Pünklich zum Kinostart des neuen Star Wars Films "Das Erwachen der Macht", haben wir der Beere den Auftrag erteilt, diesen Titel doch bitte einmal pantomimisch darzustellen. Und sie hat uns, wie üblich, absolut nicht enttäuscht. Die folgende Bilderreihe zeigt das drollige Resultat:
Die…
…Macht…
…erwacht!
Da das Beerchen bei uns sowieso die meisten Entscheidungen fällt (oder zumindest stark beeinflusst), ist ja sowieso klar wer die größte Macht bei uns besitzt. Also: Thema getroffen, volle Punktzahl! Man beachte auch die süße Prinzessin Leia, die hier über das Erwachen der Macht wacht.
Pflicht erledigt, dann kann ich ja chillen…
Sowohl der Papa als auch die Mama haben übrigens schon Karten für den Kinofilm, allerdings getrennt voneinander je einmal mit sehr guten Freunden und das andere Mal mit unserer Freundin Rebecca. Ich bin dabei allerdings ein paar Tage eher dran, und freue mich schon tierisch darauf die paar Tage dazwischen zu Hause perfekt umsorgt zu werden, ansonsten sähe ich mich genötigt mit massivsten Spoilern (dem Aufdecken wichtigster Handlungsdetails) zu drohen!
Die Beere ist zur Zeit ein bisschen zickig, und wir sind auch noch super stolz auf sie. Also nicht deswegen, aber irgendwie schon auch…
Am Samstag haben wir uns, nach langer gemeinsamer Abstinenz, in das adventssamstägliche Gewühl des Werre-Parks gestürzt um noch ein paar Anregungen für Geschenke für die Liebsten zu finden. Wie schon des öfteren thematisiert, findet die junge Dame solche Menschenmassen, noch dazu in glitzernder und blinkender Atmosphäre, total spannend, und weiß kaum wohin sie zuerst gucken soll. Kaum hatten wir uns aber zum Essen niedergelassen, wurde das Beerchen nöckelig und wirkte immer so als ob sie nach irgendetwas greifen wollte. Doch nicht etwa Karren-Balli samt Eisbär war das Ziel ihrer Bemühungen (der lag nämlich gut erreichbar mitten vor ihr), sondern sie wollte meistens eine Hand von uns haben.
Das Arm-hoch-Spiel ist ja treuen Lesern bekannt, aber erstaunlicherweise wollte unsere Tochter dies nicht spielen, sondern gab sich einfach nur mit dem (recht festen) Umgreifen eines elterlichen Fingers zufrieden. Das konnten wir sogar mehrfach beobachten und außerdem ist es uns gelungen dieses unglaublich coole Video aufzunehmen:
Ich greife nicht in irgendeiner Weise selbst zu, sondern halte nur einen Finger senkrecht nach unten. Festhalten tut Beerchen über den kompletten Zeitraum schon ganz alleine!
Wir sind gerade mächtig stolz auf die junge Dame, denn bisher war längeres Festhalten von anderen Fingern/Händen nicht so ihre Lieblingsbeschäftigung, insbesondere dann nicht, wenn der andere Finger nicht dahin mitkommt, wohin sich die Beere das in dem Moment vorstellt. Wir hoffen, dass wir vielleicht diese neu entwickelte Vorliebe auch im Sitzen nutzen können, um die Beere dabei zu stabilisieren und am schnellen Umkippen zu hindern.
...oder zu gut Deutsch: Knabberpostkarte aus Washington! Auf diese Postkarte hat die Mausbeere fast schon sehnlicher gewartet als auf die Rückkehr ihres Absenders, aber wirklich auch nur FAST!
In der ersten Dezemberwoche mussten wir nämlich für ein paar Tage auf unseren Papa verzichten, da er für seine Firma in die USA geflogen ist. Da bislang noch kein Mitglied dieser Familie den europäischen Kontinent verlassen hatte, war das für alle Beteiligten schon eine recht aufregende Angelegenheit. Natürlich war seine erste Amtshandlung nach Betreten des amerikanischen Bodens, eine gepflegte Knabberpostkarte für sein Töchterchen zu besorgen. Die Karte ist zwar erst eine knappe Woche nach Papas Rückkehr bei uns eingetrudelt, was die Freude darüber aber nicht im Geringsten geschmälert hat:
Er schreibt,
dass er mich lieb hat :-)))
Und, dass ich mir das Jefferson Memorial schmecken lassen soll...
...das lasse ich mir doch nicht
zweimal sagen!!!
Da der Papa die meiste Zeit mit Arbeit beschäftigt war, hat er leider nicht so viel von den Vereinigten Staaten sehen können. Aber ein kleiner Einkaufsbummel am Abreisetag war zum Glück möglich und laut seiner Aussage ist das Weihnachtsfest auf jeden Fall schon gerettet (dafür sprach auch die Tatsache, dass sein Koffer nach der Rückreise doppelt so schwer war und wir Damen uns nichtmal in einem Raum damit aufhalten durften). Ein paar Leckereien gab es aber schon direkt, wobei wir alle einen besonderen Narren an den kleinen, drolligen Santa Hat Kisses gefressen haben:
That's American style!!!
Lauter Santa-Mützchen mit Band zum Aufziehen!
Hier sind noch ein paar Impressionen vom Papa im Land der unbegrenzten Möglichkeiten:
Die erste Nacht im Hotel - natürlich nicht ohne ein
paar Andenken von der Mausbeere.
Das ist kein Burger...
...DAS ist ein Burger!!! (Tortenheber ist in Originalgröße)
Echtes, amerikanisches Bowling!!!
Und das auch noch seeeehhhhr erfolgreich (siehe zweite Zeile)!
Der Mausbeere geht es erkältungsmäßig schon wieder viel besser! Klar wird sie immer noch von nervigen Hustenanfällen geplagt, aber so ein Infekt dauert ja nunmal so seine Zeit. Übrigens kommt sie bei dieser Erkältung bislang ohne die Inhalation von Bronchien erweiternden oder kortisonhaltigen Medikamenten aus (toi, toi, toi). Die Lunge scheint zwar verschleimt zu sein, aber es sitzt alles ganz locker und sie kann den ganzen Rotz gut abhusten und atmet ansonsten ganz entspannt. Es ist noch gar nicht so lange her, dass das Beerchen auch in infektfreien Zeiten immer mit einer geringen Dosis dieser Medikamente inhaliert hat und bei einer Erkältung dieser Güteklasse war sonst immer eine ordentliche Dröhnung angesagt. In den vergangenen Tagen beschränken wir uns auf pflanzlichen Hustensaft, Inhalationen mit Kochsalzlösung sowie einer Winzigkeit Sauerstoff in der Nacht.
Aber ansonsten ist sie soweit wieder fit, dass sie sich dem normalen Tagesgeschäft widmen kann, wie zum Beispiel dem Inhalt des Briefkastens. Zwei Tage nach dem Nikolaustag ist doch tatsächlich noch Post vom Namensgeber dieses Tages bei der Mausbeere eingetrudelt. Darin befand sich ein ganz lieber Brief, sowie einige Knabberpostkarten, mit denen die Dame erstmal eine Zeit lang beschäftigt war:
Am gestrigen Nikolaustag - also eigentlich das ganze Wochenende über - ging es der Mausbeere im wahrsten Sinne des Wortes lausig, daher das Wortspiel im Beitragstitel. Grund dafür ist eine dicke Erkältung, die das Beerchen seit Samstagmorgen mit Hustenanfällen und fiesen Schleimmonstern plagt. Es wurden schon mehrere Stimmen laut, dass der exzessive Ventilatorgebrauch am Donnerstag Schuld an der Misere ist, denn auch die Oma meinte, dass es vor dem Gerät lausig kalt war. Mal abgesehen davon, dass eine Erkältung an sich schon blöd ist, trifft es uns diesmal gleich wieder doppelt, denn eigentlich hätten wir heute für die geplante Nasen-OP in der MHH erscheinen sollen. Da mit einer solchen Erkältung daran ja überhaupt nicht zu denken ist, wurde der Eingriff jetzt aufs nächste Jahr vertagt. Genau dasselbe hatten wir ja im April schonmal erlebt und gerade zu dieser Jahreszeit sind wir damit bestimmt nicht alleine.
Naja, zum Glück ist die Erkältung nicht so schlimm als dass die Mausbeere sich dadurch die gute Laune verderben lassen würde. Wenn sie nicht gerade hustet, ist die Stimmung in keinster Weise getrübt:
Von Schleimmonstern lasse ich mir doch nicht die gute Laune verderben!
Natürlich haben wir am Freitagabend wieder in froher Erwartung unsere Schuhe vor die Tür gestellt. Damit kein Zweifel besteht, um wessen Schuhwerk es sich denn handelt, hat die Dame natürlich einen ihrer Mausbeeren-Puschen gewählt:
Vorher...
...nachher.
Obwohl sich der Nikolaus ja offensichtlich mächtig ins Zeug gelegt hat, ist ihm offensichtlich ein kleiner Fehler unterlaufen. Ein besonders schönes Geschenk für die Mausbeere hat er nämlich versehentlich bei Knabberpostkarten-Versenderin Monika abgeliefert. Diese war der Meinung, dass das Beerchen am Nikolaustag in keinster Weise darauf verzichten sollte und hat den niedlichen Willi Wuff gleich persönlich bei uns vorbei gebracht. Darüber haben wir uns unglaublich gefreut und möchten uns an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bedanken!
Im folgenden Video hat es der Mausbeere ansichtig des lustig singenden und mit den Ohren wackelnden Hündchens offensichtlich die Sprache verschlagen. Sie ist zumindest total fasziniert und vielleicht auch ein klein wenig verpeilt von der Erkältung:
Den Rest der Nikolaus-Bescherung über war die junge Dame dann allerdings recht unmotiviert. Lustlos hat sie ein klein wenig am Geschenkpapier herumgezuppelt und an ein paar Spängchen herumgeknabbert bevor sie von einem seligen Gronauschen Gesundheitsschläfchen übermannt wurde:
In der letzten Woche hatte die Mausbeere ja ein großes Paket mit Gerätschaften zur Unterstützten Kommunikation bekommen. Gestern haben wir nun im Rahmen der Sehfrühförderung mit Hilfe unserer Therapeutin den ersten vernünftigen Test gemacht und mal einige Sachen ausprobiert. Als erstes soll sich die Beere nun erstmal langsam an die Geräte gewöhnen und an die Tatsache, dass sie zum Beispiel durch das Drücken eines Knopfes bestimmte Dinge auslösen kann.
Also haben wir unter anderem den sogenannten PowerLink ausprobiert, mit dem man beliebige mit Strom betriebene Geräte an die schönen bunten Knöpfe koppeln kann. Dabei kann man zum Beispiel einstellen, wie lange das entsprechende Gerät nach Knopfdruck laufen soll.
Der PowerLink zusammen mit einem roten Knopf...
Gestern hat die Therapeutin nun einen Ventilator an den PowerLink angeschlossen, an dem sie einige Bänder befestigt hatte, so dass die Beere zum einen den Wind spürt und dieser zum anderen auch sichtbar gemacht wurde.
...und mit Ventilator dran.
Der Gesichtsausdruck der Mausbeere war übrigens der absolute Kracher, als ihr zum ersten Mal der Ventilator ins Gesicht gepustet hat. Wie genau sie nun verstanden hat, das der Knopf den Wind auslöst, wissen wir nicht, aber sie war auf jeden Fall fasziniert davon. Natürlich wäre unsere Mausbeere nicht unsere Mausbeere wenn sie ganz normal in der dafür vorgesehenen Art und Weise auf den Knopf gedrückt hätte. Nein, eine Mausbeerenkönigin von ihrem Format findet das schon ihre höchst eigene royale Vorgehensweise. In dem folgenden Video beweist sie die ganze Palette ihrer Kreativität ;-)
Wie bereits in den vorangegangenen Jahren in der Vorweihnachtszeit, sind wir gestern wieder in das wunderschön weihnachtlich geschmückte Bad Oeynhausener Einkaufszentrum gefahren, das wir besonders in dieser Zeit sehr gerne mal besuchen. Die Mausbeere hat fasziniert die schönen Lichter und die festlich geschmückten Weihnachtsbäume betrachtet. In diesem Jahr gab es wieder einige bewegliche Installationen zu bewundern, was die junge Dame natürlich ebenfalls sehr gespannt getan hat:
So ein schöner Baum...
...und die lustigen Figuren drehen sich im Kreis!
Irgendwie gemischte Gefühle scheint das Beerchen in diesem Jahr allerdings unserem schönen Weihnachtstraum gegenüber zu haben. Nachdem sie ja schon bei unserem ersten Besuch letzte Woche nicht hundertprozentig zufrieden war als Mama und Oma ihren ersten Glühwein schlürfen wollten, ging es bei unserem heutigen Weihnachtsmarktbummel erst ganz fröhlich los. Nach einiger Zeit wurde das Beerchen allerdings wieder etwas nörgelig und hat zum Teil lauthals protestiert, wenn wir mal etwas länger im wuseligen Treiben stehen geblieben sind. Wenn wir ein ruhiges Eckchen aufgesucht haben, ging es immer etwas besser - womöglich waren ihr die vielen Eindrücke in dem Moment etwas zuviel.
Naaaa guuuut, sooooo schlimm isses ja auch nicht hier.
Definitiv keine gemischten Gefühle hat die Mausbeere allerdings bezüglich ihrer heiß geliebten Knabberpost. Heute ist wieder ein besonders schönes Exemplar von Haupt-Knabberpost-Versenderin Monika gekommen, über das sich die Beere erstmal genüsslich hergemacht hat: