Samstag, 7. März 2020

Ein ungewöhnlicher achter Geburtstag

Der achte Geburtstag unserer Mausbeere war irgendwie so ganz anders als die bisherigen Wiegenfeste der jungen Dame. Da es sich um einen regulären Schultag handelte, mussten wir leider einen Großteil der Zeit auf unser Geburtstagsbeerchen verzichten und sie hat sich stattdessen von ihren Klassenkameraden und Lehrerinnen ordentlich feiern lassen. Die beiden Geburtstage in der Kindergartenzeit fielen aufs Wochenende und am ersten "Schul-Geburtstag" im letzen Jahr war gerade der schulfreie Rosenmontag und so ist es tatsächlich das erste Mal, dass die Mausbeere direkt an "ihrem" Tag ihren alltäglichen Pflichten nachkommen musste.
Folglich begann der Geburtstag dann erstmal nicht so angenehm, nämlich mit frühem Aufstehen, was auch im zweiten Schuljahr von unserer Schlafmütze immer noch nicht geliebt wird (eigentlich sollte mal in den Menschenrechtskonventionen festgehalten werden, dass man an seinem Geburtstag nicht vor 10 Uhr morgens aufstehen müssen muss...). Also wurde das Gebrurtstagsbeerchen - wie an einem stinknormalen Schultag - tief schlafend aus dem Bett gewuchtet und ist dann nach einer Kuschelsession auf der Mama von uns mit dem üblichen Gronauschen Geburtstagslied geweckt worden. Wenn das Beeren-Kind so auf mir schläft, denke ich übrigens oft an die ersten Tage nach ihrer Geburt, da das Gefühl irgendwie immer noch ähnlich ist, auch wenn sich die Dame mittlerweile ungefähr verzehnfacht hat :-)
8-jähriges Schlafbeerchen 2020
Frisch geschlüpftes Schlafbeerchen 2012
Kurz nach dem zögerlichen Aufwachen kam schon das erste Geburtstagsgrinsen, das noch breiter wurde, nachdem die Beere sich schon das erste Geschenk von Oma "abgepflückt" hatte. Danach wurde die Große dann aufs Entzückendste aufgebrezelt, so dass sie pünktlich um kurz vor 7 Uhr ins Schultaxi gesetzt werden konnte:
Erstes Geburtstagsgrinsen "vor dem Aufstehen"
So, jetzt bin ich perfekt für den Tag vorbereitet :-)
Natürlich ist das Geburtstagskind in ihrer Klasse nicht mit leeren Händen, sondern mit einem leckeren Kuchen, bei dessen Herstellung sie tatkräftig durch Abschlecken eines Rührbesens und vollem Glücksflosseineinsatz mitgeholfen hat:
Schmeckt...
...fühlt sich gut an...
...und sieht lustig aus - perfekt!
In der Schule hat sich die Mausbeere dann - wie es sich gehört - richtig feiern lassen. Es gab ein Geburtstagsständchen und einen liebevoll gedeckten Geburtstagstisch. Mit dem Geschenk hatten die Lehrerinnen dann absolut ins Schwarze getroffen - manche Beerenfans mögen sich wundern, aber wir haben es bislang versäumt, über die Leidenschaft der Dame für Nudelsiebe zu berichten - ohne diese Küchenutensilien geht mittlerweile gar nichts mehr. Nun hat das Beerenkind auch in der Schule ihr höchst eigenes Sieb und muss nicht mehr auf das "Klassensieb" zurückgreifen :-)
Oh, so ein schöner Geburtstagstisch!
Ich bin dann mal weg...
Gegen 16 Uhr kam unser fleißiges Geburtstagsbeerchen dann endlich nach Hause, wo schon der Gabentisch mit Geschenken und leckerer Knabberpost auf sie gewartet hat:
Wann kommt denn endlich das Geburstagskind?
Hier ist alles bereit!
Da der Tag recht eng getaktet war, hat sich die Mausbeere bei der Bescherung von ihrer kleinen Schwester tatkräftig unterstützen lassen (die leider dann auch einen Großteil der Geschenke für sich beansprucht hat, aber mit achtjähriger Lebensweisheit sieht die Mausbeere mal gnädig darüber hinweg...):
So, dass muss ich mir mal genauer angucken...
...ach, Ihr habt es schon wieder eilig, na dann mach mit, Bianca!
Angeregt durch ein Kinderbuch unserer Jüngsten haben wir jetzt ein neues Geburtstagsritual eingeführt, die Mädels werden jetzt jedes Jahr an der eigens vom Papa dafür gekauften Messlatte vermessen und das Resultat darauf festgehalten (die vergangenen Jahre tragen wir dann einfach mal nach...). Für die Mausbeere dürfen da in diesem Jahr stolze 1,07m notiert werden!
Ein schickes neues Messwerkzeug.
Nicht kitzeln, ich stelle mich ja schon hin...
...so, zufrieden?
Kaum war alles ausgepackt und vermessen, musste sich die Dame schon wieder in Schale schmeißen (das ursprüngliche entzückende Outfit war leider einem textilen Supergau zum Opfer gefallen), denn wir wollten den Geburtstag der Mausbeere mit den Verwandten in der Herforder Gourmet-World gebührend bei einem guten Essen feiern (für das traditionelle Geburtstagskaffeetrinken blieb bei dem langen Schultag ja leider keine Zeit):
Und wieder schick...
Nachdem wir alle gemütlich Platz genommen hatten, wurde erstmal auf unser Geburtstagsbeerchen angestoßen und die nächsten Geschenke inspiziert. Vom Nachtischbuffet hat unser Schleckermäulchen dann auch erstmal genüsslich probiert und wir hatten den Eindruck, dass unsere Große viel Spaß an ihrem achten Geburtstag hatte :-)
So, jetzt erstmal Prost Geburtstagskind!
Und schon wieder Geschnke, yeah!!!
Mmmmh, fast so lecker wie mein Kuchen.
Geburtstag feiern macht Spaß :-)
So richtig Zeit zum Sichten der Geschenke hatte die Mausbeere direkt am Geburtstag gar nicht und da auch an den Tagen drauf noch Geschenke eingetrudelt sind und die Feierei auch am heutigen Samstag noch kein Ende hat, würde ich einfach mal sagen:
Fortsetzung folgt...

Mittwoch, 4. März 2020

Herzlichen Glückwunsch zum 8. Geburtstag!

...oder auch "Acht Jahre Achterbahn" :-) Diesen Satz hatte der Papa kürzlich irgendwann fallen lassen und er beschreibt doch ganz gut die letzten acht Jahre unseres Lebens mit unserer Mausbeere. Nach einer überraschend steilen Fahrt ins Ungewisse vor exakt acht Jahren, gab es schon immer ein stetiges Auf und Ab mit reichlich Nervenkitzel. Insbesondere die Talfahrten fallen in letzter Zeit aber weit weniger krass aus (toi, toi, toi) und wir dürfen in gemächlichem Tempo die Fahrt genießen.
Wie es sich aber gehört, überwiegt aber auch bei unserer ganz persönlichen Achterbahnfahrt ganz klar der Spaß mit unserem Beerenkind was nicht zuletzt an ihrer zumeist superguten Laune und ihrem schelmischen Grinsen liegt, dass sich in den acht Jahren eigentlich gar nicht so sehr verändert hat - von wechselnden Zahnkonfigurationen mal abgesehen ;-)
Und so sagen wir:
Alles Liebe zum Geburtstag, süßer Schatz!!!
Schön, dass es Dich gibt!!!

Freitag, 21. Februar 2020

Trotzköpfchen

Eigentlich kannten wir unsere Große bislang nur als absolut friedliches, ausgeglichenes und entzückendes Mädchen, das nur mal bei berechtigten Gründen gegen irgendwas Beschwerde eingelegt oder Unmut geäußert hat. Im Prinzip ist sie das auch immer noch - solange alles nach ihren Wünschen läuft. Geschieht momentan irgendetwas, was ihr nicht passt und es wird nicht sofort - die Betonung liegt hier wirklich auf SOFORT, UMGEHEND, AM LIEBSTEN SCHON GESTERN - von einer ihr untergebenen Person behoben, eskaliert die Dame in einem heftigen Wutanfall mit weinen, treten, steif machen etc. Wird die Ursache des Übels behoben, was meistens in Form von auf den Schoß nehmen und Kuscheln passieren muss, ist die Mausbeere urplötzlich wieder der Inbegriff purer Entzückung:
So, jetzt sind doch ALLE wichtigen Personen zufrieden :-)
Dass diese Trottel da nicht gleich drauf gekommen sind...
Selbst in der Schule mussten man sie neulich zum "abkühlen" in den Nebenraum verbannen, damit sie sich endlich wieder beruhigt, was auch gut funktioniert hat. Aber trotzdem tanzt sie dort insbesondere ihrer Lieblingsbegleitperson gehörig auf der Nase herum. Auf folgendem Foto hatte Madame keinen Bock auf Lauftraining und so hat sie sich strickt geweigert, die Beinchen auf den Boden zu stellen:
Ich laufe NICHT, und wenn Ihr Euch auf den Kopf stellt!
Da wir solches Verhalten eigentlich bislang in dem Maße nur kannten, wenn sie mal Bauchschmerzen oder etwas in der Art hatte, haben wir uns natürlich erstmal Sorgen gemacht, dass ihr irgendetwas fehlt. Aber da ein Bauchschmerzanfall in der Regel nicht so schnell durch Zuwendung und Kuscheleinheiten beseitigt werden, vermuten wir eher, dass sich die Mausbeere zur Zeit in einer akuten Trotzphase befindet. Zu ihrem Entwicklungsalter würde das ja ungefähr passen und obwohl das Ganze wirklich nicht schön und bei geballter 18kg-Mausbeerenpower auch körperlich für uns recht anstrengend ist, freuen wir uns irgendwie auch über dieses im Prinzip stinknormale Verhalten. Solche Phasen gehen in der Regel ja auch wieder vorbei... hoffentlich... früher oder später...

Eine andere Theorie für die zeitweise Unzufriedenheit mag vielleicht auch ein anstehender Entwicklungsschritt des Beeren-Kindes sein. Vor gut anderthalb Jahren gab es schonmal eine ähnliche Phase (wenn auch nicht ganz so heftig), in der man sie so gut wie gar nicht alleine irgendwo ablegen durfte und man nicht so wirklich wusste, was ihr denn fehlt. Wenige Wochen später hat sie sich dann selbstständig aufgesetzt und war wieder lecker zufrieden. Wir sind gespannt, was unser Beerchen da "vorbereitet"...

Dafür, dass in ihrem Köpfchen zur Zeit irgendwas vorgeht, spricht auch, dass sie momentan sehr viel Schlaf braucht. Wenn sich etwas verändert und neue Eindrücke verarbeitet werden müssen, ist dass ja naturgemäß anstrengend und scheint so seinen Tribut zu fordern.
Abschließend noch ein knuffiges Schlaf-Kuschel-Foto als sich das Beerchen nachts irgendwie selbst mit der Glücksflosse ihr Kuscheleinhorn gegriffelt hatte:
Zzzzzzzz...

Freitag, 14. Februar 2020

♡♡♡ Geschwisterliebe ♡♡♡

Zum Valentinstag möchte ich den treuen Beeren-Fans mal dieses zauberhafte Foto unserer beiden Mädels zeigen, das bereits im Freundeskreis für Entzückungsstürme gesorgt hat:
Die Mausbeerenkönigin war vom "Küsschen-Angriff" Ihrer Schwester zwar eher "not amused", aber das Mamaherz schmolz in dem Moment dahin ♡♡♡

Freitag, 7. Februar 2020

Ich lasse ja mit mir reden...

Kürzlich hatte ich ja über die divenhaften Anwandlungen unseres Beeren-Kindes berichtet, dass sie nicht einfach so auf dem Boden abgesetzt werden will. Das endete ja regelmäßig in einem minutenlangen Wutanfall, der nur mit einer mindestens ebenso lange dauernden Kuschelsession wieder beendet werden konnte.
Auch in der Schule hat die Mausbeerenkönigin ihren Hofstaat fest im Griff und so wurde der royalen Lieblingsschulbegleiterin gelegentlich mal der Stuhl mit einem heulenden Beerchen vor die Klotür gefahren, damit es sich möglichst schnell wieder beruhigt (mit dem schnöden Lehrpersonal gibt sich Madame natürlich nicht zufrieden).
Eben jene treue Seele hat dann irgendwann damit angefangen, der Mausbeere einfach Bescheid zu sagen, wenn sie mal kurz raus gehen muss und sich quasi bei ihr "abgemeldet". Und siehe da - die junge Dame hat friedlich abgewartet!
Zu Hause haben wir es jetzt auch mehrfach ausprobiert, der Dame zu erklären, dass wir sie jetzt auf den Boden setzen und dann gleich wieder da sind - und auch das hat erstaunlicherweise reproduzierbar funktioniert!!!
Na, endlich habt Ihr es kapiert, Ihr müsst mit mir REDEN!!!
Warum uns das jetzt so unglaublich freut hat (wie besonders Beeren-Fans, die uns noch nicht so lange kennen sich jetzt vielleicht fragen mögen) besonders damit zu tun, da wir bislang eigentlich gar kein wirkliches Sprachverständnis bei unserer Großen feststellen konnten. Durch die seit Geburt bestehende hochgradige Schwerhörigkeit, die Probleme mit den Ohren in den letzten Jahren (ja ja, ein eigener Beitrag dazu folgt auch noch...), die allgemeine Entwicklungsverzögerung und vielleicht auch etwas Betriebsblindheit unsererseits, sind wir irgendwie immer davon ausgegangen, dass die Mausbeere nicht wirklich versteht, was jemand zu ihr sagt.
Natürlich wissen wir nicht, wie viel sie exakt versteht, also ob es die Worte, oder die Art der Ansprache ist - es ist wieder eine enorme Weiterentwicklung und damit hat unsere Große uns mal wieder maßlos überrascht und unglaublich stolz gemacht!

Freitag, 31. Januar 2020

Spieglein, Spieglein, ich hab Dich durchschaut!

Vor ein paar Tagen scheint das Beeren-Kind das Konzept des Spiegels verstanden zu haben und uns damit mit einem weiteren großartigen Entwicklungsschritt unglaublich stolz gemacht!!!
Sie saß höchst fasziniert vor der spiegelnden Tür unseres Backofens und hat sich intensiv gemustert. Als ich dann auf der "Bildfläche" erschienen bin, hat sie sich dann plötzlich zu mir umgedreht, also scheint sie definitiv zu verstehen, dass sich die gespiegelten Abbilder tatsächlich vor dem Spiegel befinden!
Spieglein, Spieglein an der Wand...
...wer ist das süßeste Beerchen im Land?
Beerchen, Du bist einfach unglaublich, mach weiter so!!!

Samstag, 25. Januar 2020

Uns gibt es auch noch ;-)

Tja, der Januar ist schon fast wieder rum und erst jetzt komme ich mal wieder zum Bloggen... Aber keine Sorge, es geht uns bestens und insbesondere die Mausbeere könnte nicht besser drauf sein :-)

Hey Leute, ich bin gut drauf, und Ihr?
Als erstes möchten wir uns noch über die schönen und sehr persönlichen Briefe bedanken, die wir als Antwort auf unsere Weihnachtspost bekommen haben. Wir haben uns sehr gefreut und wünschen alles Gute für die Zukunft!!!

Der Alltag hatte uns in den ersten Wochen des Jahres fest im Griff und wir hatten irgenwie immer viel zu tun, weshalb der Blog auch mal wieder sträflich vernachlässigt wurde. So ein richtiges Thema für einen Beitrag gab es eigentlich auch gar nicht, aber unsere Mädels erfreuen uns mit unglaublich vielen "Kleinigkeiten", von denen der Mausbeere will ich mal ein paar rauspicken und auch unsere Jüngste könnte mittlerweile einen eigenen Blog füllen, aber das führt dann doch zu weit ;-)

Auf den Fotos, die so bislang hier veröffentlicht wurden, ist vermutlich die aktuelle Haarpracht des Beerenkindes zur Geltung gekommen. Da die Dame ja mittlerweile ein großes Schulkind ist, passte die "Kleinkinderfrisur mit Palme" irgendwie nicht mehr so recht und so haben wir die Haare einfach mal ein wenig gezüchtet. Besonders nach dem Haare waschen staunen wir immer wieder über die tolle Mähne und auch die entzückenden kleinen Löckchen, die sich gerne mal am Haaransatz bilden:
Bald sitze ich auf meinen Haaren drauf...
Andere brauchen dafür Stunden ;-)
Dass die Mausbeere zunehmend mehr von ihrer Umgebung mitbekommt, überrascht uns quasi täglich aufs Neue. So hat sie seit kurzer Zeit ein Faible fürs Fernsehen entwickelt, was sie früher überhaupt nicht interessiert hat. Nun findet man die junge Dame des Öfteren über einige Minuten kerzengerade auf dem Sofa sitzend, wie sie aufmerksam das Geschehen auf dem Bildschirm verfolgt. Außerdem sitzt sie auch gerne mal wie die Großen auf unseren Sitzbänken am Tisch und "hilft" zum Beispiel mal dem Papa bei der Zeitungslektüre:
Papa, morgen lesen wir aber mal die FAZ...
Treue Beerenfans wissen ja, dass die Mausbeere ja schon immer ihren eigenen Kopf hatte und in der Regel genau weiß, was sie will - oder eben auch nicht... In letzter Zeit hat sie sich aber wahrlich zu einer waschechten Diva entwickelt und sobald etwas nicht nach ihrer Mütze geht, wird erstmal minutenlang gebrüllt. Besonders abgestraft wird man momentan, wenn man es wagt, die Dame einfach so auf dem Fußboden abzusetzen - das geht GAR NICHT!!! Madame zieht es vor, auf dem Schoß dauerzukuscheln oder durch die Gegend getragen zu werden. Dass sie zur Zeit so anhänglich ist, ist zwar auf der einen Seite etwas anstrengend, freut uns aber auf der anderen Seite riesig, da sie früher eigentlich nie so wirkliches Interesse an Nähe und Kuscheln gezeigt hat. Vermutlich wird an dieser Entwicklung das Schwesterchen nicht ganz unschuldig sein - Konkurrenz belebt halt das Geschäft...

Zum Abschluss jetzt noch ein superniedliches Bild, für das das selbstbewusste Beerchen sich Omas Hand für ein kleines Nickerchen zurecht gelegt hat - so lässt es sich doch aushalten:
Oma, so liegt Deine Hand perfekt!