beerchens, ja sogar vor dem Verheiratetsein mit der Beeren-Mama, ja sogar noch vor meinem Studium, und, ja sogar noch vor der Zeit wo ich die Mama überhaupt kannte, ja soweit zurück liegt der Ausgangspunkt des heutigen Beitrags.

Es begab sich also um die Zeit des neuen Milleniums herum - die No Angels wurden gerade kreiert, die Simpsons waren noch lustig und Euro-Bargeld gab es noch nicht - da ich nach meiner Schulzeit ein Jahr Zivildienst geleistet habe. In diesem Jahr, das ich rückblickend immer noch als einen der schönsten Abschnitte in meinem Leben überhaupt betrachte, hatte ich das große Glück eine dritte Klasse als Zivi (heute würde man wohl Integrationshelfer sagen), begleiten zu dürfen. Und "begleiten" heißt in diesem Fall so richtig begleiten, also von morgens um kurz vor Acht, bis zur letzten Stunde irgendwann um die Mittagszeit herum durfte ich am kompletten Unterricht teilnehmen, von Rechnen über Sachkundeunterricht bis hin zum Sportunterricht. Meine Aufgabe war es, mich um zwei Kinder zu kümmern, Lukas, einen körperlich und geistig relativ leicht gehandicapten Jungen, und um Mandy, ein Mädchen mit Down-Syndrom. Ich half Lukas bei Treppen und beim Umziehen vorm Sportunterricht, fing Mandy ein wenn sie partout nicht nach der Pause von der Schaukel wollte, half im Unterricht ein bisschen mit und war halt auch sonst immer ein bisschen Augen, Ohren und Gefahrenabwender in Personalunion für die beiden. Wenn die Mama mal wieder von mir als dem familieninternen "Sicherheitsbeauftragten" spricht, so weiß jetzt jeder wann ich mir das angeeignet habe/aneignen musste. Mandy ist ein wirklich richtig goldiges Kind gewesen, das wie so viele Down-Kinder, unglaublich lieb und niedlich war. Beide Kids, aber insbesondere meine süße Mandy, hatten das Glück Eltern zu haben, die unglaublich stark für ihre Sprösslinge gekämpft haben, und die immer nur das Beste für ihre Kinder zu erreichen suchten. Gerade Mandy hat sich durch ihr tolles Elternhaus so prächtig entwickelt, dass sie heute sogar einen weitestgehend normalen Job in einem Hotel bekommen hat. Bei alldem was wir rund um die Uhr so für unser Beerchen tun, kann uns diese Familie nur als wunderbares Vorbild dienen. Diese Erfahrungen, die ich in diesem Jahr im Umgang mit meinen beiden besonderen Kids sammeln durfte, waren persönlich sehr prägend, und haben mich sogar schon einigermaßen auf das besondere Persönchen vorbereitet, dass uns vor gut 2½ geschenkt wurde.

Dass meine Zeit in der Klasse eine so tolle Erfahrung wurde, und damit komme ich endlich auch auf den Titel des heutigen Beitrags, lag auch an der netten Atmosphäre innerhalb des Erwachsenen-Teams, einer Klassenlehrerin, einer Sonderschulpädagogin, einer Referendarin, und meiner bescheidenen Person.
Heute kam uns Sonja, die Klassenlehrerin meiner Klasse, besuchen. Ich denke ich kann behaupten, dass die junge Dame wieder eine neue Freundin hinzugewonnen hat. Wir hatten uns jetzt so lange auch nicht gesehen, so dass sie vom Beerchen vor dem Besuch noch nichts wusste. Die beiden hatten sich aber auf Anhieb prächtig verstanden, obwohl Sonja ja im Normalfall eher Erfahrungen mit ein wenig älteren Kindern hat.
Auch für frischgebackene Beeren-Fans gilt:
Die Hand muss nach oben!
Der Abend hat richtig Spaß gemacht, jeder hat ein bisschen erzählt was er im Zeitraum bis heute so gemacht hat, und wir haben dann natürlich ausgiebig von der Mausbeere berichtet (wozu ein Abend natürlich viel, viel zu kurz ist). Richtig lustig war es ein altes Freunde-Buch durchzublättern, in das sich die alle Kids aus der Klasse und die Erwachsenen aus unserem Team eingetragen hatten. 13 Jahre sind schon eine lange Zeit, und die Kids von früher sind jetzt alle junge Erwachsene geworden, umso schöner war es in manchen Einträgen zu schmökern und über die süßen Antworten zu schmunzeln.

Da Sonja den Blog hier auch den anderen aus dem Team zeigen wollte, sofern sie sich bei irgendeiner Gelegenheit mal begegnen sollten, möchte ich alle Freunde und Kollegen von früher an dieser Stelle ganz, ganz herzlich grüßen, ich denke immer gerne an das schöne Jahr zurück das ich mit Euch allen hatte, und das mich so wunderbar auf die Herausforderungen vorbereitet hatte, die einem auch tagtäglich mit der Mausbeere begegnen.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Überraschung! Überraschung!! Überraschung!!!

Heute war der (selbst dazu erklärte) Tag der Überraschungen, der von verschiedenen Personen entweder voller Vorfreude oder voller Anspannung erwartet wurde.
Überrascht wurde dabei von mir das Geburtstagskind des gestrigen Tages, die Mausbeeren-Mama hatte von mir einen ominösen (und zunächst einmal codierten) Gutschein über eine besondere Aktivität bekommen. Die Rahmenbedingungen für eine externe Unternehmung waren vom Planungstag am Samstag an allerdings etwas suboptimal, die Familienkarosse wäre in der Werkstatt um die HU vom TÜV abgenommen zu bekommen, das Wetter war als regnerisch angekündigt, und initial hatten wir niemanden der auf die Beere aufpassen könnte.
Bis auf die Beeinflussung des Wetters hatte ich aber alle Hebel in Bewegung setzen können um sowohl einen fahrbaren Untersatz als auch unsere Spezial-Babysitterin, Schwester Jana, zu organisieren. Das Auto haben wir von Oma Rita bekommen, die diese Gelegenheit gleich für einen längeren Besuch beim Beerchen genutzt hat, und Schwester Jana hatte zu meiner immensen Erleichterung einen günstigen Dienstplan, konnte also spontan bei uns vorbeigucken. Sogar die persönliche Mausbeeren-Friseurin Inge hatte sich die überraschenderweise die Ehre gegeben und ihre Rolle als Oma-Chauffeurin in meinem Masterplan gespielt.
Da das Beerchen nettes (und medizinisch kompetentes) Spaßpersonal hatte, konnte ich also die Mama ins geliehene Auto verfrachten und zur Fahrt ins Ungewisse starten.

Das Ziel des Tages war - Trommelwirbel - die Segway-Indoorhalle im nahegelegenen Bad Oeynhausen. Segways sind, für diejenigen denen der Name nichts sagt, diese zweirädrigen elektrischen Scooter-Dinger, auf denen man so aufrecht stehend durch die Gegend kreuzt. Ich hatte das Glück, bereits zweimal zuvor auf den Dingern gefahren zu sein (einmal als Betriebsausflug sogar richtig lange), und weil das so dermaßen Laune macht, bot sich das mal als schönes Geschenk an.
Nach einer Einweisung und ein paar kleinen Proberunden in der Halle wollten wir gerade zu einer längeren Tour an der frischen Luft starten, als es wirklich sintflutartig anfing zu regnen. Die Tour war quasi schon so gut wie abgesagt und wir haben schon nach einem Ausweichtermin gesucht, als der Himmel dann doch noch aufklarte und wir doch noch Richtung Sielpark, Innenstadt und Kurpark losdüsen konnten.
Mit Segways durch den Kurpark, das muss man mal gemacht haben
Nach anfänglichem Zögern, Zaudern und kleineren Unsicherheiten hat sich doch jeder super an das Gefährt gewöhnt, und die Tour konnte mit leichter Verspätung flott und bei einigermaßem guten Wetter beendet werden. Die Mama hätte am liebsten gleich einen Segway gemopst, da es allerdings rapide dunkel wurde, und die Segways keine wirklichen Scheinwerfer hatten, konnte ich sie überreden mit dem geliehenen Auto fix zum Beerchen zurückzukehren, das mittlerweile seelig entschlummert war.
Spaß haben macht auch müde…
An dieser Stelle also noch einmal einen hundertfachen Dank an Schwester Jana, ohne die mein schöner Plan so spontan nicht umzusetzen gewesen wäre, und die Mama nicht soviel Spaß gehabt hätte.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Der 6. Oktober

Der 6. Oktober ist für die Familie Gronau ein ganz besonderer Tag - erstmal für mich ganz persönlich, da ich an diesem Tag das Licht der Welt erblickt habe, aber außerdem hat an diesem Tag auch meine Schwiegermama und Mausbeeren-Oma Rita Geburtstag. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, haben der Mausbeeren-Papa uns vor neun Jahren am 6. Oktober das Ja-Wort gegeben - diese Datums-Wahl war unvermeidlich, damit der Papa auch ja niemals den Hochzeitstag vergisst, denn in dem Fall könnte er sich weder bei seiner Frau noch bei seiner Mutter mehr sehen lassen.
Im letzten Jahr war der 6. Oktober ja in sofern außergewöhnlich, da wir ihn leider aufgrund der ganzen unglücklichen Umstände in der MHH verbringen mussten. Trotz allem war der Tag wirklich schön, denn die Mausbeere war auf dem Weg der Besserung und nach den langen schwierigen Wochen war es wirklich schön, mal etwas zu feiern und ein gewisses Maß an Normalität zu genießen.
In diesem Jahr war der 6. Oktober allerdings von vorne bis hinten ein perfekter und höchst entspannter Tag - gespickt mit vielen kleineren und größeren Überraschungen!
Begonnen hat er ganz traditionell mit unserer mitternächtlichen Bescherung, die die Mausbeere (mittlerweile auch schon ganz traditionell) friedlich verpennt hat. Dafür hat sie mich am Morgen dann mit einem wunderschönen, breiten Geburtstags-Grinsen begrüßt - was will man mehr ;-)
Happy Birthday, Mama!!!
Natürlich habe ich von meinen Lieben jede Menge tolle Geschenke bekommen, aber eines möchte ich mal besonders hervorheben, da es mich vollkommen überrascht hat!Von einer guten alten Freundin der Familie, die sehr gerne und viel malt, habe ich nämlich dieses wunderschöne Bild bekommen:
Ähnlichkeiten mit lebenden Mausbeeren sind keinesfalls zufälliger Natur!
Als ich es ausgepackt habe und die Mausi mich plötzlich anlächelte, ist mir richtig warm ums Herz geworden, so wie das nur bei ganz besonderen und persönlichen Geschenken der Fall ist. Natürlich hat die Mausbeere ihr Porträt auch erstmal ganz genau unter die Lupe genommen:
Oh, wer ist denn dieses niedliche Mädchen?
Dieses Bild ist übrigens nicht das erste, das unsere Freundin für uns gemalt hat, denn auch zur Geburt unserer Beere hat sie uns ein kleines Kunstwerk geschenkt, dass wir über ihrem Bettchen aufgehängt haben:
Ein Kunstwerk nur für die Mausbeere!
Die nächste Überraschung kam in Form eines Überraschungsgastes, denn Mausbeeren-Opa Rainer hat uns ganz spontan einen Besuch abgestattet:
Oh, ein Geburtstagsblumenstrauß für die Mama!
Am Abend sind wir dann noch schick italienisch essen gegangen und wie es der Zufall will (diesen lustigen Zusammenhang haben wir wirklich erst gestern Abend festgestellt - Ehrenwort), hatten wir durch das Restaurant-Fenster einen schönen Blick auf das alte Rathaus in Bad Salzuflen, in dem sich mittlerweile das Standesamt befindet. Auf dem wunderschönen Balkon haben wir genau neun Jahre zuvor gestanden - so schließt sich der Kreis ;-)
6. Oktober 2014
6. Oktober 2005
Eine ganz besondere Überraschung erwartet mich übrigens noch im Laufe dieses Tages (zumindest, wenn das Wetter mitspielt), denn der Mausbeeren-Papa gibt sich schon seit Tagen höchst geheimnisvoll, was irgendeine ominöse Aktivität am 7. Oktober betrifft. Als kleinen Kontroll-Freak treibt mich das - vollkommen beabsichtigt - natürlich ein wenig in den Wahnsinn, aber in einen positiven, denn die Überraschungsgeschenke meines Gatten waren bislang immer allererste Sahne :-)

Sonntag, 5. Oktober 2014

Herbstsommer

Wer hätte das gedacht - nach dem kühlen und ungemütlichen Spätsommer ist in den ersten Herbsttagen doch der Sommer noch einmal zurückgekehrt. Selbstverständlich haben wir das schöne Wetter genutzt und viel Zeit im Freien verbracht. Zum Beispiel kam der gute alte Fahrradanhänger nochmal zum Einsatz und die Mausbeere hat die Prozedur des Helm aufsetzens und im Anhänger festgezurrt zu werden höchst vorbildlich und ohne einen Muckser über sich ergehen lassen.
Alle Mausbeeren fliegen hoooooch - aber bitte nur mit Schutzhelm!
Die Fahrt selber war dann leider nur von kurzer Dauer, da es zwischen den Mausbeeren-Eltern kleine Unstimmigkeiten bezüglich der Strecke gab. Der (schon als Semi-Profi zu bezeichnende) Papa hielt die Strecke für angenehm zu fahren während die (nach dem Motto "Sport ist Mord" lebende) Mama selbiger definitiv alpine Qualitäten zugesprochen hat. Die Mausbeere fand die Fahrt wohl auch etwas öde, denn als wir wieder zu Hause eingetrudelt sind, war sie in ihrem Anhänger friedlich am ratzen.
Aber man kann ja auch den ganz normalen Aktivitäten draußen nachgehen und so haben wir zum Beispiel unser Fütter-Training an der frischen Luft durchgeführt.
Outdoor-Selfie mit Mausbeere und Möhre-Blumenkohl-Kartoffelbrei
Die Dame hat plötzlich wieder ungemeinen Spaß am Nuckeln mit dem Breisauger und zeigt das durch eine ganz exklusive Technik. Ich hätte nämlich nicht gedacht, dass es möglich ist, etwas aus einer Flasche zu bekommen, herunterzuschlucken und dabei gleichzeitig noch von einem Ohr bis zum anderen zu grinsen. Dass das geht, hat die Mausbeere in den letzten Tagen aber immer wieder eindrucksvoll - untermalt durch laute Schluck-Geräusche - bewiesen.

Samstag, 4. Oktober 2014

Feiertag - Opatag!

Gestern war mal wieder der Mausbeeren-Opa Rainer zu Besuch und da das Wetter noch wunderbar sommerlich war haben Mausbeere und Papa den Großvater bzw. Vater draußen im Garten empfangen:
Sommerliche Idylle im Herbst
Da es neulich nicht persönlich geklappt hat, hat der Opa der Mausbeere auch ein kleines Geschenk von einer Freundin mitgebracht. Die Beere hat den niedlichen Stofftiger erstmal ausgiebig beäugt und befummelt:
Oh, das ist für mich - vielen dank!
Hihi, ist das lustig mit Euch beiden!!!
Opa, ich hab Dir soooo viel zu erzählen!